May 23, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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Waltraud Buchberger, Christine Rungg, Sabrina Neururer, Heidi Siller, Lina Pickenhan, Susanne Perkhofer
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Das Ziel der vorliegenden Pilotstudie ist die Vereinfachung der Messung von akut empfundenem psychischen Stress durch die Verwendung einer neu entworfenen Single-Item-Skala namens ”Perkhofer Stress Scale”. Die Korrelation zwischen den Werten in der Perkhofer Stress Scale und in denen des etablierten und validierten STAI-State Fragebogen wurde hierfür bei Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege, sowohl in einer Alltags- als auch in einer Prüfungssituation, untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine hohe statistisch signifikante Korrelation zwischen den Werten in der Perkhofer Stress Scale und denen im STAI-State Fragebogen unter beiden untersuchten Bedingungen. Mit dieser Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass die Werte in der Perkhofer Stress Scale psychischen Stress, ausgelöst durch Angst, valide entsprechend den Werten im STAI-State Fragebogen widerspiegeln. Die Ergebnisse sind vielversprechend für die Anwendung der neuen Single-Item-Skala, die eine schnelle, günstige und einfach anwendbare Stressmes ...

Mag. Christine Bretbacher, B. A., Prof. Dr. Herwig Ostermann
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In einer zweiarmigen Kohorten-Studie soll in einem Pretest-Posttest- Design untersucht werden, ob sich die pflegerische Wirksamkeit in der mobilen Pflege und Betreuung des OÖ Roten Kreuzes durch das Pflegesystem Primary Nursing verbessert und ob ein kausaler Zusammenhang zwischen den primären Outcomes und der Pflegeorganisationsform hergestellt werden kann. Zur Feststellung eines kausalen Effektes und dessen Stärke wird die Difference-in-Differences-Methode gewählt. Eine gesundheitsökonomische Evaluation berechnet die Kosten der Einführung von Primary Nursing und untersucht die Kosteneffektivität der Intervention. Nach Erstellung eines Praxisstandards für Primary Nursing und dessen Implementierung in drei Bezirken werden funktioneller Gesundheitszustand und gesundheitsbezogene Lebensqualität als primäre Outcomes zu Beginn der Studie und in einem Follow up verglichen.

Ausgabe Mai/Juni 2018
Sarah Löwe, Irmela Gnass, Nada Ralic, Daniel Zenz, Andre Ewers
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Die schmerzbezogene Kommunikation zwischen älteren Pflegebedürftigen, Pflegenden und Haus- und Fachärzten ist optimierungsfähig. Zur Gewährleistung einer aussagekräftigen Schmerzdokumentation, die eine interprofessionelle Kommunikation in Echtzeit ermöglicht, wird die Nutzung von mHealth-Produkten als innovativer Ansatz betrachtet. Die painAppPlus ermöglicht eine umfängliche einrichtungs- und berufsgruppenübergreifend Schmerzdokumentation und - kommunikation. Gezielte Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zum pflegerischen Schmerzmanagement und zur Nutzung des mHealth-Produkts (painAppPlus) sind notwendig, um aussagekräftige Informationen für die Schmerzdiagnostik und schmerztherapeutische Versorgung bereitzustellen.

Manuela Grieser, Sven Hoffmann, Gnger Gantschnig, Gerda Malojer, Peter Ullmann, Eduard Felber, Sabine Hahn
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Hintergrund: Aufgrund bildungspolitischer Veränderungen, Kostendruck und Pflegenotstand versuchen Pflegedienstleiter den besten Personalmix anzustreben. Zielsetzung: Bisher gibt es noch keine systematische Erhebung zum Stand der Entwicklungen im Bereich Skill- und Grademix in psychiatrischen Kliniken. Methodik: Mit der vorliegender deskriptiven Studie sollen erste Erkenntnisse gewonnen werden. Ergebnisse: Skill- und Grademix Projekte werden in fast allen Schweizer Klinken mittels verschiedener Massnahmen eingeführt. Eine tragende Berufsgruppe im Grademix sind Fachpersonen aus der Tertiärstufe A. Diskussion: Eine systematische Vorgehensweise bei der Einführung von Skill- und Grademix ist anzu-streben. Die Wirksamkeit von Skill- und Grademixprojekten müsste durch Begleitforschung evaluiert werden.

