Aug 25, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Das Juli-Heft 2019 von Die Schwester/Der Pfleger gibt zunächst einen Überblick über die in Deutschland implementierten pflegerischen Expertenstandards. Im Jahr 2000 erschien der Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe in der Pflege": Es folgten neun weitere, ein Expertinnenstandard für Hebammen sowie zahlreiche Aktualisierungen existierender Expertenstandards. Die jeweiligen Leiter bzw. Mitglieder der Expertengruppen stellen alle bisher erschienenen Expertenstandards noch einmal vor - von der Dekubitusprophylaxe bis zur Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz. Ein Beitrag zu Adhärenz in der Wundtherapie ist überschrieben mit „Vom Verständnis zum Einverständnis“. Es schließt sich eine Literaturanalyse zum Thema „Hygienebeauftragte Pflegefachperson“ an. Eine CIRS Meldung – und was aus dem Fall gelernt werden kann – wird beschrieben. Über eine buddhistische Pflegeeinrichtung wird berichtet. Die Anpassung eines Rollstuhls ist ein weiteres Thema. Die Präsidenten/innen der eingerichteten Pflegekammern sowie der des Deutschen Pflegerats äußern sich zur Bedeutung der im Juni gegründeten Pflegekammerkonferenz. In einem juristischen Beitrag wird beschrieben, wie Pflegende selbstbewusst auftreten können, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft bei einem ungeklärten Todesfall ermitteln. Über die Studie „Pflege in Baden-Württemberg, Entwicklung struktur- und prozessorientierter Qualitätsindikatoren in der Langzeit-Pflege in BW“ wird berichtet; es wurde der Zusammenhang von Pflegebedürftigkeit, Pflegequalitätsindikatoren und Personalausstattung in stationären Altenpflegeeinrichtungen untersucht. Es folgt ein kritischer Kommentar der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Pflegeausbildungsreform. In einem Cochrane-Artikel wird geht es um die Frage, wie sich kommunikative Kompetenzen für die Betreuung von Karzinompatienten effektiv trainieren lassen.