May 27, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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Jaroslava Zimmermann, Heidemarie Kelleter
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Obwohl in der internationalen wissenschaftlichen Literatur keine eindeutige Evidenz erkennbar ist, dass alternative Versorgungsformen eine positive Wirkung auf kognitiv beeinträchtigte Bewohner/-innen haben, werden diese in stationärer Langzeitpflege immer häufiger erprobt. In diesem Beitrag wurden Ergebnisse des Projektes EQisA sekundär analysiert, um Unterschiede in der Ergebnisqualität zwischen segregativer und integrativer Versorgung kognitiv Beeinträchtigter in stationären Pflegeeinrichtungen zu ermitteln. Die nach segregativen Prinzip organisierten Einrichtungen wiesen weniger Stürze mit schweren Folgen, einen niedrigeren Anteil der Anwendung von Gurtfixierungen bei erheblich kognitiv Beeinträchtigten und eine niedrigere Dekubitusrate bei immobilen Bewohnern/-innen im Vergleich zu den traditionellen Einrichtungen auf.

Dr. Maria Schubert, Irene Stalder, Prof. Dr. Susi Saxer
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Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob das am Eintrittstag des Patienten durchgeführte ePA-AC© Erstassessment Unterstützung bei der Erkennung eines erhöhten Delirrisikos bieten kann. Es wurde ein eingebettetes retrospektives Fall-Kontroll-Studien Design gewählt und 53 Fälle und 106 Kontrollen der Kardiologie und Herzgefässchirurgie eingeschlossen. Die Daten wurden mittels deskriptiver Methoden analysiert. Im Vergleich zu den Kontrollen wiesen die 18 kardiologischen Fälle signifikant häufiger grössere Beeinträchtigungen in den Items der Selbstpflege, Bewegung, Kognition/ Bewusstsein, Selbstpflege auf, die 35 herzgefässchirurgischen Fälle hingegen bei dem Item akute Atemnot. Es empfiehlt sich bei Einschränkungen in diesen ePA-AC© Items schon bei Spitaleintritt mit der Delirprävention zu beginnen.

Barbara Steer
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Die Schmerzeinschätzung, insbesondere bei beatmeten Früh-, Neugeborenen und Säuglingen, ist durch die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Patienten sehr erschwert. Mittels einer systematischen Literaturrecherche sollen valide Schmerzassessment-Instrumente für eine gültige und zuverlässige Schmerzbeurteilung eruiert werden. Nach kritischer Betrachtung zeigt sich, dass es noch keinen Goldstandard gibt. Es gilt allerdings zu unterscheiden, ob es sich um akute oder andauernde Leiden handelt. Bei beiden Schmerzzuständen zeigt das Schmerzassessment-Instrument N-PASS (Hummel et al., 2007 & 2009) die besten Ergebnisse und bis dato umfassendste Validitätsmessungen.

Andrea Barabara Eissler, Dr. Marcel Sailer, Christian Eissler, Dr. Lucia Jerg-Bretzke
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Der Hebammenberuf birgt ein hohes Risiko für psychosoziale Arbeitsbelastung. Innerhalb der vorliegenden Erhebung wurden Hebammen mit berufsbefähigendem Abschluss (n=266) zur eigenen erlebten Vorbereitung darauf befragt. Zudem wurden künftige notwendige, vorbereitende Maßnahmen erhoben und, aufgeteilt nach Bachelor- und Diplomabschluss, ausgewertet. Die Vermittlung bereits im Studium von Bewältigungsstrategien (44%), gefolgt von der Vorbereitung auf Arbeitsinhalt/-pensum (22%), Arbeitszeiten (15%), Rolle in der Arbeit (14%), Wertschätzung durch Ärztinnen/Ärzte (12%) und emotionale Dissonanz (10%) stellten sich als zentral heraus. Letztere signifikant häufiger von Hebammen mit Diplomabschluss gewünscht (χ2(1) 12.164, p

