Dec 06, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Tobias Romeyke, Harald Stummer
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In vielen Ländern nimmt die Anzahl chronisch kranker Patienten mit multiplen Erkrankungen zu. Die Schaffung von Komplexbehandlungen soll in der stationären Leistungserbringung in Deutschland eine interdisziplinäre Herangehensweise an schwere und multifaktorielle Erkrankungen ermöglichen. Aus den derzeit existierenden interdisziplinären Behandlungen im Operationen- und Prozedurenschlüssel soll die Naturheilkundliche Komplexbehandlung OPS 8-975 vorgestellt werden. In ihrer ganzheitlichen Herangehensweise an komplexe Erkrankungen soll eine Kostenanalyse der naturheilkundlichen Pflege vorgenommen werden.Unter der Anwendung der Pfadeintrittskriterien werden 365 Patienten, die der OPS 8-975 zugeführt wurden, hinsichtlich DRG, Verweildauer, Geschlecht und Begleiterkrankungen analysiert und mit rein schulmedizinisch behandelten Patienten verglichen. Eine Kostenanalyse des ganzheitlichen Pflegeaufwandes wird mittels einer Kostenträgerrechnung für die DRG F62C vorgenommen. Ein Benchmark auf Bundesebene mit N= 25552 wur ...

Ausgabe Januar 2012
Bärbel Wesselborg, Karin Reiber
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Anders als an staatlichen Schulen wird die gesundheitliche Situation von Lehrenden an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen kaum erforscht. Jedoch lassen die Veränderungen der letzten Jahre auf veränderte Schulstrukturen und eine erhöhte Belastungssituation für die Lehrenden schließen. Hauptdatenbestand der Studie, die im Rahmen einer Masterarbeit 2009 durchgeführt wurde, bildeten sieben Experteninterviews mit Schulleitungen von Gesundheits- und Krankenpflegeschulen. Die Interviews wurden mit Hilfe eines qualitativen Verfahrens ausgewertet und in Kategorien geordnet.

Ausgabe Dezember 2011
Katharina von Lindeman, Joachim Kugler, Jörg Klewer
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Da bislang zu selbst berichteten Erkrankungen und zum Medikamentenkonsum nur wenige entsprechende Studien vorliegen, sollten diese Aspekte bei Auszubildenden in Gesundheitsfachberufen untersucht werden. An einer medizinischen Berufsfachschule wurden bei einer Vollerhebung 433 standardisierte anonyme Fragebögen zu Erkrankungen, die in den letzten zwölf Monaten auftraten, zu regelmäßig eingenommenen Medikamenten und zum Einnahmeverhalten an 301 Pflegeschüler und 132 weitere Auszubildende in Gesundheitsfachberufen ausgegeben, wovon 432 auswertbar waren. Erkältungskrankheiten (94,4% Pflegeschüler vs. 93,0% Schüler der Vergleichsgruppe), Kopfschmerzen/Migräne (82,9% vs. 74,0%), Rückenschmerzen (68,7% vs. 67,7%), Bronchitis/Husten (64,1% vs. 53,9%) sowie Schulter- und Nackenschmerzen (62,6% vs. 68,0%) wurden am häufigsten benannt. Bei Erkältungskrankheit suchten nur 36,9% vs. 39,2% einen Arzt auf. Am häufigsten wurde die „Anti-Baby-Pille“ regelmäßig eingenommen (67,4% vs. 54,2%). In großem Abstand folgten Schmerzmi ...

Ausgabe Dezember 2011
Bernadette Bächle-Helde
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Wickel und Auflagen sind beliebte alternative Pflegemethoden, die bei verschiedenen Symptomen eingesetzt werden. Mit dem Ziel, eine Übersicht zu erstellen und zu zeigen, ob Wickel und Auflagen eine effektive und evidenzbasierte Methode in der pflegerischen Patientenversorgung sind, wurde eine systematische Literatursuche durchgeführt. In verschiedenen Datenbanken wurde nach Interventionsstudien zum Themenbereich der Wickelanwendungen gesucht. Insgesamt konnten vierzehn Studien in die Literaturanalyse eingeschlossen werden. Der Fokus der Bewertung lag hierbei auf dem methodischen Aufbau der Studien, die darauf hin überprüft wurden, ob sie den Kriterien der Evidenzbasierung und den Grundsätzen einer „Good Clinical Practice“ (GCP) entsprechen. Generell zeigen alle Studien der Wickelanwendungen einen positiven Effekt. Sie haben ihre Stärke in der Reduzierung von Beschwerden und Schmerzen und in der Steigerung des Wohlbefindens. Die methodische Qualität der Wickelstudien ist allerdings unzureichend. Die Forschungs ...

