Mar 20, 2019 Last Updated 1:23 PM, Mar 19, 2019

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Harry Plewa, Michael Schmidt, Rüdiger Rupp
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Nach der unmittelbaren Akutversorgung ist die möglichst rasche Rollstuhlmobilisation bei Querschnittgelähmten eines der zentralen Therapieziele. Eine sofortige Mobilisierung ist speziell bei hoch gelähmten Tetraplegikern infolge eines instabilen Kreislaufsystems besonders problematisch. Um bereits in der Frühphase der Rehabilitation eine effektives Kreislauftraining durchführen zu können, wurde von unserem Forschungslabor in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Balgrist in Zürich ein dynamisches Stehbrett, der so genannte „Reha-Stepper“ unter Berücksichtigung neuester neurophysiologischer Erkenntnisse entwickelt. Diese Maschine ermöglicht eine physiologische Gangbewegung unter stufenloser Aufrichtung. Um die Therapiewirkung im Hinblick auf die Stabilisierung des kardiopulmonalen Systems und damit einer früheren Mobilisation nachzuweisen, wurde mit der Durchführung einer kontrollierten, prospektiven Studie begonnen.

Gerd Kehrein
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Das Thema Qualität, bzw. Qualitätsmanagement – und damit verbunden die Aspekte Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung und andere mehr – hat in den vergangen Jahren vermehrt Einzug in die Diskussion rund um das Gesundheits- und Sozialwesen gehalten. In der Literatur zum Qualitätsmanagement wie auch in den einschlägigen Modellen oder Systemen wird dem „Kunden“ eine zentrale Bedeutung zugemessen. „Kundenorientierung“ gilt als Basis eines langfristigen Geschäfts- bzw. Unternehmenserfolges. Der folgende Artikel beschäftigt sich zuerst mit der Frage, was „Kundenorientierung“ aus Sicht des Qualitätsmanagements bedeutet und zeigt danach dessen Besonderheiten im Bereich der Gerontopsychiatrie auf. Abschließend wird dann verglichen, inwieweit ein gerontopsychiatrisches Krankenheim dem Anspruch auf Kundenorientierung auch ohne explizit implementiertes Qualitätsmanagementsystem gerecht wird.

Martin Knoll, Julia Okpara-Hofmann, Marianne Borneff-Lipp
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Das Auftreten von Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) auf einer hämatologisch- onkologischen Station eines Universitätsklinikums gab Anlass zu der vorliegenden prospektiven klinischen Interventionsstudie. Ziel der Studie war zu testen, ob hygienisch-infektiologische Interventionen, wie z.B. die Implementierung von Frühwarn- und Kontrollsystemen im Rahmen der Qualitätssicherung, das Auftreten von VRE eindämmen. Die Studie umfasste einen Zeitraum von 4 Jahren und 7 Monaten und konnte im Dezember 2003 abgeschlossen werden.

Dr. Beyhan Bag
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Schon seit vielen Jahren wird im Unterricht Nutzen gezogen aus der Verwendung von Spielfilmen als Unterrichtsmaterialien, die es gestatten, Inhalte zu vermitteln und Gegenstände, Personen, Fakten und Prozesse zu untersuchen, deren Präsentation in der Klasse sonst unmöglich wäre. Diese Art des Unterrichts ermöglicht dem Lehrenden die Reaktionen der Lernenden zu beobachten, während sie einzeln und in Gruppen arbeiten. In der Ausbildung von Krankenpflegern jedoch hat die Einbeziehung dieses Multimedia-Modells noch keine lange Tradition. Mit anderen Worten: die Verwendung von Spielfilmen in der Ausbildung von Krankenpflegern befindet sich noch im Versuchsstadium. In dieser Studie wird eine Untersuchung des Spielfilms „IRIS“ unternommen im Hinblick auf seine Einbeziehung als Unterrichtsmaterial in die Ausbildung von Krankenpflegern für die Psychiatrie auf der Grundlage des Multimedia-Modells.

Anne Meißner, Jens-Martin Roser, Dr. Hans-Martin Hasselhorn
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Die Erfahrungen, die Pflegende mit ihren Dienstübergaben machen, sind in Deutschland bislang wenig erforscht. Der vorliegende Artikel berichtet von einer deskriptiven Auswertung von Daten aus der europäischen NEXT-Studie (www.next-study.net) zu diesem Thema. Die Angaben von 3409 Pflegenden aus Deutschland wurden getrennt nach Krankenhaus, Altenheim und häuslicher Pflege ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eine in Deutschland im internationalen Vergleich (weitere 9 Länder) sehr häufige Unzufriedenheit der Pflegenden mit der Übergabe (52,3%). Als Hauptgründe für die Unzufriedenheit wurden je nach Einrichtungsart in wechselnder Reihenfolge häufige Störungen, schlechter Informationsaustausch und Zeitmangel genannt. Dabei unterschieden sich die drei Einrichtungstypen z.T. erheblich.

Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Prof. Petra Weber
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Bei einem großen Träger der Hamburger Behindertenhilfe fand ein zweijähriges Projekt mit dem Titel „Qualität in der Pflege“ statt. Einen Projektbestandteil stellten Pflegeberatungen für erwachsene Menschen mit erheblichen geistigen und mehrfachen Behinderungen sowie für pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter dar. Im Arbeitsfeld der Behindertenhilfe nimmt Pflege als Profession im Vergleich zur Pädagogik zurzeit eine untergeordnete Rolle ein. Eine wesentliche Ursache kann darin gesehen werden, dass der behinderte Mensch vor 150 Jahren Objekt theologischer und später medizinischer Bemühungen war. In den 60er und 70er Jahren bemächtigte sich in Zusammenhang mit der Psychiatrieenquête die Pädagogik des Menschen mit Behinderung, um ihn zu fördern und in die Gesellschaft zu integrieren. Aus Sicht der Pädagogik hat sich damals die Behindertenhilfe von der medizinischen Betrachtung der Behinderung gelöst und im damaligen Kontext auch von der pflegerischen Dominanz emanzipiert. Inzwischen wird durch einen zu ...

Annegret Horbach, Johann Behrens
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In einem zweijährigen Kooperationsprojekt hat der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika Deutschlands (VPU) und das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das Schweizer Instrument LEP® für die Anwendung in der Intensivpflege in Deutschland getestet und weiterentwickelt. Die LEP-AG in St. Gallen hat die Änderungen aufgenommen und umgesetzt. Damit steht für den deutschen Markt eine Version zur Verfügung, welche die direkten Pflegetätigkeiten in der hiesigen Intensivpflege abbildet und der Eignung des Instrumentes in der Schweiz entspricht.