Jul 19, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Prof. Dr. Kerstin Wüstner
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Im Zentrum dieses Artikels steht die Frage, inwieweit Facetten einer Work-Life Balance eine Herausforderung in der Altenpflege sind. Dabei wird nicht nur der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Beachtung geschenkt, sondern ein weiterer Blick eingenommen, in dem auch andere Dimensionen einer gelungenen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben einbezogen werden. Eine gelungene Work-Life Balance ist wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit, denn sie hilft, die vielfältigen berufsbedingten Herausforderungen besser zu bewältigen. Anhand eines Fallbeispiels wird aufgezeigt, dass es sinnvoll ist, mehrere Facetten einer Work-Life Balance zu berücksichtigen, denn sie weisen unterschiedliche Zusammenhänge mit organisationalen und sozialen Einflussgrößen – und damit auch verschiedene Ansatzpunkte für Interventionen – auf.

Ausgabe Mai/Juni 2019
Dr. Petra Richter, Kirsten Modrow, M.A.
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Hauptamtlich Mitarbeitende in stationären Hospizen stehen vor besonderen beruflichen Herausforderungen. Der regelmäßige Umgang mit sterbenden Menschen und ihren An- und Zugehörigen sowie die anspruchsvolle pflegerische Versorgung erfordern geeignete Methoden zur Reflexion. Vor diesem Hintergrund – verbunden mit einer auffällig hohen Fluktuation der Mitarbeitenden sowie einem hohen Krankenstand – nimmt das Team der Hauptamtlichen Mitarbeitenden an Team-Tagen teil. Ziel der hier vorge- stellten Studie ist, das Erleben und die Effekte dieser Team-Tage aus Perspektive der hauptamtlich Mitarbeitenden zu erfassen. Das Forschungsdesign umfasst qualitative wie quantitative Elemente; die Ergebnisse verweisen auf die zentrale Bedeutung einer prozesshaft zu entwickelnden palliativen Grundhaltung

Ausgabe Mai/Juni 2019
Anna Drees (B. Sc.), Ariane Rolf (M. A.), Prof. Dr. Norbert Seidl, Prof.in Dr.in Änne-Dörte Latteck
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Das Belastungserleben pflegender Männer erlangt im wissenschaftlichen Diskurs zunehmend Beachtung. Wenig untersucht sind Erwartungen an spezifische Entlastungsangebote wie betreute Urlaube. Neun Experteninterviews mit pflegenden Männern, die mit ihren pflegebedürftigen Ehefrauen einen betreuten Urlaub verbrachten, zielten auf die Exploration von Erwartungen, Belastungen und Faktoren, die diese beeinflussen. Die Datenauswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Gläser & Laudel (2010). Die pflegenden Männer stellten in erster Linie Erwartungen an die Betreuung, den Service und das Freizeitangebot. Diese werden durch eine Rollenveränderung und genderspezifische Konstruktionsprozesse beeinflusst. Es wurden konzeptuelle Hinweise zur Gestaltung betreuter Urlaube abgeleitet.

Ausgabe Mai/Juni 2019
Beate Ninow, Diana Brodda
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In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden 2017 insgesamt 1120 Explantationen in den Operationsabteilungen durchgeführt. In Österreich und der Schweiz gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen bei der Organentnahme. Bei beiden Verfahrensweisen ist die Patientin / der Patient vor der Operation für Hirntod erklärt worden. Ziel der Literaturübersicht ist die Identifikation von Belastungsfaktoren und Coping-Strategien Pflegender im OP während des Organentnahmeprozesses. Daraus ergeben sich vier verschiedene Ansatzpunkte für die Pflegepraxis, in den Bereichen interprofessionelle Zusammenarbeit, Weiterbildung, Unterstützungsstrategien und die Wahrnehmung der Bedürfnisse der Pflegenden im OP.