Ausgabe November 2011
Johanna Gremlowski
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Die aktuelle gesundheitliche Entwicklung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland lässt nach verfügbaren soziodemografischen Daten wachsende Anforderungen an eine professionelle Pflege, Gesundheitsförderung und Beratung von Menschen aller Altersgruppen, verschiedener Sozialschichten und soziokultureller Zugehörigkeit erkennen (Zielke-Nadkarni, 2003). Die politisch-gesellschaftliche Zielsetzung zur Förderung häuslicher Pflege findet ihre Entsprechung in dem Wunsch und der Erwartung vieler Menschen, im Falle eigener Pflegebedürftigkeit innerhalb der Familie gepflegt zu werden. Mit der vorliegenden Literaturstudie soll ein Einblick in die aktuelle pflegewissenschaftliche Literatur, die in besonderer Weise pflegeimmanente und soziokulturelle Aspekte berücksichtigt, geboten werden. Zum anderen soll die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit in Hinblick auf die Pflege und Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund, die an Demenz erkrankt sind bzw. ihre demenzkranken Angehörigen pflegen, vorgestellt w ...

Ausgabe Juni 2011
Elisabeth Kendlbacher, Daniela Deufert, Alfred Steininger, Margareta Jukic-Puntigam, Elfriede Fritz
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Die systematische Erfassung, sowie die Dokumentation von Schmerzen und eine ausreichende Schmerztherapie, sind essentielle Bereiche im Schmerzmanagement und tragen wesentlich zum Erfolg eines Schmerzmanagements bei. Das Ziel dieser Untersuchung war die Evaluation der genannten Bereiche des Schmerzmanagements in einer pädiatrischen Gesamtpopulation eines österreichischen Universitätsklinikums. Die Datenerhebung dieser explorativ-deskriptiven Querschnittsstudie erfolgte im Jahr 2009 in Form von halbstandardisierten Interviews mit 200 Kindern und Jugendlichen. Zudem wurde eine Dokumentenanalyse der Patientenakte und der Pflegedokumentation durchgeführt. Es konnten Defizite in fast allen untersuchten Bereichen des Schmerzmanagements festgestellt werden. Bei 87,5% der Schmerzpatienten wurde kein systematisches Schmerzassessment durchgeführt. Ein negativer Pain Management Index, welcher auf eine inadäquate Schmerztherapie hinweist, wurde bei 59,5% (n=119) der Probanden berechnet. Aufgrund der Ergebnisse wird die Im ...

Ausgabe Januar 2011
Severin Federhen, Stefan Lenzen, Prof. Dr. med. Andreas Becker, Udo Beck
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Im CLINOTEL-Krankenhausverbund wurden von Mai 2008 bis März 2009 insgesamt 93 aktuelle Fälle von im Krankenhaus erworbener Aspirationspneumonie aus 23 Mitgliedshäusern einer systemischen Fallanalyse unterzogen. Als Datenquelle wurden aufbereitete §21 KHEntgG-Daten aus dem CLINOTEL-Projekt „QSR-Qualitätssicherung mit Routinedaten“ herangezogen. Gegenstand der Analysen war der gesamte Behandlungsablauf von der Aufnahme (bzw. prästationären Versorgung) bis zur Entlassung und ggf. ambulanten Weiterbetreuung. Die fachspezifischen Inhalte wurden über eine systematische Literaturrecherche einschlägiger Fachdatenbanken mit den Suchbegriffen „aspiration“ und „aspiration pneumonia“ ermittelt und deren Ergebnisse praxisorientiert für die Mitgliedshäuser aufbereitet. Die Einzelfallanalysen wurden anhand eines standardisierten Verfahrens auf Basis des „London-Protocol“ nach Sally Taylor-Adams und Charles Vincent durchgeführt. Insbesondere über die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Befähigung und Weiterentwicklung der ...