Ausgabe Mai/Juni 2017
Martin R. Fröhlich, Elisabeth Handel, Dr. Irmela Gnass, JProf. Dr. Erika Sirsch, Dr. Horst Rettke, Prof. Dr. Rebecca Spirig
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Kognitiv und bewusstseinsbeeinträchtigte Patient(inn)en können nicht über Schmerz Auskunft geben. Eine bedarfsgerechte Schmerztherapie ist herausfordernd. 2002 begann die Entwicklung des Zurich Observation Pain Assessments (ZOPA©) zur Schmerzfremdeinschätzung bei dieser Patientengruppe. Der Beitrag zeigt den Entwicklungsprozess des ZOPA© und beleuchtet ihn kritisch hinsichtlich aktueller Empfehlungen zur Instrumentenentwicklung. Es erfolgt die Zuordnung zu anderen Fremderfassungsinstrumenten für Intensivpatient(inn)en. Der Entwicklungsprozess des ZOPA© folgte den Literaturempfehlungen. Ein abweichendes methodisches Vorgehen bestand bei der Bestimmung der Inhalts- und Konstruktvalidität. ZOPA© bietet valide und reliable Messergebnisse und ist klinisch in der Neurochirurgie und Neurologie eta­bliert. Eine wissenschaftliche Überprüfung des ZOPA© bei anderen Patientengruppen ist zur gezielten Weiter­entwicklung erforderlich.

Dorothea J. Thimm, Prof. Dr. med. Attila Czirfusz
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Durch ein unfallbedingtes Schädel-Hirn-Trauma oder eine hypoxische Hirnschädigung kann ein Mensch ins Wachkoma fallen. Ohne Rehabilitationsfortschritt in Phase A (Akutbehandlung) und/oder Phase B/C (Frührehabilitation/Frühmobilisation) verbleiben diese Menschen häufig in einer Langzeitversorgung der Phase F. Manuelle Therapien werden seit Jahren mit Erfolg angewandt. Gerätegestützte Therapien wie die Schallwellentherapie sind noch wenig erforscht. Die vorliegende explorative Studie befasst sich mit der Erprobung dieser Therapieform. Hierzu wurde auch eine schriftliche Befragung in 15 Pflegeeinrichtungen und bei acht Angehörigen durchgeführt (n=40). Die Ausschöpfungsquote betrug 18%, die Rücklaufquote 60%. Die Untersuchung liefert aussagekräftige Ergebnisse zur Nutzung, zur unmittelbaren und dauerhaften Wirkung sowie zur personalen Begleitung. Die Schallwellentherapie scheint für Menschen im Wachkoma der Phase F eine wirkungsvolle und praktikable ergänzende Therapieform darzustellen.

Ausgabe September 2016
Nicole Oberhänsli, Livia Kiener, André Fringer
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Pflegende Angehörige gelten als „grösster Pflegedienst der Welt“. Aufgrund der demographischen Entwicklung und vermehrter Multimorbidität wird ihre Wichtigkeit weiter steigen. Mithilfe der Studie ermittelten wir das Profil pflegender Angehöriger in der Stadt St. Gallen (Schweiz). Die Studiendaten bezogen sich u.a. auf soziodemographische Charakteristika, das Befinden und die unterstützenden Dienste. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zugang zu pflegenden Angehörigen für Forschende erschwert ist. Im Vergleich mit anderen Studien beziehen sich die Unterschiede vor allem auf soziodemographische Merkmale (z.B. Alter, Beziehungsgrad), den Hauptbeweggrund der Pflegeübernahme sowie die Möglichkeit einer Weiterführung häuslicher Pflege. Der Fragebogen erlaubte es, ein umfassendes Portrait pflegender Angehöriger der Stadt St. Gallen aufzuzeigen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die häusliche Pflege einen kommunalen Charakter hat, der bei der Sozialplanung zu berücksichtigen ist.

