Jul 16, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Katja Daugardt, Christiane Knecht, PhD, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Sabine Metzing
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Diese Literaturstudie geht den Fragen nach, wie Familien mit einem chronisch kranken Kind im Prozess der Migration die Erkrankung des Kindes erleben, die Situation bewältigen und ob sich diese und Unterstützungsbedarfe von betroffenen Familien ohne Migration unterscheidet. Es zeigten sich Parallelen zur Situation betroffener Familien ohne Migration. Zusätzlich konnten Sprache, Wissensdefizite und kulturelle Einflüsse als Aspekte identifiziert werden, die das Erleben und Bewältigungshandeln speziell von Familien im Prozess der Migration beeinflussen können.

Florian Köhn, Dr. med. Florian Riese, Dr. phil. Stefanie Eicher, Heike Geschwindner
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Die Rekrutierung von Studienteilnehmer/-innen und die Durchführung einer Studie unterliegen verschiedenen Herausforderungen. Neben einer guten Vorbereitung bedarf es auch operativen und strategischen Handlungsgeschicks. Eine gute Ausgangslage und eine ausreichend grosse Stichprobe sind ebenso wichtig wie das Erkennen von Faktoren, die die Studie und ihren Verlauf beeinflussen. Insbesondere bei longitudinalen Studien gilt es die Rücklaufquote zu beobachten und zu evaluieren. Am Beispiel der ZULIDAD - Studie (Zurich Life and Death with Advanced Dementia), die das Lebensende von dementiell erkrankten Menschen untersucht, berichten wir in diesem Artikel über die in dem Zeitraum von drei Jahren gemachten Erfahrungen und unsere Strategien.

Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer, Prof. Dr. Christine Bolt
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Die grundständige Akademisierung der Pflege erreicht mit dem Pflegeberufereformgesetz vom 22.06.2017 eine neue Dimension. Dennoch darf die hochschulische Ausbildung der zukünftigen Pflegekräfte nicht auf dem Bachelorniveau verbleiben. Neuartige, passgenaue und praxisorientierte Angebote sollen berufstätige Pflegende motivieren, sich auch während ihrer Berufstätigkeit weiterzubilden. Obwohl eine hermeneutische Studiengangsentwicklung mit Hilfe eines Mixed-Methodes-Verfahrens zweifelsfrei aufwendig ist, rückt sie die Nachfrageorientierung in das Zentrum der Entwicklung und steigert so die Nachhaltigkeit des Angebotes.

Sandra Peuker, Dr. rer. medic. Yvonne Lehmann
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Mittels leitfadengestützter Interviews und ihrer qualitativen Inhaltsanalyse wurde untersucht, was aus Sicht von dort tätigen Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen das Besondere an der häuslichen Kinderintensivpflege ist, welchen spezifischen Aufgaben und Herausforderungen ihnen in diesem Handlungsfeld begegnen und welche Qualifikationsanforderungen damit verbunden sind. In den Beschreibungen ihrer Aufgaben finden sich grund- und behandlungspflegerische Tätigkeiten genauso wieder wie edukative Elemente und die psychosoziale Begleitung der pflegenden Eltern. Es werden Qualifikationsbedarfe aufgedeckt, die in bisherigen Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten nicht hinreichend berücksichtigt werden. Verstärkt müssten demnach u.a. Strategien der pflegerischen Beziehungsgestaltung thematisiert werden. Für eine multidimensionale Orientierung intensivpflegerischen Handelns an den Bedürfnissen und Bedarfen der Patienten und ihres sozialen Umfeldes sind diese essentiell.

Prof. Dr. Olivia Dibelius, Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Prof. Dr. Gudrun Piechotta-Henze
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Das Forschungsprojekt „Lebenswelten von demenziell erkrankten Migrantinnen und Migranten türkischer Herkunft und ihren Familien. Eine Untersuchung zu Ressourcen und Belastungen“ hatte die Ziele, Herausforderungen, Ressourcen und Belastungen der pflegenden Angehörigen, Informations-, Beratungs- und Versorgungsangebote in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin zu identifizieren. Handlungsempfehlungen sollten so konkretisieret werden, dass sie bundesweit Anwendung finden können. Der explorative Forschungsansatz und ein Methodenmix ermöglichten unterschiedliche Perspektiven auf den Alltag betroffener Familien. Es zeigte sich, dass die Herausforderungen durch eine demenzielle Erkrankung nur ansatzweise durch innerfamiliäre Unterstützung und Vernetzung in der Community kompensiert werden können.

