Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

Mai 2015RSS

Gabriele Bales, M. Sc., Prof. Dr. Olaf Scupin, Katharina Rädel-Ablass, Dipl.-Pflegew.
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Therapeutic Touch (TT) ist eine komplementäre Pflegeintervention zur Unterstützung allopathischer Behandlungen von chronischen und degenerativen Erkrankungen sowie nach postoperativen Eingriffen und wird zunehmend in medizinischen Einrichtungen im angloamerikanischen Raum integriert. Es gibt viele Studien, Reviews und Metaanalysen zur Effektivität von TT. Allerdings fehlt bisher im klinischen Bereich eine systematische und exploratorische Analyse und aufgrund dessen wurde den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: In welchen klinischen Bereichen wurde TT bisher als unterstützende, komplementäre Pflegeintervention genutzt? Welche Effektivität zeigte sich durch die Anwendung dieser unterstützenden energetischen Pflegeintervention in diesen Bereichen? Inwieweit können diese Ergebnisse als Grundlage zur Implementierung von TT als komplementäre Pflegeintervention im klinischen Bereich in Deutschland dienen? Es konnten 13 Studien, welche den Ein- und Ausschlusskriterien der systematischen, exploratorische ...

Cornelia Bläuer, Rebecca Spirig, Wilfried Schnepp
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Die Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF-Pat) bedeutet eine Herausforderung. Sie setzt das Bewusstsein für die Lebenswelt der CHF-Pat und ihre Problemstellungen im Alltag voraus. Ziel dieses narrativen Literaturreviews ist, die Perspektive der CHF-Pat von der Diagnose und den Umgang mit der CHF aufzuzeigen. Die Literatur wurde in wissenschaftlichen Datenbanken in den Jahren 2011/12 gesichtet. Eingeschlossen wurden 18 qualitative Studien. Die Resultate zeigen Wege zur Diagnose und den Übergang vom akuten zum chronischen Zustand. Therapie, Lebensstilempfehlungen und Symptome erfordern Anpassungen in der Alltagsgestaltung. Professionelle und Familien bilden ein wichtiges unterstützendes Netz. Unterschiedliche Copingstrategien kommen zum Einsatz. CHF-Pat erwarten eine partizipative Zusammenarbeit mit den Professionellen. Eine gute Betreuung setzt Offenheit voraus, sich auf einen gemeinsamen Lernprozess einzulassen und die Auseinandersetzung über gesundheitsfördernde Strategien.

Elisa De Fazio, Elisabeth Rauter, Dr. Franco Mantovan
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Über 80% der operierten Personen erfahren moderate bis starke Schmerzen, von denen sie trotz pharmakologischer Therapien nicht vollständig befreit werden. Es ist demnach notwendig, komplementäre Strategien zur postoperativen Schmerzreduktion zu erwägen. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit Musikmedizin in der Lage ist, das Ausmaß von postoperativen Schmerzen zu reduzieren. Dazu wurde eine strukturierte Literaturanalyse in den elektronischen Datenbanken und Fachbüchern durchgeführt. Es gibt Hinweise darauf, dass Musikmedizin das Symptom Schmerz reduzieren kann, aber der Erfolg des Einsatzes des aktuellen Wissens über Musikmedizin in Gesundheitseinrichtungen hängt von einer nachhaltigen Umsetzungsstrategie ab.

Tobias Mai
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Menschen mit Parkinsonsyndrom befinden sich oft in komplexen Lebenslagen und bedürfen spezieller Unterstützung, mit den Herausforderungen der Erkrankung und möglichen sozialen Folgen umgehen zu lernen. Auf Basis empirischer Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung wird die Bedeutsamkeit einzelner Faktoren für einen erfolgreichen Lernprozess geschildert. Hierbei werden Ansätze zur Unterstützung durch Akteure im Gesundheitswesen und insbesondere durch Pflegende in der spezialisierten Versorgung Parkinsonbetroffener integriert.

hpsmedia GmbH
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Nachrichten

Prof. Dr. Peter Stratmeyer
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Editorial