May 23, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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Martin R. Fröhlich, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Prof. Dr. Rebecca Spirig, Dr. Horst Rettke
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Die Schmerzerfassung bei Patient(inn)en mit Bewusstseins- und kognitiven Einschränkungen auf der Intensivstation stellt Intensivpflegende und Ärztinnen/Ärzte aufgrund fehlender Selbstauskunft vor Herausforderungen. An Fremderfassungsinstrumente ergeht der Anspruch, mit ihren Items Schmerz bei einem breiten Patientenspektrum anzuzeigen und bei Pflegenden als deren Anwender(innen) akzeptiert zu sein. Diese qualitative, explorative Studie, die im Rahmen der Validierung des Zurich Obervation Pain Assessments (ZOPA©) durchgeführt wurde, untersuchte, welche patientenbezogenen Parameter Intensivpflegende bei der Schmerzeinschätzung bei Intensivpatient(inn)en nutzen. Die auf drei Intensivstationen mit Hilfe der Think-aloud-Technik erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten ein breites Spektrum von Verhaltensmerkmalen und physiologischen Indikatoren. Diese sind zum Teil bereits in bekannten Instrumenten enthalten. Deutlich wurde zudem, dass sie von den P ...

Martin R. Fröhlich, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Prof. Dr. Rebecca Spirig, Dr. Horst Rettke
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Die Schmerzerfassung bei Patient(inn)en mit Bewusstseins- und kognitiven Einschränkungen auf der Intensivstation stellt Intensivpflegende und Ärztinnen/Ärzte aufgrund fehlender Selbstauskunft vor Herausforderungen. An Fremderfassungsinstrumente ergeht der Anspruch, mit ihren Items Schmerz bei einem breiten Patientenspektrum anzuzeigen und bei Pflegenden als deren Anwender(innen) akzeptiert zu sein. Diese qualitative, explorative Studie, die im Rahmen der Validierung des Zurich Obervation Pain Assessments (ZOPA©) durchgeführt wurde, untersuchte, welche patientenbezogenen Parameter Intensivpflegende bei der Schmerzeinschätzung bei Intensivpatient(inn)en nutzen. Die auf drei Intensivstationen mit Hilfe der Think-aloud-Technik erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten ein breites Spektrum von Verhaltensmerkmalen und physiologischen Indikatoren. Diese sind zum Teil bereits in bekannten Instrumenten enthalten. Deutlich wurde zudem, dass sie von den P ...

Univ.-Prof. Dr. Stefanie Auer, Mag. Ursula Kienberger, Mag. Patrick Pascher, Mag. Monika Geck, Mag. Bettina Hofmann, Mag. Carmen Viereckl, Mag. (FH) Edith Span
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Ob kleine Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz tatsächlich mehr Lebensqualität bieten können als traditionelle Pflegeheime, das wird in der internationalen Literatur kontrovers diskutiert. In dieser einjährigen Beobachtungsstudie wurden Personen mit Demenz, die in einem sozial orientierten Wohngruppenkonzept leben, mit Personen, die in traditionellen Pflegeheimen wohnen, verglichen. Hauptzielparameter waren Lebensqualität für Personen mit Demenz und Arbeitszufriedenheit für Mitglieder des Pflegeteams. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Lebensqualität zwischen den Wohnformen gefunden. Auch bezüglich der Arbeitszufriedenheit der Pflegeteams wurden keine klaren Vorteile gefunden.

Robert Krohn, Kathrin Wehner, Kathrin Rickert, Cristina Thole, Björn Broge, PD Dr. Günther Heller
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Beim Übergang vom stationären zum ambulanten Sektor werden Schnittstellenprobleme und ein erhöhter Bedarf für ein Entlassungsmanagement (eBEM) beschrieben. Allerdings liegen kaum Analysen vor, die den eBEM für alle Krankenhauspatienten ermitteln. Ziel war es, die Wahrscheinlichkeit für einen eBEM für alle Krankenhauspatienten zu ermitteln und ein Prognosemodell zu entwickeln, mit dem der eBEM prospektiv geschätzt werden kann. Die Datengrundlage bildeten Leistungsdaten verschiedener Sektoren von ca. 800.000 Patienten mit einem Krankenhausaufenthalt in 2011. Nach einer Literaturrecherche wurde ein eBEM durch poststationäre Ereignisse (z.B. Pflegestufenänderung, Wiederaufnahmen) definiert. Risikofaktoren wurden auf Basis der Literaturrecherche und mit empirischen Analysen identifiziert und in einem logistischen Regressionsmodell implementiert. Nahezu 50% der Krankenhauspatienten wiesen einen eBEM auf. Von den 67 signifikanten Risikofaktoren zeigten insbesondere das Vorhandensein einer Pflegestufe (OR = 6,19; 95% ...