Paulina Wosko
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Die HIV Infektion trifft sehr häufig Personen im erwerbsfähigen Alter. Aufgrund verbesserter Therapiemaßnahmen und folglich der Chronifizierung der Erkrankung sind die Betroffenen zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, Erwerbsarbeit (wieder-)aufzunehmen bzw. aufrechtzuerhalten. Wie dies gelingen kann und dennoch die Anforderungen des Therapieregimes erfüllt werden können, ist daher bedeutsam. Für die Entwicklung adäquater Unterstützungsangebote ist es zunächst erforderlich zu wissen, wie HIV positive und an AIDS erkrankte Menschen den beruflichen Wiedereinstieg bzw. den Arbeitsalltag erleben. Zur Erfassung des Forschungsstandes wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Insgesamt konnten 12 qualitative Studien identifiziert und in die Analyse eingeschlossen werden.

Ausgabe Januar 2016
Christian Hetzel, Ricardo Baumann, Juliane Diekmann
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Ziel der Untersuchung ist es, den subjektiven Handlungsbedarf zur Verbesserung der Pflegesituation und des eigenen Wohlbefindens sowie das Teilnahmeinteresse an einem mehrtägigen Angebot aus Sicht von pflegenden Angehörigen zu ermitteln. Mittels einfacher Zufallsauswahl aus dem Versichertenbestand der BARMER GEK werden 100 pflegende Angehörige telefonisch befragt. 79 Prozent der Befragten würden teilnehmen. Bei den bis 65-jährigen pflegenden Angehörigen ist das Interesse erhöht (OR=7,2). Mindestens jede zweite Person sieht viel Handlungsbedarf bei Entspannung, Erholung, Rückengesundheit, Wissen über regionale Unterstützungsangebote, Pflegehilfsmittel und Austausch mit Profis. Teils erhöhten Bedarf geben Personen an, die jünger sind, langjährig pflegen, eine Person mit geringerer Pflegestufe pflegen und bereits Angebote genutzt haben. Die Untersuchung rechtfertigt die Entwicklung eines mehrtägigen Angebots.

Anna Grundel, Katharina Liepe, Beate Blättner
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Gewalt gegen ältere Menschen in der häuslichen Pflege führt zu Leid bei den Betroffenen und stellt einen Eingriff in deren grundlegende Rechte dar. Prävention und Intervention durch ambulante Pflegefachkräfte könnten positive Effekte für die Beteiligten haben. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren das Handeln von Pflegefachkräften begünstigen und welche Barrieren darstellen. Handlungssicherheit, Kennt- nisse über Gewalt sowie ein klarer Auftrag zum Schutz der Pflegebedürftigen sind begünstigende Fakto- ren für das Handeln. Hemmend wirken dagegen fehlende Sensibilität für die Problematik und fehlende Handlungsoptionen bzw. -legitimation. Auf institutioneller Ebene begünstigen standardisiertes Vorgehen sowie Instrumente für die Objektivierung und Dokumentation von Gewalt professionelles Handeln. Müs- sen externe Akteure hinzugezogen werden, weil die eigenen Interventionsmöglichkeiten nicht ausreichen, entstehen auf institutioneller Ebene Handlungsunsicherheiten, die stark hemmend wirken.

Ausgabe November 2014
Katharina Liepe
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Gewalt gegen ältere Pflegebedürftige ist ein Problem, bei dem Pflegepersonal intervenieren und präventiv tätig werden könnte. Es interessierte, welche Handlungsempfehlungen interna-tional existieren, wie diese bewertet werden können und inwieweit sie auf die Bedingungen in Deutschland übertragen werden könnten. In Leitliniendatenbanken, in gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Datenbanken, auf Internetseiten von Fachgesellschaften und Netzwerken wurde systematisch recherchiert. Die identifizierten Handlungsempfehlungen wurden mithilfe des DELBI-Instruments bewertet. 17 Empfehlungen wurden identifiziert, 4 treffen den thematischen Fokus nur eingeschränkt. Die DELBI-Kriterien zur methodischen Exaktheit der Entstehung, Angaben zur redaktionellen Unabhängigkeit bei der Entwicklung und Fragen der Anwendbarkeit bereiteten Schwierigkei-ten. Die Empfehlungen von Daly (2010) sowie Glasgow und Fanslow (2007) erreichten die besten Werte. Es fehlt eine Handlungsempfehlung für den deutschsprachigen Raum. Die Handlu ...

