May 29, 2020 Last Updated 1:52 PM, May 19, 2020

Artikelarchiv: A-Z 

Ergebnisse 1741 - 1760 von 1792
Susan Smeaton, Prof. Dr. Annegret Horbach, Prof. Dr. Johann Behrens
0 eingereichte gutachten

Es gibt wenig Literatur zur Interviewgestaltung mit Menschen mit Behinderung, insbesondere nicht bei Einschränkungen in der Erinnerungs- und/oder Sprachfähigkeit. Ziel dieser Publikation ist ein Diskurs zu den methodischen Herausforderungen in der Datenerhebung. Wie kann es gelingen, den Relevanzen der betroffenen Menschen bei der Datenerhebung nahe zu kommen und dennoch methodisch kontrolliert zu arbeiten? Methode: Nach kurzer Darstellung der Datengrundlage und des theoretischen Hintergrundes wird anhand von Fallbeispielen das Besondere in der Interviewsituation mit Menschen mit erworbenen Hirnschäden beschrieben und reflektiert. Abschließend wird dies mit der Gestaltung von Experteninterviews kontrastiert. Ergebnis: Die Generierung von Daten gelingt mit der Aufrechterhaltung der Symmetrie im Interview.

Ausgabe Januar 2016
Claudia Frey
0 eingereichte gutachten

Im Rahmen einer empirischen Studie wurde das informelle Hilfesystem von pflegenden Angehörigen sowie die Akzeptanz auch außerfamiliärer, freiwilliger Hilfeleistungen untersucht. 160 Angehörige aus der Region Eichstätt-Ingolstadt wurden mit standardisierten Fragebögen befragt. Eingeschlossen waren sowohl Pflegende, die den Betroffenen häuslich bzw. mit teilstationärer Unterstützung pflegten, als auch jene, deren erkranktes Familienmitglied (mittlerweile) stationär versorgt wurde. Fast alle Befragten erhalten bzw. erhielten Unterstützung durch weitere Familienmitglieder. Die Zufriedenheit korreliert mit der Frequenz der (erlebten) Hilfeleistung. Etwa jeder vierte Angehörige wünscht sich explizit Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer – besonders wenn die Pflege bereits länger andauert. Aber nur knapp jeder zehnte Angehörige erhält Unterstützung durch freiwillige Helfer.

Ulrich M. Fleischmann, Irina Lutz, Thomas Tümena
0 eingereichte gutachten

Ein Hauptziel der geriatrischen Rehabilitation ist es, verloren gegangene Selbständigkeit bei Patienten höheren Alters wiederzuerlangen, diese zumindest zu verbessern bzw. einer beginnenden oder drohenden Verschlechterung der Selbständigkeit entgegenzuwirken. Eine möglichst genaue prognostische Einschätzung von Rehabilitationserfolgen und deren Nachhaltigkeit ist von großer Bedeutung in einem Gesundheitssystem, das sich herausfordernden demografischen Entwicklungen und einem beträchtlichen Kostendruck gegenüber sieht. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, welche Prädiktoren die Nachhaltigkeit geriatrischer Rehabilitationserfolge beeinflussen und welche Alterspatienten durch geriatrische Maßnahmen am deutlichsten profitieren können. Dazu wurden Daten von 1245 Patienten, die im Rahmen des Projektes „Geriatrie in Bayern-Datenbank“ (GiB-DAT) und eines Follow-Up-Pilotprojekts von 2006 erhoben wurden, einer erweiterten Analyse unterzogen. Drei soziodemografische Merkmale (Alter, Geschlecht und Wohnsituation) ...

Ausgabe September 2012
Roland Katzy
0 eingereichte gutachten

Pflegebedürftigkeit ist ein Begriff, der den Zustand der Hilfebedürftig-keit in sozialpflegerischen Kontexten nur unzureichend beschreibt. Der folgende Artikel ist die überarbeitete Fassung einer Rede, die auf der Altenpflegemesse in Hannover gehalten wurde

Ausgabe April 2000
Karin Kersting
0 eingereichte gutachten

Inhalt dieses Beitrags sind ausgewählte Ergebnisse einer 5-jährigen Studie zur Bewältigung moralischer Konflikte im Arbeitsalltag von Pflegenden, die über einen Zeitraum von 2½ Jahren von der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde.