Lucia Zeuner
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Moderne Informationstechnologien schaffen neue Möglichkeiten in der Pflegedokumentation. Ziel der vorliegenden qualitativen Studie ist es festzustellen, wie Pflegende des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien die Wundfotodokumentation mit einem iPod touch erleben. Dafür wurden sechs diplomierte Pflegepersonen fünf Monate nach der Implementierung befragt und die Transkripte mittels „meaning condensation“ analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung des iPods und dessen Software „Wireless Medical“ selten mit technischen Problemen verbunden ist. Die Befragten erleben durch Fotos eine verbesserte Verständlichkeit der schriftlichen Wunddokumentation sowie eine Zeitersparnis im Vergleich zur vorherigen Dokumentation mit der Digitalkamera.

Sarah Porzelt, Dr. Thomas Zimmermann, Annette Ernst, Dr. med. Egina Puschmann, Univ.-Prof. Dr. med. Martin Scherer
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Angst, Depression und somatoforme Störungen sind häufig in der hausärztlichen Versorgung. Durch die hohe Arbeitsbelastung in der ambulanten Versorgung sind die hausärztlichen Ressourcen begrenzt, um diese Patienten professionell zu begleiten und eine spezifische Lotsenfunktion für sie zu übernehmen. Daher wurde zur gezielten Unterstützung dieser Patientengruppe eine komplexe, niederschwellige Intervention durch speziell geschulte Pflegekräfte erprobt. Es wird der Ablauf und die Intervention zur Selbstmanagementförderung von Patienten mit psychischen Beschwerden in der hausärztlichen Versorgung vorgestellt. Dies stellt gleichzeitig ein neues Wirk- und Handlungsfeld der zunehmend professionellen Pflege dar.

Ausgabe Juli 2016
Insa Keßler, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
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In den vergangenen Jahren haben Forschungsarbeiten gezeigt, dass ein chronisch erkranktes Kind auch für jedes einzelne Familienmitglied belastend wirkt. Herausgestellt hat sich weiterhin, dass Unterstützungsmaßnahmen nur dann wirksam sein können, wenn sie individuell zugeschnitten werden können. Es ist immer noch wenig bekannt, wie Väter es erleben, ein chronisch krankes Kind zu haben und welche Auswirkungen dieses Erleben auf sie hat. In der vorliegenden Literaturstudie wurden 18 Forschungsarbeiten unter dieser Fragestellung zusammengefasst und analysiert. Synthese und Analyse der Literatur erfolgte in Anlehnung an Dixon-Woods et al. (Dixon-Woods et al., 2006) mittels „Critical Interpretive Synthesis“ (CIS). Festgestellt wurde, dass Väter eine schwere physische chronische Erkrankung ihres Kindes häufig als Trauma erleben. Bemerkenswert ist, dass diese gravierenden Auswirkungen in allen Forschungsarbeiten bestenfalls nur erwähnt, aber nicht genauer untersucht wurden.

Ausgabe Mai 2016
Dr. Renate Adam-Paffrath
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Ziel der Untersuchung war herauszufinden, wie professionelle Pflegepersonen im ambulanten Arbeitsbereich ihre persönliche Würde empfinden und wodurch diese Empfindung beeinflusst wird. Das Thema wurde bisher in Deutschland nicht erforscht. Daher wurde die Grounded Theory als Instrument zur Datenerhebung ausgewählt. Die Datenauswertung erfolgte mit einem neuen Auswertungsinstrument, dem Qualitative Analysis Guide of Leuven (QUAGOL). Die Ergebnisse zeigen, dass Pflegepersonen ihre Würde ex negativo in Form von Demütigungen beschreiben. Auf der Basis der Erkenntnisse aus den Daten werden zunächst pflegerelevante ethische Dimensionen für den ambulanten Pflegebereich identifiziert. Diese werden dann in einer vertieften Gesamtschau auf die Ergebnisse in dem Modell der „Trias der Demütigung“ einer Sichtbarkeit zugeführt.