FH-Prof. Dr. Thomas Boggatz, Christine Wohlschlager
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Kontakte sind ein essenzieller Bestandteil des Wohlbefindens und können bei älteren Menschen beeinträchtigt sein. Ein Einzug ins Betreute Wohnen soll dazu beitragen, entsprechende Einschränkungen zu kompensieren, doch ist bislang nur wenig über die sozialen Kontakte im Betreuten Wohnen bekannt. Diese Studie verfolgte das Ziel, die Typen der Ausrichtung sozialer Kontakte im Betreuten Wohnen zu identifizieren, und Bedürfnisse, Hindernisse und Fördernisse in Bezug auf soziale Kontakte aus der Sicht der dort Wohnenden zu bestimmen. Hierzu wurde eine qualitative Studie in zwei Einrichtungen des Betreuten Wohnens im Bundesland Salzburg durchgeführt. Die Datensammlung erfolgte mit Hilfe halbstrukturierter Leitfadeninterviews und die Auswertung orientierte sich an der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Es wurden fünf unterschiedliche Typen von Ausrichtungen sozialer Kontakte identifiziert: „Integrierte Bewohnerinnen“, „Neuorientierung nach Partnerverlust“, „Begrenzte Familienanbindung“, „Bewohnerinnen ...

Susanne Knüppel Lauener, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Prof. Dr. Lorenz Imhof
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Postnatale Depressionen (PnD) sind eine der häufigsten Komplikationen bei Müttern nach der Geburt. Über 50 % der PnD werden nicht erkannt. Diese Studie untersucht, wie sich ein zweistufiges Screening Verfahren, angewendet im Rahmen einer aufsuchenden pflegerischen Grundversorgung, bewährt. Dafür haben in der Schweiz Mütter- und Väterberaterinnen das Patient Health Questionnaire-2 und die Edinburgh Postnatal Depression Scale eingesetzt. Es wurde ein deskriptives komparatives Studiendesign verwendet. 635 Frauen wurden angefragt und 34 Frauen hatten Anzeichen auf eine PnD (5.5 %). Die Wahrscheinlichkeit eine PnD zu entdecken, erhöht sich bei einer zweiten oder weiteren Beratung (RR=2.24, p=.012) und bei Frauen mit problematischen Schwangerschaften und/oder Geburten (RR=2.41, p=.040). Andere Eigenschaften haben keine signifikanten Unterschiede gezeigt. Der Einsatz von Screening Instrumenten ist abhängig von den Bedingungen der Durchführung. Weitere Untersuchungen zu ihrer Verwendung sind angesichts zunehmender St ...

Ausgabe Dezember 2014
Mirko Lezock, Jörg Klewer
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Der Sturzrisikofaktor „schlechte Beleuchtung“ ist bislang noch nicht ausreichend definiert. Aufgrund die- ser einerseits unklaren Begrifflichkeit und andererseits vorhandenen Empfehlungen zur Beleuchtungssi- tuation war es das Ziel der Untersuchung, in einer stationären Pflegeeinrichtung mögliche Unterschiede zwischen subjektiver Beurteilung und objektiver Messung der Beleuchtungssituation herauszuarbeiten. Dazu erfolgten eine anonyme schriftliche Befragung des Pflegepersonals zur Beleuchtungssituation sowie objektive technische Messungen gemäß DIN. Die Beleuchtungssituation in der Einrichtung wurde vom Pflegepersonal fast ausschließlich als positiv eingeschätzt. Die objektive Messung der Beleuchtungssitu- ation zeigte in zahlreichen Räumen keine ausreichende Beleuchtungsstärke und weitere lichttechnische Mängel. Aufgrund der Diskrepanz zwischen subjektiver Beurteilung und objektiver Messung der Beleuch- tungssituation ist die alleinige subjektive Einschätzung als nicht geeignet anzusehen, da diese zu einer ü ...

