Mar 20, 2019 Last Updated 1:23 PM, Mar 19, 2019

Banner APN 300x100

Juli 2016RSS

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Annika Schmidt, Dr. Johannes Gräske
0 eingereichte gutachten

Ältere Menschen sind häufig von Multimorbidität und Polypharmazie und daraus resultierenden arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) betroffen. Im Rahmen der MADRIC-Studie wurde erforscht, wie häufig ABP in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen zu verzeichnen sind, wie diese sich auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität auswirken und ob sich durch die Verwendung eines IT-basierten Monitoring Systems zur Vermeidung von ABP mittel- und langfristig pflegerische Versorgungsoutcomes in der stationären Langzeitpflege verbessern lassen. Vorliegend sollen Ergebnisse zu den beiden ersten Zielstellungen berichtet werden. In der Baseline-Erhebung einer kontrollierten Längsschnittstudie (2012-2016) wurden in Berliner Einrichtungen der stationären Langzeitpflege bewohnerbezogene Daten zu Versorgungsoutcomes (Lebensqualität; kognitive Fähigkeiten; Alltagsfähigkeiten; Depressionen), zu Diagnosen, Medikamenten sowie damit verbundenen ABP erfasst und analysiert. Die Datenerhebung erfolgte durch geschulte Raterinnen als Frem ...

Prof. Dr. Anne Meißner
0 eingereichte gutachten

Die vorliegende Grounded Theory-Studie (Strauss und Corbin) untersucht Bedeutungszusammenhänge und veranschaulicht Handlung von Pflegenden bei IT-gestützter Pflegedokumentation. Im Gegensatz zu Papier stellt IT-gestützte Dokumentation fortlaufend Forderungen. Pflegende müssen sich dazu verhalten. IT-gestützte Pflegedokumentation wird deshalb als technische Instanz wahrgenommen. Das führt zu verschiedenen Handlungsstrategien. Die Dokumentationsforderungen der technischen Instanz werden befolgt, umgangen oder missachtet. Es handelt sich bei den Strategien um ein Abwägen zwischen Versorgen und Dokumentieren. In der Nutzenbewertung für den Bewohner liegt dabei die ausschlaggebende Motivation, der sog. Sinnzusammenhang. Die Sachzwänge der Praxis führen oftmals zu einem Delta zwischen Anspruch und Möglichkeiten.

Ass.-Prof. Dr. Werner O. Hackl, Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Dr. Renate Ranegger
0 eingereichte gutachten

Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne Informationstechnologie nicht mehr denkbar. Für Auswahl, Einführung und Betrieb von Pflegeinformationssystemen ist entsprechendes Fachwissen notwendig, auch von Seiten der betroffenen pflegerischen Benutzergruppen. Es erscheint daher sinnvoll, entsprechende Fort- und Weiterbildungen anzubieten. Allerdings ist nicht genau bekannt, welche Inhalte diese beinhalten sollten. Es wurden daher Pflegekräfte aus fünf österreichischen Krankenanstaltenverbünden nach ihrem Interesse an spezifische Fort- und Weiterbildungsthemen im Bereich Pflegeinformatik standardisiert befragt. Insgesamt nahmen 330 Personen an der Umfrage teil, davon 7% Pflegekräfte ohne spezielle IT-Aufgaben, 15% Pflegekräfte mit zusätzlichen IT-Aufgaben, 61% mittleres Pflegemanagement, 9% oberes Pflegemanagement und 8% sonstige Berufsgruppen. Alle fünf in der Umfrage vorgeschlagenen Themenkomplexe, nämlich IT-Projektmanagement, IT-Einsatz in der Pflege, eHealth und mobile Technologien, Pflegerische Klassifikations ...

Dr. phil. Sandra Oppikofer, Alexander Seifert, Elke Steudter, Mag. Dr. Daniela Händler-Schuster
0 eingereichte gutachten

Die vorliegende Studie hatte das Ziel, die Begleitumstände von Agitation im Pflegeheimkontext zu erfassen sowie Rückschlüsse auf deren Ursachen zu ziehen. Dazu wurden in zwei Pflegezentren und in einem demenzspezialisierten Krankenheim während eines Zeitraums von elf Wochen 359 Tagebucheinträge zu agitationsbedingtem Verhalten erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Agitation in Situationen auftrat, in denen die Bewohner mit Demenz in Interaktion mit anderen standen, aber dass sie auch in Situationen stattgefunden hat, in denen die Pflegepersonen keine direkten Einflüsse/Reize aus der Umgebung wahrnehmen konnten. Im Weiteren konnte ein gewisses Muster zwischen der Tageszeit und der Häufigkeit des Auftretens von Agitation festgestellt werden. Ergänzend konnten personenspezifische Verhaltensmuster nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der Studie verstärken die Forderung nach individualisierten und dem Kontext sowie der aktuellen Situation Rechnung tragenden Interventionen des Pflegepersonals.

