Mar 29, 2020 Last Updated 3:17 PM, Mar 20, 2020

Mabuse

Das Heft 243 von Dr. med. Mabuse startet mit einem Bericht über die 21. Jahrestagung der Uexküll-Akademie. Es schließt sich ein Pro- und Contra-Artikel zu der Frage an, ob eine Landarztquote eingeführt werden soll. Im Anschluss wird über eine Podiumsdiskussion an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin berichtet, bei der diskutiert wurde, ob eine Berufskammer für Therapeuten/-innen eingerichtet werden soll. In dem obligaten gesundheitspolitischen Kommentar geht es um Digitalisierung und Innovation für das Gesundheitswesen. Der Schwerpunkt des Heftes ist nun den Komplementären Therapien in der Onkologie gewidmet. Nach einem einführenden Beitrag unter der Überschrift „Autonomie fördern“ handelt ein Beitrag von tiergestützter Therapie in einer Kinderpalliativstation. In einem Interview äußern sich eine Ärztin und ein Arzt über integrative Medizin in der Hausarztpraxis. Ausführungen zur Musiktherapie in der Onkologie schließen sich an. Unter der Überschrift „Besondere Therapeuten“ handelt ein Beitrag von der Wiederentdeckung der Blutegel. Der Beitrag des gesundheitspolitischen Lexikons ist dem Patientenfürsprecher als Mittler im Sinne des Patienten gewidmet. Ein Beitrag zur Sprache im Kontext medizinischer Entscheidungsfindung ist überschrieben mit „Verdeckte Beeinflussung“. Ein pharmakritischer Kommentar befasst sich mit hohen Kosten der Therapie des Typs 1 der spinalen Muskeldystrophie. Unter der Überschrift „Pflegeversicherung vor Finanzierungsreform?“ wird ein Überblick über pflegepolitische Handlungsoptionen gegeben. Ein weiterer Kommentar beschäftigt sich mit der Frage, ob eine 16-Jährige selbst über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden darf. In dem sich anschließenden Beitrag wird eine Auswertung der Zuschauerreaktionen auf einen Tatort präsentiert, in dem, aufgehängt an der Tötung einer alten Frau durch ihren Mann, der Pflegenotstand thematisiert wurde. Der Bericht über „Eine medizinische Zeitreise“ handelt von Frauenheilkunde in Eritrea. Im letzten Betrag werden konzeptionelle Überlegungen für die „Junge Pflege“ angestellt.