Ausgabe Mai 2014
Doris Gebhard, Eva Brunner
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Im vorliegenden Beitrag wird das Erasmus Intensivprogramm HUROPEL vorgestellt. Die teilnehmenden Partnerhochschulen, die inhaltliche Schwerpunktsetzung und die organisatorischen Aspekte des 3-jährigen Programms werden beschrieben. Im April 2011 wurden die ersten beiden Präsenzwochen an der Universität Salford (England) gestaltet und evaluiert. Die Ergebnisse zeigen einerseits die durchwegs positive Bewertung des Intensivprogramms durch die TeilnehmerInnen, andererseits weisen sie klar auf Verbesserungspotentiale im Bereich der organisatorischen Programmgestaltung hin. Wie die Erfahrungen aus dem ersten Programmjahr bereits in die Vorbereitungen für HUROPEL 2012 einfließen, zeigt ein abschließender Ausblick.

Ausgabe Februar 2012
Michael Bossle, Irene Leitner
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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit einem Bildungsangebot für Pflege- und Sozialberufe, das exklusiv für den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in der Nähe von Linz entwickelt wurde. Schloss Hartheim war eine von sechs NS-Euthanasieanstalten des Deutschen Reiches. Das entwickelte Lernprogramm stellt im internationalen Sinne besonders für akademische und nicht-akademische Bildungseinrichtungen der Pflege in Deutschland und Österreich eine Möglichkeit dar, einen Besuch von Schloss Hartheim pflegespezifisch nachzubearbeiten, zu reflektieren und zu vertiefen. Das Lernprogramm BerufsbildMenschenbild zielt dabei besonders auf die Ausbildung beruflicher Haltung und ethisch-moralischer Kompetenz ab. Vor dem Hintergrund spezifisch-zeitgeschichtlicher Geschehnisse des Nationalsozialismus lassen sich auch gegenwartsbezogene Dilemmata der beruflichen Praxis, die in engem Zusammenhang mit der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitssystems stehen, verdeutlichen. Der Beitrag zeigt überdies die Relevanz interdi ...

Ausgabe Januar 2012
Veronika Ellemunter, Sabine Huber, Laura Anselmi, Franco Mantovan
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10 % bis 40 % aller Frauen und 20 % bis 50 % der Gesamtbevölkerung über 60 Jahren sind von Inkontinenz betroffen (Fregonese, 2007). Inkontinenzhilfsmittel werden sowohl zur Förderung und Erhaltung als auch zur Kompensation der Harninkontinenz eingesetzt (Hayder et al., 2008). Das Ziel der Untersuchung ist die Erhebung der Prävalenz von Harninkontinenz in einigen Alten- und Pflegeheimen in der Provinz Bozen (Südtirol) und Zürich (Schweiz), sowie die Anwendung von Strategien zur Kontinenzförderung bei Harninkontinenz zu erfassen.

Ausgabe Februar 2011
Gordan Lasic, Maria Kitzmantel, Katrin Book, Alexander Pröbstl, Sabrina Ahlfeld, Anette Thoke-Colberg, Margarete Landenberger
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Patienten mit onkologischer Grunderkrankung und Chemotherapie sind häufig mit Nebenwirkungen der Behandlung konfrontiert. Pflegerische Interventionen zur Linderung dieser Symptome sind notwendig, diese werden jedoch nicht immer von einer strukturierten Erfassung der beobachteten Nebenwirkungen begleitet. Ziel der Studie war es, die Erhebung dieser unerwünschten Begleiterscheinungen mittels der CTCAE-Skala (Common Terminology Criteria for Adverse Events, Version 3.0 des Cancer Therapy Evaluation Program, 2003) durchzuführen, um ihre Eignung für die pflegerische Dokumentation zu testen. Ebenso sollten Häufigkeit und Verlauf der beobachteten Nebenwirkungen beschrieben werden. Diese nicht randomisierte, prospektive Studie wurde am Klinikum rechts der Isar über einen Zeitraum von drei Monaten im Jahr 2004 durchgeführt. Die Befragung von 75 Patienten erfolgte auf drei hämato-onkologischen Stationen. Die Ergebnisse zeigen eine Rangordnung beobachteter Nebenwirkungen, angeführt von Fatigue als häufigste, gefolgt von ...

