Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

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Dr. phil. Franco Mantovan, GKP Katia Trevisani, KPF Cindy Mairamhof
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Traditionell wurden gastrektomierte Patienten, aus Angst vor einer ösophagojejunalen Anastomosen Insuffizienz und aufgrund des paralytischen Ileus, einer postoperativen Nüchternheitsphase von einigen Tagen unterzogen (in der Regel 3-5 Tage). Um eine Malnutrition zu vermeiden, wurden die Betroffenen in der Zwischenzeit entweder durch eine enterale Ernährungssonde oder über den parenteralen Weg ernährt. In dieser Literaturrecherche wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine frühe postoperative orale Zufuhr von Flüssigkeit und Nahrung innerhalb von 24 Stunden nach der Gastrektomie in der Lage ist, die Krankenhausverweildauer, die Morbidität, die Dauer bis zum Auftreten des ersten Flatus und die Mortalität zu reduzieren und das Risiko von Wundinfektionen, von Blutungen, einer Anastomosen Insuffizienz und die Reoperationsraten zu verringern. Aus den Ergebnissen der Recherche geht hervor, dass sich die frühe orale Ernährung innerhalb von 24 Stunden nach der Gastrektomie als effektiv im Vergleich zur späten ora ...

Ausgabe Mai/Juni 2019
Sabine Katzdobler, Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer, Theresa Markl, Prof. Dr. Harald Stummer
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Seit mittlerweile fünf Jahren sind Unternehmen in Österreich und Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, die Evaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durchzuführen. Eine Verringerung psychosozialer Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist speziell in Hochrisikobereichen wie der Gesundheitswirtschaft wesentlich. Mittels telefonischer Befragungen bei Alten- und Pflegeheimen in zwei österreichischen Bundesländern wurde eine hohe Rate an erfolgten Evaluierungen bestätigt, allerdings wurden eher allgemeine, zum Teil oberflächliche, Instrumente verwendet. Damit wird der Komplexität der Berufsfelder oft nicht Rechnung getragen, sondern vor allem Überblicksdaten generiert. Der Nutzen dieser Erhebungen ist daher noch nicht vollständig ausgeschöpft.

Janka Höld, Noemie Friedrich
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Während die Betonung familienähnlicher Strukturen die stationäre Altenpflege in den letzten Jahren sukzessiv verändert, sind diese für einen Teil der Pflegenden bereits elementarer Bestandteil ihres (beruflichen) Selbstverständnisses. In einer Sekundäranalyse von 75 qualitativen Interviews zeichnete sich ab, dass Altenpflegende bei einer starken emotionalen Verbundenheit zum Arbeitsplatz bei seiner Beschreibung häufig auf das Bild und die Logik des Zuhauses oder der Familie zurückgreifen. Im vorliegenden Beitrag werden dieses Phänomen und die damit verbundenen Chancen erörtert, die Gefahren, die es birgt, kritisch betrachtet und seine Bedeutung für die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege eruiert.

Britta Blotenberg, Prof. Dr. Stefanie Seeling, Prof. Dr. Andreas Büscher
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Aufgrund des demografischen Wandels und andauernden Fachkräftemangels werden alternative Versorgungsformen wie Präventive Hausbesuche (PH) benötigt. PH reduzieren die Gefahr von Pflegebedürftigkeit und ermöglichen somit älteren Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause wohnen bleiben zu können. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Akzeptanzanalyse PH und Messung des Effekts auf den Verlauf des Gesundheitszustands. In der Mixed-Methods-Studie werden PH als pflegerische Intervention Menschen angeboten, die zwischen 65 und 85 Jahre alt sind, Deutsch verstehen und sprechen, nicht pflegebedürftig im Sinne des SGB XI sind und in der Samtgemeinde in Niedersachsen wohnen, in der das Projekt durchgeführt wird. Die Stichprobe umfasst 75 Personen. Erwartet wird, dass die Studienergebnisse das bisherige Wissen über das Konzept der PH ergänzen.

