Nov 19, 2019 Last Updated 7:49 AM, Nov 11, 2019

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Bettina Schnuch, B.A.; Prof. Dr. Rosa Mazzola; Sarah Hampel, M.A.; Prof. Dr. Martina Hasseler
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Die stationäre Langzeitpflege trifft die Veränderungen einer alternden Gesellschaft in besonders hohem Maße. Die angespannte Personalsituation ist jedoch maßgeblich mit bedingt durch die Beschäftigungsbedingungen im Frauenberuf Pflege. Sie lässt sich nicht auf ein Image-Problem reduzieren und erfordert strukturelle Veränderungen. Frauen sind im Pflegesektor überrepräsentiert, übernehmen jedoch kaum Leitungsfunktionen. Der Abbau von Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf, Fachlaufbahn und privater Sorgearbeit ist möglich und kann dazu beitragen, den Fachpersonalmangel zu reduzieren.

Miriam Peters, Katharina Ley, Manfred Hülsken-Giesler
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Der Beitrag diskutiert die Einbindung von digitalen analytischen Verfahren zur Lernstandsbestimmung, sogenannten Learning Analytics, in realitätsnahe Fallsimulationen im Rahmen von digital gestützten Lernspielen. Möglichkeiten des Learning Analytics werden am Beispiel eines Serious Game für Kontexte der Pflegebildung zur Diskussion gestellt, das im Handlungsfeld der stationären Altenpflege verortet und in Arbeitszusammenhängen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes Game Based Learning in Nursing – Spielerisch Lernen in authentischen, digitalen Pflegesimulationen (GaBaLEARN) entstanden ist. Der Beitrag konzentriert sich auf Fragen der konzeptionellen Begründung von Learning Analytics als Grundlage der Kompetenzmessung in der Pflege.

Gabriele Hanne-Behnke
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Ein Lerntagebuch ist ein vom Lernenden selbst zu führendes stetiges Protokoll über den eigenen Lernprozess. Es bietet den Auszubildenden/Studenten die Möglichkeit Erfahrungen und Eindrücke aus dem Lernalltag zu dokumentieren, das Lernpensum zu reflektieren, Transferleistungen herzustellen und die eigene Lernleistung kritisch zu reflektieren. Somit ist es möglich Stärken und Schwächen zu erkennen, einen Überblick über den Wissensstand und bevorzugte Lernstrategien zu erhalten.

Ausgabe September 2013
Damian Miller
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Lehrevaluationen gehören spätestens seit den Bekenntnissen zur Output-Orientierung im Bildungswesen zu den Alltagsroutinen. Der vorliegende Beitrag dekonstruiert anhand vergessener Zusammenhänge die Illusion, dass allein durch die Faktizität von Evaluationen, insbesondere quantitativer Fragebogenevaluationen, die Qualität von Lehr-/Lernarrangements verbessert werde. Evaluationen haben Standards zu genügen, um diese Bezeichnung zu verdienen. Der Beitrag endet mit der Ermutigung, Evaluationen an verbindlichen Zielen und konkreten Zwecken auszurichten, damit die Lehr- und Programmverantwortlichen Feedbacks und Entwicklungshinweise erhalten, um ihre weiteren Aktivitäten zu optimieren. Gleichzeitig wird für den Einsatz verschiedener Methoden plädiert.

Ausgabe Mai 2013
Katrin S. Rohde
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Die vorliegende qualitative Evaluation zum Lernerleben beim Lernen mit komplexen Lernsituationen (LmL1) im Sinne von komplexen Aufgaben zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, inwiefern durch das handlungsorientierte Lernen mit Lernsituationen ein Lernprozess gefördert und als solcher erlebt wird. Weiterhin geht die Analyse den Bedingungen nach, die den praxistauglichen und fundierten Lerngewinn erhöhen. Mittels qualitativer Interviews (44 Lernende [Gruppen- interviews] und Einzelinterviews mit 2 Absolventinnen und 6 Lehrenden) wurde als Grundlage der Auseinandersetzung eine Rekonstruktion der Sicht von Lernenden und Lehrenden angestrebt, um so Stärken, aber auch Schwächen des Lernens mit LmL als Form des kooperativen Lernens zu erfassen und als Grundlage für weitere Entwicklungen zu nutzen.

Ausgabe März 2013
Heidrun Behrendt
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Was ist Lernorganisation, und worin besteht ihre Wirkungsfunktion in der Curriculumkonstruktion? Was sind neuere Entwicklungen der Didaktik, und wie können sie in der europäischen Pflegeausbildung genutzt werden? Mit Hilfe der Lernorganisation sollen Lernbedingungen hergestellt werden, die bei den Lernenden die gewünschten Lernwirkungen herbeiführen und helfen, die verlangte Fachkompetenz in der Pflegeausbildung zu erwerben. In diesem Zusammenhang sind die neueren didaktischen Ansätze einzuordnen. Dabei kann auf Ergebnisse der Analyse und dem Vergleich der Pflegeausbildung in 15 europäischen Ländern zurückgegriffen werden (Behrendt, Diss. 2008).

