Feb 23, 2020 Last Updated 5:42 PM, Feb 20, 2020

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Andreas Kögler, Herwig Ostermann
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Die vorliegende Arbeit stellt die Ergebnisse einer empirischen Erhebung vor, die sich mit dem Pflegeaufwand in der stationären Altenpflege in Österreich auseinandersetzt. In dieser Studie werden nicht die Notwendigkeit und die Zweckmäßigkeit einer Pflegestufenregelung in Frage gestellt, sondern die Adäquatheit der österreichischen Pflegestufenregelung im Hinblick auf den zeitlichen Aufwand der einzelnen Pflegestufen kritisch hinterfragt. Denn in der österreichischen Pflegegeldverordnung ist die Höhe des Pflegegeldes von dem Aufwand und dem gesundheitlichen Zustand des Bewohners/der Bewohnerin abhängig.

Ausgabe April 2010
Thomas Kutschke
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Das primäre Anliegen dieser Studie ist es, eine Beschreibung der veränderten Schulleitungsaufgaben abzugeben und darüber hinaus aufzuzeigen, wie Schulentwicklung von Schulleitungen aktiv gesteuert werden kann. Hierzu wird zuerst die Entwicklung der Schülerzahlen an Pflegebildungseinrichtungen beschrieben. Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderung wird der zukünftige Bedarf an Pflegeschülern kalkuliert. Gerade Schulleitungen müssen bei den abnehmenden Jahrgängen, die die allgemein bildenden Schulen verlassen, wissen, in welchem Umfang und an welche Adressaten sich Akquisition von neuen Auszubildenden zu richten hat.

Ausgabe April 2010
Andreas Parthum, Johannes Distler
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In der Untersuchung wurden die Auswirkungen eines elektronischen Patientendaten-Managementsystems (PDMS) auf die Zeit sowie die Inhalte der Pflegedokumentation auf einer Intensivstation ermittelt. Je 50 Dokumentationen einer spezifischen, sich täglich wiederholenden Pflegesituation wurden vor und nach Implementierung des PDMS beobachtet. Die Zeitmessung erfolgte mittels Stoppuhr durch einen Untersucher. Ein zweiter, unabhängiger Untersucher erfasste die einzelnen Informationen aus der Papierdokumentation (vor) und dem Computerausdruck (nach der Implementierung). Die so gewonnenen Daten wurden in insgesamt sechs Kategorien zugeordnet und weiter in beschreibende und bewertende Informationen unterteilt. Vor und nach Implementierung des PDMS bestanden keine Unterschiede der durchschnittlich für die Dokumentation benötigten Zeit. Dem entgegen stieg die Anzahl der in dieser Zeit festgehaltenen Informationen signifikant an. In einigen Kategorien der untersuchten Pflegedokumentationen wurden signifikant mehr bewerten ...

Ausgabe März 2010
Susanne Schoppmann, Herbert Mayer
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Weltweit nimmt das Durchschnittsalter aller Pflegekräfte zu, und es wird damit gerechnet, dass die berufliche Pflege in vielen industrialisierten Ländern in den nächsten 10-15 Jahren einen Exodus erleben wird (ICN 2008a). Bis jetzt liegen keine Zahlen zur Alterstruktur bei psychiatrischen Pflegenden in Deutschland vor. Um hier einen ersten Überblick zu erhalten, wurden bundesweit pflegerische Leitungen psychiatrischer Einrichtungen im Rahmen einer Gelegenheitsstichprobe gebeten, Angaben zum Durchschnittsalter der in ihren Einrichtungen beschäftigten Pflegenden zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage wurde über die E-Mailverteiler von Interessensverbänden der psychiatrischen Pflege versandt. 62 Einrichtungen aus 14 Bundesländern, die insgesamt 7838 für einen Pflegeberuf qualifizierte Mitarbeitende beschäftigen, beteiligten sich an der Umfrage. Das gewichtete Durchschnittsalter ergab einen arithmetischen Mittelwert von 42,2 Jahren bei einem Median von 42,7 Jahren. Mit 39,7 Jahren im Durchschnitt sind die Mitarbei ...