Stefanie Lemme
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Zu einer der neueren Therapieoptionen einer Herzinsuffizienz gehört das Links-Ventrikel-Assist-Device (LVAD). Es wird direkt ans Herz implantiert und gewährleistet die Versorgung des Körpers mit Blut und Sauerstoff. Die Stromzufuhr erfolgt über die Driveline, eine Verbindung durch die Bauchdecke nach außen. Um der wachsenden Sparte in der Pflege und der Versorgung gerecht zu werden ist es nötig, das Erleben der LVAD-Trägerinnen und -Träger näher zu beleuchten. Dazu wird der Entscheidungsprozess zum LVAD näher betrachtet. Ebenso die Gestaltung des Alltags, die Adaption ins häusliche Umfeld, ihre Aktivitäten und Einschränkungen.

Prof. Dr. Stefanie Seeling, Franziska Cordes, Jessica Höhn
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Das Forschungsprojekt TiP.De zielt vor dem Hintergrund der steigenden Zahl dementiell erkrankter Menschen in Deutschland darauf ab, den Effekt eines im Projekt entwickelten theaterpädagogischen Interventionskonzeptes auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in der Langzeitaltenpflege zu erforschen. Die Datengewinnung erfolgt über einen mixed-methods Ansatz mit validierten, zielgruppenspezifischen Messinstrumenten. Das Forschungsteam erwartet, dass das Interventionskonzept die Lebensqualität von Menschen mit Demenz positiv beeinflusst. Im Ergebnis soll ein Methodenkoffer entwickelt werden, der von Theaterpädagogen, die zukünftig als weitere Berufsgruppe in der Altenpflege etabliert werden können, genutzt wird.

Vanessa Riedl, Dr. med. Michael Kob, Dr. phil. Franco Mantovan
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Die ketogene Ernährung (KD) hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Man hat sich vermehrt damit beschäftigt ob, und welchen Einfluss die ketogene Ernährung auf den Stoffwechsel von Tumoren hat. In diesem Zusammenhang wurde der Frage nachgegangen, ob die ketogene Ernährung einen Einfluss auf den Patienten mit malignem Hirntumor hat. Um diese Frage zu beantworten wurde eine Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die ketogene Ernährung vor allem einen Einfluss auf das Körpergewicht und das Glukoselevel hat. Um diese Ergebnisse zu bestätigen, müssen noch weitere Studien durchgeführt werden.

Ausgabe Mai/Juni 2018
Maria Steinwandter, Dr. Franco Mantovan, Dr. Erwin Kirchler
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Die Tiefe Hirnstimulation (DBS = Deep Brain Stimulation) stellt seit einigen Jahren eine effektive Therapiemethode zur Reduktion der motorischen Symptome bei Parkinson-Patienten dar. Aber neben den gewünschten Hauptwirkungen treten häufig neuropsychiatrische Komplikationen auf, die noch nicht genau erklärt werden können - auch, weil der exakte Wirkmechanismus der DBS noch nicht im Detail bekannt ist. Wie sich die Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson-Patienten auf das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen auswirkt, war in den letzten 10 Jahren vermehrt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Literaturrecherche ergab, dass sich die Belastungen der pflegenden Angehörigen, obwohl sich die motorischen Symptome der Parkinson-Patienten mit DBS und deren Lebensqualität verbesserten, nicht wesentlich verringerten. Die Studien weisen darauf hin, dass das Belastungsempfinden der pflegenden Angehörigen weniger mit den motorischen Beeinträchtigungen der Parkinson-Patienten als vielmehr mit der eigenen, ...

Stefanie Maurer, Günther Sitzmann, Dr. phil. Franco Mantovan
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Die mechanische Darmvorbereitung (MBP) ist eine präoperative Maßnahme, die lange Zeit als Routineverfahren vor kolorektalen Eingriffen galt, da man annahm, dass dadurch die Inzidenz von postoperativen Komplikationen wie Surgical Site Infection (SSI), Morbidität und Mortalität gesenkt wird. Jedoch gibt es in der Literatur keinen Konsens diesbezüglich. Eine weitere Form der Darmvorbereitung ist die Kombination aus der MBP und der präoperativen Gabe oraler Antibiotika. Dessen Einfluss auf postoperative Komplikationen ist auch nicht zur Gänze geklärt. In dieser narrativen Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die MBP und die Kombination aus MBP und oralen Antibiotika auf spezifische postoperative Komplikationen (Morbidität, Länge des Krankenhausaufenthaltes, Mortalität, SSI, Anastomoseninsuffizienz, prolongierte postoperative Darmparalyse) in der elektiven kolorektalen Chirurgie haben. Dazu wurde eine systematische Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken durchgeführt. Es ...