Ausgabe Mai/Juni 2017
Prof. Beate Blättner, Caroline Wöhl, Hendrik Siebert
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Mit dem Präventionsgesetz haben Pflegekassen den Auftrag erhalten, Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zu erbringen. Ein Ansatzpunkt universeller Prävention ist körperliche Aktivität. In einer systematischen Recherche nach synthetisierter Evidenz konnten 10 systematische Reviews heterogener Qualität identifiziert werden, die allerdings keine patientenrelevanten Endpunkte definierten, zur Messung geeigneter Endpunkte wenig geeignete Instrumente verwendeten oder den Ansatz universeller Prävention nicht hinreichend berücksichtigten. Im zweiten Schritt wurden daher geeignete Primärstudien aus dem am besten entsprechenden systematischen Review selektiert und in einer systematischen Recherche neuere Primärstudien identifiziert. 15 Studien geringer methodischer Qualität konnten berücksichtigt, die Ergebnisse aus 14 Studien in einer Meta-Analyse statistisch zusammengefasst werden. Körperliche Aktivität scheint empfehlenswert, weitere Forschung ist allerdings notwendig.

Christine Rabl, Noemi Mereu, Sebastian Kraus
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Die europäische Pflegeklassifikation und -fachsprache ENP (European Nursing care Pathways) wurde auf Deutsch entwickelt und u. a. ins Italienische übersetzt. Die Qualität der italienischen Übersetzung war Gegenstand einer Forschungsarbeit und wurde mit der Methode der Rückübersetzung überprüft. Signifikante Textabweichungen wurden mithilfe einer Klassifikation von Übersetzungsproblemen analysiert, um mögliche Fehler zu identifizieren und zu beheben. Der Großteil der italienischen Übersetzung wurde durch die Validierung als angemessen bestätigt, einige wenige Fehler wurden verbessert, wodurch die Qualität weiter angehoben wurde.Ausgehend von dieser Studie werden die Vor- und Nachteile der Rückübersetzung dargestellt und es wird geprüft, ob sie eine geeignete Validierungsmethode ist. Die nicht unkritische Methode gewinnt durch die Kombination mit der detaillierten Fehleranalyse an Aussagekraft. In dieser erweiterten Form kann die Rückübersetzung einen wertvollen Beitrag zur Validierung leisten.

Ausgabe September 2016
Yvonne Winkler, Karolina Beifus, Jun.-Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu
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Mit dem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt „solimed Pflegemanagement – EDV gestütztes Pflegemanagement in der integrierten Versorgung“ soll eine Lösung für eine moderne digitale Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und medizinischen Einrichtungen aufgezeigt werden, die die Dokumentation vereinfacht und standardisiert sowie die fach- und sektorenübergreifenden Behandlungsprozesse zwischen Pflegekräften und Ärzten qualitativ verbessert und optimiert. Um ein optimales Kommunikationssystem zu schaffen, welches den organisatorischen und fachlichen Anforderungen sowie den Nutzungsanforderungen der verschiedenen Akteure des Behandlungsprozesses entspricht, wurden eben diese Akteure zu ihren fachlichen Interessen und Ansprüchen befragt. Die Delphi-Methode beschreibt ein geeignetes Mittel, um in den heterogenen Gruppen des Gesundheitsnetzwerkes Konsens über Anforderungen einer gemeinsamen Kommunikationslösung zu bilden. Durch die methodischen Ansätze einer Delphi-Befragung wurde gewährleistet, dass ...

Ausgabe März 2016
Julia Söhngen, Nicole Ruppert, Prof. Dr. Wilfried Schnepp
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Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den belastenden und entlastenden Faktoren, die bei dem Versuch auftreten, Angehörigenpflege und Beruf miteinander zu vereinbaren. Dabei wird die Erkenntnis, dass die Kombination von Angehörigenpflege und Beruf nicht allein belastende Auswirkungen hat, sondern sich in bestimmten Konstellationen durchaus entlastend auf die Situation der pflegenden Angehörigen auswirken kann, erst seit kurzem wissenschaftlich thematisiert. Hier knüpft der vorliegende Artikel an und beschreibt die belastenden und auch die entlastenden Faktoren, die sich aus der Gleichzeitigkeit von Angehörigenpflege und Beruf ergeben. Dabei werden in erster Linie die Faktoren herausgearbeitet, die sich auf einzelne berufstätige Pflegende als be- oder entlastend auswirken können. Anschließend werden unterschiedliche Maßnahmen vorgestellt, die aus Sicht der berufstätigen, pflegenden Angehörigen in dieser oftmals außergewöhnlich belastenden Situation Erleichterung verschaffen können.