Ausgabe Oktober 2015
Sindy Lautenschläger, Christine Dörge
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Die Zunahme von Migranten stellt Herausforderungen an die pflegerische Versorgung. Jedoch liegen in Deutschland bislang kaum empirische Ergebnisse über Erfahrungen von Pflegenden zu den Herausforderungen kultursensibler Versorgung pflegebedürftiger Migranten in der ambulanten Pflege vor. Das Ziel der Studie bestand darin, zu untersuchen, wie Pflegende die Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund in der ambulanten Pflege erleben. Es wurden problemzentrierte Interviews mit episodischen Erzählaufforderungen geführt, die anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse wurden den Teilnehmern in Fokusgruppen vorgestellt und diskutiert. Anhand der Daten konnten drei Hauptkategorien gebildet werden: 1. (Kultursensible) Pflege, 2. Weiterentwicklung, Entwicklung und persönlicher Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und 3. Reflexion des eigenen Verständnisses kultursensibler Pflege. In diesem Artikel stehen die Herausforderungen, die Pflegende in der Versorgung vo ...

Ausgabe September 2015
Prof. Dr. Ingo Zimmermann, Jennifer Andrae
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Mit dem Betreuten Wohnen in Gastfamilien hat sich neben dem üblichen stationär Betreuten Wohnen eine alternative Wohnform für Menschen mit Behinderungen entwickelt, die den Maßstäben von Normalisierung und Ambulantisierung Rechnung trägt. Allerdings sind die Auswirkungen dieser Maßnahmen im deutschsprachigen Raum bislang kaum erforscht. Insbesondere die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und Zufriedenheit stehen hier im Vordergrund. In der vorliegenden Studie wurden psychisch erkrankte Bewohner des Betreuten Wohnens in Gastfamilien mit einer Kontrollgruppe von Bewohnern stationär Betreuten Wohnens in Wohngruppen im Zusammenhang mit ihrer Lebensqualität und der Reduktion der psychiatrischen Problematik untersucht und aus den gewonnen Ergebnissen Schlussfolgerungen für eine lebensweltorientierte Ambulantisierung gezogen.

Ausgabe März 2015
Julia Süß
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Die Implementierung von Evidence-based Nursing in die professionelle Pflegepraxis zur Gestaltung eines Theorie-Praxis-Transfers ist für deutsche Krankenhäuser bis dato wenig beforscht im Gegensatz zu anderen, vor allem den angloamerikanischen, Ländern (vgl. Panfil 2005; vgl. Behrens, Langer 2010b; vgl. Meyer, Köpke 2012). Es fehlt vor allem an wissenschaftlichen Befunden zu Konzepten oder auch Konzeptevalua- tionen (vgl. Schilder 2010). Unabhängig davon wird der Nutzen des Evidence-based Nursing nicht bestritten (vgl. Behrens, Langer 2010b; vgl. Ludwig, Schäfer 2011; vgl. Solomons, Spross 2011; vgl. Meyer, Köpke 2012). Diesem Desiderat soll der vorliegende Artikel konzeptionell begegnen. Mit Hilfe der Implementierung eines Wissensmanagementmodells kann die Umsetzung des Evidence-based Nursing in einer Akut- klinik unterstützt werden. Dabei ist es möglich, eine pflegewissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Methode miteinander so zu kombinieren, dass aktuelles Wissen für den Pflegebereich nutzbar gemacht ...

Ausgabe Oktober 2014
German Quernheim
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Hintergrund/Methode: Erkenntnisse zum Warte-Erleben von Patienten bei OP-Verzögerungen liegen unzureichend vor. Die Fragestellung der Untersuchung mit explorativem Ansatz auf Basis der Grounded Theory nach Strauss und Corbin lautet: „Wie erleben Patienten am Tag der geplanten Implantation eines Hüft- oder Kniegelenks eine OP-Verzögerung oder -Verschiebung?“ Dabei wurden zwischen Februar 2010 und August 2011 mit 25 Patienten leitfaden-gestützte problemzentrierte Interviews geführt. Ergebnisse: Patienten bewältigen ihre OP-Verzögerung indem sie die Warte-Situation „durchhalten“. Ein Teil der Patienten erlebt diesen Zustand mit unveränderter „Nervosität und Angst“, ein anderer Teil mit „Ruhe und Gelassenheit“. Daneben wechselt eine dritte Gruppe zwischen beiden Zuständen hin und her. Überschreiten Patienten den sogenannten „Breaking Point“, führt dies zum Verlust der vormaligen Einstellung. Es kommt zu: „Resignation“, „Hoffnung auf OP-Verschiebung“ oder „Eskalation“. Schlussfolgerung: Die wartenden Patiente ...