Simone Theiner, Rosmarie Oberhammer, Franco Mantovan
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Herzkreislauferkrankungen stellen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Haupttodesursache weltweit dar. Frauen versterben häufiger infolge von Krankheiten des Kreislaufsystems als an bösartigen Tumoren, doch der Myokardinfarkt scheint immer noch mit dem männlichen Geschlecht assoziiert zu werden. Das Ziel dieser Arbeit war es festzustellen, inwieweit genderspezifische Aspekte des akuten Koronarsyndroms existieren. Zur Beantwortung der Frage wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere junge Frauen mehr Risikofaktoren haben als Männer und beim Zugang zu kardialer Diagnostik und therapeutischen Interventionen benachteiligt sind. Um die Ergebnisse zu bestätigen und noch offene Fragen zu klären, bedarf es weiterer Studien.

Manuel Schindler
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Im Rahmen der evidenzbasierten Weiterentwicklung von Pflegeklassifikationssystemen wie European Nursing care Pathways (ENP) ist es u.a. notwendig, die eingeschlossenen Elemente auf inhaltliche Vollständigkeit und Korrektheit zu überprüfen und den sowohl für die tägliche pflegepraktische Arbeit als auch für die exakte, individuelle Abbildbarkeit einer pflegerischen Versorgungssituation angemessenen Grad an Granularität herauszuarbeiten. Mit Blick auf die Komplexität eines demenziellen Syndroms, stellt dieser Prozess eine Herausforderung dar. Diese soll anhand des Ablaufs und der Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche zur inhaltlichen Weiterentwicklung der Ursachen, Kennzeichen und Pflegeinterventionen einer demenzspezifischen ENP-Praxisleitlinie verdeutlicht werden.

Dr. Stefan Schmidt, Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Yve Weidlich, Marika Lazar, Prof. Dr. Barbara Weigl, Prof. Dr. Olivia Dibelius
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Hintergrund der Arbeit: Schmerzerfassung und Sterbebegleitung von Menschen mit Demenz stellt eine Herausforderung für Pflegende dar, insbesondere in späterem Stadium der Erkrankung. Probleme verstärken sich, wenn verbale Ausdrucksschwächen der zu Pflegenden hinzukommen. Zielstellung: Ziel der Studie ist es, institutionelle Ressourcen und Versorgungslücken aus Sicht von Pflegenden zu Dementia Care am Lebensende darzustellen und Perspektiven für die Praxis und Forschung zu entwickeln. Material und Methoden: Ein Fragebogen erhob Daten von n=146 zur Schmerzeinschätzung und Sterbebegleitung von Pflegenden aus unterschiedlichen Settings der Versorgung. Ausgewertet wurden die Fragebögen vorwiegend deskriptiv. Darauf aufbauend wurden 25 Leitfadeninterviews mit Pflegenden geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Der Expertenstandard Schmerzmanagement ist bei vielen der Befragten bekannt, jedoch zeigen sich deutliche Unsicherheiten im Umgang mit Assessmentinstrumenten. Gründe dafür sind fehlende Schul ...