Ausgabe Januar 2005
Matthias Pauge, Hermann Steffen, Michael Schulz, Michael Löhr

Hintergrund: Nur selten wird in der Forschung zu Stigmatisierung psychisch kranker Menschen das Erfahrungswissen Betroffener einbezogen. Vor allem die Nachzeichnung von Stigmatisierungsprozesse in sozialen Randgruppen ist methodisch aufwendig, da die Betroffenen schwer zu erreichen sind. Fragestellung: Im Rahmen der Studie wurde der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen Menschen mit psychischen Erkrankungen mit Vorurteilen und Stigmatisierung in ihrem Lebensalltag machen. Zudem wurde untersucht, wie sich ihr Umgang mit Vorurteilen und Stigmatisierung gestaltet. Methode: Im Rahmen eines qualitativen Forschungsansatzes wurden leitfadengestützte Experteninterviews geführt. Dazu wurde der Feldzugang mittels Kontakt zu einer Selbsthilfeorganisation aufgebaut. Ergebnisse: Aus dem umfangreichen Datenmaterial ließen sich folgende Dimensionen des Stigmaerlebens herausarbeiten: Erfahrungen mit Vorurteilen und Diskriminierung, Stigmamanagement, Selbstigmatisierung, Leben in der „Psychoszene“ Schlussfolgerung: Häufig w ...

Ausgabe Mai/Juni 2018
Andreas Lauterbach
0 eingereichte gutachten

Die erste Euphorie der „schönen neuen Bildungswelt“ ist vorbei. Vor kurzem noch kritiklos gelobt, zeigt sich nun zunehmend, dass Online- Bildung mehr sein muss als eine Adaption von altbewährtem auf ein neues Medium. TeilnehmerInnen in virtuellen Lernwelten zeigen häufig ein Gefühl des Alleingelassen-Seins, beklagen einen Mangel an Kommunikation mit anderen Lernenden und fühlen sich von der Menge der Informationen überladen. Drop-Out-Quoten von zum Teil 80% zeigen, dass sich Wissen – insbesondere in Soft-Skill-Bereichen – nicht ohne weiteres virtuell vermitteln lässt. Für den pflegepädagogischen Kongress "Lernwelten2001" wurde der Versuch unternommen, diese Inhalte adäquat über das Medium Internet zu transportieren. Im Zentrum der Überlegungen stand die Frage, welche pädagogischen Voraussetzungen geschaffen werden mussten, damit das Lernen in einer virtuellen Lernwelt zum Erfolg wird. Dabei stehen insbesondere konstruktivistische Theorien und ihre Adaption auf Web-basiertes Lernen im Vordergrun ...

Ausgabe Dezember 2001
Jan Heidenreich, Iris-Andrea Kuhnke-Wagner
0 eingereichte gutachten

Die vorliegende Studie untersucht Zusammenhänge zwischen Bewohneraggression und psychosozialen Belastungen in Form von Erholungs- und Belastungs-aspekten (speziell Sinnverlust/Burnout und depressiven Symptomen) und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben des Personals in geriatrischen, nicht-psychiatrischen und nicht-klinischen Einrichtungen. In einer Querschnittsstudie wurden 141 Pflegekräfte mithilfe eines für diese Studie erstellten Aggressionsfragebogens, der Skala Work-(family) privacy conflict, des Erholungs- und Belas-tungsfragebogens (EBF-Work/55) und des Major Depression Inventory – MDI befragt. Die logistische Regressionsanalyse zeigt nach Berücksichtigung der Kontrollvariablen signifikant erhöhte Risiken (OR 2.4) für depressive Symptome bei Pflegekräften, die durch Sinnverlust/Burnout belastet sind. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie weisen auf die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Nachsorge nach einem Aggressionsereignis hin, die sowohl verhältnis- als auch verhaltensbezogen erfolgen sollt ...