Ausgabe März 2010
Michael Kreißl
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Obwohl für den Bereich der Altenpflege mit der Novellierung des Altenpflegegesetzes 2003 erstmals eine bundeseinheitliche Ausbildungsgrundlage mit umfangreichen Neuerungen realisiert wurde, findet pflegeberufliche Bildung noch immer in der Mehrheit der Bundesländer auch derzeit außerhalb des staatlichen Bildungssystems statt. Angesichts nahezu unveränderter finanzieller, personeller und struktureller Rahmenbedingungen der Altenpflegeschulen stellt sich die Frage, inwieweit die hauptamtlichen Lehrkräfte dieser Schulen die immer komplexer werdenden Ansprüche pflegeberuflicher Bildung bewältigen. In der Untersuchung werden Pflegelehrkräfte von staatlich anerkannten Altenpflegeschulen aus dem Raum Nordhessen hinsichtlich ihrer Arbeitsbelastungen befragt. Es zeigt sich, dass die mit der Novellierung des AltPflG verbundenen Neuerungen der Ausbildung vor dem Hintergrund der spezifischen Rahmenbedingungen staatlich anerkannter Altenpflegeschulen zu besonderen Arbeitsbelastungen der hauptamtlichen Lehrkräfte dieser Sc ...

Ausgabe November 2009
Eva Schulc, Johannes Hilbe, Samrend Saboor, Elske Ammenwerth
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Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Wichtigstes Kennzeichen dieses Krankheitsbildes sind unvorhergesehene, wiederkehrende Anfälle. Das vorrangige Ziel der vorliegenden Publikation ist einen Überblick der rezenten Literatur zur „Detektion von epileptischen Anfällen basierend auf Accelerometrie“ aufzuzeigen. Weiters werden die Unterschiede zwischen den Anfallstypen und der Berechnungen zur Analyse der Beschleunigungsdaten diskutiert. Als Methode diente eine systematische Literaturrecherche in acht Datenbanken. Aus der Literaturrecherche gingen fünf Studien aus den Jahren 2005 – 2007 hervor. Zwei dieser fünf Studien stützten ihre Ergebnisse auf simulierte epilepsietypische Bewegungsmuster, die weiteren drei auf Daten echter Anfälle. Die auf Patientendaten basierenden Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine Detektion von epileptischen Anfällen mit motorischen Entäußerungen auf Basis von Beschleunigungssensoren unter Laborbedingungen oder in einem geschützten Setting prinzipiell du ...

Ausgabe Oktober 2009
André Fringer, Wilfried Schnepp
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Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur Pseudoprofessionalität neigt.

Uwe Raven
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Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. In diesem Beitrag wird eine sequenziell durchgeführte objektiv hermeneutische Analyse eines protokollierten Falles aus der Praxis einer Altenpflegeeinrichtung vorgestellt. Ursprung und Kontextbeschreibung des rekonstruierten Falles verweisen auf die bildungstheoretische Dimension der Entwicklung pflegerischer Handlungskompetenz im professionellen Umgang mit alten Menschen. An die Ergebnisse der Fallrekonstruktion anknüpfend, verfolgt das abschließende Kapitel die Absicht, Konsequenzen für eine Neuorientierung der Altenpflegeausbildun ...

Ausgabe April 2009
Uwe Raven
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Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. Zu beiden Aspekten will der vorliegende Artikel einen Beitrag leisten. In diesem Beitrag werden nach einem einleitenden Problemaufriss zunächst noch einmal die zentralen Begriffe des von U. Oevermann entwickelten strukturalen Theoriegebäudes beschrieben und miteinander verknüpft. Diese Begriffe stellen eine grundlegende Ableitungsbasis für professionelles altenpflegerisches Handeln dar. Es folgt dann eine – mit dem strukturalen Ansatz kompatible – Ergänzung dieser Ableitungsbasis in Form einer kurzen Einführung in das sozialphilosoph ...