Elisabeth Handel, Barbara Bichsel-von Arb, Simone Stefania, Diana Staudacher, Rebecca Spirig
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Die hohe Komplexität der Patientensituationen nach Brandverletzungen erfordert eine multiprofessionelle, umfassende und langfristig koordinierte Behandlung – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Person. Mit dem Ziel, dieser besonders verletzlichen, behandlungsintensiven Patientengruppe eine optimale Versorgung zu bieten, entstand der interprofessionelle «Behandlungspfad Brandverletzte» am Universitätsspital Zürich. Im Rahmen einer Evaluationsstudie erfolgten quantitative und qualitative Erhebungen hinsichtlich der Versorgungsstrukturen bzw. -prozesse, der Patientenzufriedenheit und der interprofessionellen Zusammenarbeit. Wie die Evaluation zeigte, fördert der Pfad ein patientenorientiertes Miteinander, sorgt für effektive Zusammenarbeit auf Augenhöhe und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Arne Evers
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Die Nutzung von Bildern ist in der Pflegewissenschaft unterrepräsentiert. Das ist insofern verwunderlich, da insbesondere die Pflegeberufe von hoher Bildlichkeit geprägt sind. In diesem Artikel wird anhand der dokumentarischen Methode der Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack ein Verfahren vorgestellt, mit dem man das Besondere von Bildern methodisch darlegen kann. Dies erfolgt anhand eines Bildes einer Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Auswertung zeigt, dass das Bild diametral ist: Auf der einen Seite die starke, selbstbewusste Pflegefachkraft, auf der anderen Seite eine Pflegefachkraft, die zurückhaltend und schutzbedürftig dargestellt ist. Als Schlussfolgerung wird abgeleitet, dass sich die Methode sehr gut eignet und einen weiteren methodologischen Zugang für die Pflegewissenschaft bietet.

Sabine Pieniak
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Trotz vorhandener Beratungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Demenzerkrankten ist deren Nutzung aufgrund zahlreicher Barrieren nur gering. Es existieren personenbezogene Barrieren, wie negative Einstellungen und Erwartungen, und angebotsbedingte Hürden, wie Qualitätsmängel. Zu den am häufigsten beschriebenen Barrieren zählen eine fehlende Bedarfseinschätzung, die Angst vor einer Stigmatisierung sowie die Ablehnung des Demenzerkrankten. Die Tatsache, dass die Barrieren schon seit Jahrzehnten bestehen und bis heute noch nicht beseitigt wurden, lässt darauf schließen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Beseitigung der Barrieren bzw. zur Förderung einer Inanspruchnahme nicht ausreichend wirken. Eine der gewichtigsten Barrieren, die in der Literatur beschrieben werden, ist die Unkenntnis der pflegenden Angehörigen über bestehende Angebote. Es sind Maßnahmen erforderlich, die einen wirksamen Wissenszuwachs über vorhandene Beratungs- und Entlastungsangebote sowie deren Zugang und Nutzen erreichen ...

Dr. rer. medic Ralph Möhler, Prof. Dr. phil Sascha Köpke, Prof. Dr. phil Gabriele Meyer
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Viele Interventionen in der Pflege und Gesundheitsversorgung bestehen aus mehreren, sich wechselseitig bedingenden Komponenten. Im Jahre 2011 wurde eine Kriterienliste für die aussagekräftige Berichterstattung der Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen (CReDECI) erstellt und anschließend auf ihre Anwendbarkeit untersucht. CReDECI adressiert die Stadien der Entwicklung, Pilotierung und Evaluation komplexer Interventionen, fokussiert aber nicht auf ein spezifisches Studiendesign. Kürzlich wurde CReDECI in einem formalen Konsensusverfahren überarbeitet und dabei gekürzt und sprachlich präzisiert. Nunmehr wurde die überarbeitete Liste ins Deutsche übertragen. CReDECI 2-DE enthält 13 Kriterien und die dazugehörigen Erläuterungen. Die Liste entspricht den Anforderungen des EQUATOR Netzwerks an ein Reporting Statement. Sie stellt eine wichtige Ressource für Autoren von komplexen Interventionen und Gutachter wissenschaftlicher Zeitschriften dar.

Prof. Dr. Michael Isfort, Daniel Tucman, Prof. Dr. Albert Brühl, Ursula Sottong, Dr. med, Rebekka Kleinpass, Dr. med Jochen Gerd Hoffmann
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Geräusche können als störend und schädlich empfunden werden. Die Auswirkungen von Lärm auf den Menschen sind vielfältig und beeinträchtigen seine Gesundheit. Menschen mit kognitiven Einschränkungen sind noch empfänglicher für derlei Effekte. In Krankenhäusern herrscht je nach Bereich ein hoher Geräuschpegel. Es ist jedoch nicht bekannt, wie ausgeprägt das Geräuschaufkommen auf geriatrischen Stationen oder Special Care Units ist. Ziel dieser Arbeit ist die Erhebung und deskriptive Darstellung des Geräuschaufkommens auf einer Special Care Unit und zu prüfen, ob diese unterhalb der von der WHO empfohlenen Grenze liegt und sich von dem einer allgemeinen geriatrischen Station unterscheidet. Es wurden an drei unterschiedlichen Mess-Orten jeweils dreimal 24-Stunden-Messungen durchgeführt. Die Daten wurden auf ihre Verteilung und eine mögliche Varianzhomogenität geprüft. Die Daten der unterschiedlichen Mess-Orte wurden auf Unterschiede hin geprüft. Das Geräuschaufkommen überschreitet die von der WHO postulierte Grenz ...

