Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Markus Hopp, Kerstin Flemming, Patrick Jahn
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Die Nutzung der Stärken des Alters als eine der wichtigsten Herausforderungen des demografischen Wandels zu begreifen, daraus resultierend Konzepte zu entwickeln und diese in die heutige Arbeitswelt zu implementieren, ist eine Aufgabe des Diversity Management. Gut geplante individuelle Fort- und Weiterbildung und eine gezielte Personalentwicklung sind erforderlich, um einerseits die Kompetenzen der langjährig Erfahrenen für das Unternehmen zu nutzen und andererseits den Pflegenden die Möglichkeit zu geben, die starken physischen und psychischen Anforderungen auch im hohen Erwerbsalter noch erfüllen zu können. Personalentwicklung ist somit wichtig für die Mitarbeiter, das Unternehmen und letztendlich für die Gesellschaft.

Saskia Buschner, Ulrike Dünnwald, Ilka Langer, Elena Ossola
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Die Anzahl von KlientInnen mit Migrationshintergrund nimmt im therapeutischen, medizinischen und pädagogischen Bereich zu. Damit steigt der Bedarf an spezifischer transkultureller Kompetenz bei den Akteuren in Gesundheitswesen und Pädagogik. Die Ergotherapieschule der Wannseeschule in Berlin und die ETOS Ergotherapieschule Osnabrück stellen ein gemeinsames Schulprojekt vor, das die SchülerInnen auf die beruflichen Anforderungen in einer Einwanderungsgesellschaft vorbereiten soll.

Andreas Parthum, Johannes Distler
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In der Untersuchung wurden die Auswirkungen eines elektronischen Patientendaten-Managementsystems (PDMS) auf die Zeit sowie die Inhalte der Pflegedokumentation auf einer Intensivstation ermittelt. Je 50 Dokumentationen einer spezifischen, sich täglich wiederholenden Pflegesituation wurden vor und nach Implementierung des PDMS beobachtet. Die Zeitmessung erfolgte mittels Stoppuhr durch einen Untersucher. Ein zweiter, unabhängiger Untersucher erfasste die einzelnen Informationen aus der Papierdokumentation (vor) und dem Computerausdruck (nach der Implementierung). Die so gewonnenen Daten wurden in insgesamt sechs Kategorien zugeordnet und weiter in beschreibende und bewertende Informationen unterteilt. Vor und nach Implementierung des PDMS bestanden keine Unterschiede der durchschnittlich für die Dokumentation benötigten Zeit. Dem entgegen stieg die Anzahl der in dieser Zeit festgehaltenen Informationen signifikant an. In einigen Kategorien der untersuchten Pflegedokumentationen wurden signifikant mehr bewerten ...

Susanne Schoppmann, Herbert Mayer
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Weltweit nimmt das Durchschnittsalter aller Pflegekräfte zu, und es wird damit gerechnet, dass die berufliche Pflege in vielen industrialisierten Ländern in den nächsten 10-15 Jahren einen Exodus erleben wird (ICN 2008a). Bis jetzt liegen keine Zahlen zur Alterstruktur bei psychiatrischen Pflegenden in Deutschland vor. Um hier einen ersten Überblick zu erhalten, wurden bundesweit pflegerische Leitungen psychiatrischer Einrichtungen im Rahmen einer Gelegenheitsstichprobe gebeten, Angaben zum Durchschnittsalter der in ihren Einrichtungen beschäftigten Pflegenden zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage wurde über die E-Mailverteiler von Interessensverbänden der psychiatrischen Pflege versandt. 62 Einrichtungen aus 14 Bundesländern, die insgesamt 7838 für einen Pflegeberuf qualifizierte Mitarbeitende beschäftigen, beteiligten sich an der Umfrage. Das gewichtete Durchschnittsalter ergab einen arithmetischen Mittelwert von 42,2 Jahren bei einem Median von 42,7 Jahren. Mit 39,7 Jahren im Durchschnitt sind die Mitarbei ...

Betina Straßer, Elke Mesenholl, Christiane W. Geelhaar, P. Christian Endler
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Ausgehend von einer kurzen Standortbestimmung der Burnout-Forschung werden hier die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2006 vorgestellt. Diese untersucht, ob und in welchem Ausmaß 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Akutpflegebereich eines allgemeinen öffentlichen Krankenhauses in Oberösterreich von der Burnout-Problematik betroffen sind, und ob die Bedingungen am Arbeitsplatz darauf einen wesentlichen Einfluss haben bzw. mit für die Untersuchung ausgewählten Burnout-Faktoren korrelieren. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine auffallende Burnout-Problematik besteht. Es wird jedoch die These aktuellerer Burnout-Forschung bestätigt, dass die Bedingungen am Arbeitsplatz stark mit der Befindlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich korrelieren. Burnout darf also nicht allein als ein individuelles Problem interpretiert werden, sondern als eine Thematik, die auch den Arbeitsplatz, damit das ganze Arbeitsumfeld und aufgrund seiner Gestal ...

Felix Rauner
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Der europäische Integrationsprozess hat den Punkt längst überschritten, von dem aus es kein Zurück mehr gibt. Auch im Bildungsbereich, für den in den europäischen Verträgen ein Harmonisierungsverbot vereinbart wurde, schreitet die Ausgestaltung des europäischen Bildungsraumes, allen voran die hochschulische Bildung mit dem Bologna-Prozess, mit beachtlicher Geschwindigkeit voran. Betrachtet man die Entwicklung der letzten fünfzig Jahre, dann vollziehen sich die Prozesse der Internationalisierung in allen gesellschaftlichen Sphären geradezu mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Wissenschaft, Technik, Industrie und Handel, ja sogar die Kunst, sind längst internationale Prozesse und Gegebenheiten. Gilt dies auch für den Bildungsbereich?

Jürg Brühlmann
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Modeling mit Metalog ist eine weiter entwickelte Ausbildungsform aus dem Modell des Cognitive Apprenticeship. Die Methode ermöglicht ein intensives, zeitaktuelles und reflektiertes Lernen während des Zuschauens in beruflichen Situationen. Die Ausbildnerin pflegt und spricht gleichzeitig dazu, wie sie die Situation einschätzt, was sie genau tut, wozu und warum sie es tut, welche Regeln sie anwendet, oder welche Alternativen ihr zur Verfügung stehen. Diese professionelle Reflexion über das aktuelle berufliche Handeln wird fortwährend in Alltagssprache in den Dialog mit der Klientin oder dem Klienten eingebaut. Auswertungsgespräche können dadurch kürzer gehalten werden und gehen tiefer. Vorgespräche zur Information über Klienten können weitgehend entfallen oder anders genutzt werden, weil die meisten Informationen in der Situation untergebracht werden können. Die knappe Zeit einer Ausbildnerin wird somit intensiv genutzt.