Oct 20, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Rebekka Hansmann, Volkmar Blaha, Rocco Umbescheidt
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Im Zuge der aktuellsten Bildungsreform der Schweiz und dem ersten Entwurf eines nationalen Rahmenlehrplanes Pflege, wird die Forderung nach einem den Wissenstransfer unterstützenden dritten Lernort seit 2002 in den Kantonen Aargau, Bern, Zürich und Schaffhausen (Curriculumsverbund ABZ) umgesetzt. Neben einer Vielzahl an neuen Methoden und Strukturen im LTT Schule und Praxis wurde hierbei eine Unterrichtsanlage konzeptioniert. Diese wird insbesondere der starken Vernetzung und Kohärenz zwischen Akteuren und Inhalten der schulischen und betrieblichen Ausbildung mittels einer Kooperation der an der Ausbildung beteiligten Lernorte gerecht.

Michael Bossle, Irene Leitner
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Vorliegender Beitrag wurde aus einem Workshop-Angebot des 8. Internationalen Kongresses für Pflegepädagogik, Lernwelten 2008, entwickelt. Er beschäftigt sich mit der Verschränkung gemeinsamer Geschichte an verschiedenen Lernorten und schildert sowohl aus der Perspektive des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim bei Linz in Oberösterreich als auch aus der Perspektive der Berufsfachschule (BFS) für Krankenpflege des Bezirks Oberpfalz in Regensburg spezifische Anliegen und pädagogische Potentiale zum Thema Pflege im Nationalsozialismus. Die Autoren zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in verschiedenen pädagogischen Settings auch für Gegenwart und Zukunft erhebliche Schnittmengen und Bedeutungen mit sich bringt. Im Mittelpunkt stehen die historisch-biographischen Zugänge, die dem Thema Lebendigkeit und vielfältige Lerneffekte abgewinnen. Daraus leiten sich im Rahmen der Gedenkstättenpädagogik Lernpotentiale für Gesundheits- und Sozialberufe, sowie historische Dimensionen pflegepädagogischer A ...

Norbert Gores, Sabine Ruppert-Fürstos
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Auszubildende in den Pflegeberufen zeigen sich, wie die Jugend allgemein, politisch eher desinteressiert. Zur Wahrnehmung und Vertretung von Interessen sowie zur Mitbestimmung und Mitgestaltung des (beruflichen) Alltags ist politische Handlungsfähigkeit unbedingt erforderlich. Eine entsprechende Kompetenzbildung ist auch in den normativen Grundlagen der Pflegeausbildungen verlangt. Zur Umsetzung dieses Anspruchs bedarf es eines speziellen fachdidaktischen Ansatzes. Geeignet erscheint hier die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke. Eine solche Ausrichtung muss durch entsprechende curriculare Strukturen unterstützt und in der Schulkultur gelebt werden. Hierzu gilt es ein anwendbares Konzept zu entwickeln. Dies sind die Schlussfolgerungen einer umfassenden Erörterung zur politischen Bildung im Kontext der Pflegeausbildungen. Im vorliegenden zweiten Teil der Veröffentlichung wird ein geschichtlicher Abriss der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen, damit verbundene fachdidaktische Dis ...

Barbara Schubert, Michaela Wrobel
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Die Implementierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflegepraxis ist aus verschiedenen Gründen essentiell. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben, Patientensicherheit, die zunehmende Mündigkeit der Patienten und eine mögliche Rechtfertigungsgrundlage für die Pflegenden. Obwohl immer mehr Forschungsergebnisse zur Verfügung stehen, werden sie kaum in die Praxis umgesetzt. Die Ursachen dafür sind für Deutschland noch nicht hinreichend erforscht. Es existieren jedoch verschiedene Arbeiten aus anderen Ländern zu dieser Thematik, über die Tabelle 1 Auskunft gibt. Die dabei aufgeführte „Barriers Scale“ diente als Messinstrument.

Thomas Evers
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Die Frage, welche Kompetenzen in Gesundheits- und Sozialberufen, aber auch in anderen Berufsfeldern aktuell bzw. zukünftig benötigt werden, um die bestehenden Bedarfe abdecken zu können, ist sowohl für die Einrichtungen der Praxis als auch für die Bildungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung. Denn nur durch die Berücksichtigung der benötigten Kompetenzen kann die eigene Zukunftsfähigkeit gesichert werden. Vor diesem Hintergrund bedarf es immer erst einer sorgfältigen Analyse der spezifischen Anforderungen des Feldes. Betrachtet man in diesem Zusammenhang jedoch die – wenn überhaupt – vorliegenden Kompetenzprofile der Gesundheits- und Sozialberufe (z. B. erkennbar im Rahmen der zugrunde liegenden Curricula) muss festgehalten werden, dass diese häufig am so genannten „grünen Tisch“ entwickelt wurden und nicht auf der Basis empirischer Analysen des jeweiligen Berufsfeldes entstanden sind. Genau an diesem Punkt setzt der vorliegende Beitrag an. Nach Beschreibung der Ausgangslage werden verschiedene Methoden z ...

Christine Dörge
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Der Begriff der »professionellen Pflege« ist inzwischen fester Bestandteil im Sprachgebrauch beruflich Pflegender. Welche Bedeutung(en) verbinden sich aber mit der Verwendung des Wortes professionell? Aus professionssoziologischer Perspektive sind mehrere Antworten möglich. Mit dem gesellschaftlich wachsenden Bedarf an Pflegeleistungen steigen die Anforderungen und Erwartungen an Qualifikationen und Kompetenzen von Pflegenden. Vor diesem Hintergrund erfährt die Art und Weise der Berufsausübung, das spezifische Handeln der Pflegenden in alltäglichen Pflegesituationen besondere Bedeutung. Die Ergebnisse der vorliegenden qualitativ-empirisch durchgeführten Studie lassen aufhorchen. Es zeigt sich: professionelles Pflegehandeln im Alltag bildet die Ausnahme, die Mehrheit der Pflegenden ist bei der Berufsausübung weit von dem Anspruch professioneller Pflege entfernt. Es besteht großer Qualifizierungsbedarf. Neben der Aufdeckung von Qualifizierungsdefiziten und -hindernissen gibt der Beitrag wichtige Anregungen und ...