Ausgabe März 2009
Mathias Fünfstück, Christiane Haupt, Dr. Stefan Dietsche, Dr. Christoph Löschmann
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Die routinemäßige Einbeziehung von Angehörigen in das Qualitätsmanagement gibt stationären Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, frühzeitig Mängel aufzudecken und Verbesserungsmaßnahmen zu initiieren. Mittels einer Angehörigenbefragung wurden 2007 bundesweit fast 5000 Angehörige von 52 stationären Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft befragt. Das Ziel der Erhebung bestand darin, für die teilnehmenden Einrichtungen ein aussagekräftiges Qualitätsprofil zu erstellen und dieses untereinander zu vergleichen. Den Einrichtungen wird insgesamt eine gute Qualität attestiert, jedoch mit Abweichungen, die Ansatzpunkte für qualitätsverbessernde Maßnahmen bieten.

Ausgabe November 2008
Andre Bless
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Das Projekt „Angehörigenbetreuung auf der Intensivstation“ ist ein praxisorientiertes Forschungsprojekt, das sich auf die Problematik der pflegerischen Praxis bezüglich der Betreuung von Angehörigen auf Intensivstationen der Erwachsenenintensivpflege bezieht. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart durchgeführt und besteht aus mehreren empirischen Erhebungen sowohl quantitativen als auch qualitativen Designs. Zielsetzung des Projektes ist die Generierung einer Datengrundlage zur Entwicklung eines bedürfnisorientierten Betreuungskonzeptes für Angehörige von Intensivpatienten. Darüber hinaus wird auf Grundlage der Daten in Zusammenarbeit mit Intensivpflegekräften ein Betreuungskonzept für Angehörige entwickelt, auf Intensivstation implementiert sowie evaluiert. Gefühle und Bedürfnisse sowohl von Patienten, Angehörigen als auch des Intensivpersonals gilt es in diesem zu berücksichtigen. Nachhaltig soll durch das Projekt die vorhandene Qualität der pflegerischen Versorgun ...

Ausgabe Oktober 2008
Mathias Fünfstück, Christiane Haupt, Stefan Dietsche, Christoph Löschmann
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Die routinemäßige Einbeziehung von Angehörigen in das Qualitätsmanagement gibt stationären Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, frühzeitig Mängel aufzudecken und Verbesserungsmaßnahmen zu initiieren. Mittels einer Angehörigenbefragung wurden 2007 bundesweit fast 5000 Angehörige von 52 stationären Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft befragt. Das Ziel der Erhebung bestand darin, für die teilnehmenden Einrichtungen ein aussagekräftiges Qualitätsprofil zu erstellen und dieses untereinander zu vergleichen. Den Einrichtungen wird insgesamt eine gute Qualität attestiert, jedoch mit Abweichungen, die Ansatzpunkte für qualitätsverbessernde Maßnahmen bieten.

Sabine Schweiger
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E-Medien bestimmen unseren Lebensalltag und die Schulkultur unserer Schülerinnen und Lehrerinnen. Neue Kommunikationsmedien treffen den Puls der Schülerinnen, da diese Medien in ihrer „Kultur“ wie selbstverständlich vorhanden sind. Mit Hilfe einer Multimedialen Plattform (www.nurse-communication. com) kann eine Annäherung an E-Medien auf beiden Ebenen (Schülerinnen und Lehrerinnen) dargestellt werden. Eine besondere Berücksichtigung soll die Wirkung von E- Medien auf Lehrende und Lernende finden. Die mediendidaktische Betrachtung erfolgt durch die Erklärung von Praxisbeispielen aus der Lernumgebung „Pflegeausbildung“. Durch ihre mannigfaltigen Gestaltungsmöglichkeiten erfüllen E-Medien einen hohen Anspruch an Kreativität und Flexibilität des Lehrenden und Lernenden. Durch die Verbindung von Selbstlernphasen und Präsentsphasen findet der „Problemorientierte Ansatz“ („Problem-based-learning“) eine zunehmende Bedeutung in der Pflegeausbildung, insbesondere in der Unterrichtsgestaltung. Einen besond ...

