May 27, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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Brigitte Swonar, Daniela Grach, Wolfgang Gunzer, Stefanie Schwarzl
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Um dem Defizit in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen entgegenzuwirken wird mit dem Healthy Athletes® Programm das weltweit größte öffentliche Gesundheitsprogramm für diese Zielgruppe angeboten. In der Station „Health Promotion“ liegen die Erfassung und Verbesserung von Gesundheitszustand und Risikofaktoren für chronische Erkrankungen im Mittelpunkt. Dafür werden von einem multidisziplinären Team Screenings, Beratungen und interaktive Workshops angeboten. Von der Projektdurchführung bei den Special Olympics® World Winter Games 2017 in Österreich haben nicht nur Betroffene und BetreuerInnen, sondern auch Studierende und Health Professionals, die für die Umsetzung geschult wurden, profitiert.

Susanne Suter-Riederer, Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Prof. Dr. Lorenz Imhof
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Es wurden 98 experimentelle Studien zur Förderung der Bewegung nach einem cerebro-vaskulären Insult und bei Multipler Sklerose verglichen. Die Studien wurden in drei Gruppen kategorisiert: 1) Funktionelles Training unter Laborbedingungen, 2) Aktivitäten (ADL) unter Laborbedingungen und 3) ADL im Alltag. Als Ergebniskriterium wurden vor allem die ADL’s gemessen. Eine Verbesserung der ADL wurde am häufigsten in den Studien der Kategorie 1 und 3 nachgewiesen. Lebensqualität, Befindlichkeit und soziale Partizipation wurden wenig als Ergebniskriterien berücksichtigt. Zukünftige Forschung sollte sich vermehrt auf Langzeitstudien konzentrieren und für Ergebnismessungen gezielter auch diese Konzepte berücksichtigen.

Erwin Gollner, Julia Stöller
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Der vorliegende Beitrag basiert auf einem vom Fonds Gesundes Österreich (österreichische Förderstelle für Gesundheitsförderung) geförderten Modellprojekt zur Verbesserung der sozialen Teilhabe von älteren und alten teilmobilen Menschen ab 61 Jahren, und zeigt auf, in welcher Form eine interdisziplinäre Kooperation einer Gesundheitsförderungseinrichtung mit mobilen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen aussehen kann, welcher Nutzen aus dieser Kooperation für die jeweilige Einrichtung entsteht und wie die jeweiligen Fachexpertisen aus der Forschung und der Gesundheits- und Krankenpflege bestmöglich eingesetzt werden können.

Daniel Koch, MScN; Antoinette Conca, MScN; Katharina Regez; Prof. Dr. med. Philipp Schuetz; Dr. med. Alexander Kutz; Prof. Dr. med. Beat Mueller
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Sieben Akutspitäler integrieren neu interprofessionell entwickelte Instrumente im Klinikinformationssystem, um die Behandlung und Austrittsplanung bei rund 30`000 Patienten zu optimieren. Hierzu dokumentieren Pflege-, Arzt- und Sozialdienst ihre jeweiligen Einschätzungen zur Stabilität, Selbstständigkeit respektive Organisationsfortschritt und erfassen systematisch die den Behandlungsprozess verzögernden Faktoren. Die Pflegefachperson wird in ihrer Einschätzung zusätzlich durch die Screening-Instrumente „Post-Acute Care Discharge Score“ (PACD), „Selbstpflegeindex“ (SPI) sowie durch die dokumentierten Austrittsvorstellungen des Patienten und dessen Angehörigen unterstützt. Mittels strukturierter 30 Tage Interviews werden patientenzentrierte Qualitätsindikatoren nach Spitalaufenthalt erfasst.

Sina Eienbröker, Katrin Fiedler, Juliana Gabriel, Rebecca Stüwe, Prof. Dr. Rüdiger Ostermann
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Der Artikel beschäftigt sich mit der Auswahl des optimalen IT-Klinikbettes. Da Betten in Krankenhäusern oftmals einen eher geringen Stellenwert haben, soll dargestellt werden, aus welchen Gründen es sinnvoll ist, IT-Klinikbetten einzusetzen.

