Dec 06, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Klaus Müller
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Seit einigen Jahren befindet sich die Pflegebildung in Deutschland in einem intensiven Prozess der Weiterentwicklung. Veränderungen im Anforderungsprofil an Pflege haben diese Veränderungen genauso angestoßen wie die Curriculumentwicklung in Bildungseinrichtungen oder die Schaffung des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes und die Novellierung des Krankenpflegegesetzes. Die Veränderungen betreffen sowohl inhaltliche und methodische Aspekte der Ausbildung als auch Fragen des Berufsbildes und der bildungsstrukturellen Verortung. Im Transfernetzwerk innovative Pflegeausbildung (TiP) haben sich mittlerweile 19 Modellprojekte aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um von ihren Erfahrungen gegenseitig zu profitieren, Ergebnisse der Projekte zu bündeln und sie der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Überblick über die Modellprojekte findet sich auf der Webseite des Netzwerks unter www.tip-netzwerk.de.

Ausgabe Januar 2007
Irma M. Hinghofer-Szalkay, Werner Wiltsche
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Als Mentoring versteht man einen intensiven persönlichen Austausch zwischen einer professionell erfahrenen Person – dem Mentor – und einer weniger erfahrenen, dem Protegé oder Mentée. Mentoring gilt als ein Instrument, das die berufliche Laufbahn auch in der professionellen Pflege wesentlich unterstützen kann. Optimales Mentoring erfordert entsprechende psychosoziale (kommunikative) Fähigkeiten und sollte in Abstimmung mit individuellen Karriereplänen des Protegés erfolgen (gezielte Auswahl von Mentoring-Modellen für die Pflege, hier MMP). Je nach Zielsetzung und Rahmenbedingungen kommen die traditionelle Mentor-Mentée-Beziehung, aber auch alternative Modelle wie Team-, Peer-, Inklusiv-, fortgeschrittenes und E-Mentoring zum Einsatz. Die moderne Pflegeliteratur belegt einen Konsens bezüglich Konzeption und Validität des Mentoring- Modells für Praxis, Theorie und Forschung.

Ausgabe Oktober 2006
Doris Eberhardt
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Der vorliegende Artikel möchte eine neue Lernform in die pflegedidaktische Diskussion einbringen, deren Bildungsmöglichkeiten vorwiegend im sozialen, kommunikativen und persönlichkeitsbezogenen Bereich liegen: die Theaterpädagogik. Diese relativ junge Disziplin nutzt das Medium Theater, um verschiedene Lern- und Erfahrungsprozesse zu initiieren. Dabei geht es nicht um Faktenwissen, sondern um lebendige Lernprozesse, die zum einen durch die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema und zum anderen durch das gemeinsame Erleben innerhalb konstruktiver Gruppenprozesse geschehen. Theaterpädagogik erhebt den Anspruch, die künstlerische und pädagogische Dimension von Theaterarbeit gleichermaßen einzubeziehen. Auf diese Weise soll die Bereitschaft der Lernenden geweckt werden, sich mit einer Thematik mehr auf physisch-emotionaler statt primär auf intellektueller Ebene auseinander zu setzen. Dieses Vorgehen kann zugleich Schutzzone und Ausgangspunkt sein für die kreative Bearbeitung und Diskussion persönlich oder ...

Ausgabe Mai 2006
lrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück,
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Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellten wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen nun die Analysen der drei Curricula für die Pflege.

Ausgabe Januar 2006
Ulrike Greb und Studierende der Pflegepädagogik (4. Sem.) der KFHN-Osnabrück, FB Gesundheitspflege
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Der Artikel stellt Auszüge der Gruppenergebnisse eines didaktischen Fachseminars zusammen, das sich mit den Umsetzungsproblemen pflegerischer Fachcurricula befasste. Drei repräsentative Curricula für die Pflegeausbildung wurden untersucht: Das Hessische Curriculum (DBfK), das AKOD Curriculum (Georg Wodraschke u.a. Hrsg.) und das Curriculum »Gemeinsame Pflegeausbildung« (Marion Menke und Uta Oelke). Parallel wurden Lehrende von 17 Kranken- und Altenpflegeschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern über Umsetzungsschwierigkeiten in der täglichen Arbeit mit den an ihren Schulen eingeführten Fachcurricula befragt. In Teil I des Aufsatzes stellen wir zunächst die Ergebnisse der Erkundung vor und in Teil II folgen die Analysen der drei Curricula für die Pflege.

Ausgabe Oktober 2005
Johanna Niederberger-Burgherr
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Im folgenden Beitrag werden die Begriffe Telemedizin, Teleüberwachung, Telehilfe und Pflege definiert und deren Anwendungen und Nutzen vor allem in der Langzeitpflege in der Spitex1 erläutert.

Ausgabe September 2004
Ingrid Darmann
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In vielen Publikationen wird beklagt, dass die Pfl egeauszubildenden das, was sie in der Schule lernen, in der Praxis nicht anwenden (vgl. Rafferty et al. 1996; Arnold 2000; Landers 2000; Schröck 2003). Dabei bestehen bei den Autoren unterschiedliche Vorstellungen davon, in welcher Beziehung theoretisches Pfl egewissen und Pfl egepraxis zueinander stehen. In meinem Beitrag bestimme ich das Verhältnis von Wissen und Können im Anschluss an das Konzept des „impliziten Wissens“ von Polanyi. Dabei stütze ich mich auf die Rezeption Polanyis durch Neuweg (1999) in seiner Habil-Schrift „Könnerschaft und implizites Wissen“. Nach einem ersten Kapitel, in dem ich das Verhältnis von Wissen und Können grundlegend beleuchte, werde ich in weiteren drei Kapiteln die daraus resultierenden Anforderungen an die drei Lernorte, Schule, Pfl egepraxis und Skillslab, kennzeichnen.