Ausgabe Dezember 2015
Prof. Dr. Annette Riedel, Prof. Dr. Reinhold Wolke, Karin Schmidt, Anja Siegle
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Ein Klinikaufenthalt kann für kognitiv eingeschränkte Personen schnell zur Krisensituation werden, was sich häufig in nachlassenden alltagspraktischen Fähigkeiten, vermehrten Komplikationen und längeren Liegezeiten konkretisiert. Im vorliegenden Projekt wird die Situation von kognitiv eingeschränkten Patientinnen und Patienten während ihres stationären Aufenthalts beleuchtet. Dazu erfolgte ein Screening aller neu auf der Interventionsstation aufgenommenen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre mit dem Mini-Cog. Anschließend wurden in der Gruppe der Personen mit auffälligem Mini-Cog die Schmerzen, die gesundheitsbezogene Lebensqualität, das Wohlbefinden und die alltagspraktische Fähigkeiten zweimal während des Klinikaufenthalts erhoben. Auf der Interventionsstation wiesen 30 Prozent der Patientinnen und Patienten einen auffälligen Mini-Cog auf. Über den stationären Aufenthalt blieb das Wohlbefinden der Betroffenen stabil, während die gesundheitsbezogene Lebensqualität wie auch die alltagspraktischen Fähigkei ...

Ausgabe März 2015
Dr. Uwe B. Schirmer, Marina Schall
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Kann man Empathie, also Einfühlung lernen? In der folgenden Studie gingen wir dieser Frage nach, indem wir die Veränderung in empathischen Fähigkeiten bei 39 Teilnehmenden, MitarbeiterInnen psychosozialer Berufe, nach der Teilnahme an einem Trainingsprogramm „Einfühlsame Kommunikation“ untersuchten. Wir nahmen an, dass Teilnehmende nach dem Training mehr Gefühle und Bedürfnisse bei der eigenen Person und beim Gesprächspartner erkennen und formulieren würden als vor dem Training, was eine zentrale Kompetenz im kognitiven empathischen Prozess darstellt. Weiterhin gingen wir explorativ der Frage nach, welche Auswirkungen das Trainingsprogramm auf den beruflichen Alltag und die Beziehungsfähigkeit der Teilnehmenden hat. Die Ergebnisse der quantitativen Analysen zeigten, wie erwartet, eine Verbesserung der Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse in der Konfliktsituation zu erfassen und verbalisieren. Die Ergebnisse der qualitativen Analysen zeigten zudem Veränderungen in der Beziehungsfähigkeit der Teilnehmenden, wie b ...

Ausgabe Januar 2015
Anke Erdmann, Wilfried Schnepp
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Neben der Validationstherapie nach Naomi Feil, die international seit den 80er Jahren Beachtung findet, existiert in Deutschland eine weitere Validationsmethode: Die Integrative Validation (IVA) nach Nicole Richard. Diese Methode ist einfacher zu erlernen, da Validationsanwender die verschiedenen Stadien der Desorientiertheit nicht explizit berücksichtigen brauchen und einfache Rituale verwendet werden. Bei der Validation nach Richard wird außerdem empfohlen keine Fragen zu stellen, da kognitiv beeinträchtigte Menschen auf Fragen nur schwer antworten können und dadurch zusätzlichem Stress ausgesetzt sind. Es werden vier Validationstechniken angewendet: 1. die Gefühle und Antriebe der Person wahrnehmen, 2. die Gefühle und Antriebe der Person mit Wörtern, Stimme und Bewegungen spiegeln und damit bestätigen, 3. mit Sprichwörtern oder Liedern Gefühle und Antriebe verallgemeinern und 4. mit Schlüsselwörtern die Lebensthemen der Person validieren. Im Gegensatz zur Methode nach Feil gehört die Bearbeitung unerledi ...

Ausgabe November 2012
Edith Ellecosta, Sabine Huber, Franco Mantovan
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Postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV [engl.]: postoperative nausea and vomiting) gehören zu den häufigsten postnarkotischen Komplikationen. Das Auftreten von PONV hängt zum Teil von patientenbezogenen Faktoren ab. Ebenso spielen Faktoren, die den chirurgischen Eingriff selbst, die Vollnarkose und die Verabreichung von Medikamenten betreffen, eine Rolle. Postoperative Übelkeit und Erbrechen haben einen negativen Einfluss auf die Patientenzufriedenheit. Die durch PONV verursachten Kosten belasten das Gesundheitswesen. Da die Inzidenz von PONV bei 20-30% aller Patienten mit chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose liegt und derzeit noch kein Medikament auf dem Markt ist, welches PONV bei einem bestimmten Patientenkontingent oder nach einem chirurgischen Eingriff verhindern könnte, werden in der Literatur auch alternative oder komplementäre Methoden zur Vorbeugung von PONV beschrieben. Neben der Einhaltung von ASA- und ASPAN-Leitlinien wird in Studien die Wirkung der Verabreichung von Sauerstoff und intrave ...