Jan Daniel Kellerer, Isabella Raab, Gerhard Müller, Daniela Deufert
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Mit der Akademisierung der Pflege gewinnt pflegespezifische Kompetenzerfassung zunehmend an Relevanz. Ziel dieser Literaturübersichtsarbeit ist die Identifikation valider und reliabler Instrumente, mit welchen diese Kompetenzen im österreichischen Kontext erfasst werden könnten. Die Items identifizierter Instrumente werden auf Übereinstimmung mit den in der österreichischen Fachhochschul-Ausbildungsverordnung der Gesundheits- und Krankenpflege definierten Kompetenzklassen überprüft. Insgesamt konnten nach Abschluss der Literaturrecherche acht Querschnittstudien zur Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen werden. Acht Instrumente zeigen sich valide und reliabel. Nur die Items der Nurse Professional Competence (NPC)-Scale sind vollständig in den gesetzlich definierten Kompetenzklassen abgebildet. Eine Übersetzung und psychometrische Testung dieser Skala ist empfehlenswert.

Melanie Vielstich, Prof. Dr. Kathleen Hirsch, Jennifer Ullrich
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Angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels sowie des Fachkräftemangels spielt die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsfähigkeit eine wichtige Rolle (BAuA, 2011). Ziel der vorliegenden Studie ist es deshalb, den Ist-Zustand der Arbeitsfähigkeit (operationalisiert durch den Work-Ability-Index, WAI) in vier Pflegeheimen in Sachsen zu ermitteln. Dazu wurden an 190 Arbeitnehmer der direkten Pflege und Betreuung Fragebögen verteilt. Im Durchschnitt erreichten die Mitarbeiter mit 39,2 WAI-Punkten nach Ilmarinen et al. (2005) eine gute Arbeitsfähigkeit. Diese gilt es nun mit Hilfe von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Haus der Arbeitsfähigkeit zu unterstützen (Ilmarinen et al., 2005).

Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert, Univ.-Prof. Dr. Elfriede Fritz
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Im Jahr 2007 wurde in der Autonomen Provinz Bozen Südtirol ein Pflegesicherungssystem eingeführt. Damit wird pflegebedürftigen Menschen ein Rechtsanspruch auf Pflege- und Betreuungsleistungen gewährt. Die zweckgebundenen Geldleistungen orientieren sich an der Höhe des Grades des Pflegebedarfes. Zur Einschätzung und Anerkennung der Pflegebedürftigkeit wurde das Einstufungsinstrument V.I.T.A. (Valutazione Integrata dei Tempi Assistenziali) entwickelt. Im Rahmen der Studie sollten sowohl die Übereinstimmung der ersten und zweiten Einschätzung, als auch die Reliabilität der einzelnen Bereiche des V.I.T.A. überprüft werden. Insgesamt konnten 122 doppelte Einschätzungen durchgeführt werden. Zur Überprüfung der Interrater-Reliabilität wurden der Grad der Übereinstimmung bei den ermittelten Pflegestufen in Prozentwerten, der Cohens Kappa-Wert (κ) und der gewichtete Kappa-Wert (κw) ermittelt. Außerdem wurden Intraklassen-Korrelationskoeffizienten (ICC) berechnet. Die Ergebnisse zeigten in den meisten Bereichen des V.I ...

Ausgabe Juli 2016
Barbara Schär, Horst Rettke, Prof. Rebecca Spirig, Prof. Lorenz Imhof
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Patientenprozesse im Akutspital werden durch interprofessionelle Zusammenarbeit massgeblich geprägt. Deren Qualität ist entscheidend für positive Patientenergebnisse und hohe Arbeitszufriedenheit. Wir übersetzten die Collaborative Practice Scales (CPS) und befragten 128 Pflegende und 104 ÄrztInnen in einem Deutschschweizer Universitätsspital. Von ihnen bewerteten 55 Pflegende und 29 ÄrztInnen ihre Zusammenarbeit als relativ zufriedenstellend. Die interne Konsistenz beider Skalen war gut. Die Faktorenanalyse bestätigte bis auf ein Item die ursprüngliche Struktur der CPS für Pflegende. Aufgrund des geringen Rücklaufs bei ÄrztInnen wurde hier auf die Faktorenanalyse verzichtet. Rückmeldungen vor allem der ÄrztInnen weisen auf mangelnde Verstehbarkeit einzelner Items hin. Die CPS eignen sich grundsätzlich, die Qualität interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen Pflegenden und ÄrztInnen wiederzugeben. Wir empfehlen die klinische Anwendung erst nach linguistischer Validierung.

