Nov 19, 2019 Last Updated 7:49 AM, Nov 11, 2019

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Prof. Dr. Beate Blättner, Julia Maria Glöckner
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Auch Menschen mit einer kriminellen und gewalttätigen Vergangenheit können pflegebedürftig werden, ohne ihre Gewohnheiten zu verändern. Auf Basis eines realen Falls einer nicht dementiell oder psychisch erkrankten Person wurde eine Fallvignette entwickelt und sechs Pflegekräften, drei Pflegedienstleitungen sowie jeweils zwei Heimleitungen, Betreuern und Polizisten vorgelegt. Die Interviewpersonen entwickelten Strategien mit Therapie, Erziehung, Strafe oder einem Ausschluss aus der Gemeinschaft zu reagieren. Umsetzbar und mit dem professionellen Verständnis der Pflege vereinbar erschien nur die Therapie, die voraussetzt, dass die betreffende Person als krank konstruiert wird. Die Analyse der Interviews zeigt, dass derzeit keine adäquaten Strategien zum Umgang mit delinquenten Pflegebedürftigen existieren.

Dr. Manela Glarcher
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Der Content Validity Index (CVI) stellt eine Möglichkeit dar, Meinungen von Expertinnen und Experten zu einem Konstrukt zu quantifizieren und Aussagen zur Inhaltsvalidität eines Instrumentes zu treffen. Bisher fehlt im deutschsprachigen Raum eine Auseinandersetzung mit methodischen Potentialen und Risiken des CVI. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Lücke zu schließen. Die gesammelten Studienergebnisse verweisen auf ein unspezifisches statistisches Model, einen Informationsverlust durch die Dichotomisierung von Antwortkategorien, eine fehlende Berücksichtigung der Zufallsübereinstimmung, sowie eine fehlenden Berechnung von Eintrittswahrscheinlichkeiten. Die Ergebnisse zeigen den Bedarf für eine weiterführende Auseinandersetzung mit den methodischen Fehlerquellen des CVI.

Prof. Dr. Hermann-T. Steffen, Prof. Dr. Doris Tacke, Claudia Brinkmann, Katja Doer, Stephan Nadolny
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Obgleich die Zahl älterer Menschen mit komplexen Behinderungen über die letzten Jahre steigt und diese Patientengruppe immer mehr auf akutstationäre Behandlung angewiesen ist, sind die klinischen Versorgungsbereiche bislang nur unzureichend auf diese Gruppe eingestellt. Ziel: Die Untersuchung zielt darauf, den Beitrag assessmentgestützter prästationärer Hausbesuche zur Verbesserung der klinischen Versorgungssituation von Patienten und Patientinnen mit einer komplexen Behinderung zu evaluieren. Methode: Im Rahmen einer explorativ qualitativen Studie mit interaktionistischer Perspektive werden Interviews mit Betroffenen und professionellen Akteuren sowie Teilnehmende Beobachtungen in den Versorgungsbereichen durchgeführt. Erste Ergebnisse: Prästationäre Hausbesuche durch klinische Pflegeexperten eignen sich ausnehmend die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfassen. Ein spezielles Augenmerk ist auf den Transfer der erhobenen Daten in den klinischen Alltag zu richten.

Konsequente Patientenorientierung im Akutspital – Eine Interviewstudie im Rahmen eines Aktionsforschungsprojekts
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Patientenorientierung im Akutspital ist ein beruflich verankertes, jedoch oft schwer umsetzbares Anliegen. Deshalb war die Umsetzung Teil eines Aktionsforschungsprojekts in der Pflege und den Medizinisch-Technisch-Therapeutischen Berufen eines Deutschschweizer Universitätsspitals. Diese Publikation zeigt auf, inwieweit Berufsangehörige konsequente Patientenorientierung in ihren Praxisfeldern erleben und was deren Umsetzung aus ihrer Sicht begünstigt oder hemmt. Patientenorientierung zeigt sich als Grundanliegen motivierter Mitarbeitender und benötigt unterstützende strategiegeleitete Führung in mehreren Dimensionen. Konsequente Patientenorientierung nachhaltig umzusetzen, gelingt erst im Miteinander von Mitarbeitenden und Führungspersonen.