Ausgabe Mai 2012
Franz Hofmann
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Anlässlich der Diskussion um die Verbesserung der Ausbildungsqualität enthält der folgende Beitrag Überlegungen im Hinblick auf Vor- und Nachteile dualer Ausbildungssysteme und die Frage nach Rahmenbedingungen, die nachhaltige Lernprozesse in Praktika im Rahmen dieser Form des (Aus-)Bildungsprozesses gewährleisten.Vorab ist es jedoch notwendig zu betonen, dass die Existenz unterschiedlicher Varianten der Konzeption von Praktika in dualen Ausbildungssystemen eine abstrakte, d. h. von der konkreten Praxis losgelöste Beantwortung der Frage nicht möglich macht. In diesem Zusammenhang ist eine Vorstellung der unterschiedlichen Varianten der Implementierung von Praxiserfahrungen im Betrieb notwendig, bevor dessen Vor- und Nachteile beleuchtet und Vorschläge hinsichtlich geeigneter Rahmenbedingungen ausgesprochen werden können. Was duale Ausbildung aus der SchülerInnenperspektive bedeutet, welche Varianten der Realisierung von dualen Systemen etabliert sind und welche Vor- und Nachteile von dualen Ausbildungssyste ...

Ausgabe Februar 2011
Regina Gärtner
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Im Gesundheitswesen wurde in den letzten Jahren versucht, durch mehrere Gesetzesänderungen die steigenden Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen. Durch Einführung der DRGs müssen die Krankenhäuser im besonderen Maße wirtschaftlich handeln. Von der zunehmenden Ökonomisierung ist auch das Pflegemanagement betroffen. Die Leistungstransparenz pflegerischer Arbeit ist eine wichtige Voraussetzung, um effektiv und effizient handeln zu können. Hierfür könnte das Leistungserfassungssystem LEP eingesetzt werden. LEP wurde mit dem Pflegeklassifikationssystem ENP in der Software RECOM-GriPS verknüpft. Dadurch werden bei der Maßnahmendokumentation mit ENP die LEP-Normzeitwerte der Version LEP Nursing 3 beta im Hintergrund automatisch erhoben und damit der Pflegeaufwand ermittelt. Zur Überprüfung der Genauigkeit des erhobenen Pflegeaufwandes wurde eine Zeitstudie mit korrelationellem Querschnittsdesign durchgeführt. Mittels modifizierter Fortschrittszeitmessung wurde der reale Pflegeaufwand pro Patient und Tag durch Pf ...

Ausgabe Juni 2008
Christine Schaubmayr
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Papierbasierte Pflegedokumentationen sind häufig unvollständig, schlecht lesbar und daher für die Evaluierung der Pflege und für die Pflegeforschung auf Grund der Datenqualität nur eingeschränkt verwendbar. Mittels einer Vergleichstudie wird versucht, die Vor- und Nachteile von händischer versus IT-gestützter Pflegedokumentation herauszuarbeiten. Im Detail wird den Fragen nachgegangen ob eine IT-gestützte Pflegedokumentation diese qualitativ verbessert und nachvollziehbarer gestaltet. Verglichen werden in erster Linie die quantitativen Aspekte wie Lesbarkeit, Vollständigkeit etc. Die inhaltliche Qualität der Pflegedokumentation wird in dieser Studie nicht geprüft.