Ausgabe November 2014
Eva Schulc
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Aktuell liegen in Österreich keine ausreichenden Daten zum Grad der Unabhängigkeit in den Basisaktivitäten des täglichen Lebens bzw. zur Pflegebedürftigkeit von zu Hause lebenden Menschen vor, um den Beratungsbedarf zur Unterstützung eines selbstständigen Lebens abzuleiten. Aufgrund von veränderten Familienstrukturen wurde in der explorativen Querschnittstudie der Frage nachgegangen, „Welche Unterschiede zeigen sich zwischen den Lebensformen alleine vs. nicht alleine zu Hause lebende 70+ jährige Menschen in der funktionalen Gesundheit?“. Ein pflegerisches Assessment unter Einbeziehung aller gemäß ICF-Klassifikation fünf beeinflussender Gesundheitskomponenten diente zur Erfassung einer selbstständigen Lebensführung.

Ausgabe Juni 2014
Kerstin C. Freund
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Einleitung: Um den veränderten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungsbedarfen zu begegnen, sind neue Versorgungsstrukturen erforderlich. Um diese entwickeln zu können, ist es zunächst notwendig die aktuellen Versorgungsstrukturen und -prozesse in Altenpflegeeinrichtungen zu ermitteln. Dazu bedarf es spezifischer Forschungsmethoden. Methode: Im Rahmen eines Fallstudiendesigns wurde eine versorgungsbezogene Organisationsanalyse durchgeführt. Ergebnisse: Die vorgestellte Methode ist sehr gut geeignet, um multidisziplinär und sektorenübergreifend Versorgungsstrukturen und –prozesse darzustellen. Diskussion: Ein Forschungsdesign kann sich grundsätzlich nur an zwei von drei Polen der Organisationsanalyse ausrichten. Die Interpretation der Ergebnisse ist aufgrund der ausgeprägten Reglementierung der Einrichtungen durch das strukturgebende Pflegesystem immer in dessen Kontext zu stellen.

Ausgabe April 2014
Kerstin C. Freund
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Um dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, sind neue Konzepte zur Problemlösung erforderlich. Um diese entwickeln zu können, ist es zunächst notwendig die Versorgungssituation in Altenpflegeeinrichtungen zu ermitteln. Methode: Es wurde ein Fallstudiendesign gewählt. Die Datenerhebung erfolgte anhand eines adaptierten, fokussierten Experten-Workshop ergänzt um die Theory-of-constraints. Ergebnisse: Die pflegerische Versorgung wird durch kontinuierliche Aushandlungsprozesse um Ressourcen und Leistungen bestimmt. Diskussion: Als Hauptursache können rechtliche Rahmenbedingungen bestätigt werden, die einer angemessenen Versorgung entgegenstehen. Sowohl die Feststellung der Pflegebedürftigkeit als auch die Pflegesatzverhandlungen sind zu Ungunsten des Pflegebedürftigen konzipiert.

Ausgabe März 2014
Kerstin C. Freund
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Mit zunehmendem auch qualitativem Fachkräftemangel, insbesondere in der Altenpflege, werden vermehrt Stimmen laut, die den Einsatz spezialisierter, akademisierter Pflegekräfte fordern. Dazu müssen Aufgaben, Zuständigkeiten und Versorgungspfade in den Einrichtungen bekannt sein. Methode: Im Rahmen eines Fallstudiendesigns wurden unter Anwendung eines Experten(-Facharbeiter)-Workshops die Aufgaben und Zuständigkeiten in erhoben und Versorgungspfade beschrieben. Ergebnisse: Es wurden 9 Aufgabenkomplexe identifiziert, die sich in fachliche und administrative Schwerpunkte unterteilen. Über Screenings wird entschieden, welche weiteren Professionen einbezogen und Aufgaben an diese delegiert werden können. Diskussion: Sollen spezialisierte, akademisierte Pflegekräfte in der Langzeitpflege eingesetzt werden, sind zunächst deren Aufgaben zu definieren und die bestehenden Versorgungspfade anzupassen.