Prof. Dr. Beate Blättner, Caroline Wöhl, Hendrik Siebert, Simone Richter
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Aufgrund des präventiven Auftrages der Pflegekassen interessierte, ob körperliche und kognitive Aktivitäten nachweislich die kognitive Leistungsfähigkeit von Bewohnerinnen und Bewohnern der stationären Pflege verbessern können, ob dies auch für Gruppenangebote gilt und ob es Unterschiede in der Wirksamkeit je nach kognitivem Status gibt. Bislang vorliegende Reviews erlaubten keine für das Setting spezifischen Aussagen, deswegen wurden zwei systematische Reviews durchgeführt. Eine Teilnahme an Interventionen körperlicher Aktivität kann demnach bei stationär Pflegebedürftigen eine statistisch signifikant bessere kognitive Leistungsfähigkeit erzielen. Dies gilt auch für Gruppenangebote und unabhängig vom kognitiven Ausgangsstatus. Auch für kognitive Aktivität ließen sich Hinweise auf einen Effekt zeigen. Die Ergebnisse zu Gruppenaktivitäten und nach kognitivem Status waren allerdings uneindeutig. Beide Interventionen können empfohlen werden, es fehlt aber an qualitativ hochwertiger Forschung.

Frank Arens, Mario Gerdes, Albert Pedde, Nina Franziska Schibielsky
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In der Pflegedidaktik stehen mittlerweile verschiedene Methoden der Fallarbeit zur Verfügung. In diesem Beitrag erfolgt zunächst die Darstellung einer Systematik zur Klassifizierung von Methoden der Fallarbeit. Im Anschluss erfolgt die Rezeption der Fallstudienarbeit sowie der kritisch-rekonstruktiven Fallarbeit. Unter pflegedidaktischer Perspektive wird erörtert, welchen Beitrag die ausgewählten Methoden der Fallarbeit zur Kompetenzentwicklung in der Pflegeausbildung leisten können. Hierzu wird das Modell pflegespezifischer Kompetenzen und Kompetenzentwicklung berücksichtigt und abschließend Schlussfolgerungen für den Einsatz von Methoden der Fallarbeit aus pflegekompetenztheoretischer Perspektive gezogen.

Ausgabe Mai/Juni 2017
Dr. Madlen Hörold, Prof. Dr. Margarete Landenberger
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Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Die vorliegende Studie im Querschnittsdesign fokussiert den Status der COPD-bedingten Beeinträchtigungen und Ängste bei erwachsenen Patienten im ambulanten Sektor mittels standardisierter Befragung. Unter Anwendung des Clinical- COPD-Questionnaire, des COPD-Disability-Index, des COPD-Assessment-Tests und des COPD-Angst-Fragebogens wurden in einer Gelegenheitsstichprobe COPD-bedingte Beeinträchtigungen und Ängste ermittelt. Insgesamt nahmen 80 Patienten im Alter von durchschnittlich 67,1 (± 8,5) Jahren an der Befragung teil. Im Ergebnis zeigten sich vor allem krankheitsbedingte Beeinträchtigungen in den Bereichen Atmung, körperliche Belastung und Erholung sowie familiäre und häusliche Verpflichtungen. Krankheitsbedingte Ängste (insbesondere die Progredienzangst) hatten in der Studienpopulation eine hohe Relevanz. Zudem konnte gezeigt werden, dass krankheitsbedingte Faktoren, beispielsweise ein zunehmender Schweregrad u ...

Ausgabe Januar 2016
Christin Landsberger
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Die Auswahl eines Pflegeheims ist eine mit Unsicherheiten verbundene Situation, die für Betroffene einen neuen Lebensabschnitt ankündigt. Durch fehlende Erfahrungen können sie die Konsequenzen ihrer Entscheidung nicht einschätzen oder vorhersehen. Die 2009 eingeführten MDK-Transparenzberichte haben zum Ziel Pflegeeinrichtungen vergleichbar zu machen und somit die Auswahlsituation für Betroffene zu erleichtern. Jedoch zeigen sie diese Wirkung bisher kaum. Ziel der Studie war es, verbraucherrelevante Kriterien für die Heimauswahl zu identifizieren. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 wurden 13 qualitative Interviews mit 15 Personen durchgeführt. Die Interviewdaten wurden mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring systematisch ausgewertet. Bei der Interpretation der Ergebnisse zeigte sich, dass die befragten Senioren die Kriterien ‚Zimmer & Ausstattung‘, ‚Lage & regionaler Bezug‘ und ‚Erster Eindruck‘ besonders hervorhoben.