Ausgabe September 2014
Heribert Stich, Carmen Schröbel
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Im Gegensatz zu deutschsprachigen Ländern ist die Versorgungsforschung in Großbritannien und den USA seit geraumer Zeit ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitssystemforschung. So hat sich in diesen Ländern die Versorgungsforschung bereits vor Jahren unter dem angelsächsischen Begriff „Health Services Research“ etabliert (Pfaff und Kaiser 2006).

Ausgabe Dezember 2013
Anja Harder, Susi Saxer
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Viele Patienten und Patientinnen, die an einer neurologischen oder neurochirurgischen Erkrankung leiden, sind auch häufig von Miktionsstörungen betroffen. Deshalb ist es wichtig, dass das Pflegepersonal die Betroffenen kompetent und professionell in ihrer Situation betreuen und begleiten kann. Dazu benötigen die Pflegepersonen ein fundiertes Wissen über die Urininkontinenz und deren Behandlungsmethoden. Um den Wissensstand der Pflegenden und die Praxis bei urininkontinenten Patienten zu ermitteln, wurden 115 Fragebogen verteilt. 93 Fragebogen wurden ausgefüllt zurückgegeben. Die Resultate des Wissensstandes sind bei beiden Berufsgruppen knapp genügend. Es zeigt sich, dass Grundkenntnisse über das Thema Urininkontinenz vorhanden sind, aber das spezifische, vertiefte Wissen fehlt. Auch die Ergebnisse im Praxisteil weisen erhebliche Mängel auf, vor allem im Bereich „Trinkgewohnheiten und Ausscheidungen“. Deshalb sollte der Wissensstand und die praktische Umsetzung zum Thema Urininkontinenz beim Pflegepersona ...

Ausgabe Mai 2013
Miriam Kesseli, Virpi Hantikainen
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Technologische Fortschritte verlängern die Lebenserwartung wodurch Betreuungssituationen komplexer werden. Der Bedarf an palliativer Versorgung steigt. Doch unklare Rollen der involvierten Berufsgruppen führen zu einer verzögerten und lückenhaften Versorgung. Ziel der Übersichtsarbeit ist es, die Rolle von Pflegepersonen in der Palliative Care darzustellen. Darüber hinaus wird ihr Erleben beschrieben. Die Literatursuche erfolgte in den Datenbanken CINAHL, Medline und PsychInfo. 14 qualitative Studien konnten in die Übersichtsarbeit eingeschlossen werden. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse wurden insgesamt sechs Kategorien identifiziert. Die pflegerische Rolle lässt sich in vier Kategorien unterteilen: Pflegeprozess, Beziehungsprozess, Wissen/Skills sowie Management. Pflegende erleben Effektivitätsverluste im Bereich „Wissen/Skills“ als auch infolge systemischer Barrieren. Zukünftige Studien über Schulungseffekte von Pflegenden und strukturelle Rahmenbedingungen sind notwendig.

Ausgabe Dezember 2012
Olaf Stoffel
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Diese empirische Studie untersucht die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen bei Auszubildenden in der Altenpflege. In über 50% der Fälle spielt das Visuelle eine zentrale Rolle beim Erstkontakt mit Umweltanforderungen wie z. B. angebotenen Lerninhalten. Die auditive und kinästhetische Ebene ist vor allem für die konkrete Bearbeitung und Speicherung von Inhalten bedeutsam. Die Kenntnis der individuellen Wahrnehmungsmuster der Lernenden ist unabdingbar für eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung. Nicht die Lernenden müssen sich anpassen an Unterrichtskonzepte, sondern die Lehrenden an die individuellen Lernvoraussetzungen der Adressaten.

