Nov 18, 2018 Last Updated 8:25 AM, Nov 12, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Juli/AugustRSS

Jaroslava Zimmermann, Heidemarie Kelleter
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Obwohl in der internationalen wissenschaftlichen Literatur keine eindeutige Evidenz erkennbar ist, dass alternative Versorgungsformen eine positive Wirkung auf kognitiv beeinträchtigte Bewohner/-innen haben, werden diese in stationärer Langzeitpflege immer häufiger erprobt. In diesem Beitrag wurden Ergebnisse des Projektes EQisA sekundär analysiert, um Unterschiede in der Ergebnisqualität zwischen segregativer und integrativer Versorgung kognitiv Beeinträchtigter in stationären Pflegeeinrichtungen zu ermitteln. Die nach segregativen Prinzip organisierten Einrichtungen wiesen weniger Stürze mit schweren Folgen, einen niedrigeren Anteil der Anwendung von Gurtfixierungen bei erheblich kognitiv Beeinträchtigten und eine niedrigere Dekubitusrate bei immobilen Bewohnern/-innen im Vergleich zu den traditionellen Einrichtungen auf.

Dr. phil. Daniela Schmitz, Ulrike Höhmann
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In der multiprofessionellen Studieneingangswoche wird vor dem Hintergrund der Experten-Laien-Kommunikation ein gemeinsames Verständnis zentraler Begriffe im Studiengang erarbeitet. Ziel ist, die beteiligten Perspektiven abzugleichen und zu integrieren. Das Lernziel „Austausch eines ersten professionsgebundenen Wissenschaftsverständnisses und Darlegung jeweiliger berufstypischer Problemlösungs- und Handlungslogiken“ wird mit Hilfe der Methode Think-Pair-Share erreicht. Im Beitrag wird die Umsetzung der Methode aufgezeigt und kritisch reflektiert.

Daniel Koch, MScN; Antoinette Conca, MScN; Katharina Regez; Prof. Dr. med. Philipp Schuetz; Dr. med. Alexander Kutz; Prof. Dr. med. Beat Mueller
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Sieben Akutspitäler integrieren neu interprofessionell entwickelte Instrumente im Klinikinformationssystem, um die Behandlung und Austrittsplanung bei rund 30`000 Patienten zu optimieren. Hierzu dokumentieren Pflege-, Arzt- und Sozialdienst ihre jeweiligen Einschätzungen zur Stabilität, Selbstständigkeit respektive Organisationsfortschritt und erfassen systematisch die den Behandlungsprozess verzögernden Faktoren. Die Pflegefachperson wird in ihrer Einschätzung zusätzlich durch die Screening-Instrumente „Post-Acute Care Discharge Score“ (PACD), „Selbstpflegeindex“ (SPI) sowie durch die dokumentierten Austrittsvorstellungen des Patienten und dessen Angehörigen unterstützt. Mittels strukturierter 30 Tage Interviews werden patientenzentrierte Qualitätsindikatoren nach Spitalaufenthalt erfasst.

Judith Bauer, Bernadette Ohnesorge
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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben einige Einrichtungen der stationären Langzeitpflege eine Bereitschaft zur Öffnung hin zum Quartier bzw. zum Sozialraum gezeigt. Mit Hilfe eines Forschungsprojektes sollen nun drei ausgewählte Institutionen hinsichtlich dieses Phänomens untersucht werden. Im Projekt wird ein Mixed-Methods-Ansatz verwirklicht. Im qualitativen Teil der Untersuchung werden Akteure im Pflegeheim und Stakeholder der Einrichtungen bezüglich ihres subjektiven Erlebens hinsichtlich der Öffnung befragt, außerdem finden verschiedene Beobachtungen statt. Im quantitativen Teil wird Ende des Jahres 2018 eine Online-Befragung von allen stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz durchgeführt mit dem Ziel, jene Faktoren zu identifizieren, welche die Innovatoren in diesem Bereich charakterisieren. Das Projekt befindet sich momentan in der Datenerhebung, deshalb liegen noch keine Ergebnisse vor.