Ausgabe Mai/Juni 2019
Dr. phil. Franco Mantovan, GKP Katia Trevisani, KPF Cindy Mairamhof
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Traditionell wurden gastrektomierte Patienten, aus Angst vor einer ösophagojejunalen Anastomosen Insuffizienz und aufgrund des paralytischen Ileus, einer postoperativen Nüchternheitsphase von einigen Tagen unterzogen (in der Regel 3-5 Tage). Um eine Malnutrition zu vermeiden, wurden die Betroffenen in der Zwischenzeit entweder durch eine enterale Ernährungssonde oder über den parenteralen Weg ernährt. In dieser Literaturrecherche wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine frühe postoperative orale Zufuhr von Flüssigkeit und Nahrung innerhalb von 24 Stunden nach der Gastrektomie in der Lage ist, die Krankenhausverweildauer, die Morbidität, die Dauer bis zum Auftreten des ersten Flatus und die Mortalität zu reduzieren und das Risiko von Wundinfektionen, von Blutungen, einer Anastomosen Insuffizienz und die Reoperationsraten zu verringern. Aus den Ergebnissen der Recherche geht hervor, dass sich die frühe orale Ernährung innerhalb von 24 Stunden nach der Gastrektomie als effektiv im Vergleich zur späten ora ...

Ausgabe Mai/Juni 2019
Sigrun Simolka, Prof. Dr. Gabriele Bartoszek, Prof. Dr. Wilfried Schnepp
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Eine der größten Migrationsgruppen in Deutschland sind Zugewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion. Es existieren keine Untersuchungen zu den subjektiven Vorstellungen über Diabetes mellitus und persönlichen Ressourcen in der Krankheitsbewältigung durch Betroffene aus diesem Herkunftsland. Mit dieser Studie sollen die Themen mit Hilfe von Leitfaden-gestützten Interviews nach Witzel erfasst und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden. Ziel der Untersuchung ist es, die subjektiven Sichtweisen zu explorieren und eine Veränderung in den Beratungen zu ermöglichen. In diesem Artikel wird die methodische Herangehensweise beschrieben und diskutiert. Die Studie entsteht im Rahmen des PhD-/Doktoranden-Kollegs der Universität Witten/Herdecke.

Ausgabe Mai/Juni 2019
Zylfije Dibrani, BScN, RN, Dr. phil. Diana Staudacher
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Das Phänomen Mitleiden bei Angehörigen muslimischer PatientInnen mit Migrationshintergrund im palliativen Stadium ist Pflegefachpersonen häufig nicht bekannt. Sie fühlen sich unsicher und wissen nicht, wie sie den Angehörigen begegnen können. Im Rahmen eines integrativen Reviews ließen sich beobachtbare Ausdrucksformen des Mitleidens bei Angehörigen muslimischer PatientInnen im palliativen Stadium ermitteln. Das Phänomen umfasst neun Aspekte, die sich im Erklärungsmodell „Das Netz des Mitleidens“ zusammenfassen lassen. Mitleiden lässt sich verstehen als körpersprachlicher Ausdruck des Hoffens, Klagens und Betens und ermöglicht leidenden und trauernden Menschen, mit Gott vereint zu sein. So können sie ihre Gefühlslast und Trauer miteinander teilen. Begründen lässt sich das Phänomen durch das Bedürfnis der Angehörigen, ihre religiöse Identität und Tradition zum Ausdruck zu bringen. Das Modell bietet eine erste Orientierung für Pflegefachpersonen als Beitrag zu migrationssensibler Palliative Care.

Ausgabe Mai/Juni 2019
hpsmedia
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Ausgabe Mai/Juni 2019
hpsmedia
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Ausgabe Mai/Juni 2019
hpsmedia
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Ausgabe Mai/Juni 2019
hpsmedia
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Ausgabe Mai/Juni 2019

Editorial Neu!

Andreas Lauterbach
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Ausgabe Mai/Juni 2019
Katja Daugardt, Christiane Knecht, PhD, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Sabine Metzing
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Diese Literaturstudie geht den Fragen nach, wie Familien mit einem chronisch kranken Kind im Prozess der Migration die Erkrankung des Kindes erleben, die Situation bewältigen und ob sich diese und Unterstützungsbedarfe von betroffenen Familien ohne Migration unterscheidet. Es zeigten sich Parallelen zur Situation betroffener Familien ohne Migration. Zusätzlich konnten Sprache, Wissensdefizite und kulturelle Einflüsse als Aspekte identifiziert werden, die das Erleben und Bewältigungshandeln speziell von Familien im Prozess der Migration beeinflussen können.

