Dec 18, 2018 Last Updated 10:20 AM, Dec 14, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Januar/Februar-2018RSS

Simone Theiner, Rosmarie Oberhammer, Franco Mantovan
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Herzkreislauferkrankungen stellen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Haupttodesursache weltweit dar. Frauen versterben häufiger infolge von Krankheiten des Kreislaufsystems als an bösartigen Tumoren, doch der Myokardinfarkt scheint immer noch mit dem männlichen Geschlecht assoziiert zu werden. Das Ziel dieser Arbeit war es festzustellen, inwieweit genderspezifische Aspekte des akuten Koronarsyndroms existieren. Zur Beantwortung der Frage wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere junge Frauen mehr Risikofaktoren haben als Männer und beim Zugang zu kardialer Diagnostik und therapeutischen Interventionen benachteiligt sind. Um die Ergebnisse zu bestätigen und noch offene Fragen zu klären, bedarf es weiterer Studien.

Christa Them, Jutta Wetzlmair, Eva Schulc
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Es wurde eine explorative Studie mit qualitativem Forschungsdesign durchgeführt, die darauf abzielte, aus Sicht verschiedener Share- und Stakeholder einen möglichen Bedarf für mobile pflegerische Nachtangebote zu identifizieren. In Summe wurden mit 16 Pflegebedürftigen, 19 pflegenden Angehörigen, vier Pflege- und vier Verwaltungsleitungen mobiler Pflegedienste sowie vier Sprengelärzten problembezogene, leitfadengestützte Interviews geführt. Vorrangiges Ergebnis war, dass fast alle Befragten einen gegebenen Bedarf für die Inanspruchnahme von mobilen pflegerischen Nachtangeboten in Form von ungeplanten Rufbereitschaften sowie von geplanten Nachtdiensten für Menschen in komplexen pflegerischen Versorgungssituationen einschätzten. Ungeachtet des postulierten nächtlichen mobilen Pflegeangebots zeigten sich aber auch Problembereiche, die bis zum heutigen Tag (2 Jahre nach Beendigung der Studie) eine mögliche Implementierung in Form von Pilotprojekten nicht möglich machte.

Sina Eienbröker, Katrin Fiedler, Juliana Gabriel, Rebecca Stüwe, Prof. Dr. Rüdiger Ostermann
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Der Artikel beschäftigt sich mit der Auswahl des optimalen IT-Klinikbettes. Da Betten in Krankenhäusern oftmals einen eher geringen Stellenwert haben, soll dargestellt werden, aus welchen Gründen es sinnvoll ist, IT-Klinikbetten einzusetzen.

Tanja Siegert, Kristina Lippach, Prof. Dr. Ingeborg Eberl
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Im Jahr 2016 erfolgte am Klinikum der Universität München die Pilotierung der Module „Ergebnisorientiertes PflegeAssessment, ePA“ und des „Datenmodells LEP® Pflegeprozess, Nursing 3“. Vier Monate nach Einführung der IT-Systeme wurde durch die Stabsstelle Pflegewissenschaft eine formative Evaluation durchgeführt. Sie erfolgte mittels Triangulation quantitativer und qualitativer Methoden. Die Ergebnisse zeigen, dass während der Einführung ein hoher Bedarf an Schulungen, Trainings und Praxisbegleitungen besteht.

Sarah Löwe, Irmela Gnass, Nada Ralic, Daniel Zenz, Andre Ewers
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Die schmerzbezogene Kommunikation zwischen älteren Pflegebedürftigen, Pflegenden und Haus- und Fachärzten ist optimierungsfähig. Zur Gewährleistung einer aussagekräftigen Schmerzdokumentation, die eine interprofessionelle Kommunikation in Echtzeit ermöglicht, wird die Nutzung von mHealth-Produkten als innovativer Ansatz betrachtet. Die painAppPlus ermöglicht eine umfängliche einrichtungs- und berufsgruppenübergreifend Schmerzdokumentation und - kommunikation. Gezielte Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zum pflegerischen Schmerzmanagement und zur Nutzung des mHealth-Produkts (painAppPlus) sind notwendig, um aussagekräftige Informationen für die Schmerzdiagnostik und schmerztherapeutische Versorgung bereitzustellen.

Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer, Prof. Dr. Christine Bolt
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Die grundständige Akademisierung der Pflege erreicht mit dem Pflegeberufereformgesetz vom 22.06.2017 eine neue Dimension. Dennoch darf die hochschulische Ausbildung der zukünftigen Pflegekräfte nicht auf dem Bachelorniveau verbleiben. Neuartige, passgenaue und praxisorientierte Angebote sollen berufstätige Pflegende motivieren, sich auch während ihrer Berufstätigkeit weiterzubilden. Obwohl eine hermeneutische Studiengangsentwicklung mit Hilfe eines Mixed-Methodes-Verfahrens zweifelsfrei aufwendig ist, rückt sie die Nachfrageorientierung in das Zentrum der Entwicklung und steigert so die Nachhaltigkeit des Angebotes.

Konsequente Patientenorientierung im Akutspital – Eine Interviewstudie im Rahmen eines Aktionsforschungsprojekts
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Patientenorientierung im Akutspital ist ein beruflich verankertes, jedoch oft schwer umsetzbares Anliegen. Deshalb war die Umsetzung Teil eines Aktionsforschungsprojekts in der Pflege und den Medizinisch-Technisch-Therapeutischen Berufen eines Deutschschweizer Universitätsspitals. Diese Publikation zeigt auf, inwieweit Berufsangehörige konsequente Patientenorientierung in ihren Praxisfeldern erleben und was deren Umsetzung aus ihrer Sicht begünstigt oder hemmt. Patientenorientierung zeigt sich als Grundanliegen motivierter Mitarbeitender und benötigt unterstützende strategiegeleitete Führung in mehreren Dimensionen. Konsequente Patientenorientierung nachhaltig umzusetzen, gelingt erst im Miteinander von Mitarbeitenden und Führungspersonen.

Jan Daniel Kellerer, Isabella Raab, Gerhard Müller, Daniela Deufert
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Mit der Akademisierung der Pflege gewinnt pflegespezifische Kompetenzerfassung zunehmend an Relevanz. Ziel dieser Literaturübersichtsarbeit ist die Identifikation valider und reliabler Instrumente, mit welchen diese Kompetenzen im österreichischen Kontext erfasst werden könnten. Die Items identifizierter Instrumente werden auf Übereinstimmung mit den in der österreichischen Fachhochschul-Ausbildungsverordnung der Gesundheits- und Krankenpflege definierten Kompetenzklassen überprüft. Insgesamt konnten nach Abschluss der Literaturrecherche acht Querschnittstudien zur Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen werden. Acht Instrumente zeigen sich valide und reliabel. Nur die Items der Nurse Professional Competence (NPC)-Scale sind vollständig in den gesetzlich definierten Kompetenzklassen abgebildet. Eine Übersetzung und psychometrische Testung dieser Skala ist empfehlenswert.

Pressespiegel
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Editorial
Andreas Lauterbach
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