Jan 22, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Juli/August 2017RSS

Sandra Peuker, Dr. rer. medic. Yvonne Lehmann
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Mittels leitfadengestützter Interviews und ihrer qualitativen Inhaltsanalyse wurde untersucht, was aus Sicht von dort tätigen Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen das Besondere an der häuslichen Kinderintensivpflege ist, welchen spezifischen Aufgaben und Herausforderungen ihnen in diesem Handlungsfeld begegnen und welche Qualifikationsanforderungen damit verbunden sind. In den Beschreibungen ihrer Aufgaben finden sich grund- und behandlungspflegerische Tätigkeiten genauso wieder wie edukative Elemente und die psychosoziale Begleitung der pflegenden Eltern. Es werden Qualifikationsbedarfe aufgedeckt, die in bisherigen Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten nicht hinreichend berücksichtigt werden. Verstärkt müssten demnach u.a. Strategien der pflegerischen Beziehungsgestaltung thematisiert werden. Für eine multidimensionale Orientierung intensivpflegerischen Handelns an den Bedürfnissen und Bedarfen der Patienten und ihres sozialen Umfeldes sind diese essentiell.

Christiane A. Müller, Anne Simmenroth, Gisela Ruwe, Frauke Zarnack, Eva Hummers, Nina Fleischmann
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Der wachsende Anteil häuslich pflegebedürftiger Patienten stellt hohe Anforderungen an die Interaktion von Pflegekräften und Hausärzten. Interprofessionelles Lernen wird hierfür als effektive Maßnahme diskutiert. Wir beschreiben ein Lehrprojekt mit PJ-Studierenden und Lernenden der Gesundheits- und Krankenpflege. Die dreistündige Lehreinheit „Anamnese- und Planungsgespräch im häuslichen Umfeld nach Entlassung aus dem Krankenhaus“ wurde mit 13 Teilnehmern in zwei Kleingruppen durchgeführt. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss ihre Rollen und formulierten Erkenntnisse aus dem simulierten Gespräch. Interprofessioneller Unterricht sollte in den Curricula beider Ausbildungen verankert und mit einen größeren Stellenwert in der Ausbildung aller Gesundheitsberufe versehen werden.

Arne Evers
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Die Nutzung von Bildern ist in der Pflegewissenschaft unterrepräsentiert. Das ist insofern verwunderlich, da insbesondere die Pflegeberufe von hoher Bildlichkeit geprägt sind. In diesem Artikel wird anhand der dokumentarischen Methode der Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack ein Verfahren vorgestellt, mit dem man das Besondere von Bildern methodisch darlegen kann. Dies erfolgt anhand eines Bildes einer Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Auswertung zeigt, dass das Bild diametral ist: Auf der einen Seite die starke, selbstbewusste Pflegefachkraft, auf der anderen Seite eine Pflegefachkraft, die zurückhaltend und schutzbedürftig dargestellt ist. Als Schlussfolgerung wird abgeleitet, dass sich die Methode sehr gut eignet und einen weiteren methodologischen Zugang für die Pflegewissenschaft bietet.

Ing. Mag. Christian Ederer, Heike Fink, Anna Sprenger
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An der fh gesundheit in Innsbruck wurde ein interprofessionelles Modul im Umfang von fünf ECTS im zweiten Semester aller Studiengänge curricular verankert. Für den Zeitraum des Moduls werden interprofessionell gemischte Gruppen gebildet. In der didaktischen Aufbereitung umfasst es interaktive Methoden, Diskussionen und Planspiele. Der interprofessionelle Austausch wird in Ergänzung und zeitlicher Ausweitung der Präsenz durch eine Onlineplattform unterstützt. Dieser Artikel beschreibt das Modul und dessen mit einer Vorher- Nachher Befragung ermittelten Effekte. Das Modul verbesserte signifikant die Kompetenzen der Studierenden zur Interprofessionalität, ihre Sicht auf interprofessionelles Handeln im Beruf und etwas weniger stark die allgemeine Einstellung zur Interprofessionalität. Durch das Modul entstand auch ein interprofessionelles Netzwerk zwischen den Studierenden, das sie zu einem großen Teil in der weiteren Ausbildung und im Beruf nutzen wollen.

Ulrike Scorna, Prof. Dr. Christa Mohr, Amelie Altenbuchner, Prof. Dr. Sonja Haug, Prof. Dr. Karsten Weber
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Der Artikel beschreibt auf Basis eines Mixed-Method-Forschungsansatzes die Auswirkungen der multiprofessionellen Teamarbeit der pflegerischen Fachberatung in einem Patientenbetreuungsprogramm auf die Therapietreue und der Fähigkeit zur Krankheitsbewältigung der betreuten MS-Patient/innen. Zentrale Ergebnisse sind, dass durch die angebotene Unterstützung der MS-Fachberater/innen und Serviceteammitarbeiter/innen die Patient/innen ihr Wissen über die Krankheit vertiefen und Sicherheit im Umgang mit dieser erlangen. Beide Betreuungsangebote ergänzen sich gegenseitig; MS-Fachberater/innen werden im Vergleich mit der Beratung durch Haus- und Fachärzt/innen als wichtiger bewertet. Hinsichtlich Therapietreue und Krankheitsbewältigung sind multiprofessionelle Betreuungsprogramme essentiell.

Karoline Schermann, Daniela Deufert
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Menschen mit Demenz benötigen mehr Unterstützung von Seiten der Pflegepersonen als Menschen ohne dementielle Veränderungen. Ziel der Studie war, die Pflegeabhängigkeit von Menschen mit Demenz in Tiroler Pflegeheimen abhängig vom Schweregrad der Demenz aufzuzeigen. Dafür wurden mittels Fremdeinschätzung Daten von 235 Bewohner/innen mit den Instrumenten Pflegeabhängigkeitsskala (PAS) und Functional Assessment Staging (FAST) erhoben. Im Bereich der Kommunikation konnten anhand der PAS signifikante Unterschiede zwischen Bewohner/innen mit der FAST-Stufe 4-6 und der FAST-Stufe 7 bei mittlerer Pflegeabhängigkeit festgestellt werden. Abhängig vom Schweregrad der Demenz konnten auch bei Personen mit einer hohen Pflegeabhängigkeit Unterschiede in den Pflegeabhängigkeitsbereichen aufgezeigt werden.

Verena Gebhart, Isabella Klotz
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Dieser Beitrag fragt nach den Hintergründen einer tendenziellen Nicht-Inanspruchnahme von professionellen Unterstützungsangeboten durch pflegende Angehörige. Dazu wurden in qualitativen Interviews und Gruppendiskussionen die Alltagssituation, das Belastungserleben und der Unterstützungsbedarf pflegender älterer Frauen erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Perspektiven pflegender Angehöriger und ihre Ansprüche an eine „gute Pflege“ von jenen professioneller Pflegekräfte maßgeblich unterscheiden. Ein „ganzheitlicher Pflegebegriff“ und ein „Pflegedialog“ zwischen formeller und informeller Pflege werden als mögliche Lösungsansätze für eine Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger vorgeschlagen.

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Paul Werner Schreiner
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Editorial
Andreas Lauterbach
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