Christina Holzer-Pruss
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Klinische Behandlungspfade sind interdisziplinäre Behandlungspfade zur Patientenversorgung, sie beschreiben die Versorgung bei definierten Erkrankungen oder Erkrankungszuständen. In den letzten Jahren wurden sie zur Optimierung der Behandlungsprozesse und Qualitätssicherung entwickelt und implementiert, sie können Patientenergebnisse, Zusammenarbeit und Patientensicherheit verbessern. Problematisch ist das Fehlen von Konsens zu Begriffen, Definition und Merkmalen, was zu einer großen Interpretationsbreite von Studienergebnissen und zu unterschiedlichen Verständnissen von klinischen Behandlungspfaden führt. Es werden ausgewählte allgemeine Aspekte, Wirkungen und das Problem des fehlenden Konsens zu klinischen Behandlungspfaden beschrieben sowie Empfehlungen zu Begriffen, Definitionen und Merkmalen zu klinischen Behandlungspfaden in deutscher Sprache vorgeschlagen und diskutiert. Die Synthese unterstützt den Diskurs zur Konzeption von klinischen Behandlungspfaden.

Ausgabe September 2016
Anita Agstner, Dr. Franco Mantovan
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Brustkrebs ist der häufigste maligne Tumor bei Frauen und betrifft etwa eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens (Biglia et al. 2010). Eine Operation ist in der Regel die erste Behandlung bei invasivem Brustkrebs (Yurek, Farrar & Andersen 2000). Art und Ausmaß des Eingriffs hängen vom Stadium des Karzinoms und vom Alter der Patientin ab (Dempke, 1998). Das Ziel dieser narrativen Literaturübersicht ist es, anhand von empirischen Studien bei Brustkrebspatientinnen den Einfluss der Brustrekonstruktion auf Sexualität und Körperbild zu überprüfen. Fünf Studien wurden in diese Arbeit eingeschlossen. Die Studienergebnisse zu den sexuellen Erfahrungen von Frauen nach Brustrekonstruktion sind unterschiedlich; manche Frauen berichten von positiven Erfahrungen und andere von negativen. Das Körperbild ist bei Frauen nach Brustrekonstruktion deutlich positiver als bei Frauen mit Mastektomie ohne Brustrekonstruktion und Frauen mit Brusterhaltung wiesen ein deutlich positiveres Körperbild auf als Frauen mit Brust ...

Ausgabe September 2016
Stefan Scheydt, Sabrina Laimbacher, Aline Wenger, Prof. Dr. Ian Needham
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In der Psychiatrie werden häufig Maßnahmen zum Umgang mit Reizüberflutung angewendet. Reizüberflutung kann allerdings als sehr unspezifisches Konzept bezeichnet werden, das es zu Konkretisieren gilt. Ziel der Studie war es, den Themenbereich einzugrenzen und ein erstes auf klinischer Expertise beruhendes Begriffsverständnis von Reizüberflutung im deutschsprachigen Raum zu generieren. Als Methode wurde die Delphi-Methode zur Konsensfindung innerhalb eines Experten-Panels gewählt. Innerhalb der Delphi-Studie konnte zu einigen wichtigen Aspekten Konsens gefunden werden. Es konnten einige Symptome von und Maßnahmen zum Umgang mit Reizüberflutung beschrieben werden. Dennoch herrscht in mancher Hinsicht, wie bspw. definierende Kennzeichen von Reizüberflutung, weiterhin Unklarheit. Weitere Forschung innerhalb des Themengebietes ist notwendig, um das Konzept zu spezifizieren und ein transparentes sowie einheitliches Verständnis von Reizüberflutung im psychiatrischen Kontext zu erhalten.

Ausgabe Mai 2016