Ausgabe Mai 2016
Felix Meyer, Jörg Klewer
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Einleitung/Zielstellung: Das Pflegepersonal ist für das pflegerische Ernährungsmanagement von Krankenhauspatienten verantwortlich. Daher sollte untersucht werden, wie bei pflegerischen Dienstübergaben Informationen zum Ernährungsmanagement der Patienten weitergegeben werden. Methodik: Die Untersuchung erfolgte als standardisierte nicht-teilnehmende Beobachtung bei Dienstübergaben auf fünf internistischen Krankenstationen (ca. 130 Patienten) eines Allgemeinkrankenhauses. Insgesamt wurden 1.661 Übergaben von Patienten beobachtet. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Dienstübergaben nicht strukturiert erfolgten. Es wurden nicht für alle infrage kommenden Patienten relevante Informationen zu beispielsweise Kostform, Blutzuckerwerten und Insulingaben weitergeben. Diskussion/Schlussfolgerungen: Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Pflegekräfte generell in der Lage sind, über das Ernährungsmanagement der zu pflegenden Patienten bedürfnis- und bedarfsgerecht zu berichten. Daher sollte eine Standar ...

Ausgabe Januar 2016
Impressum
hpsmedia GmbH
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Ausgabe Juni 2015
Olaf Stoffel
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Dieses evidenzbasierte Konzept zur Modifikation pädagogischen Handelns befasst sich mit der oft unprofessionellen Unterrichtsgestaltung an Altenpflegeschulen in Deutschland und beschreibt aus der Sicht des Autors dringend notwendige Veränderungen für einen zielgruppenadäquaten Unterricht. Vor allem die empirisch fundierte Lerndiagnostik muss als Standardverfahren für Lehr- und Lernstrategien an den Schulen etabliert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen in der Lage sein, das Unterrichtsgeschehen über verschiedene Rollen zu steuern: als Wissensvermittler, Lernbegleiter oder Mediator und vor allem als Beziehungsgestalter, der z. B. Wertschätzung, aber auch ein Nichteinverstandensein zurückspiegelt und dem Schüler damit Informationen über die Wirkungen seines Verhaltens erschließt.

Ausgabe September 2014
Heribert Stich, Carmen Schröbel
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Aufgrund der strukturellen Zergliederung des bundesdeutschen Gesundheitswesens sind für onkologische Patienten sektorenübergreifende Versorgungskonzepte für eine bedarfsadäquate Gesundheitsversorgung von besonderer Bedeutung. Gegenstand der vorliegenden Studie war die zeitnahe Erfassung von integrativen Versorgungsstrukturen und -prozessen nach gesetzlicher Festschreibung eines Patientenrechtes auf ein intaktes Versorgungsmanagements (§11 Abs. 4 SGB V).

Ausgabe Oktober 2013
Anke Erdmann, Wilfried Schnepp
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Da die Integrative Validation (IVA), eine in Deutschland praktizierte Weiterentwicklung der Validation nach Feil bislang kaum erforscht ist, zielt dieser Artikel auf die Entwicklung eines Forschungsdesigns für eine qualitative Evaluationsstudie ab, indem methodologische und ethische Überlegungen zur Durchführung einer solchen Studie dargestellt werden. Für den Evaluationsgegenstand der Integrativen Validation ist dabei besonders das Modell der Dialoggesteuerten Evaluation geeignet, da in diesem die Werte, Annahmen, Anliegen und Spannungsthemen (values, claims, concerns and issues) der verschiedenen Stakeholder (Pflegende, Angehörige, IVA-Trainer, Ärzte) einbezogen und zu einer gemeinsamen Perspektive bezüglich des Evaluationsgegenstandes verdichtet werden. Ethische Argumente für und wider einer Teilnahme von Menschen mit Demenz werden dargelegt und die Entscheidung der Ethikkommission diskutiert. Anhand der Planung des Evaluationsprozesses zur Praxis der Integrativen Validation in einem Pflegeheim wird aufgez ...