Andrea Pesl, Adrian Bolleter, Dominik Schill
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Simulationen verbessern kommunikative und soziale Kompetenzen bei Studierenden (Schlegel 2007). Sie stellen die konsequente Umsetzung des transferwirksamen Kontextlernens im Fähigkeit-Fertigkeitstraining dar. Im Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG) werden im Ressort Training und Transfer strukturierte Simulationen durchgeführt. Ein Projekt wurde als geeignete Vorgehensweise für eine effiziente und effektive Umsetzung gewählt. Die Hauptaufgaben des Projektes wurden unterteilt in Planung/Koordination, Schulung und Akquise der Simulationspatienten und die Erstellung von Fallsituationen mit den zugehörigen Strukturpapieren. Ein Schulungskonzept für Simulationspatienten wurde entwickelt und durchgeführt. Strukturelle, organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen erwiesen sich als grundlegend für die Umsetzung.

Andrea Haselwanter-Schneider, Johannes Hilbe, Eva Schulc, Samrend Saboor, Elske Ammenwerth, Christa Them
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Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Vorstudie zu einer groß angelegten Studie zur Entwicklung eines Bettenausstiegsalarmsystems des Instituts für Pflegewissenschaft der UMIT in Hall in Tirol. Das Ziel der Vorstudie war die Evaluierung der Kenntnisse zum Thema Sturz- und Sturzprophylaxe der Pflegepersonen auf der Projektstation. Weiters sollten Erkenntnisse zum künftigen Einsatz von Technologien zur Sturzprophylaxe in Form von mobilen oder örtlich stationierten Sensoren im stationären und extramuralen Bereich gewonnen werden, welche durch die Literaturrecherche nicht in Erfahrung gebracht werden konnten. Es wurden 12 Interviews mit Pflegepersonen geführt, welche nach dem methodischen Ansatz der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2007) analysiert worden waren. Ergänzend wurden zur Erweiterung des Erkenntnisgewinns Beobachtungen von Patienten durchgeführt, welche deskriptiv aufgearbeitet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass intuitive Vorgehensweise im Umgang mit Stürzen erkennbar ist, zudem ...

Ausgabe Juni 2010
Stefan Maul
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Das in Öffentlichkeit und Politik derzeit viel diskutierte Thema des Schutzes von Patientenrechten wird in diesem Aufsatz thematisch aufgegriffen. Als Ausschnitt einer größeren wissenschaftlichen Untersuchung wird ein Zwischenergebnis dargestellt, das auf empirisches Datenmaterial gestützt die Problematik bei der Umsetzung von vorausverfügten Patienteninteressen beschreibt. In der Auseinandersetzung mit dem Behandlungswillen komatöser Patienten wird der Aspekt verdeutlicht, dass universalistische Theorien, die sich auf die Autonomie des Menschen beziehen, auf der mikrokontextuellen Ebene von konkreten Handlungsentscheidungen sorgfältiger Einzelfallanalysen bedürfen, mit der Maßgabe, individualisierte Orientierungs- und Bestimmungsquellen zu ermitteln und zu prüfen.

Ausgabe Mai 2010
Christine Eichholz, Karin Wittneben
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Dieser Beitrag ist der vierte Teil einer Artikelserie über „Schulinterne Curriculum-entwicklung …“ (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.; Grüner-Seeberger/Wittneben 2007, S. 660 ff.). Der Schwerpunkt dieser Darstellung liegt auf der Frage, welche Methodenentscheidungen in der Lernsituation „Alte Menschen im Krankenhaus begleiten und beraten“ eine breite pflegeberufliche Handlungskompetenz fördern können, speziell in den Dimensionen der Personal-, Sozial- und sprachlich-kommunikativen Kompetenz (vgl. Wittneben 2003, S. 234 ff.). Auf Grund personeller und zeitlicher Engpässe im Schulalltag konnte keine systematische Evaluation vorgenommen werden, die Methodenentscheidungen in den jeweiligen Lehr-/Lernarrangements werden aber von der Lehrerin über schriftliche und mündliche Feedbackrunden im Gespräch mit den Lernenden konsequent bewertet (vgl. Bastian/Combe/Langer 2007, S. 133 ff.). Über die Implementation der Lernsituation in der Pflegepraxis wird in ...