Ausgabe November 2015
Manela Glarcher
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Die Einschätzung von Pflegequalität als Ergebnisindikator der Pflege gewinnt im Akutkrankenhaus zu- nehmend an Bedeutung. Einer von neun Fragebögen zur Bewertung der Pflegequalität aus der Sicht von Patienten und Pflegepersonen ist die englischsprachige Good Nursing Care Scale for Nurses and Patients (GNCS-N/P). Da derzeit keine validierte deutschsprachige Version existiert, wurde der englische Fragebo- gen in die deutsche Sprache übersetzt. Im vorliegenden Artikel wird die sprachliche und kulturelle Adap- tierung der GNCS anhand der „Principles of International Society for Pharmacoeconomics and Outcome Research” (ISPOR) beschrieben. Durch einen rigorosen übersetzungsprozess kann das Risiko für Verzerrun- gen gering gehalten werden. Dabei soll mit derselben Sorgfalt und Achtsamkeit wie bei der Entwicklung von Instrumenten oder der überprüfung testtheoretischer Gütekriterien vorgegangen werden. Die Metho- dik des „cognitive debriefing“ ist als elementarer Schritt im übersetzungsprozess anzusehen.

Ausgabe November 2014
Sonja Liebig, BScN
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Mit der Diagnose Morbus Parkinson verändern sich alle Lebensbereiche der Patienten. Sie haben fortan mit unberechenbaren Symptomen zu kämpfen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Erstellung einer evidenzbasierten Grundlage für den Pflegeunterricht. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen auf, welche Einschränkungen ihrer Lebensqualität Menschen mit Morbus Parkinson hinnehmen müssen und welche Bewältigungsstrategien sie entwickeln. Ferner geben sie Auskunft darüber, wie Betroffene Tiefenhirnstimulation erleben und wie palliative Bedürfnisse in den fortgeschrittenen Stadien der Krankheit häufig unerfüllt bleiben. Die Behandlung von Menschen mit Morbus Parkinson sollte sich nicht nur auf Medikamente und Tiefenhirnstimulation stützen, sondern gezielte evidenzbasierte pflegerische Interventionen beinhalten. Pflegepersonen sollten ihren Blick für das Krankheitserleben der Patienten schärfen, damit sie auf die vielfältigen Bedürfnisse verständnisvoller eingehen können. Die Verwendung der Ergebnisse dieser ...

Ausgabe Juni 2014
Anika Eiben
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Im Zuge der demografischen Entwicklung befasst sich erst allmählich die Fachwelt mit den Konsequenzen für Menschen mit geistiger Behinderung, die an Demenz leiden. Für die Gruppe der Menschen mit Trisomie 21 stellt sich diese Frage in besonderem Maße, denn das dementielle Syndrom tritt bei diesen Personen deutlich früher auf und die Prävalenzrateist um ein mehrfaches höher, als bei anderen Personen. Da es kaum pädagogische Pflegekonzepte für Menschen mit geistiger Behinderung bzw. Trisomie 21 und Demenz gibt, sticht der Forschungsbedarf in diesem Bereich besonders hervor. Demnach besteht hier Handlungsbedarf, welcher als Anlass für die nachfolgende Studie zu sehen ist. Deutlich wird, dass aufgrund von wenig Fachwissen und inadäquater Diagnoseinstrumentekaum Diagnosen gestellt werden. Zudem ergeben sich für das betreuende Personal zahlreiche Herausforderungen in der Pflege, welche in der Studie untersucht worden sind, um konzeptionelle Vorschläge formulieren zu können.