Ausgabe April 2008
Frank Winter
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Die Altenpflegeschulen stehen seit der Einführung des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes vor der Herausforderung, den Kursteilnehmern berufliche Handlungskompetenzen mittels der didaktischen Methoden handlungsorientierten Unterrichts und gleichzeitig ein größeres Ausmaß theoretischer Inhalte vermitteln zu sollen. Politisch forciert wird hingegen die Unterstützung und Vermittlung von ALG II-Empfängern und Hauptschulabsolventen in die Altenpflegeausbildung, welche aufgrund ihrer Lernbiografien z.T. erhebliche Unterstützung bei der selbstständigen Organisation des eigenen Lernens benötigen. Dadurch entsteht ein Dilemma, da die Vermittlung bzw. Einübung beruflicher Handlungskompetenzen voraussetzungsvoller ist und deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als die übliche Vermittlung des Faktenwissens. Die dafür notwendigen Ressourcen stehen den Schulen häufig nicht in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung. Erschwert wird die Situation durch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ausgabe März 2008
Elfriede Fritz, Wolfgang Schobersberger, Christa Them
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Beim Assessment der Thrombosegefährdung sind dispositionelle und expositionelle Risikofaktoren von den Pflegenden zu berücksichtigen. Maßnahmen der Thromboseprävention sind nicht nur bei chirurgischen Patienten, sondern auch auf konservativen Abteilungen wie z. B. der Inneren Medizin oder Neurologie relevant. Zurzeit liegt für den deutschsprachigen Raum kein valides und reliables Assessmentinstrument zur Einschätzung der Thrombosegefahr vor. Bei dem in englischer Sprache von Autar (1996) erstellten und bereits zweimal untersuchten Assessmentinstrument zur Thrombosegefährdung handelt es sich möglicherweise nach Übersetzung und erneuter Untersuchung um ein valides und reliables Instrument für den deutschsprachigen Raum. Die Wirksamkeit der Kompression von Antithrombosestrümpfen (ATS) sowie der Intermittierenden Pneumatischen Kompression (IPC) konnte mehrfach in Studien nachgewiesen werden. Die Ergebnisse von 120 befragten Pflegenden auf Intensivstation zeigen, dass zwei Drittel vor dem Anlegen der ...

Ausgabe Februar 2008
Jörg Eikamp
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Um in einem Krankenhaus einen idealen Versorgungsprozess zu gewährleisten, ist ein mehrstufiges Behandlungskonzept elementar. Eine wichtige Versorgungszwischenstufe ist die Intermediate Care Einheit (IMC). In der folgenden Arbeit wurde versucht, eine fachlich handhabbare Abgrenzung für den IMC-Bereich zu Intensivtherapie und Normalpflege zu definieren. Darüber hinaus waren wirtschaftliche Vorteile durch diese Versorgungsstufe zu eruieren. Die Abgrenzung wurde anhand von Medical Scores und den Guidelines der Society of Critical Care Medicine für diesen Bereich untersucht. Als Datenmaterial wurden Scoreparameter von Patienten einer Anästhesiologischen Intensivtherapiestation für einen retrospektiven Zeitraum von sechs Monaten ausgewertet. Die pflege- und medizinwissenschaftliche Plausibilität der Guideline-Score-Verknüpfung wurde durch eine interdisziplinäre Expertengruppe bestätigt. Durch eine mehrstufige Datenabfrage in Bezug auf die Ausschlusskriterien konnten zwischen 140-262 von 2797 untersuch ...