Ausgabe Mai 2011
Emel Susan Rosen
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Auf welches Wissen greifen Lehrende zurück, wenn sie unterrichten? Woran orientieren sie sich? Wie gelangt neues didaktisches Wissen in die Unterrichts-praxis? Diese Fragen berühren das Spannungsfeld von Wissenschaftswissen und Handlungswissen im Hinblick auf die Lernprozesse lernender Lehrender. In einer über zwei Jahre angelegten Langzeituntersuchung wurden die handlungsleitenden Subjektiven Theorien zum kooperativen Lernen von 14 Pflegelehrerinnen und -lehrern rekonstruiert und modifiziert. Ziel der Forschungsarbeit war es, die Subjektiven Theorien so zu modifizieren, dass sie zur Erweiterung und zum Aufbau von unterrichtlicher Handlungskompetenz in kooperativen Lernumgebungen beitragen. Die Studie orientierte sich grundsätzlich an der Struktur, die im handlungstheoretisch-didaktischen Modell von Diethelm Wahl (2005) entwickelt wurde: (1) Bewusstmachen handlungsleitender Subjektiver Theorien, (2) (Um-)Lernen durch Konfrontation mit Alternativen und Integration neuer Wissensbestandteile und (3) neues Handel ...

Ausgabe Januar 2011
Michael Gügel
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Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, wie Problemorientiertes Lernen (POL) gestaltet werden kann, um einerseits den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Auszubildenden, andererseits der Forderung nach selbstgesteuertem Lernen und der Verhinderung der Entstehung von trägem Wissen gerecht zu werden. Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege stellen eine sehr inhomogene Gruppe im Bezug auf Kompetenzen ihrer Lern- und Selbstlernstrategien dar. Es lassen sich Schwierigkeiten mit Selbstkontrollstrategien zur Überwachung des eigenen Lernens, Probleme in der Verantwortungsübernahme für den Lernprozess innerhalb der Gruppe und Schwierigkeiten im Umgang mit schlecht strukturierten Problemen erkennen. Damit POL dennoch gelingen kann, sollten diese Bedingungen entsprechend berücksichtigt werden.

Ausgabe Dezember 2010
Horst Rettke, Heike M. Geschwindner, Wim J. A. van den Heuvel
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Das Durchführen eines Forschungsprojekts kann trotz sorgfältiger Konzeption und Planung vor vielfache Herausforderungen stellen, die mitunter einen Abbruch des Projekts nach sich ziehen. Im Verhältnis zu erfolgreich beendeter Forschung wird über erfolglose oder abgebrochene Studien wenig publiziert, obwohl die Evaluation aufgetretener Schwierigkeiten und deren Lösungsansätze beträchtliches Lernpotenzial birgt. In diesem Artikel möchten wir unsere analysierten Erfahrungen mit einem Forschungsprojekt darstellen, das wir vorzeitig beenden mussten. Unser Ziel ist es, die daraus gewonnenen Erkenntnisse anderen Forschenden zugänglich zu machen. Damit möchten wir zur Entwicklung einer Kultur beitragen, in der das Kommunizieren und Diskutieren von Fehlschlägen und Schwierigkeiten in Forschungsprojekten einen anderen Stellenwert erhält.

Ausgabe Oktober 2010
Anke Helmbold, Simon Berger
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Der Artikel beschreibt eine Literaturstudie zur Körperwaschung, die als vorbereitender Schritt zur Validierung der ENP-Pflegediagnosen im Bereich Körperwaschung durchgeführt wurde. Nach einer umfangreichen Literaturrecherche in den Datenbanken Cinahl, Medline, Cochrane u.a. wurde die vorliegende Literatur mit Hilfe der gängigen Bewertungschecklisten beurteilt und analysiert. Die auf diese Weise ausgewählten Studien zur Körperwaschung lassen sich den Bereichen Durchführung, therapeutische Maßnahmen und Gefahren zuordnen. Ihre Inhalte werden mit den Inhalten der ENP-Pflegediagnosen im ausgewählten Themenbereich verglichen, um Aussagen bezüglich der Präkombinationen der ENP-Pflegediagnoseformulierungen sowie der Qualität der in ENP formulierten Praxisleitlinien ableiten zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass sich zu sieben der neun Präkombinationen, die in ENP in diesem Themenbereich vorgenommen werden, Aussagen in der recherchierten Literatur finden. Im Bereich der Elemente der Praxisleitlinien, die in ENP zu d ...