Ausgabe Februar 2014
Daniela Blüml, Ana Kovinjalo, Brigitte Gschiel, Verena Langhold, Christian Breschan, Rudolf Likar, Herbert Janig
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Das Forschungsprojekt PaKoSy am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee hat zum Ziel eine praktikable Lösung für Kommunikationsprobleme mit wachen aber intubierten bzw. tracheotomierten Patienten zu finden. In mehreren Projektstufen wurden bisher Grundlagendatenerhebungen durchgeführt, die aufgezeigt haben, dass im Schnitt 16,5% der Patienten aufgrund der Beatmung auf alternative Kommunikationshilfsmittel zurückgreifen müssen und diese sind im Großteil der Fälle frustran. Deshalb wurde ein spezieller Computer mit einer für Intensivpatienten geeigneten Tastatur entwickelt. Es werden die einzelnen Projektstufen und Studienergebnisse genau dargestellt.

Ausgabe Oktober 2012
Sulin Bänziger, Christoph Abderhalden
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Menschen mit schweren psychischen Störungen wie Schizophrenie oder bipolare Störungen sind besonders gefährdet, medizinische Begleiterkrankungen zu entwickeln. Obwohl die überdurchschnittlichen Gesundheitsrisiken dieser Population international seit langem bekannt und erforscht sind, werden sie häufig nicht diagnostiziert und behandelt. Aus dem deutschsprachigen Raum liegen kaum Publikationen zu körperlichen Gesundheitsrisiken von Menschen mit schweren psychischen Störungen vor. Das Ziel dieser Literaturübersicht ist es, einen Überblick über die körperlichen Gesundheitsrisiken von ambulant behandelten Menschen mit schweren psychischen Störungen zu verschaffen. Es wurde eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Medline (PubMed), Cochrane, Cochrane Central Register of Controlled Clinical Trials, Cinahl, EMBASE/Elsevier, Pro Quest (Dissertationen) und PsycINFO durchgeführt. Die Resultate wurden narrativ zusammengefasst.

Ausgabe Oktober 2012
Birgit Panke-Kochinke
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Kreativität im Umgang mit Alternsprozessen wird hypothetisch als eine zentrale Vermittlungskategorie zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und subjektiven Potentialen bezeichnet. Parameter für einen kreativen Umgang mit Alternsprozessen werden rekonstruiert. Es wird herausgearbeitet, inwiefern sich die erwartete progressive Funktion von Kreativität im Altern im Hinblick auf die Gestaltung von Alternsprozessen pädagogisch nutzen lässt.

Maria Girbig, Alexander Bauer
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Der demografische Wandel ist auch innerhalb der Pflegeberufe in Form einer zunehmenden Verknappung der potentiellen Erwerbspersonen und Alterung der Belegschaften erkennbar. Um die Arbeitsfähigkeit der Pflegenden bis zum Eintritt in die Altersrente zu erhalten, ist ein kompetenzgerechter Einsatz dieser von großer Bedeutung. Allerdings fehlen bislang valide deutschsprachige Erhebungsinstrumente zur Kompetenzerfassung in der stationären Krankenpflege. Die Übersetzung der Nurse Competence Scale (Meretoja, Isoaho und Leino-Kilpi, 2004) erfolgte in Anlehnung an die Vorgaben der „International Society for Pharmacoeconomics and Outcome Research” (ISPOR). Im Anschluss wurde die Übersetzung im Zuge eines kognitiven Debriefings abschließend modifiziert. Eine Pretestung wurde an 7 Pflegenden der stationären Pflege durchgeführt, wobei unterschiedliche Funktions- und Arbeitsbereiche einbezogen wurden. Die Deutsche Version der NCS (G-NCS) ermöglicht die standardisierte umfassende Abbildung der berufsbezogenen Kompetenzen ...

