Oct 16, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

März/April 2017RSS

Prof. Dr. André Fringer, Magdalena Hilfiker, Dr. Stefan Ott, Cornel Schiess, Sabrina Fehn, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
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Hintergrund: Zur Evaluation von Palliative Care sind deutschsprachige Assessmentinstrumente notwendig. Aktuell existieren zwei englischsprachige Skalen, um das Verhalten in der Praxis sowie die Umsetzungsschwierigkeiten in Bezug auf Palliative Care im Alltag zu erfassen. Ziel der Studie war es, die beiden Instrumente zu übersetzen, inhaltlich zu validieren und zu testen. Methodik: Eine Vor- und Rückübersetzung durch unabhängige Übersetzer fand statt. N=21 Fachpersonen bewerteten die inhaltliche Relevanz der übersetzten Instrumente in einer Delphi-Runde. Es erfolgte eine Ermittlung des Content Validity Index und des Kappa-Koeffizienten, ebenso eine Testung der adaptierten Instrumente in einer Vorstudie mit n=94 Pflegefachpersonen. Ergebnis: Die „Palliative Care Praxisumsetzungsskala“ (PCPU) ergab bezüglich des „Scale Content Validity Index/Average Method“ (S-CVI/Ave) einen nicht zufriedenstellenden Wert von 0.74. Beim „Palliative Care Herausforderungsassessment“ (PCHA) war der S-CVI/Ave-Wert von 0.82 zufrieden ...

Jan Daniel Kellerer BScN, Priv.-Doz. Dr. Gerhard Müller, Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert
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Obwohl Dickdarmspiegelungen als Mittel der Wahl zur Verhütung des kolorektalen Karzinoms gelten, sind Angst und die Erwartung von Schmerzen Gründe, sich gegen die Untersuchung zu entscheiden. Die Wirkung von Musik als angst- und schmerzreduzierende Maßnahme mit Bezug auf dieses spezielle Setting wird deshalb in Form einer systematischen Übersichtsarbeit untersucht. Einige Studien finden eine Reduktion des Angst- und Schmerzerlebens sowie eine Reduktion sedierender Medikamente und physiologische Parameter zeigen sich positiv beeinflusst. Allgemeine Untersuchungserfahrung, Patientenzufriedenheit und die Bereitschaft zur Untersuchungswiederholung sind deutlich verbessert. Musik kann im Rahmen von Dickdarmspiegelungen als kostengünstige komplementärmedizinische Intervention empfohlen werden.

Susanne Kohler, Maria Schubert, Andrea Koppitz
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Intensivpflegende entscheiden fortwährend, welche konkurrierende Massnahme prioritär behandelt werden muss. Ziel dieser Studie ist es, zu erfahren, wie Intensivpflegende Pflegehandlungen priorisieren und welche Faktoren den Entscheidungsprozess beeinflussen. Mit 13 Intensivpflegenden wurden teilstrukturierte Einzelinterviews geführt und entsprechend der Grounded Theory nach Charmaz (2006) analysiert. Die Ergebnisse zeigen drei Kernkategorien “Stabilisieren“, „Möglich machen“ und „Erfüllen“, welche in Wechselbeziehung stehen. Pflegehandlungen werden permanent entsprechend der Instabilität des Patienten priorisiert. Teamunterstützende Strukturen fördern eine multiprofessionelle Behandlung.

Johanna Müggenburg, PD Dr. Dipl.-Psych. Anja Broda
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Diese Studie untersuchte die Empathie von Auszubildenden der Pflegeberufe auf Basis des Saarbrücker Persönlichkeitsfragebogens (SPF). Unter den N=70 Befragten wiesen 79.1% eine durchschnittliche oder überdurchschnittliche Empathie auf. Vergleichbare Ergebnisse wurden für drei der vier Subskalen des SPF (Perspective Taking, Empathic Concern, Personal Distress; Ausnahme: Fantasy) gefunden. Weiterhin wurden Unterschiede in der Empathie in Abhängigkeit von soziodemographischen Variablen analysiert sowie Zusammenhänge zur Selbsteinschätzung der eigenen empathischen Fähigkeiten erhoben. Die Studie stellt einen konstruktiven Ansatz für die Empathieforschung in der Pflegeausbildung dar. Die Durchführung von Empathietrainings während der Pflegeausbildung sollte in Betracht gezogen werden.