Ausgabe Dezember 2012
Sabine Bartholomeyczik
0 eingereichte gutachten

Aus einer umfangreichen Untersuchung in 26 Frankfurter Altenpflegeheimen werden verschiedenen Indikatoren für die Personal- und die Bewohnerstruktur vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass die Betreuungsrelationen in größeren Einrichtungen eher schlechter als in den kleineren sind, allerdings nicht durchgängig gleichermaßen; dass die Betreuungsrelation sich nur sehr bedingt an Indikatoren der Pflegebedürftigkeit der Bewohnerinnen ausrichtet und vor allem, dass sie sich nicht an den Anteilen der Schwerstpflegebedürftigen, also den Bewohnerinnen in Pflegestufe 3 orientieren. Aus den Rangordnungsvergleichen der verschiedenen Indikatoren für Pflegebedürftigkeit ist auch zu schlussfolgern, dass Pflegende die Bewohnerinnen offenbar nach anderen Kriterien beurteilen als der MDK. Ganz allgemein unterstreichen die Ergebnisse mit ihren völlig unterschiedlichen Zusammenhängen zwischen der Personal- und der Bewohnerstruktur noch einmal die Forderung nach einer analytischen, also auf die Pflegebedürftig ...

Ausgabe Juni 2003
Manfred Bönsch
0 eingereichte gutachten

Unterricht ist alles in allem immer noch die große „black box“, von der wir zu wenig wissen. Der Input in Form von Curricula, Kerncurricula, Rahmenrichtlinien wird in großer Breite diskutiert. Der Output – also Lernerfolg und Effektivität – erfährt große Beachtung. Aber was sich dazwischen tut – das ist der Unterricht – wird nicht genauer betrachtet und analysiert. Die folgenden Ausführungen wollen einen Überblick über ältere und neuere Lernsettings/Lernarrangements geben, um einerseits die Komplexität des Unterrichts aufzuzeigen, andererseits Unterricht als Hilfe zum Lernen zu verstehen. Zunächst einige Grundüberlegungen.

Ausgabe Dezember 2006
Barbara Bretscher Parmar, Marianne Schärli, Prof. Dr. Iren Bischofberger
0 eingereichte gutachten

Diese Studie untersucht, wie Pflegefachpersonen den Transferprozess von Patient(inn)en mit einem Polytrauma von der Intensivpflegestation auf die Bettenstation erleben. Aufgrund des komplexen Versorgungsbedarfs auf der Intensivstation stellen sich nach dem Transfer auf die Bettenstation weiterhin anspruchsvolle Aufgaben. Wie Pflegefachpersonen diesen Transferprozess erleben, ist kaum erforscht. Eine an Grounded Theory-Prinzipien orientierte Analyse von Einzelinterviews mit Pflegefachpersonen zeigte, dass der Transferprozess emotionale Belastung auslösen kann. Zwei Ursachen liegen dieser Belastung zugrunde. Einerseits gilt es pflegeintensive Situationen zu überblicken. Andererseits sind Pflegefachpersonen unbeeinflussbaren betrieblichen Bedingungen ausgesetzt. Somit sind für den Transfer spezielle Vorbereitungen nötig und die interprofessionelle Zusammenarbeit ist zu verbessern.

Daniela Händler-Schuster, Michael Schulz, Johann Behrens
0 eingereichte gutachten

Da bislang keine empirischen Ergebnisse zur Funktion der Hausmutter vorliegen, soll mit einer qualitativen Untersuchung, die dem Stil der Grounded Theory folgt, herausgefunden werden, wie sich die Hausmutter-Funktion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Interaktion mit Bewohnern gestaltete und welche Bedeutung ihr zugeschrieben wurde. Es konnten insgesamt neun Hausmütter und acht Hausväter für ein Oral-History-Interview (n = 17) gewonnen werden. Anhand der Ergebnisse konnten drei Phasen der Hausmutter-Funktion definiert werden, von denen im vorliegenden Bericht die zweite Phase: „Sich als Hausmutter verwirklichen – umgesetzte Macht und Herrschaft“ fokussiert wird. Die Ergebnisse zeigen, dass Hausmüttern mit der Kernkategorie: „Macht und Herrschaft“ ein großes Potential oblag, Entscheidungen für die im Haus Lebenden zu treffen, was sich anhand von Machtformen und Stabilisierungsformen der Macht veranschaulichen lässt. Vielfach haben sich Hausmütter eingesetzt, Bedingungen für eine bessere Pfle ...