Ausgabe Mai 2009
Michael von Rekowski
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In einer demographisch sich verändernden Gesellschaft entstehen mitunter komplexe Pflegesituationen, bei denen die Versorgungsqualität und -kontinuität von Patienten gefährdet ist. Die Qualität und Effizienz der Krankenversorgung bei gleichzeitigem Sparkurs der Gesundheitspolitik muss jedoch gesichert werden. Ein wesentlicher Bestandteil der Versorgung ist die Gewinnung von Daten und Informationen und deren Dokumentation und Speicherung als Grundlage für medizinisch-pflegerische Interventionen und die Abbildung des Pflegeprozesses. Die Entwicklung von eHealth-Strukturen im Gesundheitswesen fokussiert daher auch auf den Ausbau der elektronischen Information und Kommunikation, um die Verfügbarkeit und Qualität der Daten zu verbessern und Wege zur integrierten Versorgung zu bahnen. Professionell Pflegende müssen in diesem Kontext das sektorenübergreifende Datenmanagement beherrschen. Auch das Wissen von Patienten und Angehörigen stellt eine wichtige Ressource dar, die wesentliche Prozessschritte vereinfachen, be ...

Ausgabe März 2009
Anne Schmitt
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Im Rahmen eines Praxissemesters wurde der Auftrag formuliert, Pflegediagnosen auf einer Modellstation einzuführen. Praxispartner waren die Pflegedirektorin Sonja Hilzensauer für das Klinikum Saarbrücken und Prof. Riemer-Hommel für die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Auf der Grundlage einer Literatur- und Internetrecherche wurde ein Überblick über den pflegefachlichen Diskurs in Bezug auf die Einführung von Pflegediagnosen im deutschsprachigen Raum erarbeitet. Bevor eine Modellstation Pflegediagnosen in die Praxis umsetzten kann, müssen im Vorfeld einige Fragen geklärt werden. Die Ergebnisse wurden im Praktikumsabschlussbericht dargstellt (Schmitt 2007).

Ausgabe Dezember 2008
Franz Hoppichler, Herwig Ostermann, Bettina Staudinger
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Ziel dieser Untersuchung war es, die Herkunft und das Ausmaß des Dokumentationsaufwandes der psychiatrischen Pflege zu quantifizieren. Die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit von Dokumentation in Gesundheitseinrichtungen wird dabei nicht in Frage gestellt, vielmehr soll die damit einhergehende Arbeitsbelastung der einzelnen Hierarchiestufen der klinischen Pflege am Beispiel der psychiatrischen Pflege eines österreichischen Krankenhauses aufgezeigt werden. Die Datenerhebung erfolgte mittels Erhebungsbogen. Insgesamt haben 109 Personen der verschiedenen Pflegeberufsgruppen teilgenommen. Nach Abschluss der Befragung lagen 912 Erhebungsbögen mit 4013 Einträgen vor. Im Durchschnitt hat damit jeder Proband 8,4 Fragebögen befüllt. Die Ergebnisse wurden in verschiedene Gruppen gegliedert (Pflegedokumentation, Stationsadministration, Hausadministration sowie Sonstige), welche sich aus ihrer administrativen Reichweite ergaben. Das Ergebnis zeigt, dass Pflegepersonen durch den Aufstieg in das mittlere Management der Pflege ...

Ausgabe Oktober 2008
Steve Strupeit
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Der Beitrag befasst sich mit den Aufgaben von Gemeindeschwestern2 in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Im Rahmen der aktuellen gesundheitspolitischen Umstrukturierungen hat das Konzept der Gemeindeschwester eine neue Bedeutung erlangt. Drohende Unterversorgung durch Ärztemangel und Überlastung einerseits und der demographische Wandel andererseits, sowie ein Paradigmenwechsel im Gesundheitsbereich sollen durch eine Erweiterung des Aufgabenspektrums von Pflegepersonal und Medizinischen Fachangestellten kompensiert werden. Was aber haben Gemeindeschwestern in der DDR wirklich getan und welchen Anteil an der Gesundheitsversorgung hatten sie? Diesen Fragen wird im Rahmen des Beitrages nachgegangen. Grundlage der Darstellung bildet eine empirische Studie, die anhand von qualitativen Interviews mit ehemaligen Gemeindeschwestern Einsichten in dieses bislang kaum beforschte Feld eröffnet.

Ausgabe März 2008
Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Petra Weber, Edith Halves
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Unter der Fragestellung, wie gelungene Interaktionen in ambulanten Pflegesituationen beschrieben und verstanden werden können, führten die Autorinnen 2002/3 vor dem Hintergrund des Symbolischen Interaktionismus eine Studie durch. Der Artikel stellt die für die ambulante Pflege zentralen interaktiven Prozesse der Situationsdeutung, Lebensweltorientierung und Normalitätskonstruktion vor und legt deren professionell gemeinten Sinn dar. Im Ergebnis werden die hieraus resultierenden, für die Gestaltung ambulanter Pflege erforderlichen Aufgaben und Kompetenzen aufgezeigt.

