Nov 18, 2019 Last Updated 7:49 AM, Nov 11, 2019

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Prof. Dr. Eva Schulc, Jutta Wetzlmair, Ismail Tufan, Dr. Alfred Steininger, Prof. Dr. Christa Them
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Die Studie fokussiert türkische Migranten der zweiten Generation, die in der Türkei geboren wurden, aktuell in Österreich leben und sich mittlerweile in einem höheren Lebensalter befinden, das einen erhöhten Pflege- und Betreuungsaufwand zur Folge haben kann. Es wird der deutschsprachige validierte Fragebogen zur Erfassung der funktionalen Gesundheit (F-FG2) anhand der ISPOR-Prinzipien in die türkische Sprache (F-FFGtür) übersetzt. Der Übersetzungsprozess erfolgte im Rahmen von fünf Prozessschritten. Weitere Prozessschritte waren: Die Überprüfung der Handhabbarkeit und die Anwendung des F-FGtür im Rahmen des Cognitive-Debriefing sowie eine Anpassung hinsichtlich des Layouts und des Umfangs. Durch den Übersetzungsvorgang konnte eine standardisierte nachvollziehbare Übersetzung des F-FG2 in die türkische Sprache erreicht werden. Das Cognitive-Debriefing ergab, dass der F-FGtür übersichtlich und inhaltlich verständlich ist.

Jan Daniel Kellerer, Isabella Raab, Dr. Gerhard Müller, Dr. Daniela Deufert
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Die Einschätzung pflegerischer Kompetenz gewinnt zunehmend an Relevanz. Derzeit ist kein psychometrisch getestetes Instrument zur Selbsteinschätzung pflegerischer Kompetenz in deutscher Sprache verfügbar. Diese Publikation beschreibt die Übersetzung und kulturelle Adaption der englischsprachigen Nurse Professional Competence Scale (NPC) gemäß den Prinzipien der International Society for Pharmaoeconomics and Outcome Research (ISPOR) für den deutschen Sprachraum in Österreich und der Schweiz. Die deutschsprachige NPC Skala ist ein verständliches Instrument zur Selbsteinschätzung pflegerischer Kompetenz für den deutschen Sprachraum. Das methodische Vorgehen erhöht die Transparenz des Übersetzungsprozesses, um so die Qualität des Instruments in der Zielsprache zu verbessern.

Prof. Dr. André Fringer, Magdalena Hilfiker, Dr. Stefan Ott, Cornel Schiess, Sabrina Fehn, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
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Hintergrund: Zur Evaluation von Palliative Care sind deutschsprachige Assessmentinstrumente notwendig. Aktuell existieren zwei englischsprachige Skalen, um das Verhalten in der Praxis sowie die Umsetzungsschwierigkeiten in Bezug auf Palliative Care im Alltag zu erfassen. Ziel der Studie war es, die beiden Instrumente zu übersetzen, inhaltlich zu validieren und zu testen. Methodik: Eine Vor- und Rückübersetzung durch unabhängige Übersetzer fand statt. N=21 Fachpersonen bewerteten die inhaltliche Relevanz der übersetzten Instrumente in einer Delphi-Runde. Es erfolgte eine Ermittlung des Content Validity Index und des Kappa-Koeffizienten, ebenso eine Testung der adaptierten Instrumente in einer Vorstudie mit n=94 Pflegefachpersonen. Ergebnis: Die „Palliative Care Praxisumsetzungsskala“ (PCPU) ergab bezüglich des „Scale Content Validity Index/Average Method“ (S-CVI/Ave) einen nicht zufriedenstellenden Wert von 0.74. Beim „Palliative Care Herausforderungsassessment“ (PCHA) war der S-CVI/Ave-Wert von 0.82 zufrieden ...

Prov.Doz. Mag. Dr. Gerhard Müller, Priv.-Doz. Mag. Dr. Eva Schulc, Petra Schumacher, MScN, Univ.-Prof. Dr. Elfriede Fritz, Univ.-Prof. Dr. Christa Them
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Ziele der Studie sind die Überprüfung von Sensitivität, Spezifität, Likelihood Ratio, prädiktiver Validität und Testeffizienz der deutschen Autar-Deep-Vein-Thrombosis (DVT-D)-Skala zur Einschätzung des Thromboserisikos bei Krankenhauspatienten durch Pflegepersonen und der Vergleich der Resultate mit der englischen Version. Es wurden 178 Krankenhauspatienten, die mindestens 24 Stunden stationär aufgenommen worden waren, mittels DVT-D-Skala auf das Thromboserisiko eingeschätzt. Drei Monate später wurde überprüft, ob eine Thrombose eingetreten war. Insgesamt zeigt die deutsche Fassung gegenüber der englischen Version bessere Sensitivitätswerte und nur geringfügig schlechtere Spezifitätswerte. Bei einem Cut-off-Punkt ≥ 11 liegt die Sensitivität bei 80 %, die Spezifität bei 60 %. Die deutsche Fassung kann als nützliches Hilfsmittel die Beurteilung von Thrombosegefährdung ergänzen, sollte jedoch keinesfalls als alleiniges Instrument verwendet und in weiteren Studien überprüft werden.

Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert, Reinhard Graml, Raffaella Matteucci Gothe
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In Deutschland leiden ca. 3-4 Millionen Menschen an einer chronischen Wunde. Die Auswirkungen auf die psychischen, physischen und sozialen Lebensbereiche der betroffenen Personen sowie deren gesundheitsbezogene Lebensqualität sind vielfältig. Um die Sichtweise von Patienten operationalisieren und in die therapeutisch- pflegerischen Zielsetzungen integrieren zu können, bedarf es valider und reliabler Assessmentinstrumente. Das Ziel der Studie war die Überprüfung der Test-Retest-Reliabilität des Wound-QoL zur Messung der Lebensqualität von Menschen mit chronischen Wunden sowie die Erfassung der subjektiven Beeinträchtigung in verschiedenen Lebensqualitätsdimensionen. Die Daten wurden mit einem quantitativen, nicht-experimentellen, prospektiven Forschungsdesign über zwei Messpunkte erhoben. Das Instrument Wound-QuoL zeigte in dieser Untersuchung eine gute bis sehr gute Test-Retest-Reliabilität mit Werten von Kendall τ-b zwischen 0,662 und 0,976. Es wurden 71% hohe und 17% sehr hohe Korrelationen auf Ite ...

Ausgabe September 2016
Matthias Brünett
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In England wurde ein Anerkennungsverfahren für demenzfreundliche Kommunen (DfK) entwickelt. In Deutschland haben DfK-Initiativen eher den Charakter einzelner Modellprojekte und basieren außerdem auf einer alternativen, medikalisierungskritischen Sichtweise der Demenz. Vor dem Hintergrund des foucaultschen Konzepts der Gouvernementalität und methodisch orientiert an der Wissenssoziologischen Diskursanalyse wurden die aktuellen Entwicklungen in England untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass DfK in England als Teil des Versorgungssystems instrumentalisiert, Menschen mit Demenz als Objekte und Subjekte des Wissens konstruiert werden und Aspekte einer „Vermarktlichung“ der Demenz sowie die Entdeckung der Menschen mit Demenz als Kunden beschrieben werden kann. Im Hinblick auf die Konzeption von DfK in Deutschland sollte von einer zentralisiert-regulativen Förderung und Institutionalisierung demenzfreundlicher Initiativen abgesehen werden, weil der alternative Zugang zu DfK instrumentalisiert und schließlich in med ...

Mathias Bonse-Rohmann, Annette Riedel, Bianca Bertsch, Birte Kimmerle, Johanna Göpfert, Anke Wagner
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Analog zur Strukturierung des im Rahmen des Kongresses „Lernwelten 2012“ durchgeführten Workshops „Übergänge gestalten – Durchlässigkeit fördern: Entwicklung und Evaluation bedarfsgerechter Studienbedingungen für pflegeberuflich Qualifizierte“ wird zunächst ein „Innovationsprojekt im Rahmen der BMBF-Initiative ANKOM-Übergänge“ vorgestellt, wobei zwei Zielsetzungen verfolgt werden. So wird einleitend mit der ersten Zielsetzung – der Präsentation der Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Verfahrens und entsprechender Instrumente zur Anrechnung pflegeberuflich erworbener Kompetenzen auf Bachelor-Studiengänge – an das Leitthema der Lernwelten 2012 „Evaluation, Metakognition und Assessment“ angeknüpft. Die zweite Zielsetzung verfolgt, entsprechend der Intention eines Workshops, eine aktive Einbeziehung der Expertisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei werden sowohl die Pers-pektive der beruflichen als auch der hochschulischen Bildung in einen weiteren Entwicklungsschritt des zuvor vorgestellten Forsch ...

Ausgabe März 2013
Anne Schmitt
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Beratung war und ist originärer Bestandteil pflegerischer Leistungen in der Kinderkrankenpflege. Diese Beratungstätigkeit kann im psychologischen Kontext in Abhängigkeit zu Konzepten der Psychoanalyse differenziert werden. Diese Arbeit geht auf der Grundlage vorliegender Literatur dem Aspekt nach, wie sich Beratung in der Kinderkrankenpflege im psychoanalytischen Bereich der Phänomene „Übertragung und Gegenübertragung“ verorten lässt. Es wird der Frage im berufspolitischen, pflegetheoretischen und konzeptuellen Kontext sowie in Bezug auf das erforderliche Kompetenz- und Qualifikationsniveau nachgegangen.

Ausgabe November 2011
Holger Mosebach, Simon Berger
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Mit der aktuellen Version der NANDA-I-Pflegediagnosen 2007/2008 hat die amerikanische Pflegediagnosenorganisation entschieden, einen Lizenzwechsel für die deutsche Ausgabe vorzunehmen. Der neue Lizenzhalter RECOM wurde aufgefordert, eine neue Übersetzung der Pflegeklassifikation vorzulegen. Es ergeben sich zahlreiche Änderungen durch den Wechsel von der 2005-2006- auf die aktuelle Ausgabe des Originaltexts. Neben allgemeinen sprachlichen Anpassungen, die der Vereinheitlichung des Vokabulars dienen, weist die aktuelle Ausgabe 15 neue und 26 überarbeitete Pflegediagnosen auf. Insgesamt umfasst die NANDA-I-Pflegeklassifikation damit 188 Pflegediagnosen. Es konnte demnach damit zu rechnen sein, dass die deutsche Übersetzung der NANDA-I-Pflege- diagnosen 2007-2008 umfangreiche Veränderungen gegenüber der vorherigen Sprachfassung vorweisen wird.