Dr. Christine Niens
0 eingereichte gutachten

In diesem Beitrag werden die subjektiv wahrgenommenen Belastungen von Pflegepersonen untersucht, welche einen pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Umgebung versorgen. Hierzu wurden qualitative Interviews mit 15 Pflegepersonen in Deutschland geführt. Mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse werden bisher nicht betrachtete Belastungsquellen aufgedeckt, zu denen u. a. der bürokratische Aufwand im Austausch mit der Pflegekasse und Belastungen infolge der Inanspruchnahme eines Pflegedienstes gehören. Weiterhin zeigte sich, dass Pflegepersonen der Nutzung von Entlastungsleistungenin Form personeller Unterstützung kritisch gegenüberstehen, auch weil sie Eingriffe in ihre Privatsphäre fürchten.

Sandra Bensch
0 eingereichte gutachten

Das Hochschulseminar „Handlungskonzepte in der Pflege“ dient den Studierenden als Plattform, um persönliches pflegerisches Handeln zu reflektieren und neue Handlungsoptionen hinzuzugewinnen. Zur besseren Verortung wird pflegerisches Handeln an Pflegephänomenen ausgerichtet. Die Pflegestudierenden beschäftigen sich exemplarisch mit Mobilität: Wie wird sie eingeschätzt? Welche Rolle spielt sie in den NANDA-Pflegediagnosen und im NOC-System? Welche evidenzbasierten Interventionen fördern Mobilität? Das Resultat: Pflegerisches Handeln findet hauptsächlich intuitiv statt. Mobilität wird unterschied- lich definiert, kaum assessiert, die Maßnahmen sind wenig individuell und evidenzbasiert. Die Hochschulen und die klinischen Settings benötigen dringend tragfähige Konzepte, z. B. fachpraktische Seminare und Praxisbegleitungen, um akademisch qualifizierte Pflegende langfristig in die klinische Pflege in Krankenhäusern, Seniorenheimen und ambulanten Diensten integrieren zu können.

Ausgabe Oktober 2014
Barbara Andergassen, Dr. Susanne Baier, Dr. Franco Mantovan
0 eingereichte gutachten

Zur Vermeidung einer Beschädigung sensorisch, motorisch relevanter Sprachzentren und des motorischen Systems wird eine beschauliche Anzahl von Gliom-Patienten der wachen Kraniotomie unterzogen. Das Operationsverfahren unter lokaler Anästhesie wird mit der Risikominimierung eines neurologischen Funktionsverlustes, einer radikaleren Tumorresektion, einer Optimierung des Operationsergebnisses und der möglichen Lokalisierung der Sprachzentren, assoziiert. Bei Personen mit Gliom hat die wache Kraniotomie positive und negative intraoperative Erfahrungen zur Folge, die den Verlauf des Eingriffes beeinflussen können. Ziel dieser narrativen Literaturübersicht ist es, die intraoperativen Erfahrungen der Gliom operierten Personen unter der wachen Kraniotomie aufzuzeigen. Für die Gliom operierten Personen war die wache Kraniotomie eine überwiegend positive Erfahrung, trotzdem war eine unüberschaubare Anzahl negativer intraoperativer Erfahrungen wie beispielsweise Ängste, Schmerzen, Spracharreste und epileptische Anfälle ...

Ausgabe März 2015
Carl Poersch
0 eingereichte gutachten

DRGs – Diagnosis Related Groups – diese drei Wörter beherrschen zur Zeit die Diskussionen im Gesundheitswesen. Auch die Krankenhäuser versuchen, sich für 2003, spätesten 2004, wenn die DRGs eingeführt werden, optimal vorzubereiten. Aber es herrscht große Unsicherheit in fast allen Bereichen des Krankenhauswesens. Die Krankenhäuser sind gezwungen, durch Prozess-, Qualität- und Kostenmanagement ihre Leistungen transparent zu machen, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten

Ausgabe Mai 2002
Sigrun Simolka, Prof. Dr. Gabriele Bartoszek, Prof. Dr. Wilfried Schnepp
0 eingereichte gutachten

Eine der größten Migrationsgruppen in Deutschland sind Zugewanderte aus der ehemaligen Sowjetunion. Es existieren keine Untersuchungen zu den subjektiven Vorstellungen über Diabetes mellitus und persönlichen Ressourcen in der Krankheitsbewältigung durch Betroffene aus diesem Herkunftsland. Mit dieser Studie sollen die Themen mit Hilfe von Leitfaden-gestützten Interviews nach Witzel erfasst und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden. Ziel der Untersuchung ist es, die subjektiven Sichtweisen zu explorieren und eine Veränderung in den Beratungen zu ermöglichen. In diesem Artikel wird die methodische Herangehensweise beschrieben und diskutiert. Die Studie entsteht im Rahmen des PhD-/Doktoranden-Kollegs der Universität Witten/Herdecke.