Manfred Borutta
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Pflegeeinrichtungen können nur selbst lernen; aber sie lernen nicht immer von selbst. Die Kompetenzentwicklung der Pflegeorganisation wie die ihrer Mitarbeiter bleibt nicht selten dem Zufall überlassen. Interventionen auf der Basis des Wissensmanagements setzen deshalb stets Reflexions- und Differenzierungsbereitschaft der intervenierten, und mehr noch der intervenierenden Systeme voraus. Entscheidungsträger in Pflegeeinrichtungen unterscheiden bei der Frage der Fort- und Weiterbildung und der Einführung neuer Methoden im Alltag selten zwischen Daten (als codierte Beobachtungen), Information (als aus relevanten Daten generierte Form) und Wissen (als in Erfahrung eingebettete und transferierte Information). Intervenierende Systeme (Berater, Projektleiter etc.) überschätzen häufig ihre Interventionsmöglichkeiten, indem sie eine lineare Verbindung zwischen gesetzter Intervention und Wirkung konstruieren, die sich in der organisationalen Wirklichkeit in dieser Reinkultur nicht wieder findet. Eine systemspezi ...

Ausgabe Februar 2007
Lars Trispel, Rüdiger Ostermann
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Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird darauf eingegangen, wie die Leitung eines Pflegeheimes den Einsatz von Pflegekennzahlen grafisch unterstützen kann. Anhand ausgewählter Beispiele werden Visualisierungsmöglichkeiten von Pflegekennzahlen vorgestellt.

Ausgabe Januar 2007
Karen Güttler, Prof. Dr. Stefan Görres
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Durch zwei geförderte Projekte sowie einem von der Pflegepraxis engagiert durchgeführtem Test, konnte eine vom Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen entwickelte Typologie zur Pflegeprozesserfassung und -dokumentation erfolgreich in die Pflegepraxis eingeführt werden. Die Typologie apenio ehemals APLE stellt durch die verbindliche Darstellung aller Pflegeprozess-Schritte den Prozessgedanken in den Vordergrund pflegerischen Handelns. Assessmentgeleitet werden Pflegeleistungen und Pflegeergebnisse kontinuierlich transparent gemacht. Der Ansatz von apenio1 ist, dass sich pflegerisches Handeln grundsätzlich an der Situation des Patienten (sprich der Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes, der für die Pflege relevant ist) orientiert und nicht explizit an den zu erbringenden Pflegeleistungen oder der zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der apenio Typologie ist es Pflege strukturiert, einheitlich und nachvollziehbar abzubilden und darüber hinaus der Pflege eine Reihe auswertbarer ...

Ausgabe Mai 2006
Alexandra Kuntze, Ursula Hübner
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Die Verwendung einer einheitlichen Sprache in der Pflege differiert im deutschsprachigen Raum. Bisherige Studien zeigen, dass das verwendete Datenmaterial der Untersuchungen unzureichend bzw. die Methodik Unterschiede aufweist, die einen Vergleich nicht zulassen. Für die Untersuchung ergab sich daher die Fragestellung: „Fehlt eine einheitliche Fachsprache oder fehlt der Vergleich bzw. unterscheidet sich die Codiergüte hinsichtlich der verschiedenen Klassifikationen?“ Dieser Beitrag fokussiert den Vergleich von NANDA, ICNP und HHCC Pflegediag- nosen. Das Datenmaterial der Untersuchung basierte auf Fallbeschreibungen der HHCC Studie. Unabhängig von einander erfolgte die Codierung und die Bewertung der Güte nach dem Matchkategoriensystem von Berekoven mit anschließendem Vergleich der Ergebnisse.

Ausgabe Februar 2006
Michael Fischer, Thomas R. Neubert
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Mit dem Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ wurde in Deutschland der erste nationale Pflegestandard von einem Expertengremium erarbeitet, konsentiert, pilotiert und im Jahr 2002 publiziert. Die Implementierung des nationalen Standards im Klinikum der Philipps-Universität Marburg erfolgte durch eine interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppe von Pflegenden, die einen klinikinternen Pflegestandard „Dekubitusprophylaxe“ auf Grundlage des nationalen Expertenstandards erarbeitet und Schulungsmaßnahmen durchgeführt hat. Die Einführung der Diagnosis Related Groups (DRG) machten eine Optimierung der Versorgungsprozesse im Krankenhaus notwendig. Es entstanden (und entstehen) so immer mehr Behandlungspfade. Diese werden an unserem Klinikum in der Regel als klinische Algorithmen dargestellt. Diese Darstellung erleichtert die Implementierung der Behandlungspfade in ein Krankenhausinformationssystem und hilft Optimierungspotentiale zu entdecken. Zur Verknüpfung dieser Behandlungspfade mit Leitlinien und P ...

Ausgabe September 2004