Ausgabe Dezember 2008
Christina Maiwald
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In den letzten Jahren entstanden neue Pflegehelferausbildungen, die mit anderen Bereichen wie z. B. Kinder-, Altenpflege, Familienpflege integriert werden und die auch mit einem Hauptschulabschluss absolviert werden können. Die damit verbundenen Änderungen der Voraussetzungen und Zielsetzungen der Berufsausbildung in der Pflege haben weitreichende Folgen für das Berufsbild der Krankenpflege. Die neuen integrierten oder generalisierten Ausbildungsgänge für HauptschülerInnen werden kontrovers diskutiert. Die vorliegende Arbeit stellt die Hintergründe dieser Diskussion dar. Weiterhin werden Daten eines Bundesländervergleichs der verschiedenen Ausbildungen und Ausbildungslehrpläne ausgewertet. Dazu werden Arbeitshypothesen als erkenntnisleitende Fragestellungen formuliert und Variablen ausgewählt, anhand derer die erhobenen Daten ausgewertet und Trends abgeleitet werden können. Die vorliegenden Auswertungen bieten einen Grundstock für weitere Arbeitsschritte auch über diese Arbeit hinaus.

Ausgabe September 2008
Pia Wieteck et al.
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In Europa findet momentan eine große Rationalisierungsdiskussion bezüglich der Gesundheitssysteme statt. Sich wandelnde Finanzierungsformen führen zu steigenden Fallzahlen, dem gegenüber steht eine Reduzierung der Krankenhausverweildauer. Eine steigende Lebenserwartung, die Chronifizierung von Krankheiten und die demographische Bevölkerungsentwicklung sind weitere Herausforderungen an die Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Ökonomisch gesehen ist die Pflege ein großer Wirtschaftsfaktor für den Krankenhaussektor. Die Personalkosten stellen mit ca. 66% einen großen Anteil der Krankenhausgesamtkosten dar. 40% dieser Personalkosten entstehen durch das Pflegepersonal. Die Leistungen, die die Berufsgruppe der Pflegenden erbringen, bleiben aber zu großen Teilen unsichtbar und somit gezielten Auswertungen verschlossen. Daraus ergeben sich die Notwendigkeit der Darstellung von pflegerischen Leistungen und der Ergebnisqualität sowie die Forderung nach wissenschaftlich abgesicherten Pflegeinterventionen. Es werden ...

Ausgabe Februar 2007
Holger Mosebach, Simon Berger
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Mit der aktuellen Version der NANDA-I-Pflegediagnosen 2007/2008 hat die amerikanische Pflegediagnosenorganisation entschieden, einen Lizenzwechsel für die deutsche Ausgabe vorzunehmen. Der neue Lizenzhalter RECOM wurde aufgefordert, eine neue Übersetzung der Pflegeklassifikation vorzulegen. Es ergeben sich zahlreiche Änderungen durch den Wechsel von der 2005-2006- auf die aktuelle Ausgabe des Originaltexts. Neben allgemeinen sprachlichen Anpassungen, die der Vereinheitlichung des Vokabulars dienen, weist die aktuelle Ausgabe 15 neue und 26 überarbeitete Pflegediagnosen auf. Insgesamt umfasst die NANDA-I-Pflegeklassifikation damit 188 Pflegediagnosen. Es konnte demnach damit zu rechnen sein, dass die deutsche Übersetzung der NANDA-I-Pflege- diagnosen 2007-2008 umfangreiche Veränderungen gegenüber der vorherigen Sprachfassung vorweisen wird.

Ausgabe Januar 2007
Evelin Burns
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Pflegende sind mit einer großen Anzahl von Entscheidungen während ihrer täglichen Arbeit konfrontiert. Die wissenschaftstheoretische Analyse der Entscheidungsfindung kann mittels dem rationalen und dem phänomenologischen Zugang erklärt werden. Die Anwendung von rationalen Entscheidungsfindungsmodellen in der Pflege zur Unterstützung des Entscheidungsfindungsprozesses gehört noch nicht zum Alltag in der Pflege. Durch die Anwendung von Modellen wird die Möglichkeit geschaffen Entscheidungen transparent zu machen. Die Pflegepraxis wird oft durch alleinige intuitive Entscheidungsfindung geprägt. Der Einsatz von ausschließlich intuitiver Entscheidungsfindung birgt große Risiken für die Pflege. Durch das Verstehen der Entscheidungsfindungsprozesse und ihrer Bewusstmachung, kann als sekundärer Schritt mit der Implementierung von „Evidence based Practice“ begonnen werden.

Ausgabe November 2005