Dec 05, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Ulrike Greb
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Das Verfahren, didaktische Strukturgitter zur Generierung von Lernfeldern heranzuziehen, erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich; sind doch Strukturgitter und Lernfelder gleichermaßen Konstruktionsprinzipen zur thematisch-konzentrischen Gestaltung von Lehrplänen1, die auch intentionale Gemeinsamkeiten aufweisen: Strukturgitter- und Lernfeldansatz zielen auf die Komplexität des curricularen Gegenstandes, und um dieses Ziel zu erreichen, brechen sie mit dem Prinzip des Fächerkanons, des rein disziplinorientierten Unterrichts, zugunsten interdisziplinärer Projekte bzw. Lernmodule. Ihre Bedeutung betont Herwig Blankertz, der den Strukturgitteransatz Ende der 60er Jahre als kritisches und fachdidaktisches Gegenmodell zu Robinsohns situationsanalytischem Konzept entwickelte. Nach seiner Einschätzung kann es innerhalb der berufsqualifizierenden Ausbildungsgänge »keinen inhaltlich festen curricularen Kanon mehr geben, sondern für den Kern des Unterrichtsangebotes nur noch Schwerpunkte, die über allg ...

Ausgabe Mai 2003
Michael Schilder
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Dieser Artikel geht der Frage nach, ob und auf welche Weise standardisierte Pflegediagnosen am Beispiel der NANDA und der ICNP im Sinne einer prospektiven Handlungsplanung im Rahmen klinisch-praktischer Pflegediagnostik eingesetzt werden können. Zum einen wird die Notwendigkeit standardisierter Pflegediagnosen aus der Betrachtung der Schwierigkeiten papierbasierter Pflegedokumentationen abgeleitet. Zum anderen wird anhand der Diskussion um eine Pflegefachsprache und der Betrachtung professioneller Fallarbeit aufgezeigt, dass eine Phänomenbeschreibung, will sie handlungsanleitenden Charakter haben, nicht ausschließlich standardisiert sein kann. Ansätze einer sinnvollen Standardisierung ergeben sich in einer theoriebasierten Pflegediagnostik, die um die hermeneutische Erschließung einzelfallbezogener Informationen ergänzt werden sollte

Ausgabe April 2003
Sabine Josat (BScN)
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Dieser Artikel analysiert drei Qualitätsprüfinstrumente der stationären Altenpflege: MDK-Anleitung zur Prüfung der Qualität nach § 80 SGB XI in der stationären Altenpflege (2000), Qualitätsmanagement in Einrichtungen der Langzeitpflege. Ein klientenzentrierter Ansatz aus Kanada, KDAThema 146 (1999), Prüfhilfe zur Durchführung von Qualitätsprüfungen und Prüfungen zur Erteilung von Leistungs- und Qualitätsnachweisen nach der Pflege-Prüfverordnung Erhebungsbogen - Stationär, Anlage zu § 7 Abs. 1 PflegePrüfV (2002). Der Fokus liegt dabei auf den Soll-Vorgaben und Ergebnisindikatoren für Pflegequalität. Untersucht wird, ob die Soll-Vorgaben transparent und nachvollziehbar offen gelegt werden, die Erfüllung der einzelnen Soll-Vorgaben die Bewertung bestimmt und ob eine Gewichtung vorgenommen wird. Außerdem wird die Rolle der Ergebnisindikatoren näher betrachtet

Ausgabe April 2003
Christa Them, Elfriede Fritz, G. Deutschmann, Annette Roner, J. M. Hackl
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Das Stuhlverhalten ist ein wichtiger Bestandteil der pflegerischen und therapeutischen Handlungen bei stationären Patienten. Methodik: Die Untersuchung erfolgte mittels eines Fragebogens, der demographische und stuhlrelevante Daten (Regelmäßigkeit, Frequenz und Hilfsmittel) umfasste. Die Daten wurden mittels SPSS ausgewertet. Ergebnisse: Bei der Anamneseerhebung muss das Stuhlverhalten genau hinterfragt werden, erst dann können entsprechende pflegerische oder therapeutische Handlungen gesetzt werden