Ausgabe April 2004
Beate Rennen-Allhoff, Martina Delbrügge und Susanne Jaeger-Meier
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Mitte und Ende der Neunzigerjahre wurden bundesweit erhebliche Anstrengun-gen unternommen, die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien an Schulen zu verankern. Die Anstrengungen richteten sich sowohl auf eine Ver-besserung der Sachausstattung der Schulen als auch auf eine Verbesserung der Nutzungskompetenz von Schülerschaft und Lehrkräften. Die weitgehend sehr kleinen und nicht-öffentlichen Schulen des Gesundheitswesens wiesen in beiden Bereichen besondere Defizite auf, obwohl diese Technologie für viele der Lehr-kräfte auch Unterrichtsgegenstand ist, etwa im Hinblick auf Dokumentations- und Informationsaufgaben von Pflegepersonal.

Ausgabe Februar 2004
Iris Ludwig
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Im Schweizer Pflegeberuf ändert sich derzeit vieles: Wir werden nun Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner genannt; wir werden einem neuen Berufsbildungsgesetz unterstehen, das nächstes Jahr in Kraft tritt; wir werden in Bundesinstanz, genauer, das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, überführt werden; wir werden offiziell eine tertiäre Pflegeausbildung haben; eine anerkannte Gesundheitsausbildung auf Niveau Sekundarstufe 2 wird bereits angeboten und bald ...bald schon – vielleicht – wieder einmal werden wir eine Fachhochschule im Gesundheitswesen in der deutschsprachigen Schweiz haben. In diesem Artikel wird dieser Veränderungsprozess thematisiert

Ausgabe Dezember 2003
Lilli Mühlherr
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In der vorliegenden Auseinandersetzung wird von der These ausgegangen, dass gelingende berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen mit anspruchsvollen Fragen der Transferleistung und -unterstützung konfrontiert sind. Vor allem in Grundausbildungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich Transferleistungen bei den Lernenden von alleine vollziehen. Deshalb kommt den Ausbildungspartner/innen Schule und Praxis eine bedeutsame, zum Teil eigenständige, zum Teil sich gegenseitig ergänzende Rolle zu. Heutige Pflegeausbildungen orientieren sich nicht mehr nur an biomedizinischen, sondern auch an sozial-geisteswissenschaftlichen Ansätzen. Das dürfte mit der Konsequenz einer zusätzlichen Transferleistung verbunden sein: Vor allem im Berufsfeld sind Lernende dadurch gleichzeitig mit beiden Ansätzen konfrontiert, deren Integration sie kaum sofort und nur mit gezielter Unterstützung vollziehen können. Diese Auseinandersetzung versteht sich explizit nicht als theoretische Diskussion, sondern als pragmatisch ...

Ausgabe April 2003
Thorsten Bücker
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Aufgrund des neuen DRG-basierten Entgeltsystems werden nun die Krankenhäuser unter hohen Kosten- und Leistungsdruck stehen. Im Rahmen von Systemoptimierungen werden zunehmend Clinical Pathways konzipiert, für die das Target Costing ein mehrdimensionales Controllinginstrument darstellt. Es gilt dieses am praktischen Beispiel zu demonstrieren

Ausgabe März 2003
Alexander Thomas
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Der Ursprung des Wortes Kinästhetik kommt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten „kinesis“ (=Bewegung) und „aisthesis“ (=Empfindung) zusammen. Kinästhetik ist somit die Lehre von der Bewegungsempfindung. Das eigenständige Konzept der Kinästhetik wurde in den 70er Jahren von Frank Hatch und Lenny Maietta entwickelt. Frank Hatch ist Doktor der Philosophie, promovierte in Verhaltenskybernetik und hat eine Ausbildung in modernem Tanz. Lenny Maietta ist Doktor der Philosophie und promovierte in klinischer Psychologie (Hatch u.a.; Kinästhetik; 1992; S.190/191). In das Konzept wurden Erfahrungen und Wissen aus der Verhaltenskybernetik, der humanistischen Psychologie und verschiedenen bewegungs- und tanzpädagogischen sowie körpertherapeutischen Ansätzen, wie z. B. die Arbeit von Moshe Feldenkrais, integriert

Ausgabe Februar 2003
Susi Saxer
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Obwohl es in der Pflegewissenschaft nicht an Forschungsergebnissen fehlt, finden diese kaum Niederschlag in der Pflegepraxis. Das Bedürfnis, effektive Wege zu finden, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, ist weltweit erkannt worden.

Ausgabe April 2002
Christa Olbrich
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Zum Thema Kompetenz und Kompetenzentwicklung in der Pflege möchte ich Ihnen nun einige Ergebnisse aus meiner Untersuchung (Dissertation) vorstellen. Ich ging von der Frage aus, welche Fähigkeiten und Kompetenz Pflegepersonen in ihrer täglichen Arbeit habe

Jutta Beier
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Moderne Konzepte in Pflege von Menschen bauen zunehmend auf die Entfaltung von Ressourcen zur Alltags bzw. Krankheitsbewältigung der Betroffenen. Pflegende sind in steigendem Maße herausgefordert, die Pflegesituationen durch Anleitung, Information, Beratu

Ausgabe April 1999