Ausgabe April 2010
Bernd Schmid
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Im Rahmen einer Diplomarbeit im Fach Pflegemanagement, vorgelegt an der katholischen Stiftungsfachhochschule München, wurde in einer deskriptiven Querschnittstudie untersucht, ob Pflegediagnosen dazu geeignet sind, den pflegerischen Anteil an der Kosteninhomogenität innerhalb von DRG-Fallgruppen zu erklären. In den zwei untersuchten Fallgruppen konnte unter Nutzung elektronischer Patientenakten die Eignung von Pflegediagnosen dazu nachgewiesen werden.

Ausgabe September 2007
Prof. Dr. Karin Wittneben
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In diesem Beitrag, der sich nach Seiten bemisst, mute ich Ihnen ein Mitdenken über ein pflegedidaktisches Modell zu, an dem ich seit zwanzig Jahren arbeite und das in seiner Konstruktion zwar schon sehr weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen ist. Ich glaube inzwischen auch nicht mehr, dass ein Modell jemals abgeschlossen werden kann. Ich trage Ihnen also sozusagen ein ziemlich weit fortgeschrittenes Zwischenergebnis meines langjährigen Denk- und Forschungsprozesses vor und möchte Sie nicht nur zum Mitdenken, sondern auch zum eigenständigen Weiterdenken auffordern. Diese Aufforderung erlaube ich mir, weil ich inzwischen zu der Einsicht gelangt bin, dass ich nicht für andere denke, sondern vor allem für mich denke, um immer besser zu verstehen, was Pflege ist bzw. sein kann, wie ein Verständnis von guter Pflege vermittelt und erworben werden kann und was ein Verständnis von guter Pflege für die Gepflegten einerseits und die Pflegenden andererseits bedeutet. In dem bis zum heutigen Tag ...

Ausgabe April 2003
Dipl.-Päd. Elisabeth Holoch
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Auch wenn sich die beiden beruflichen Felder „Pflege“ und „Pädagogik“ in ihrem Gegenstandsbereich, ihrer Zielsetzung und ihren Handlungsformen grundsätzlich unterscheiden, so gibt es doch eine Gemeinsamkeit: Berufliche Pflege hat es ebenso wie die Pädagogik mit komplexen menschlichen Situationen zu tun, die über die ausschließliche Anwendung von Standards und Techniken nicht zu bewältigen sind. Für die Bewältigung dieser komplexen Situationen werden stattdessen wissenschaftliche Theorien und Forschungsergebnisse benötigt. Die entscheidende Frage ist aber: Wo im Handeln von professionellen PraktikerInnen finden Wissenschaft und Theorien ihren Ort?

Ausgabe Juni 2001
Michael J. Huneke
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Vor dem Hintergrund einer konstruktivistisch-systemtheoretischen Lehrauffassung wird eine veränderte Form von Fachhochschullehre rekonstruiert. Dabei soll besonders die Rolle der professionell Lehrenden an einer Fachhochschule unter der Perspektive eines

Ausgabe März 2001
Diplom-Medizin-Pädagoge
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Das Bewusstsein dafür, dass die Pflegeausbildung und damit die Pflegelehrer im Besonderen mit der Methode der Praxisanleitung ein ideales Instrument zur Handlungsorientierung von Unterricht in der Hand haben, scheint mir unterentwickelt und soll hier gesc

Ausgabe November 2000
Detlef Roggenkemper
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Patientenakten spielen in haftungsrechtlichen Fragen eine entscheidende Rolle als Beweismittel. Aus diesem Grunde soll in diesem Artikel herausgearbeitet werden, ob eine elektronische Dokumentation als Beweismittel in Haftpflichtprozessen einsetzbar ist. Insbesondere soll ihre Beweiskraft mit der einer herkömmlichen Papierdokumentation verglichen werden

Ausgabe September 1999
Stephan Dorschner
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Am 17. März 1999 ist Hildegard Peplau im Alter von 89 Jahren in Sherman Oaks, California, verstorben. Die Redaktion von „www. PR-INTERNET.com – Pädagogik, Management und Informatik in der Pflege” möchte mit diesem Beitrag an eine herausragende Pflegewisse

Ausgabe Mai 1999