E-Learning and Social Effects

E-Learning ist aus dem Bildungsbereich nicht mehr weg zu denken. Trotzdem oder gerade deswegen, sind auch kritische Stimmen zu hören, welche vor allem das vereinsamte Lernen am PC hervorheben, fern ab von jeglichem sozialem Kontakt. Dieser Meinung wird mittels verschiedenen Beispielen Kontra geboten: Für das soziale Lernen muss der E-Learner selbstgesteuert die Verantwortung übernehmen. Er wird aber auch durch die verschiedenen Kontakte zu Mitstudenten, Tutor und Dozenten gefördert und gefordert. E-Learning hat sich in verschiedenen Aus- und Weiterbildungen, Studium an Fachhochschulen wie Universitäten längstens etabliert und ist als Lehr- und Lernform nicht mehr weg zu denken. Kritiker äußern sich hierüber teils mit Bedenken zum vereinsamten Lernen, welches keine sozialen Kontakte und schon gar kein soziales Lernen zulässt. Die sozialen Kontakte und das davon abhängige Lernen während der Schulzeit, Ausbildung, Studium, werden als sekundäre Sozialisationsinstanz bezeichnet. Es wird nun der Frage nachgegangen, wie E-Learning soziales Lernen ermöglicht und fördert, sowie wo und weshalb es stattfindet. An etlichen Beispielen wird ersichtlich, dass soziales Lernen mit E-Learning statt findet, zwar anders als im Präsenzunterricht wo der ständige persönliche Kontakt zu Mitstudenten und Dozenten gegeben ist. Erste Studien auf diesem Gebiet werden vorgestellt, um diese These stützen können.
Autor/in/nen
Gerda Nussbaumer, ,
Abstract
Education without e-learning has become impossible to imagine. Even so or rather just because this is the case, there are also critical voices which especially condemn desolate learning in front of the computer, remote from any social contact. Yet, this argument may be refuted via diverse examples: It is the e-learners task to take responsibility for social learning. Further, he is being supported and challenged by his fellow students, tutors and lecturers. E-learning has long been established in general and further education as well as in universities and polytechnics and has become a very important means of teaching and learning. Critics object to its remoteness which, in their opinion, impedes social contacts and social learning. Social contacts and the related social learning during school time, apprenticeship and scholastics are being labelled as secondary authorities of socialisation. It shall be considered how e-learning enables and encourages social learning as well as where and why it takes place. Multiple examples will reveal that social learning is compatible to e-learning even though it obviously takes on another form than normal learning where constant contact with fellow students and lecturers is given automatically. In addition, first studies on this subject will be presented which are able to support this thesis.
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