Ausgabe März 2008
Paul-Martin Müller, Jan Schubert, Michaela Schubert, Martina Ostheimer,
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Durch die Formulierung des neuen Krankenpflegegesetzes ist es notwendig geworden, wissenschaftliche Erkenntnisse in Ausbildung einfließen zu lassen. Mit dieser Interventionsstudie sollte das Konzept des Evidence based nursing, als eine Methode untersucht werden, wissenschaftliche Befunde in die Grundausbildung der Pflegeberufe zu integrieren. Es wurden Vorerfahrungen und Einstellungen zwanzig Lernender zu Pflegewissenschaft und deren Übertragbarkeit in die eigene pflegerische Praxis, sowie die Wirkung von Unterrichtsgestaltungen und -methoden erhoben. Im Verlauf der Intervention wurde in 18 Lektionen mit handlungsorientierter, praxisnaher Unterrichtsgestaltung die Methode des Evidence based nursing vermittelt. Die Anschließende Dokumentenanalyse der nach der EBN-Methode auszuführenden Arbeitsaufträge erfolgte qualitativ nach Miles und Hubermann. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Lernenden durch die EBN-Methode in der Lage waren, Pflegeprobleme aus ihrer Praxis mit wissenschaftlichen Befund ...

Ausgabe Januar 2008
Claudia Schlegel, Maya Shaha
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Kompetenzen etablieren sich als die zu überprüfenden Standards im Rahmen der Tertiarisierung der Pflegeausbildungen in der Schweiz zunehmend. Kompetenzbasierte Ausbildungsgänge definieren ihr Ausbildungsziel in Form von Berufsrollen und zugehörigen Kompetenzen ihrer Absolventen. Solche Ausbildungsgänge (Kompetenz-Basierte Curricula) werden heute als effizienteste Ausbildungsform angesehen (Forster und Öchsner 2005). Innerhalb der Kompetenz-Basierten Curricula haben sich OSCE (Objective Structured Clinical Examinations1) als Assessmentformen durchgesetzt (Wass, Van der Vleuten, Shatzer und Jones, 2001). Jedoch ist das Planen und Durchführen von OSCE aufwendig, da große personelle und finanzielle Ressourcen benötigt werden. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie OSCE erfolgreich in der Pflegeausbildung geplant und durchgeführt werden können im Rahmen einer Tertiärausbildung für Pflege in der Schweiz.

Ausgabe Dezember 2007
Bärbel Grüner-Seeberger, Karin Windfelder, Karin Wittneben
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Dieser Beitrag mit dem Fokus der Schülerhandlungsproblemorientierung knüpft an Teil 1 und 2 der Artikelserie „Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept (…)“ an (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.). Vorgestellt werden empirisch aufgefundene Lerninhalte von zwei Lernsituationen des Lernfeldes 01 „Eine umfassende Körperpflege durchführen“. Beschrieben werden methodisch vielfältig gestaltete Lehr-/Lernarrangements. Es folgen Ergebnisse aus einer schulinternen kollegialen Evaluation und Reflexionsfragen, die an die Gestaltung der Implementation zu stellen sind.

Ausgabe November 2007
Andrea Braun von Reinersdorff
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Vor dem Hintergrund der soziodemographischen Veränderungen in meisten Industrienationen, die sich in einer steigenden Lebenserwartung und sinkenden Geburtenraten bei einer gleichzeitig zu konstatierenden Anspruchsinflation der Patienten manifestieren, drohen die Gesundheits- und Sozialversicherungssysteme ceteris paribus zu kollabieren, sofern nicht auf der mikro- und makroinstitutionellen Ebene strategisch gegengesteuert wird. Schon heute stößt das medizinisch- innovatorische Mögliche an die Grenzen der Finanzierbarkeit, so dass der Anspruch der maximalmedizinischen Versorgung einer leistungs- und qualitätsreduzierten Basisversorgung weichen wird. Die von politischer Seite öffentlich nicht gewünschte Rationierung medizinischer Leistungsangebote existiert derzeit insofern, als dem Patienten das medizinische Leistungsoptimum aus Kostengründen vielfach vorenthalten wird. Zur Vermeidung einer sozialstaatlich bedenklichen Leistungsverknappung wird in diesem Beitrag für die gezielte Erschließung syste ...

Ausgabe September 2007