Ausgabe Mai/Juni 2019
Andreas Lauterbach
0 eingereichte gutachten

Übergaben sind ein zentraler Bestandteil der Pflege und prägen wie nur wenige Tätigkeiten das Bild der Pflege in der Öffentlichkeit. Dennoch sind diese vergleichsweise wenig untersucht worden. Es liegen nahezu keine empirischen Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum vor. Paradoxerweise erlebt die heutige Diskussion zwei Schwerpunkte, die beide wenig praxisrelevant sind: Einerseits werden nach wie vor die Thesen der Vergangenheit diskutiert (beispielsweise Störungen), ohne dass diese Effekte jemals quantifiziert oder genauer untersucht worden wären, andererseits stehen Effekte der Qualitätssicherung unter dem Aspekt „Pflegevisite“ weit im Vordergrund. Von managerieller Seite her wird die Notwendigkeit von Übergaben und pflegerischen Visiten zunehmend hinterfragt, vor allem vor dem Hintergrund, dass informationelle Kontinuität durch IT-basierte Dokumentation „qua natura“ gegeben sei. Zentrale Fragen hinsichtlich der Stellung der Dienstübergabe bleiben unbeantwortet. Der folgende Beitrag untersucht das Verhältn ...

Ausgabe Februar 2009
Paul-Werner Schreiner
0 eingereichte gutachten

Die Begegnung mit Sterben und Tod kann als ein zentrales Problem der Realität beruflich Pflegender identifiziert werden. So muss von Interesse sein, wo und in welcher Weise die Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet. Die Auseinandersetzung mit dem Thema findet zum einen in Veranstaltungen verschiedenster Art statt und zum anderen – nicht selten damit verknüpft – in den verschiedenen Publikationen. Im Hinblick auf Publikationen ist zu differenzieren zwischen Zeitschriften und Büchern; hinsichtlich der Bücher ist noch einmal zu differenzieren zwischen Monografien oder Aufsatzbänden zum Thema, dem Aufgreifen des Themas in Büchern zur Psychologie, Soziologie, Geschichte und Ethik sowie in Lehrbüchern. Letzteren kommt insofern besondere Bedeutung zu, als sie – zumindest potenziell – für die berufliche Sozialisation der Berufsanfänger eine wichtige Rolle spielen. Ziel des folgenden Beitrages ist es, ausgehend von einer inhaltlichen Bestimmung dessen, was das Thema „Begegnung mit Sterben und To ...

Ausgabe September 2002
Lydia Neubert
0 eingereichte gutachten

Die Zeit davor und der Heimeinzug sind kritische Lebensphasen für hilfe- oder pflegebedürftige Menschen und ihre Verwandten, die bis dahin das Leben zu Hause ermöglichten. Manchmal müssen Betroffene auf das Freiwerden eines Heimplatzes warten. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie Angehörige diese Zeit erleben. Zur Annäherung auf diese Frage wurden fünf episodische Interviews mit Angehörigen mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert. Der Entschluss für das Ende der Pflege zu Hause birgt ein hohes Konfliktpotenzial für die Betroffenen. Der ausgelöste Gefühlsaufruhr und verschiedene äußere Umstände fordern sie in ihren bisherigen Rollen heraus. Ein gelungener Heimübergang kann dazu beitragen, die Konflikte zu bewältigen. Sorgt der Umzug für die erhoffte Erleichterung der Angehörigen, finden sie leichter in ihre neue Rolle als Angehörige eines Heimbewohners. Hierzu ist eine spezialisierte Begleitung, wie sie von Transitionsbegleitern geboten werden kann, von Nöten

Ausgabe März 2016