Univ.-Prof. Dr. Stefanie Auer, Mag. Ursula Kienberger, Mag. Patrick Pascher, Mag. Monika Geck, Mag. Bettina Hofmann, Mag. Carmen Viereckl, Mag. (FH) Edith Span
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Ob kleine Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz tatsächlich mehr Lebensqualität bieten können als traditionelle Pflegeheime, das wird in der internationalen Literatur kontrovers diskutiert. In dieser einjährigen Beobachtungsstudie wurden Personen mit Demenz, die in einem sozial orientierten Wohngruppenkonzept leben, mit Personen, die in traditionellen Pflegeheimen wohnen, verglichen. Hauptzielparameter waren Lebensqualität für Personen mit Demenz und Arbeitszufriedenheit für Mitglieder des Pflegeteams. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Lebensqualität zwischen den Wohnformen gefunden. Auch bezüglich der Arbeitszufriedenheit der Pflegeteams wurden keine klaren Vorteile gefunden.

Barbara Bretscher Parmar, Marianne Schärli, Prof. Dr. Iren Bischofberger
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Diese Studie untersucht, wie Pflegefachpersonen den Transferprozess von Patient(inn)en mit einem Polytrauma von der Intensivpflegestation auf die Bettenstation erleben. Aufgrund des komplexen Versorgungsbedarfs auf der Intensivstation stellen sich nach dem Transfer auf die Bettenstation weiterhin anspruchsvolle Aufgaben. Wie Pflegefachpersonen diesen Transferprozess erleben, ist kaum erforscht. Eine an Grounded Theory-Prinzipien orientierte Analyse von Einzelinterviews mit Pflegefachpersonen zeigte, dass der Transferprozess emotionale Belastung auslösen kann. Zwei Ursachen liegen dieser Belastung zugrunde. Einerseits gilt es pflegeintensive Situationen zu überblicken. Andererseits sind Pflegefachpersonen unbeeinflussbaren betrieblichen Bedingungen ausgesetzt. Somit sind für den Transfer spezielle Vorbereitungen nötig und die interprofessionelle Zusammenarbeit ist zu verbessern.

Prov.Doz. Mag. Dr. Gerhard Müller, Priv.-Doz. Mag. Dr. Eva Schulc, Petra Schumacher, MScN, Univ.-Prof. Dr. Elfriede Fritz, Univ.-Prof. Dr. Christa Them
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Ziele der Studie sind die Überprüfung von Sensitivität, Spezifität, Likelihood Ratio, prädiktiver Validität und Testeffizienz der deutschen Autar-Deep-Vein-Thrombosis (DVT-D)-Skala zur Einschätzung des Thromboserisikos bei Krankenhauspatienten durch Pflegepersonen und der Vergleich der Resultate mit der englischen Version. Es wurden 178 Krankenhauspatienten, die mindestens 24 Stunden stationär aufgenommen worden waren, mittels DVT-D-Skala auf das Thromboserisiko eingeschätzt. Drei Monate später wurde überprüft, ob eine Thrombose eingetreten war. Insgesamt zeigt die deutsche Fassung gegenüber der englischen Version bessere Sensitivitätswerte und nur geringfügig schlechtere Spezifitätswerte. Bei einem Cut-off-Punkt ≥ 11 liegt die Sensitivität bei 80 %, die Spezifität bei 60 %. Die deutsche Fassung kann als nützliches Hilfsmittel die Beurteilung von Thrombosegefährdung ergänzen, sollte jedoch keinesfalls als alleiniges Instrument verwendet und in weiteren Studien überprüft werden.

Melanie Vielstich, Prof. Dr. Kathleen Hirsch, Jennifer Ullrich
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Angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels sowie des Fachkräftemangels spielt die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsfähigkeit eine wichtige Rolle (BAuA, 2011). Ziel der vorliegenden Studie ist es deshalb, den Ist-Zustand der Arbeitsfähigkeit (operationalisiert durch den Work-Ability-Index, WAI) in vier Pflegeheimen in Sachsen zu ermitteln. Dazu wurden an 190 Arbeitnehmer der direkten Pflege und Betreuung Fragebögen verteilt. Im Durchschnitt erreichten die Mitarbeiter mit 39,2 WAI-Punkten nach Ilmarinen et al. (2005) eine gute Arbeitsfähigkeit. Diese gilt es nun mit Hilfe von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Haus der Arbeitsfähigkeit zu unterstützen (Ilmarinen et al., 2005).

Paul-Werner Schreiner
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Editorial
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