Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

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Dorothea Helberg, Irena Anna Frei, Christine Vincenzi, Rebecca Spirig
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Die Abrechnung mit DRG erhöht die Anforderungen an die Pflegedokumentation. Neben Pflegediagnosen als Indikatoren für Pflegebedarf müssen Pflegeergebnisse als Indikatoren für Pflegequalität dokumentiert sein. Zur Datenerhebung ist eine Operationalisierung dieser Patientenzustände erforderlich. Für die Auswahl eines Modells zur Pflegedokumentation wurde analysiert, inwieweit NANDA-Pflegediagnosen und das Assessmentinstrument ePA-AC eine operationalisierte Abbildung des Patientenzustandes ermöglichen. Weiter wurden Praktikabilität und Informationsgehalt beider Modelle überprüft. Der Entscheid fiel für ePA-AC, da dieses Modell valide, operationalisierte Patientenzustände abbildet. Dieses ermöglicht sowohl die Erhebung von Daten als auch die praktikable Darstellung des gesamten Pflegeprozesses. Bei NANDA sind dazu NOC-Pflegeergebnisse erforderlich, welches die Praktikabilität beeinträchtigt. ePA-AC fehlen jedoch psychosoziale Patientenzustände, die ergänzt werden müssen.

Stefanie Mentrup, Ute Schöniger, Elke Hotze, Markus Flesch
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Die schnelle Behandlung des akuten Herzinfarktes mit ST-Hebung (STEMI) durch eine primäre perkutane koronare Intervention (PCI) zeigt in medizinischen Studien prognostische Vorteile für betroffene Patienten. Es ist jedoch wenig bekannt darüber, wie Patienten mit einem STEMI das notfallmäßige Behandlungsgeschehen erleben. Ziel der Studie war, das Erleben der Notfallsituation eines akuten Herzinfarktes mit durchgeführter PCI und der Bedürfnisse, die Patienten in dieser Situation entwickeln, zu explorieren. Dazu wurde ein qualitatives Design gewählt. Acht problemzentrierte Interviews wurden nach der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

Margareta Jukic-Puntigam, Alfred Steininger, Elisabeth Kendlbacher, Andrea Haselwanter-Schneider, Gerhard Müller
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Patienten mit Inkontinenz sind gefährdet, eine „Inkontinenz Assoziierte Dermatitis“ (IAD) zu erleiden. Instrumente zur Einschätzung der Haut in der perinealen Region können Pflegenden dabei helfen, das individuelle inkontinenzassoziierte Dermatitisrisiko zu bestimmen und eine vorliegende IAD zu klassifizieren. Ziel der Literaturübersicht war es, pflegerische Instrumente zur Risikoerfassung und Klassifizierung der IAD zu beschreiben sowie deren testtheoretische Gütekriterien darzustellen. Die Literaturrecherche erfolgte von Mai bis Dezember 2009 in den Datenbanken Medline (via EBSCO), Academic Search Elite (via EBSCO), CINAHL (via EBSCO) und DIMDI. Die Recherche gestaltete sich als mehrstufiger, iterativer Vorgang. In einer offenen Abstimmung zwischen Studenten und Experten wurden die relevanten Arbeiten festgelegt und anhand der STARD-Checkliste beurteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass vier englischsprachige Instrumente zur Einschätzung der Haut in der perinealen Region identifiziert werden konnten. Ein Instr ...

Anita Jahn, Anika Jana Keßler, Katja Schwarzbach, Steffen Fleischer, Almuth Berg
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Die hygienische Händedesinfektion hat eine große Bedeutung im Krankenhausalltag, da sie zu den wichtigsten Maßnahmen der Unterbrechung von Infektionsketten und somit der Verhütung von nosokomialen Infektionen gehört. Zum damit verbundenen Zeitaufwand ist bislang allerdings nur wenig bekannt. Ziel der Studie war es deshalb, die desinfektionspflichtigen Indikationen für die hygienische Händedesinfektion im stationären Alltag zu erfassen, um darüber Aussagen über den erforderlichen Zeitaufwand ableiten zu können.

Horst Rettke, Heike M. Geschwindner, Wim J. A. van den Heuvel
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Das Durchführen eines Forschungsprojekts kann trotz sorgfältiger Konzeption und Planung vor vielfache Herausforderungen stellen, die mitunter einen Abbruch des Projekts nach sich ziehen. Im Verhältnis zu erfolgreich beendeter Forschung wird über erfolglose oder abgebrochene Studien wenig publiziert, obwohl die Evaluation aufgetretener Schwierigkeiten und deren Lösungsansätze beträchtliches Lernpotenzial birgt. In diesem Artikel möchten wir unsere analysierten Erfahrungen mit einem Forschungsprojekt darstellen, das wir vorzeitig beenden mussten. Unser Ziel ist es, die daraus gewonnenen Erkenntnisse anderen Forschenden zugänglich zu machen. Damit möchten wir zur Entwicklung einer Kultur beitragen, in der das Kommunizieren und Diskutieren von Fehlschlägen und Schwierigkeiten in Forschungsprojekten einen anderen Stellenwert erhält.

Daniela Schoberer, Waltraud Haas, Susanna Schaffer, Barbara Semlitsch, Christine Uhl
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Stürze und deren Folgen stellen ein großes Problem in Akut-Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen dar. Um wirksame Präventionsmaßnahmen anbieten zu können, ist der Nachweis der Effektivität von Interventionen zur Sturzprophylaxe unerlässlich. Wissenschaftliche Literatur wurde herangezogen, um nach dem aktuellen Stand der Forschung die evidence-based Leitlinie zur Sturzprophylaxe in Krankenhäusern und Langzeitpflegeinrichtungen zu erstellen. Ein effektives Sturzpräventionsprogramm erfordert ein systematisches Vorgehen und zielt darauf ab, extrinsischen und intrinsischen Risikofaktoren entgegenzuwirken. Ein multifaktorielles Sturzpräventionsprogramm ist sowohl in Krankenhäusern wie auch in Langzeitpflegeeinrichtungen die wirksamste Maßnahme, um Stürzen effektiv entgegenzuwirken. Die evidence-based Leitlinie wird Pflegepraktikern/Pflegepraktikerinnen zur Verfügung gestellt, um ihre Entscheidungen durch wissenschaftliche Belege begründen zu können.

Gaby Herzig-Walch
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Veränderte Qualifikationsprofile im pflegerischen Alltag erfordern eine Anpassung der Pflegeausbildung. Pflegerische Tätigkeitsfelder, wie Beratung, die Interaktion mit multimorbiden, dementiell veränderten Pflegebedürftigen und die pflegerische Versorgung von Migranten, fokussieren insbesondere die kommunikative Kompetenz von Pflegenden. Die kommunikative Kompetenz auszubilden, weiterzuentwickeln und damit in allen Facetten zu fördern, muss für die Pflegeausbildung eine wichtige Herausforderung werden. Die Autorin legt ein eigenes Modell kommunikativer Kompetenz vor und stellt in Form eines Handbuches deren Ausbildungsmöglichkeit dar.