Ausgabe März 2003
Manfred Hülsken-Giesler
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Seit einigen Jahren wird in Fachkreisen lebhaft die Notwendigkeit diskutiert, die inhaltliche Ausgestaltung der Pflegeausbildung vom medizinischen Handlungsverständnis zu lösen und den Fokus auf neue, originär pflegerische Belange zu richten. Der Begriff der „Selbstpflegekompetenz“ spielt in dieser Diskussion eine zunehmende Rolle, da er verspricht, pflegerisches Handeln nicht mehr aus der Perspektive eines defizitorientierten, medizinisch- mechanistischen Verständnisses des Menschen, sondern von den Fähigkeiten und Ressourcen der Erkrankten her zu begründen. Mit diesem Beitrag wird zum einen versucht aufzuzeigen, worin die Notwendigkeit besteht, die Orientierung der Ausbildung in der Pflege am somatischen Krankheitsmodell der Medizin zu hinterfragen; zum anderen wird auf das Potential des Begriffs der „Selbstpflegekompetenz“, aber auch auf die Grenzen und Gefahren der Rede von der „Selbstpflegekompetenz als Leitidee einer Ausbildung in der Pflege“ hingewiesen

Ausgabe Dezember 2002
Elisabeth Holoch
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Das Olgahospital in Stuttgart ist eines der ersten Kinderkrankenhäuser, das den Eltern Anfang der 70er Jahre die kontinuierliche Anwesenheit und Übernachtung bei ihrem Kind ermöglichte. Heute – ca. 30 Jahre nach der Öffnung der Kinderklinik für die Eltern und der Abschaffung rigider Besuchszeiten – ist es eine Selbstverständlichkeit geworden, dass die Eltern kranker Kinder den ganzen Tag über oder auch nachts während des gesamten Krankenhausaufenthaltes bei ihrem Kind sind und seine Pflege während dieser Zeit in unterschiedlichem Ausmaß weiter übernehmen. Zum Auftrag einer Kinderkrankenschwester1 gehört heute (nicht nur in der ambulanten Pflege, sondern auch im Krankenhaus) die enge Kooperation mit den Eltern

Ausgabe Oktober 2002
Ute Raum-Pordzik
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Das Ergebnis des pflegediagnostischen Prozesses hängt wesentlich von der Erhebung und Sammlung aussagekräftiger, pflegerelevanter Informationen – bezogen auf die jeweilige Patientensituation – ab. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass konventionelle Instrumente zur pflegerischen Ersterhebung diese Anforderungen kaum erfüllen. D.h. spezifische Aspekte einer komplexen Situationsproblematik können meist nicht dargestellt werden. Im Rahmen des Projektes „Systematisierung der Pflegepraxis“ im städtischen Krankenhaus München– Schwabing wurde deshalb von Pflegenden einer Station (Infektiologie 10ge) eine mögliche Form der systematischen Sammlung selbstpflegerelevanter Informationen entwickelt. Es entstand eine Selbstpflegeanamnese für die Aufnahme von PatientInnen mit der medizinischen Diagnose HIV-Infektion, -Erkrankung und/oder AIDS. Ausgehend von Teilkonzepten der Selbstpflegedefizit-Theorie von Dorothea E. Orem wird damit, dem Anspruch der systematischen Einbeziehung der Selbstpflegekompetenz der Patie ...

Ausgabe Oktober 2002
Gerd Bekel
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Im vorliegenden Beitrag soll aufgezeigt werden, wie durch systemdynamische Pflegeprojekte die Hauptzielrichtungen der Pflegepraxis nachhaltig systematisiert und Schnittstellen zu anderen Berufsgruppen in den Institutionen geschaffen werden können. Als zentrale Elemente dieser Form der Organisationsentwicklung dienen die Nutzung theoriebasierter Pflegediagnostik und die Verwendung der Selbstpflegedefizit-Theorie von D.E. Orem als fachtheoretische Struktur. Es wird weiterhin aufgezeigt, welcher – häufig unterschätzte – unternehmerische Vorteil in der systematischen Entwicklung theoriebasierter Pflegepraxis liegt

Ausgabe Oktober 2002
Thorsten Bücker
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Mit dieser theoretischen Arbeit soll ein Versuch unternommen werden, unter den Gesichtspunkten der Informatik und Mathematik die Informationen aus dem Pflegeprozess als Abbildung pflegerischer Aktivitäten zu beschreiben und in ein spezifisches Datenmodell auf konzeptueller Ebene zu modellieren und letztendlich eine Basis zu schaffen für das Operieren in Form einer Datenbankanwendung. Die Beschreibung, Modellierung und Codierung von Daten aus der Pflegewelt ergäbe sodann aus den Gebilden der Informatik, Mathematik und Pflegewissenschaften einen Teilaspekt zukünftiger Pflegeinformatik