Andreas Schäfer, Dr. Erwin Ludwig, Patrick Müller-Nolte, Carsten Hohmann
0 eingereichte gutachten

Ungefähr 80% der innerklinischen Notfälle sind vermeidbar, die Überlebenschance für innerklinische Reanimationen liegt bei 20%. Dieses Konzept entstand als Studien-Transfer-Projekt für die Bachelorarbeit des Autors. Das Projekt umfasste die Ermittlung des Klientels mit einem besonderen Risiko für ein schweres Ereignis während des Krankenhausaufenthaltes, die Mitarbeiterschulung, die Vereinheitlichung des Equipments, Erstellung eines Modified Warning Scores und Notfallprotokolls und Aufbau des Notfallteams. Untersucht wurde die Lernkurve der Mitarbeiter aus den Schulungen und die Häufigkeit der Reanimations- und Präventionseinsätze. Bezogen auf den Erkenntnisgewinn der Teilnehmer aus den Schulungen konnte gezeigt werden, dass es zwischen den drei Schulungsintervallen eine signifikante Zunahme der richtig beantworteten Fragen gab. Bei der Auswertung der Notfallprotokolle konnte gezeigt werden, dass insbesondere die Hauptfehlerquelle, das nicht Funktionieren des Notrufes, komplett beseitigt werden konnte. Bezoge ...

Sarah Porzelt, Dr. Thomas Zimmermann, Annette Ernst, Dr. med. Egina Puschmann, Univ.-Prof. Dr. med. Martin Scherer
0 eingereichte gutachten

Angst, Depression und somatoforme Störungen sind häufig in der hausärztlichen Versorgung. Durch die hohe Arbeitsbelastung in der ambulanten Versorgung sind die hausärztlichen Ressourcen begrenzt, um diese Patienten professionell zu begleiten und eine spezifische Lotsenfunktion für sie zu übernehmen. Daher wurde zur gezielten Unterstützung dieser Patientengruppe eine komplexe, niederschwellige Intervention durch speziell geschulte Pflegekräfte erprobt. Es wird der Ablauf und die Intervention zur Selbstmanagementförderung von Patienten mit psychischen Beschwerden in der hausärztlichen Versorgung vorgestellt. Dies stellt gleichzeitig ein neues Wirk- und Handlungsfeld der zunehmend professionellen Pflege dar.

Prof. Dr. Hilko Holzkämper
0 eingereichte gutachten

Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die demographische Entwicklung lässt ein weiteres Marktwachstum erwarten. Die Anbieter haben die Kapazität in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet, wobei gleichzeitig viele veraltete Pflegeheime geschlossen wurden. Da das Angebot in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als die Nachfrage und die Nachfrage sich strukturell wandelt, stellt sich die Frage, welche Strategien aus Sicht der Anbieter dauerhaft erfolgversprechend sind? Offensichtlich ist, dass in der stationären Pflege erhebliche Größenvorteile realisiert werden können, mithin ist ein Trend hin zu Pflegeketten sinnvoll. Infolge der in einigen Regionen zu erwartenden Überkapazitäten, wird ferner ein durchgängiges strategisches Marketingkonzept, mit der Schaffung einer Corporate Identity sowie einer gezielten Kundensegmentierung und -selektion, unverzichtbar. Schließlich erfordert der Nachfragewandel eine Differenzierung des Angebots mit spez ...

Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert, Univ.-Prof. Dr. Elfriede Fritz
0 eingereichte gutachten

Im Jahr 2007 wurde in der Autonomen Provinz Bozen Südtirol ein Pflegesicherungssystem eingeführt. Damit wird pflegebedürftigen Menschen ein Rechtsanspruch auf Pflege- und Betreuungsleistungen gewährt. Die zweckgebundenen Geldleistungen orientieren sich an der Höhe des Grades des Pflegebedarfes. Zur Einschätzung und Anerkennung der Pflegebedürftigkeit wurde das Einstufungsinstrument V.I.T.A. (Valutazione Integrata dei Tempi Assistenziali) entwickelt. Im Rahmen der Studie sollten sowohl die Übereinstimmung der ersten und zweiten Einschätzung, als auch die Reliabilität der einzelnen Bereiche des V.I.T.A. überprüft werden. Insgesamt konnten 122 doppelte Einschätzungen durchgeführt werden. Zur Überprüfung der Interrater-Reliabilität wurden der Grad der Übereinstimmung bei den ermittelten Pflegestufen in Prozentwerten, der Cohens Kappa-Wert (κ) und der gewichtete Kappa-Wert (κw) ermittelt. Außerdem wurden Intraklassen-Korrelationskoeffizienten (ICC) berechnet. Die Ergebnisse zeigten in den meisten Bereichen des V.I ...

hpsmedia GmbH
0 eingereichte gutachten