Ausgabe Februar 2010
Martina Hörmann, Bianca Lenz
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Mit der Einführung des Lernfeldkonzepts in der (Alten-) Pflegeausbildung wurde die Fächersystematik durch die Orientierung an beruflichen Handlungskompetenzen ersetzt. Unterricht soll sich an realen beruflichen Handlungssituationen ausrichtenüber eine reine Wissensvermittlung hinausgehen. Eine Erhöhung des Handlungs- und Problembezugs im Unterricht, eine kontinuierliche Förderung der Auszubildenden hin zu Selbstreflexion, Teamarbeit und Eigenverantwortung sind wesentliche Faktoren für die Gestaltung der Lehr-/Lernprozesse. Durch diese konzeptionelle Neuausrichtung waren (und sind) Lehrkräfte in der (Alten-) Pflegeausbildung vor Herausforderungen gestellt. In zwei Befragungen an sechs hessischen Altenpflegeschulen wurde die Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Altenpflegeausbildung evaluiert. Kern der Befragungen waren die Qualität des Unterrichts im Hinblick auf die Umsetzung kompetenzorientierter Lehr-/Lern-Arrangements, Struktur und Transparenz der Ausbildung sowie die Lernortkooperation. In diesem Beitrag ...

Ausgabe September 2009
Rebekka Hansmann, Volkmar Blaha, Rocco Umbescheidt
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Im Zuge der aktuellsten Bildungsreform der Schweiz und dem ersten Entwurf eines nationalen Rahmenlehrplanes Pflege, wird die Forderung nach einem den Wissenstransfer unterstützenden dritten Lernort seit 2002 in den Kantonen Aargau, Bern, Zürich und Schaffhausen (Curriculumsverbund ABZ) umgesetzt. Neben einer Vielzahl an neuen Methoden und Strukturen im LTT Schule und Praxis wurde hierbei eine Unterrichtsanlage konzeptioniert. Diese wird insbesondere der starken Vernetzung und Kohärenz zwischen Akteuren und Inhalten der schulischen und betrieblichen Ausbildung mittels einer Kooperation der an der Ausbildung beteiligten Lernorte gerecht.

Ausgabe Juni 2009
Elfriede Brinker-Meyendriesch
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Gegenwärtig werden die Diskussionen um die Stärken und Schwächen der alten und neuen curricularen Strukturen der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern1 mit neuer Schärfe geführt. Auslöser dieser Debatte ist der allgemeine Aufbruch der Lehrerbildung im europäischen Raum (Hochschulrektorenkonferenz – HRK – 2005). Auch die Curricula für die Lehrerbildung für den berufsbildenden Bereich werden zurzeit von dem traditionellen Modell mit erstem und zweitem Staatsexamen auf Bachelor-Master-Studiengänge (BA, MA) umgestellt. Diese Umstellung schließt die Revision des inneren Aufbaus der Studiengänge ein. Die Studiengänge werden modularisiert inklusive einer für den interaktiven Lehrerberuf besonders bedeutungsvollen Kompetenzorientierung. Gesundheit/Pflege ist eine der beruflichen Fachrichtung, die nun auch in Münster in Kooperation von Fachhochschule und Universität studiert werden kann. Die Lehrerbildung für die Pflegeberufe, die ehedem einen Sonderstatus einnimmt, weist eine vielfach angefochtene Hete ...

Ausgabe November 2007
Iris Luzie Schaefer, Stephan Dorschner, Johann Behrens
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Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zählt zu den sogenannten Volkskrankheiten. Im Stadium 4 der Erkrankung ist bei Vorliegen festgelegter Kriterien die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) zusätzlich zur medikamentösen Behandlung indiziert. Diese wird von den betroffenen Patienten selbständig zu Hause durchgeführt. Bei der Beurteilung des Therapieerfolges stellt die Lebensqualität ein wichtiges Kriterium dar, die Aussagen zu einer Verbesserung der Lebensqualität unter LTOT sind bisher unsicher. Ebenfalls unklar ist die Rolle professioneller Pflegekräfte bei der Betreuung dieser Patienten in der stabilen Krankheitsphase. In dieser Studie wird durch die Kombination von zwei Forschungsmethoden das pflegerische Wissen für ein differenziertes Verständnis zur Bedeutung wichtiger Indikatoren der Lebensqualität von COPD-Patienten unter LTOT erweitert. Zunächst wird mit einem qualitativen Forschungsdesign die Lebenssituation von COPD-Patienten unter LTOT erkundet. Anschließend erfolgt eine qua ...

