Gewalt im Akutspital – Einschätzung des Nachsorgebedarfs beliebt

Studien aus der Schweiz zeigen, dass etwa 50 % der Pflegenden innerhalb eines Berufsjahres physische oder verbale Gewalt durch Patient(inn)en erleben. Die Nachsorge für die Betroffenen ist oft ungenügend, obwohl die Folgen von Gewalt gegen Pflegende hinlänglich bekannt sind. Das Ziel dieser Studie ist, zu ermitteln, welche Bedürfnisse die betroffenen Pflegenden äußern und welchen Nachsorgebedarf die Stationsleitungen einschätzen. Es wurden semistrukturierte Einzelinterviews mit betroffenen Pflegenden sowie Fokusgruppeninterviews mit Stationsleitungen durchgeführt. Drei Themen ließen sich identifizieren: „adäquates Situationsmanagement“, „Nachsorge“ und „Ausbleiben negativer Folgen“.
Autor/in/nen
Angela Schnelli, Prof. Dr. André Fringer, Prof. Dr. Adelheid Zeller, Angela Schnelli Hochschule für Angewandte Wissenschaften FHS St. Gallen Fachstelle Demenz Rosenbergstrasse 59 CH-9000 St. Gallen angela.schnelli@fhsg.ch , Hochschule für Angewandte Wissenschaften FHS St. Gallen
Title
Violence in hospitals – Evaluating the need for aftercare
Abstract
In Switzerland, about 50 % of nurses experience physical or verbal violence during one year of professional activity. However, aftercare for affected nurses is often insufficient however the negative consequences of violence against nurses are well known. This study intends to identify aftercare needs of affected nurses and to find out if these needs are different from the evaluation on the part of ward managers. Semi-structured interviews with affected nurses and focus group interviews with ward managers, were conducted. Three issues emerged: „adequate management of the situation“, „aftercare“ and „absence of negative consequences“.
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