Ausgabe Juni 2013
Mechthild Löwenstein, Karl-Heinz Sahmel
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Die vielfältigen Veränderungen der Lehr-Lernkultur in der Pflegeausbildung machen sowohl eine grundsätzliche als auch eine sehr konkrete Auseinandersetzung erforderlich. Auf der prinzipiellen Ebene gilt es, die breiten Anregungen des Konstruktivismus kritisch zu hinterfragen und konstruktiv mit Perspektiven von Bildung zu verknüpfen. Der Blick auf die Subjektbindung von Lernen sollte nämlich nicht die Notwendigkeit von Bildung und die pädagogische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen verhindern. Zur Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung werden auf der konkreten Ebene Lernstrategien thematisiert und darüber hinaus mit kriteriengeleiteten Lernportfolios angeleitet und individuell geübt. Gezielte Reflexionen über das eigene Lernen (Metakognition) sind das Herzstück der Portfolioarbeit. Lernprozesse aus der Perspektive der Schüler werden sichtbar und der Selbst- und Fremdreflexion zugänglich. Das Nachdenken über das eigene Lernen findet dabei auf zwei Ebenen statt. Einerseits werden im Verlauf der Aus ...

Ausgabe Januar 2013
Gerhart Hofer
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Erfreulicherweise haben Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eine steigende Lebenserwartung. Damit verbunden sind auch auftretende, herausfordernde Veränderungen des Alters wie dementielle Entwicklung. Diese Forschungsarbeit ist ein Versuch, Wissen über Demenz bei intellektueller Beeinträchtigung im Hinblick auf die Aus- und Fortbildung des Personals in den Sozialbetreuungsberufen Österreichs zu generieren. Eine hier ausgeklammerte Feldanalyse ergibt, dass es im Bundesland Vorarlberg keine Daten über Menschen mit IB in dementieller Entwicklung gibt. Trägerverantwortliche nennen aktuell wachsenden Bedarf an Diensten und großen Bedarf für Aus- und Fortbildung. Die Befragung von Studierenden vor Abschluss und von AbsolventInnen der Schule für Sozialbetreuungsberufe mit Schwerpunkt im Behindertenbereich (N = 242) über Praxis- und Ausbildungserfahrungen sowie Bildungsbedarf bestätigen die Annahme. In der Zusammenfassung hat der Autor Ergebnisse und Handlungsvorschläge aufgelistet.

Ausgabe September 2012
Walter Anton
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Die Ausbildungen der Pflegeberufe mussten sich im Zeitalter eines veränderten demografischen Bevölkerungswachstums sowie gesellschaftlicher, gesetzlicher, didaktischer und berufspolitischer Einflüsse in den letzten Jahren wechselnden Rahmenbedingungen anpassen und neuen Herausforderungen stellen. Die Entwicklung innovativer Ausbildungskonzepte unter der Berücksichtigung der Aspekte Integration, Modernisierung, Modularisierung sowie Flexibilität und Durchlässigkeit zum Hochschulsystem, meist in Form von zeitlich befristeten Modellprojekten, brachte deutschlandweit neue Ausbildungsimpulse. Während die pflegerischen Ausbildungen der Altenpflege-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege in vielfältigen Modellen eine Verknüpfung erfahren haben, ist bisher nur einmal der Versuch einer Integration der Altenpflege- und Heilerziehungspflegeausbildung praktikabel und mit Erfolg in die Tat umgesetzt worden.

Ausgabe Februar 2012