Ausgabe Mai 2007
Rebekka Hansmann, Volkmar Blaha, Rocco Umbescheidt
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Im Zuge der aktuellsten Bildungsreform der Schweiz und dem ersten Entwurf eines nationalen Rahmenlehrplanes Pflege, wird die Forderung nach einem den Wissenstransfer unterstützenden dritten Lernort seit 2002 in den Kantonen Aargau, Bern, Zürich und Schaffhausen (Curriculumsverbund ABZ) umgesetzt. Neben einer Vielzahl an neuen Methoden und Strukturen im LTT Schule und Praxis wurde hierbei eine Unterrichtsanlage konzeptioniert. Diese wird insbesondere der starken Vernetzung und Kohärenz zwischen Akteuren und Inhalten der schulischen und betrieblichen Ausbildung mittels einer Kooperation der an der Ausbildung beteiligten Lernorte gerecht.

Ausgabe Januar 2007
Lavendelölauflagen bei Schlafstörungen
Christian Wylegalla, Birgit S. Etzel, Ulrike Thielhorn, Peter König
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Ausgabe Januar 2007
Renate Schwarz-Govaers
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Mit meinem Beitrag möchte ich den Rahmen des 4. Schwerpunktes des Lernweltenkongresses umreißen, nämlich das „Prüfen und Evaluieren“. Am Beispiel des Handlungsfeldes „Als Lehrperson prüfen und beurteilen“ wird zu einem fiktiven Lernfeld „Prüfungen kompetenz- und handlungsorientiert planen, durchführen und den Lernerfolg beurteilen“ eine mögliche Lernsituation durchgespielt und die Parallelen zwischen dem Lernfeldkonzept und dem Konzept des problembasierten Lernens (PBL) aufgezeigt.

Ausgabe Dezember 2006
Axel Doll, Sonja Hummel-Gaatz
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In der Pflege gewinnt das Thema Beratung immer mehr an Bedeutung. Durch den Wandel des Krankheitsspektrums hin zur Dominanz chronischer Erkrankungen liegt der Fokus der Pflege, gerade auch in der Onkologie, auf der Unterstützung des Patienten in seiner Krankheitsbewältigung. Um Tumorpatienten und ihre Bezugspersonen in ihrer Anpassung an die durch Krankheit ausgelöste veränderte Lebenssituation zu unterstützen, ist es besonders für onkologische Fachpflegekräfte unerlässlich, über Beratungskompetenzen zu verfügen. Die Vorteile des in der Berufspädagogik etablierten Lernfeldkonzeptes werden für die curriculare Entwicklung onkologischer Fachweiterbildungen genutzt, um eine Grundlage zu schaffen, Beratungshandeln in der onkologischen Pflege lehr-/lernbar zu machen. In einem ersten Schritt wird das Handlungsfeld „Beratung in der onkologischen Pflege“ untersucht. Dazu wird eine Befragung (Fragebogen) von 200 onkologischen Pflegekräften und eine Analyse deutschsprachiger Pflegeliteratur durchgeführt. Aus der Synthes ...

Ausgabe April 2006
Klaus Müller
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Berufliches Lernen im Sinne des Erwerbs wissensbasierter Problemlösungsfähigkeit ist um so erfolgreicher und nachhaltiger, je stärker die Fähigkeiten und Fertigkeiten direkt in der Berufswirklichkeit erworben werden. Von entscheidender Bedeutung dabei ist, dass das für die Problemlösung notwendige Wissen in der Handlungssituation abgefordert und so mit ihr verknüpft wird. Weiterhin muss der Handlungsprozess reflektiert und für die eigene Person bewertet werden. Lernaufgaben bieten eine geeignete Möglichkeit, Wissensanwendung und Reflexion direkt im beruflichen Handeln zu verankern, indem sie konkrete berufliche Handlungen zum Inhalt haben und mit Leitfragen die Reflexion stimulieren.

Ausgabe Dezember 2005
Claudia Wächter, Gerhard M. Käser
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Die Vernetzung von individuellen praktischen Erlebensprozessen mit theoretischen Konstrukten stellt im Bereich der Pädagogik eine besondere Herausforderung dar. Ein begleitendes Medium, das Lerntagebuch, ermöglicht dem Lernenden seine persönlichen Erlebnisse zu dokumentieren und diese im anschließenden Bericht zu bearbeiten. Die Anforderungen dieses Berichtes werden mit zunehmendem Ausbildungsverlauf komplexer und umfangreicher. Das hier vorgestellte Konzept ermöglicht es, Schlüsselkompetenzen individuell und unter konstruktivistischer Bezugsnahme aufzuarbeiten. Außerdem ist das persönliche Lerntagebuch als Lerndokumentation und als Grundlage einer gesteuerten und damit strukturierten Reflexion, während der Ausbildung bedeutend. Parallel hierzu können curriculare Kriterien (Lernfeld) eingestreut werden. Insgesamt steht dieses Konstrukt nicht ausschließlich für die schulische Realität, sondern kann in jedem beruflichen Lehr- und Lernkontext Verwendung finde

Ausgabe Dezember 2005