Ausgabe Dezember 2011
Tobias Immenroth
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In den letzen Jahren rückten die Fragen des Schnittstellenmanagements zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen im stationären, teilstationären, ambulanten, intermediären und familiären Bereich in den Fokus. Im Rahmen von Care- und Case-Management können diese vielfältigen Schnittstellenprobleme gelöst werden. Die Übernahme der Fallverantwortung erfordert jedoch Kooperation und Koordination der Einrichtungen untereinander, den Einsatz von Assessments, optimierte Überleitungsverfahren, Lotsenprogramme, Patienten- und Angehörigenedukation. Der Pflege wird hierbei von unterschiedlichen Seiten eine neue Schlüsselrolle zugewiesen. Mit der Übernahme der Fallverantwortung durch die Pflege vollzieht sich eine Kompetenzverlagerung in Richtung wirtschaftlicher, rechtlicher und administrativer Aufgabenfelder. Die Pflege wird sich künftig einem triangulären Spannungsfeld zwischen Nursing, Caring und Case-Management stellen müssen. Hinzu kommen außerdem die künftig in Eigenverantwortung zu erbringenden heilkundlichen ...

Ausgabe Oktober 2011
Daniela Deufert, Elisabeth Kendlbacher, Monika Lechleitner, Elfriede Fritz
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Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit bei der Pflegegeldbegutachtung in Österreich erfolgt derzeit durch ein ärztliches Gutachten. Bei dieser Einschätzung finden vor allem körperliche Funktionsstörungen Beachtung. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Erfassung und Darstellung kognitiver Einschränkungen und psychischer Problemlagen von Bewohnern in Tiroler Wohn- und Pflegeheimen und deren Berücksichtigung bei der Pflegegeldeinstufung in Österreich. Die Einschätzung erfolgte mit dem Alternativen Begutachtungsverfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit (ABV) bei 126 Bewohnern in vier ausgewählten Wohn- und Pflegeheimen in Tirol. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei der derzeitigen Einschätzung zur Pflegegeldeinstufung in Österreich die kognitiven Einschränkungen und psychischen Problemlagen der Bewohner nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Ausgabe Dezember 2010
Anne Schmitt
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Im Rahmen des Projektes Qualitätsmanagement des Bachelor-Studienganges Management und Expertise für Pflege- und Gesundheitsfachberufe i. G. der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes wurde während eines Praktikums im Wintersemester 2006/2007 die Frage bearbeitet, wie eine Modellstation befähigt werden kann, Pflegediagnosen in die Praxis umzusetzen. Mittels einer Bewertungssystematik und aufgrund recherchierter Implementierungen von Pflegediagnosen im deutschsprachigen Raum wurde ENP (European nursing care pathways) in RECOM-Grips als Pflegeklassifikationssystem zur Einführung von Pflegediagnosen auf einer Modellstation empfohlen (Schmitt 2008).

Ausgabe April 2010
Saskia Buschner, Ulrike Dünnwald, Ilka Langer, Elena Ossola
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Die Anzahl von KlientInnen mit Migrationshintergrund nimmt im therapeutischen, medizinischen und pädagogischen Bereich zu. Damit steigt der Bedarf an spezifischer transkultureller Kompetenz bei den Akteuren in Gesundheitswesen und Pädagogik. Die Ergotherapieschule der Wannseeschule in Berlin und die ETOS Ergotherapieschule Osnabrück stellen ein gemeinsames Schulprojekt vor, das die SchülerInnen auf die beruflichen Anforderungen in einer Einwanderungsgesellschaft vorbereiten soll.

Ausgabe März 2010
Betina Straßer, Elke Mesenholl, Christiane W. Geelhaar, P. Christian Endler
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Ausgehend von einer kurzen Standortbestimmung der Burnout-Forschung werden hier die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2006 vorgestellt. Diese untersucht, ob und in welchem Ausmaß 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Akutpflegebereich eines allgemeinen öffentlichen Krankenhauses in Oberösterreich von der Burnout-Problematik betroffen sind, und ob die Bedingungen am Arbeitsplatz darauf einen wesentlichen Einfluss haben bzw. mit für die Untersuchung ausgewählten Burnout-Faktoren korrelieren. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine auffallende Burnout-Problematik besteht. Es wird jedoch die These aktuellerer Burnout-Forschung bestätigt, dass die Bedingungen am Arbeitsplatz stark mit der Befindlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich korrelieren. Burnout darf also nicht allein als ein individuelles Problem interpretiert werden, sondern als eine Thematik, die auch den Arbeitsplatz, damit das ganze Arbeitsumfeld und aufgrund seiner Gestal ...

Ausgabe März 2010