Sabine Daxberger, Dr. Lena Marie Wirth, Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler
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Vor dem Hintergrund der demografischen und technologischen Entwicklung widmet sich dieser Artikel einer Analyse von verschiedenen Auswirkungen im Arbeitsfeld der ambulanten Pflege. Hierfür werden ausgewählte Ergebnisse zur Organisation eines BMBF Projektes der Pflegearbeit, zu Indirekter Steuerung und Interessierter Selbstgefährdung sowie zur Rolle von Smartphones in Arbeitsprozessen vorgestellt und diskutiert. Die Auswertung von Experteninterviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse zeigt dabei, dass neue computergestützte Technologien grundsätzlich positiv aufgenommen werden, dass jedoch die organisationale Einbindung und die Steuerung der Arbeit häufig völlig unreflektiert bleiben. Als positive Erfahrungen werden hingegen die Stärkung bezugspflegerischer Elemente und die strukturelle Verankerung der Pflegeverantwortung im Prozess erlebt.

Jutta Mohr, Nora Lämmel, Brigita Sandow, Dorothee Müller, Prof. Dr. Gabriele Fischer, Prof. Dr. Karin Reiber
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Die Arbeitsmarktsituation in der Pflegebranche ist sehr angespannt und es besteht ein weitreichender gesellschaftlicher Konsens, dass dem Pflegefachkraftmangel umfassend begegnet werden muss. Das Zentrum für angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ZAFH care4care hat sich das Ziel gesetzt, adaptive Strategien der Personalgewinnung, -erhaltung und -entwicklung unter Berücksichtigung der Herausforderungen Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit zu erarbeiten. Das Teilprojekt der Hochschule Esslingen nimmt die Handlungsfelder „Pflegefachkräfte halten“ und „Pflegefachkräfte gewinnen“ in den Blick. Im Rahmen des Beitrags werden die Projektkonzeption, das Forschungsdesign und erste Einschätzungen auf der Grundlage von Expert*innen-Interviews vorgestellt.

Prof. Dr. Stefanie Seeling, Franziska Cordes, Jessica Höhn
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Das Forschungsprojekt TiP.De zielt vor dem Hintergrund der steigenden Zahl dementiell erkrankter Menschen in Deutschland darauf ab, den Effekt eines im Projekt entwickelten theaterpädagogischen Interventionskonzeptes auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in der Langzeitaltenpflege zu erforschen. Die Datengewinnung erfolgt über einen mixed-methods Ansatz mit validierten, zielgruppenspezifischen Messinstrumenten. Das Forschungsteam erwartet, dass das Interventionskonzept die Lebensqualität von Menschen mit Demenz positiv beeinflusst. Im Ergebnis soll ein Methodenkoffer entwickelt werden, der von Theaterpädagogen, die zukünftig als weitere Berufsgruppe in der Altenpflege etabliert werden können, genutzt wird.

hpsmedia
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Ein transaktionales „Second Victim“-Modell – Erfahrungen von betroffenen Gesundheitsfachpersonen im akutstationären somatischen Setting: Eine qualitative Metasynthese Cornel Schiess, FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, CH-St. Gallen Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit des post-acute care discharge Scores (PACD) Daniel Koch, Berner Fachhochschule Gesundheit, CH-Bern Interrater-Reliabilität und Benutzerfreundlichkeit der Delirium Observation Screening Scale. Petra Schumacher, MScN, UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, A-Hall in Tirol

Paul Fuchs-Frohnhofen, Andreas Blume, Kurt-Georg-Ciesinger, Helga Gessenich, Manfred Hülsken-Giesler, Michael Isfort, Marc Jungtäubl, Andreas Kocks, Martina Patz, Margit Weihrich
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Das hier vorliegende Memorandum „Arbeit und Technik 4.0 in der professionellen Pflege“ stellt die gemeinsame Positionierung der Unterzeichnenden zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Gestaltung und Implementierung von technischen Innovationen im Arbeitsbereich von Pflegekräften dar.

Paul Werner Schreiner
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hpsmedia
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Martina Roes
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