Jul 18, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Heinrich A. Schmidt-Wilcke, Peter Kleinekemper
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Das Qualitätsmanagement eines Krankenhauses hat zur Aufgabe, medizinische, ökonomische und ethische Problemfelder zu bearbeiten und in Konfliktfällen nach Lösungen zu suchen, die der jeweiligen Krankenhausleitung zur Umsetzung vorgelegt werden können. Das medizinethische Handeln eines Qualitätsmanagement orientiert sich inzwischen an den allgemein anerkannten und gültigen medizinethischen Prinzipien, wie Respekt vor der Patientenautonomie, des Nichtschadenwollen, der Fürsorge und der Gerechtigkeit. Dabei ist das Qualitätsmanagement angewiesen auf ein für das Selbstverständnis entwickeltes und etabliertes Leitbild des jeweiligen Krankenhauses. Als Beispiele für sein moralisches Agieren wird der medizinethische Stellenwert innerhalb von Projekten, wie Ethische Fallbesprechungen, das Incident Reporting System, Medizinische Ablaufpfade und Patientenbeschwerdemanagement beleuchtet und der Nutzen für den einzelnen Krankenhauspatienten aufgezeigt. Die Qualität der Arbeit eines Qualitätsmanagement unter ethischen Asp ...

Ausgabe November 2009
Maria Gabel, Anika Moses, Antje Rex, Virginie Wolfram
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„Dicke unbewegliche Kinder werden auch dicke, unbewegliche Erwachsene“ ist eine verbreitete Auffassung, und sie ist nicht unbegründet. In den letzten Jahren sind beunruhigende gesundheitsbezogene Entwicklungstendenzen der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland zu verzeichnen. Adipositas, Bewegungsarmut, bewegungsarme Kinder und Jugendliche, Debatten um gesunde Ernährung und Folgen ungesunden Essverhaltens oder Kindesmissbrauch sind allgegenwärtig. Die Folgeschäden für die Kinder und daraus resultierende Konsequenzen für das Gesundheitssystem, welche diese Entwicklung unweigerlich nach sich zieht, haben inzwischen ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Deshalb müssen effektive und finanzierbare Möglichkeiten, die dieser Entwicklung entgegenwirken, gesucht werden. Pädagogische Berufsgruppen und medizinische Instanzen tragen dabei eine zunehmende Verantwortung.

Ausgabe Mai 2009
Gerlinde Glissmann
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Die durch das zum 1. Januar 2004 in Kraft getretene neue Krankenpflegegesetz und seine Ausbildungs- und Prüfungsverordnung angestoßenen Reformprozesse an deutschen Krankenpflegeschulen forderten in den letzten Jahren und fordern noch gegenwärtig Pflegelehrende in vielfältiger Hinsicht heraus. Neben der Erarbeitung und Erprobung neuer Ausbildungsmodelle und Curricula, der Bewältigung von Kooperations- und Fusionierungsprozessen, dem Einsatz neuer Unterrichtsmethoden und der Erarbeitung neuer Unterrichtsinhalte sind die bundesdeutschen Pflegelehrenden erstmalig mit dem gesetzlichen Anspruch einer wissenschaftlichen Absicherung des im Unterricht vermittelten Wissens konfrontiert. Während sie sich in ihrer Unterrichtsvorbereitung bisher vorrangig auf das in den einschlägigen Pflegelehrbüchern veröffentlichte pflegeberufliche Erfahrungswissen berufen konnten, sind sie nun aufgefordert, „sich für ihren Unterricht das dem aktuellsten Stand der Forschung entsprechende Wissen anzueignen“ (Darmann-Finck 2008, 7). Vor d ...

Ausgabe Februar 2009