Dr. Ingrid Darmann
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Aufgabe der Pflegedidaktik ist es, Ansatzpunkte für die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden in der Pflege mit dem Ziel einer umfassenden autonomen pflegeberuflichen Handlungskompetenz aufzuzeigen und zu begründen. Die Autorin stützt sich dabei auf die kritisch-konstruktive Pflegedidaktik (vgl. Wittneben 1991) und das interaktionistische, konstruktivistische Lehr-/Lernverständnis (vgl. Siebert 1999; Voigt 1990). Ein wesentliches Anliegen der kritisch-konstruktiven Didaktik ist es, Inhalte in Bezug auf ihren Bildungsgehalt auszulegen und dadurch solche Inhalte zu bestimmen, anhand derer sich eine emanzipatorische Persönlichkeitsentwicklung entzünden kann (vgl. Klafki 1993).

Ausgabe Dezember 2001
Elke Gruber
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Wir haben uns an die Diagnose gewöhnt, dass wir in einer Zeit großer Umbrüche leben, deren Charakter allgemein als Modernisierung beschrieben wird. Modernisierung ist damit zu einer Art Zauberwort geworden, dass äußerst unterschiedliche Prozesse in sich vereint. Diese reichen von der permanenten Weiterentwicklung neuer Technologien über den Wandel in den Arbeitsbeziehungen und Familienstrukturen bis hin zum modernen Outfit der Menschen.

Ausgabe November 2001
Renate Schwarz-Govaers
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Die Kluft zwischen Wissen und Handeln der Lernenden in der Pflege ist durch deren mitgebrachten, handlungsleitenden „subjektiven Theorien“ bestimmt, die durch die Ausbildung meist wenig korrigiert wurden. Wollen wir diese Theorien verändern, müssen sie zuerst einmal bewusst gemacht, mit Expertenwissen angereichert und in neue handlungssteuernde Strukturen überführt werden

Ausgabe November 2001
Daniel Hoffmann, Annette Scholl
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Zunehmend mehr Senioren entdecken das World Wide Web für sich. Prozentual gesehen sind die über 50-Jährigen die am schnellsten wachsende Nutzergruppe im Internet. Waren 1997 erst drei Prozent aller deutschen Internetnutzer 55 Jahre und älter, so sind es l

Ausgabe April 2001
Hardy-Michael Schröder
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Im Rahmen des drastischen Strukturwandels im Gesundheitswesen ist es not wendig geworden, über die Qualifikationen der Mitarbeiter im Krankenhaus neu nachzudenken. Vermehrte Anstrengungen sowie alternative Formen der Zusammenarbeit sind notwendig, um mit

Ausgabe Juni 2000
Andreas Spiller
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Seine Mitmenschen zu verstehen, gehört zu den eigentlichen Herausforderungen der Kommunikation und des Umgangs miteinander. Obwohl die Kommunikation zwischen Patienten und Professionellen in großen sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern häufig scheiter

Ausgabe Mai 2000
Mathilde Hackmann
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Der Artikel beschreibt eine Forschungsstudie, die innerhalb eines For-schungskurses im Rahmen eines Studiums 1 erstellt wurde. Erforscht wurde der Stellenwert des Praxiseinsatzes in der ambulanten Pflege für Pflegeschülerinnen 2 sowohl der Alten- als auch der Krankenpfle-geausbildung in einer quantitativen Studie. Schülerinnen von zwei Schulen wurden mittels eines Fragebogens zu ihren Erfahrungen be-fragt. Da ein entsprechendes Erhebungsinstrument noch erstellt wer-den mußte, liegt der Schwerpunkt des Berichtes auf methodischen Fragen. Die Ergebnisse der Studie geben Hinweise im Hinblick auf Verbesserungen der praktischen Ausbildung sowie auf weitere For-schungsfragen zur Thematik.

Ausgabe Januar 2000
Michael Fischer
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Der vermehrte Einsatz von Computern auch in der Pflege erfordert, daß Pflegekräfte sich auch mit der EDV auseinandersetzen müssen. Eine Hilfe dabei ist, wenn fachkompetente Pflegekräfte die Koordination des DV-Einsatzes im Pflegebereich übernehmen

Ausgabe März 1999