Ausgabe Februar 2014
Andrea Koppitz
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Das Wahrnehmen und Interpretieren von Symptomen bei demenzerkrankten Personen ist in den letzten Lebensmonaten besonders herausfordernd. Die Schwierigkeiten liegen nicht nur in der oftmals eingeschränkten verbalen Kommunikation. Sie beziehen sich auch auf einen stetigen, aber unregelmässigen und nicht vorhersehbaren Wechsel von chronisch-stabilen zu akut-kritischen Symptomverläufen sowie einem jahrelangen und langsam verlaufenden Abbauprozess.

Ausgabe Januar 2014
Ines Wulff, Andrea Budnick
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Das Schmerzmanagement bei Menschen in Pflegeheimen ist inadäquat. Die Studie PAIN (2008-2010) erfasste erstmals das Schmerzgeschehen im Setting Pflegeheim in Berlin/Brandenburg. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde im Projekt PAIN INTERVENTION (2011-2013) eine „Interdisziplinäre Handlungsempfehlung zum Schmerzmanagement bei älteren Menschen in Pflegeheimen“ entwickelt und in die Strukturen eines Berliner Pflegeheimträgers implementiert.

Ausgabe Oktober 2013
Janine Romppel, Marco Kachler
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Der Studienbegleitende Internetsupport von Präsenzlehre (Stud.IP) wird als Open-Source-Software überwiegend von Fachhochschulen (HS Wismar, FHS Trier, HS Osnabrück, FHS Flensburg) und Universitäten (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Uni Bremen, Uni Bielefeld, Uni Rostock u.a.) als eine Art eCampus zur Unterstützung der Lehre genutzt. Jede dritte Hochschule in Deutschland setzt Stud.IP für das e-Learning und die Verwaltung ein (vgl. www.data-quest.de). Neben den organisatorischen und kommunikativen Komponenten zur Unterstützung der Präsenzlehre und zur Informationsweitergabe an Studierende (Dateiablage, Terminverwaltung, Teilnehmermailings) können über das Stud.IP-System die von den Studierenden besuchten Lehrveranstaltungen über Evaluationen beurteilt werden. Tatsächlich gibt es auch im Bildungssektor der Weiterbildung ebenso Bedarf nach einer internetbasierten Lösung zur Unterstützung und Evaluation von Lehre und Organisation.

Melanie Messer
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Shared decision-making (SDM) ist ein Interaktionskonzept, das Gesundheitsprofessionen und Patienten gleichberechtigt und aktiv an einem gemeinsamen Entscheidungsprozess beteiligt. Das Potential des Ansatzes für die Pflege in Deutschland wird bisher kaum diskutiert. Allerdings deuten Untersuchungen darauf hin, dass der Wunsch von Patienten zur Ausgestaltung der Entscheidungsfindung häufig weit von der von ihnen erlebten Versorgung abweicht. Der Beitrag gibt daher eine umfassende Einführung in das Konzept des SDM und stellt ausgewählte aktuelle internationale Forschungserkenntnisse und Anwendungsbeispiele vor.

Ausgabe Mai 2013
Thomas Schnittger, Matthias Hilgefort, Thomas Hauken
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Das Ziel dieser Studie ist es, Aufschluss darüber zu geben, welche personellen Bedingungen aktuell in Deutschland herrschen, um den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Pflegepraxis zu vollziehen. Der Hintergrund dieser Untersuchung ist, dass wissenschaftlich fundierte Pflege zum einen von der Gesetzgebung gefordert wird und sich zum anderen zu einem Qualitätsindikator für die Krankenhäuser entwickelt hat. Dabei existiert eine Pflegewissenschaft in Deutschland erst seit annähernd zwei Jahrzehnten und in kürzester Zeit wurde hier eine Fülle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien erarbeitet, die keineswegs wie erhofft den Weg in die Pflegepraxis fanden. Im Gegenteil, denn „... wie an einem Ölpapier perlen erarbeitete wissenschaftliche Erkenntnisse an der Praxis ab“ (Schaeffer, 2006). Das komplexe Problem des Wissenschaftstransfers findet in der deutschen Pflegelandschaft zwar Beachtung, es fehlen aber statistische Daten zu den Bedingungen vor Ort in den Kliniken. Damit Forschungserge ...

Ausgabe März 2012