Ausgabe Januar 2008
Margarete Landenberger, Patrick Jahn, Petra Renz, Ingrid Horn, Anette Thoke-Colberg
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Patienten erhalten durch Pflegehandeln, das an einer evidenzbasierten Praxisleitlinie ausgerichtet ist, eine qualitätsgesicherte vergleichbare Leistung auf dem Stand der aktuellen Forschung. Pflegende werden durch eine evidenzbasierte Praxisleitlinie darin unterstützt, durch vorstrukturierte Entscheidungshilfe auf Grundlage der Pflegeklassifikation NANDA, NOC, NIC (NNN) (Johnson 2001) eine der individuellen Patientensituation angemessene Pflegeintervention zu wählen, umzusetzen und zu evaluieren.

Ausgabe November 2007
Frank Arens
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Mit der Veröffentlichung von Expertenstandards in der Pflege stellt sich den Lehrkräften in den Schulformen des Berufsfelds Pflege die Frage nach der didaktisch- methodischen Umsetzung der Standards. Auf einer Fachtagung in Oldenburg haben sich Pflegelehrkräfte an berufsbildenden Schulen in Niedersachsen exemplarisch mit der Umsetzung des Expertenstandards Sturzprophylaxe in den Schulformen des Berufsfelds Pflege beschäftigt.1 Die Ergebnisse werden in diesem Beitrag zur Anregung und Diskussion gestellt. Zunächst werden die curricularen Vorgaben der Schulformen des Berufsfelds Pflege auf ihre Aussagen zum Thema Sturzprophylaxe analysiert. Anschließend werden die unterrichtsrelevanten Informationen des Expertenstandards zusammengetragen und dann in einem nächsten Schritt mit möglichen didaktisch-methodischen Hinweisen zur Umsetzung versehen.

Ausgabe November 2007
Petra Rullkötter, Frank Winter
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Der Artikel stellt den gerontopsychiatrischen Anteil der Altenpflegeausbildung in den Mittelpunkt. Es wird die Hypothese vertreten, dass dieser Bestandteil auch in der neu geordneten Ausbildung einen wesentlichen Stellenwert haben muss, um eine Abgrenzung gegenüber anderen Berufsgruppen zu ermöglichen und damit den Stand der Altenpflegefachkräfte im Kanon der Pflegeberufe zu festigen. Die Inhalte der entsprechenden Lernfelder bedürfen dafür aber einer anderen Akzentuierung. Eine im Unterricht erprobte Lernsituation greift diesen Denkansatz pragmatisch auf. Durch die Auswahl geeigneter Bildungsinhalte und entsprechender Lehrund Lernmethoden wird zunächst das implizite Wissen der Schülerinnen genutzt und an deren Berufsrealität Anschluss gefunden. Auf dieser Grundlage üben sich die Schülerinnen in der reflektierten Anwendung unterschiedlicher Betreuungskonzepte. Der gezielte Einsatz von Frontalunterricht zur Erarbeitung und Sicherstellung des fachlichen Sprachniveaus und selbst gesteuerten (handlung ...

Ausgabe Oktober 2007
Gabriela Peter-Egger
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Das System BESA und dessen Assessmentinstrumente, welche den modernen Anforderungen an die Pflege gerecht werden und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, gehen in zentralen Punkten neue Wege. Mit den 4 Schritten von BESA – Klärung der Ressourcen, Vereinbarung der Pflegeziele, Verrechnung der Leistungen und Förderung der Qualität – werden die wesentlichen Elemente des Pflegeprozesses systematisch unterstützt. BESA als Gesamtsystem wird gegenwärtig in mehr als 400 Heimen in der Schweiz eingesetzt, das Leistungsmodul in 700 Heimen. Im Rahmen eines durch e und e, entwicklung und evaluation GmbH durchgeführten Feldversuchs wurden die entwickelten Assessmentinstrumente auf ihre Praxistauglichkeit, grobe Güte und Nachentwicklungsbedarf im Jahre 2002 überprüft. Das System und die Versuchsresultate werden nachfolgend vorgestellt und diskutiert.