Dec 08, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Thilo Eith, Harald Stummer
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Ausgangspunkt der vorliegenden explorativen Studie sind praktische und wissenschaftliche Diskussionen über die psychosoziale Belastung der MitarbeiterInnen in der Altenpflege. So wird bei diesen in der Literatur ein erhöhtes Risiko von Burnout und daraus resultierend gesundheitsgefährdende Konsequenzen gesehen. Subjektiv wahrgenommener Erfolg scheint eine Copingressource darzustellen, doch was ist der wahrgenommene subjektive Erfolg? Dieser scheint weder aus der Literatur noch aus der Praxis direkt erkennbar zu sein. Zur Erörterung der Frage wird zunächst deduktiv vorgegangen und untersucht, welche Definitionen es generell zum Thema Berufserfolg gibt. Im Anschluss daran wird der Berufserfolg in der Krankenpflege aufgezeigt und mittels einer moderierten Gruppendiskussion die Frage nach dem für MitarbeiterInnen wahrgenommenen Erfolg in der Altenpflege erforscht. Die Resultate zeigen fünf Erfolgsdimensionen nach ihrer Wichtigkeit für die teilnehmenden MitarbeiterInnen. Als wichtigste Dimension wurde die Freude a ...

Pia Wieteck
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Die nationale und internationale Diskussion über Standards, Leitlinien und Expertenstandards in der Pflege nimmt zu. Es wird immer deutlicher, dass der Pflegepraktiker es unter den heutigen Rahmenbedingungen in der Pflege nicht leisten kann, die vorhandene Literatur zu einer aufgetretenen Fragestellung in der Patientenversorgung zu sichten. Auf der anderen Seite wird zunehmend gefordert, dass die Pflege sich auf die beste vorhandene Evidenz stützen sollte. Es stellt sich daher die Frage, wie evidenzbasiertes Pflegefachwissen in die Praxis transferiert werden kann. Zur Überwindung dieses Grabens zwischen Anforderung einerseits und den Möglichkeiten der Pflegenden andererseits wird nach unterstützenden Instrumenten gesucht. Die Entwicklung und Einführung von Expertenstandards könnte eine hilfreiche Unterstützung zur Überwindung der Theorie-Praxis-Kluft sein (Harms und Schwank 2006, Moers und Schiemann 2004).

Uwe Raven
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Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. In diesem Beitrag wird eine sequenziell durchgeführte objektiv hermeneutische Analyse eines protokollierten Falles aus der Praxis einer Altenpflegeeinrichtung vorgestellt. Ursprung und Kontextbeschreibung des rekonstruierten Falles verweisen auf die bildungstheoretische Dimension der Entwicklung pflegerischer Handlungskompetenz im professionellen Umgang mit alten Menschen. An die Ergebnisse der Fallrekonstruktion anknüpfend, verfolgt das abschließende Kapitel die Absicht, Konsequenzen für eine Neuorientierung der Altenpflegeausbildun ...

Carmen Zernig-Malatschnig, Ulrich Frick, Marlene Habich, Isabella Zaminer
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Ausgehend von den zukünftigen demographischen Entwicklungen wird das Gesundheitssystem mehr denn je darauf angewiesen sein geeignete Informations- bzw. Dokumentationssysteme einzuführen. Bis jetzt ist es in Österreich nicht möglich per Knopfdruck die Verfügbarkeit von Pflegeplätzen mit einer bestimmten Ausstattung in einer bestimmten Region abzufragen. Daher strebt das Projekt CAREN „Carinthia Registry of Nursing“ die systematische Erfassung von Daten und die Entwicklung eines landesweiten Pflegeregisters an, welches aus drei Teilregistern aufgebaut ist. Im Belegungsregister soll die tagesaktuelle Verfügbarkeit von Pflegeplätzen recherchierbar werden. Deshalb wurden 226 Personen nach der Wichtigkeit verschiedener Ausstattungsmerkmale bei der Suche nach einem Pflegeplatz befragt. Mittels der Latent Class Analyse (LCA) konnten fünf typische Muster bei der Suche nach einem Pflegeplatz unterschieden werden. Nicht alle Ausstattungsmerkmale tragen gleich viel zur Unterscheidung der fünf Typen bei, beispielsweise di ...

Andreas Parthum, Ingrid Pillipp
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Aus den Daten einer Evaluationsstudie zum Schmerzmanagement auf einer Intensivstation wurde in der vorliegenden Arbeit die Frage beantwortet: Wie genau sind rückblickend, für den Aufenthalt auf der Intensivstation angegebene Schmerzintensitätswerte kardiochirurgischer Patienten? In die deskriptive Auswertung wurden 69 Patienten eingeschlossen. Diese wurden nach ihrer Verlegung zum Schmerzerleben während des Aufenthaltes auf der Intensivstation befragt. Die Genauigkeit der dabei retrospektiv angegebenen Ruhe- und Belastungsschmerzwerte wurde anhand der minimal sowie maximal dokumentierten Intensitäten überprüft. Hierfür wurde die Differenz aus den auf der Intensivstation dokumentierten Schmerzwerten und den retrospektiv angegebenen Intensitäten gebildet. Den Ruheschmerz überschätzten 50,7%, den Belastungsschmerz 43,5% der Patienten. Unterschätzt wurde der Ruheschmerz von 8,3%, der Belastungsschmerz von 23,2% der Teilnehmer. Die zum Zeitpunkt der Befragung empfundene Schmerzstärke und die wahrgenommene Veränder ...

Klaus Müller
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Seit einigen Jahren befindet sich die Pflegebildung in Deutschland in einem intensiven Prozess der Weiterentwicklung. Veränderungen im Anforderungsprofil an Pflege haben diese Veränderungen genauso angestoßen wie die Curriculumentwicklung in Bildungseinrichtungen oder die Schaffung des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes und die Novellierung des Krankenpflegegesetzes. Die Veränderungen betreffen sowohl inhaltliche und methodische Aspekte der Ausbildung als auch Fragen des Berufsbildes und der bildungsstrukturellen Verortung. Im Transfernetzwerk innovative Pflegeausbildung (TiP) haben sich mittlerweile 19 Modellprojekte aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um von ihren Erfahrungen gegenseitig zu profitieren, Ergebnisse der Projekte zu bündeln und sie der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Überblick über die Modellprojekte findet sich auf der Webseite des Netzwerks unter www.tip-netzwerk.de.