Mar 23, 2019 Last Updated 4:49 PM, Mar 21, 2019

Banner APN 300x100

September/Oktober 2017RSS

Dr. Maria Schubert, Irene Stalder, Prof. Dr. Susi Saxer
0 eingereichte gutachten

Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob das am Eintrittstag des Patienten durchgeführte ePA-AC© Erstassessment Unterstützung bei der Erkennung eines erhöhten Delirrisikos bieten kann. Es wurde ein eingebettetes retrospektives Fall-Kontroll-Studien Design gewählt und 53 Fälle und 106 Kontrollen der Kardiologie und Herzgefässchirurgie eingeschlossen. Die Daten wurden mittels deskriptiver Methoden analysiert. Im Vergleich zu den Kontrollen wiesen die 18 kardiologischen Fälle signifikant häufiger grössere Beeinträchtigungen in den Items der Selbstpflege, Bewegung, Kognition/ Bewusstsein, Selbstpflege auf, die 35 herzgefässchirurgischen Fälle hingegen bei dem Item akute Atemnot. Es empfiehlt sich bei Einschränkungen in diesen ePA-AC© Items schon bei Spitaleintritt mit der Delirprävention zu beginnen.

Barbara Steer
0 eingereichte gutachten

Die Schmerzeinschätzung, insbesondere bei beatmeten Früh-, Neugeborenen und Säuglingen, ist durch die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Patienten sehr erschwert. Mittels einer systematischen Literaturrecherche sollen valide Schmerzassessment-Instrumente für eine gültige und zuverlässige Schmerzbeurteilung eruiert werden. Nach kritischer Betrachtung zeigt sich, dass es noch keinen Goldstandard gibt. Es gilt allerdings zu unterscheiden, ob es sich um akute oder andauernde Leiden handelt. Bei beiden Schmerzzuständen zeigt das Schmerzassessment-Instrument N-PASS (Hummel et al., 2007 & 2009) die besten Ergebnisse und bis dato umfassendste Validitätsmessungen.

Katja Rosenthal-Schleicher, Prof. Anne Meißner
0 eingereichte gutachten

Die Interaktion zwischen ärztlichem Fachpersonal und Pflegenden hat eine direkte Auswirkung auf die Versorgungsqualität und die Sicherheit der Patienten. Der Literaturreview zeigt auf, welche besonderen Herausforderungen und Chancen der Dialog zwischen den beiden Professionen aufweist und welche Auswirkungen er auf die Patientensicherheit haben kann. Zentrale Elemente sind gegenseitiger Respekt und strukturierte Kommunikationsinstrumente, verbunden mit Raum für Interaktivität, Austauschmöglichkeiten auf Augenhöhe, einer gemeinsam entwickelten Sprache und einer dem interprofessionellen Dialog förderlichen Organisationskultur.

Prof. Dr. rer. medic. Stefanie Seeling, Franziska Cordes
0 eingereichte gutachten

Das Projekt TiP.De zielt darauf ab, ein theaterpädagogisches Behandlungskonzept für dementiell erkrankte Menschen zu entwickeln und umzusetzen. Veränderungen in Lebensqualität, Agitiertheit und Krankheitsverlauf werden durch eine mixed-method Studie erhoben. Zum Projektbeginn erfolgt eine Literaturrecherche, die den nationalen und internationalen Forschungsstand zu theaterpädagogischer Arbeit mit Menschen mit Demenz erfasst. Die Literaturdurchsicht ergibt, dass Konzepte mit theatralen und biografischen Elementen bereits Anwendung finden. Jedoch fehlen valide Forschungsergebnisse zu langfristiger Wirksamkeit und Einfluss der Angebote. TiP.De dient dazu signifikante Ergebnisse dahingehend zu liefern und Interdisziplinarität zwischen Theaterpädagogik und Pflege zu fördern.

Prof. Dr. Beate Blättner, Caroline Wöhl, Hendrik Siebert, Simone Richter
0 eingereichte gutachten

Aufgrund des präventiven Auftrages der Pflegekassen interessierte, ob körperliche und kognitive Aktivitäten nachweislich die kognitive Leistungsfähigkeit von Bewohnerinnen und Bewohnern der stationären Pflege verbessern können, ob dies auch für Gruppenangebote gilt und ob es Unterschiede in der Wirksamkeit je nach kognitivem Status gibt. Bislang vorliegende Reviews erlaubten keine für das Setting spezifischen Aussagen, deswegen wurden zwei systematische Reviews durchgeführt. Eine Teilnahme an Interventionen körperlicher Aktivität kann demnach bei stationär Pflegebedürftigen eine statistisch signifikant bessere kognitive Leistungsfähigkeit erzielen. Dies gilt auch für Gruppenangebote und unabhängig vom kognitiven Ausgangsstatus. Auch für kognitive Aktivität ließen sich Hinweise auf einen Effekt zeigen. Die Ergebnisse zu Gruppenaktivitäten und nach kognitivem Status waren allerdings uneindeutig. Beide Interventionen können empfohlen werden, es fehlt aber an qualitativ hochwertiger Forschung.

Patrick Fehling, Prof. Dr. Theo Dassen
0 eingereichte gutachten

Zwölf Einrichtungsleitungen deutscher Pflegeheime wurden bezüglich des vergangenen und zukünftigen Einzugs technische Innovationen interviewt. Bis auf die Vorbehalte ihrer Mitarbeiter/innen äußerten sie sich zufrieden über die technischen Innovationen der vergangenen Jahre. Die Studie förderte Skepsis und moralische Dilemmata bei Überwachungssystemen und Pflegerobotern zutage. Zudem leiten sich für Produktentwickler kaum lösbare Ansprüche durch die Interviewten. Die Interviewten verharrten überwiegend im Pflegesetting und ließen meist proaktive und visionäre Aussagen missen. Es lässt sich erahnen, dass technische Innovationen weniger von den Interviewten, eher von extern motiviert in die Pflegeheime eingehen wird.

hpsmedia
0 eingereichte gutachten

Paul Werner Schreiner
0 eingereichte gutachten

hpsmedia
0 eingereichte gutachten

Editorial
hpsmedia
0 eingereichte gutachten