Florian Köhn, Dr. med. Florian Riese, Dr. phil. Stefanie Eicher, Heike Geschwindner
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Die Rekrutierung von Studienteilnehmer/-innen und die Durchführung einer Studie unterliegen verschiedenen Herausforderungen. Neben einer guten Vorbereitung bedarf es auch operativen und strategischen Handlungsgeschicks. Eine gute Ausgangslage und eine ausreichend grosse Stichprobe sind ebenso wichtig wie das Erkennen von Faktoren, die die Studie und ihren Verlauf beeinflussen. Insbesondere bei longitudinalen Studien gilt es die Rücklaufquote zu beobachten und zu evaluieren. Am Beispiel der ZULIDAD - Studie (Zurich Life and Death with Advanced Dementia), die das Lebensende von dementiell erkrankten Menschen untersucht, berichten wir in diesem Artikel über die in dem Zeitraum von drei Jahren gemachten Erfahrungen und unsere Strategien.

Frauke Wiedermann, Thomas Schnittger, Dr. Julia Gockel, Antje Heckroth, Anne Mertens, Jasmin Overberg, Prof. Dr. Heinke Röbken, Prof. Dr. Martina Kadmon
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Obwohl eine Evidence-based Practice (EBP) in Deutschland seit langem gesetzlich verankert ist, wird diese immer noch unzureichend umgesetzt. Die Befragung von Pflegenden in sechs deutschen Krankenhäusern zeigt, dass weniger als die Hälfte der Pflegenden über Wissen zu EBP verfügt und noch weniger EBP in der Praxis auch anwenden. Soziodemografische Merkmale der Pflegenden wie Alter, Geschlecht, Jahre der Berufstätigkeit und Zeitpunkt der Ausbildung beeinflussen dabei sowohl Wissen und Anwendung von EBP als auch die Bewertung förderlicher und hinderlicher Faktoren zur Umsetzung von EBP in der Pflegepraxis.

Margarete Reiter, Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Prof. Dr. Inge Eberl
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Ziel der Literaturrecherche war eine Bestandsaufnahme zu Ernährungs- und Bewegungsinterventionen bei PatientInnen mit einem kolorektalen Karzinom und die Untersuchung deren Wirksamkeit auf Therapienebenwirkungen und die Lebensqualität. Die Recherche bildete die Grundlage für die Entwicklung und Evaluation eines pflegegeleiteten onkologischen Beratungskonzeptes. Die Suche wurde in den Datenbanken Medline, Cochrane Library, Embase und CancerLit durchgeführt. Die Ergebnisse der 25 Studien zeigten, dass die Ernährungsinterventionen häufig den Ernährungsstatus der PatientInnen verbesserten. Zudem kam es in etlichen Studien, durch verschiedene Ernährungs- und Bewegungsinterventionen, zu einer Reduktion von Therapienebenwirkungen und zu einer Verbesserung der Lebensqualität.

Christina Gold, Susan Smeaton, Shabana Maliki, Melanie Tersch, Prof. Dr. phil. Ulrike Schulze
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Das Projekt TransCareKult zielt auf die nachhaltige Integration und Personalbindung von Fachpflegekräften aus dem Ausland. Zur Analyse der Bedarfe und Bedürfnisse werden die Interaktionen zwischen Pflegenden stationärer Einrichtungen und neu zugewanderter Pflegender beleuchtet. Die Daten der teilnehmenden Beobachtungen werden mit leitfadengestützten Interviews kontrastiert und im Rahmen einer begleitenden Evaluation nach der Grounded Theory ausgewertet. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Sprachfähigkeit zwar bedeutsam für den Integrationsprozess ist, aber das eigentlich Essentielle das „anerkannt Sein“ im geteilten Pflegealltag darstellt. Gemeinsam werden in Fokusgruppen Qualifizierungsbausteine abgeleitet und umgesetzt.

Sabine Katzdobler, Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer, Theresa Markl, Prof. Dr. Harald Stummer
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Seit mittlerweile fünf Jahren sind Unternehmen in Österreich und Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, die Evaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durchzuführen. Eine Verringerung psychosozialer Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist speziell in Hochrisikobereichen wie der Gesundheitswirtschaft wesentlich. Mittels telefonischer Befragungen bei Alten- und Pflegeheimen in zwei österreichischen Bundesländern wurde eine hohe Rate an erfolgten Evaluierungen bestätigt, allerdings wurden eher allgemeine, zum Teil oberflächliche, Instrumente verwendet. Damit wird der Komplexität der Berufsfelder oft nicht Rechnung getragen, sondern vor allem Überblicksdaten generiert. Der Nutzen dieser Erhebungen ist daher noch nicht vollständig ausgeschöpft.