Ausgabe April 2012
Andreas Parthum, Martin Staudigel
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Negative gesundheitliche Auswirkungen von Nachtarbeit sind gut dokumentiert. Darüber hinaus waren für uns unmittelbare Effekte auf die subjektive und objektive Leistungsfähigkeit von Interesse. Ziel der Arbeit war es, den Verlauf der Leistungsfähigkeit während der Nachtschicht Pflegender zu untersuchen und mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren. An einer quantitativen Beobachtungsstudie auf zwei Intensivstationen nahmen 42 Pflegende teil. Während ihres Nachtdienstes wurden zu drei Zeitpunkten die subjektive Leistungsfähigkeit in den Teilbereichen Wachheit, Motivation, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie psychische Belastbarkeit jeweils auf einer sechsstufigen Skala eingeschätzt und anschließend ein Konzentrationstest durchgeführt. Im Test mussten in 90 Sekunden bestimmte Ziffernkonstellationen in einer Zahlenmatrix markiert werden. Die Anzahl der Markierungen und der prozentuale Fehleranteil spiegeln die objektive Leistungsfähigkeit zu jedem Messzeitpunkt wider. Als mögliche Einflussfaktore ...

Ausgabe März 2012
Marietta Handgraaf, Wiebke Hoppstädter, Katrin Koch
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Die Hochschulreformen verankern die Forderung nach der Arbeitsmarktfähigkeit oder Employability in ihren Zielvorhaben. Dieser Ansatz nimmt die Hochschulen in die Pflicht, ihre curricularen Konzepte neu zu überdenken und kompetenzorientiert auszurichten. Der Studierende als Mittelpunkt des Geschehens mit der Option des Karriereerfolgs lässt neue Betreuungskonzepte entstehen. Die Studienlaufbahnbegleitung soll die Brücke zwischen erfolgreichem Studienverlauf hin zu einem gelungenen Berufseinstieg schlagen.

Ausgabe Januar 2012
Rolf Spring, Claudia Schlegel
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Mit der Möglichkeit zur Bildung einer neuen gemeinsamen Wissenskultur und eines professionellen Wissensmanagement zeigt der vorliegende Artikel auf, wie das spezifische und erfahrungsgebundene Wissen der PBL Tutorierendenrolle im Berner Bildungszentrum Pflege verteilt und in einem koordinierten Prozess als expliziertes Wissen mit definiertem Nutzen wieder in die Organisation und in das Kerngeschäft „Unterricht“ zurückgebracht wird. Die vorgestellte Umsetzungsmethodik ist eine neue und innovative Möglichkeit zur Explizierung von implizitem pädagogischen Wissen, welche mit Einsatz eines praktisch eingesetzten Wissensmanagementinstruments die kritische Verbindung zwischen personalem und organisationalem Wissen, zwischen dem Lernen von Personen und dem Lernen von sozialen Systemen leistet, herstellt. Die Resultate und das Evaluationsergebnis werden abschließend aus der Sicht des systemischen Wissensprozesses beleuchtet und diskutiert.

Ausgabe Oktober 2011
Martin K.W. Schweer, Barbara Thies, Marco Stürenberg
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Schon heute gibt es eine Vielzahl von Pflege- und Betreuungsangeboten, dennoch ist wenig über die tatsächlichen Erwartungen und Bedürfnisse zukünftiger Klientel bekannt. Zwar existieren einzelne Versuche von Typisierungen, diese vermögen jedoch die Richtungsentscheidungen für die weitere Entwicklung des Altenhilfe- und Altenpflegesektors nicht hinreichend zu lenken. In der hier vorgestellten repräsentativen empirischen Untersuchung wurden 1000 Bürger/innen im Alter zwischen 45 und 75 Jahren nach ihren Wünschen und Bedürfnissen für die eigene Lebensführung im höheren Alter befragt. Aus Sicht der Probanden liegen zukünftige Bedarfe eindeutig im Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen. Heime (oder auch nur spezielle Wohnformen exklusiv für ältere Menschen) werden zwar als erforderlich erachtet, sie implizieren aber eine Lebensform, die möglichst vermieden werden sollte. Träger werden künftig einen Wettbewerbsvorteil haben. Die Befragten wünschen sich vordringlich Autonomie und eine unabhängige Lebensführung. Gem ...

Ausgabe September 2011