Mar 23, 2019 Last Updated 4:49 PM, Mar 21, 2019

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Thomas Schulz, Matthias Lenz
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Der Einsatz von Rettungsassistent/innen neben oder anstelle von Krankenpfleger/innen in Notfallambulanzen wird derzeit kontrovers diskutiert. Die Diskussion vollzieht sich vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen an die Qualifikation nichtärztlicher Fachkräfte einerseits und steigenden Kostendrucks im Personalsektor andererseits. Rettungsassistent/innen könnten wegen ihrer speziell auf medizinische Notfallsituationen ausgerichteten Qualifikation für die Tätigkeit in der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus besonders gut qualifiziert sein. Zudem könnten durch ihren Einsatz die Kosten der interdisziplinären Notaufnahme gesenkt werden. Sowohl ihre Ausbildung als auch die tarifliche Entlohnung sind kostengünstiger als die examinierter Pflegekräfte.

Marianne Schärli-Purtschert
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Die Schulleitungen des Pflege-Curriculumverbundes Aarau, Bern und Zürich (ABZ) teilten der interkantonalen Projektgruppe E-Learning (eABZ) den Auftrag, die Einführung eines interkantonalen E-Learning-Kompetenzzentrums zu prüfen und mit einem E-Learning-Pilotkurs einen Unterricht im Blended Learning auf der OLAT-Lernplattform durchzuführen. In Koordination und Absprachen mit dem E-Learning Contentexperten wurde ein Drehbuch erstellt und die Inhalte als Online-Pilotkurs umgesetzt. Unterstützend wirkte die Kooperationsbereitschaft der im E-Learning-Pilotkurs beteiligten Lehrpersonen, erschwerend der entstandene Zeitdruck. Blended Learning eignet sich für den ABZ-Lehrplan Pflege. Das pädagogische Konzept und die Heterogenität der Studierenden erfordern es gar. Für eine erfolgreiche Umsetzung von E-Learning-Kursen muss eine sorgfältige Zeit- und Ablaufplanung die Erstellung eines Drehbuches mit Feinkonzept und Seiteninhaltsbeschreibungen vor der Contententwicklung garantieren.

Frank Arens
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Globalisierung und Flexibilisierung verlangen zunehmend von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Bereitschaft zur Mobilität. Diese Bereitschaft soll durch das Berufsbildungsprogramm LEONARDO da Vinci bereits in der Berufsausbildung gefördert werden.

Anke Erdmann
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Eines der Ziele des „Demenz-Leuchtturmprojektes TransAltern” ist die Erklärung der hohen Versorgungs- und Pflegequalität im Haus Schwansen, einem Pflegeheim für Demenzkranke in Rieseby (Schleswig-Holstein), aufgrund der dort vorhandenen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter. In dem vorliegenden Artikel werden für dieses Projekt ein pflege- und wissenschaftstheoretischer Rahmen angelegt, auf dem die Auswahl eines qualitativen Forschungsansatzes fußt. Probleme der Messung, Erklärung und Vorhersage von Pflegequalität in Einrichtungen für Demenzkranke mit Hilfe von Qualitätsindikatoren und verschiedener Messinstrumente werden diskutiert und es wird deutlich gemacht, aus welchen Gründen sich ein quantitativer positivistischer Forschungsansatz und die Verwendung von Qualitätsindikatoren in diesem Projekt als ungeeignet erweist.

Claudia Wenzel, Sabine Pleschberger
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Sterben und Tod sind seit Ende der 60er Jahre, nicht zuletzt durch die Pionierarbeit von Elisabeth Kübler-Ross, zu einem Gegenstand für wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung geworden. Dennoch werden in den Lehrbüchern der Pflege und Medizin im deutschsprachigen Raum kaum andere Arbeiten, als das bekannte Modell der fünf Phasen rezipiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine Literaturanalyse durchgeführt und versucht, die bisher entwickelten theoretischen Konzepte zu systematisieren. Das Ergebnis sind eine Reihe aus verschiedenen Disziplinen stammenden Theorien: Stufen- bzw. Phasenmodelle des Sterbens, Sterben als sozialer Prozess, Aufgabenbezogener Ansatz zur Bewältigung des Sterbeprozesses und Bindungstheoretischer Ansatz des Sterbens. In sämtlichen der vorgestellten Theorien werden kaum Bezüge zu benachbarten Disziplinen hergestellt bzw. fehlt es insgesamt an einer interdisziplinären Diskussion. Nicht zu letzt deshalb ist es wichtig, nicht einen einzigen Ansatz als den richtigen oder wahren zu identif ...

Eva Schulc, Johannes Hilbe, Samrend Saboor, Elske Ammenwerth
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Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Wichtigstes Kennzeichen dieses Krankheitsbildes sind unvorhergesehene, wiederkehrende Anfälle. Das vorrangige Ziel der vorliegenden Publikation ist einen Überblick der rezenten Literatur zur „Detektion von epileptischen Anfällen basierend auf Accelerometrie“ aufzuzeigen. Weiters werden die Unterschiede zwischen den Anfallstypen und der Berechnungen zur Analyse der Beschleunigungsdaten diskutiert. Als Methode diente eine systematische Literaturrecherche in acht Datenbanken. Aus der Literaturrecherche gingen fünf Studien aus den Jahren 2005 – 2007 hervor. Zwei dieser fünf Studien stützten ihre Ergebnisse auf simulierte epilepsietypische Bewegungsmuster, die weiteren drei auf Daten echter Anfälle. Die auf Patientendaten basierenden Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine Detektion von epileptischen Anfällen mit motorischen Entäußerungen auf Basis von Beschleunigungssensoren unter Laborbedingungen oder in einem geschützten Setting prinzipiell du ...