Jan 22, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Januar/Februar 2017RSS

Prof. Beate Blättner, Caroline Wöhl, Hendrik Siebert
0 eingereichte gutachten

Mit dem Präventionsgesetz haben Pflegekassen den Auftrag erhalten, Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zu erbringen. Ein Ansatzpunkt universeller Prävention ist körperliche Aktivität. In einer systematischen Recherche nach synthetisierter Evidenz konnten 10 systematische Reviews heterogener Qualität identifiziert werden, die allerdings keine patientenrelevanten Endpunkte definierten, zur Messung geeigneter Endpunkte wenig geeignete Instrumente verwendeten oder den Ansatz universeller Prävention nicht hinreichend berücksichtigten. Im zweiten Schritt wurden daher geeignete Primärstudien aus dem am besten entsprechenden systematischen Review selektiert und in einer systematischen Recherche neuere Primärstudien identifiziert. 15 Studien geringer methodischer Qualität konnten berücksichtigt, die Ergebnisse aus 14 Studien in einer Meta-Analyse statistisch zusammengefasst werden. Körperliche Aktivität scheint empfehlenswert, weitere Forschung ist allerdings notwendig.

Robert Krohn, Kathrin Wehner, Kathrin Rickert, Cristina Thole, Björn Broge, PD Dr. Günther Heller
0 eingereichte gutachten

Beim Übergang vom stationären zum ambulanten Sektor werden Schnittstellenprobleme und ein erhöhter Bedarf für ein Entlassungsmanagement (eBEM) beschrieben. Allerdings liegen kaum Analysen vor, die den eBEM für alle Krankenhauspatienten ermitteln. Ziel war es, die Wahrscheinlichkeit für einen eBEM für alle Krankenhauspatienten zu ermitteln und ein Prognosemodell zu entwickeln, mit dem der eBEM prospektiv geschätzt werden kann. Die Datengrundlage bildeten Leistungsdaten verschiedener Sektoren von ca. 800.000 Patienten mit einem Krankenhausaufenthalt in 2011. Nach einer Literaturrecherche wurde ein eBEM durch poststationäre Ereignisse (z.B. Pflegestufenänderung, Wiederaufnahmen) definiert. Risikofaktoren wurden auf Basis der Literaturrecherche und mit empirischen Analysen identifiziert und in einem logistischen Regressionsmodell implementiert. Nahezu 50% der Krankenhauspatienten wiesen einen eBEM auf. Von den 67 signifikanten Risikofaktoren zeigten insbesondere das Vorhandensein einer Pflegestufe (OR = 6,19; 95% ...

Lucia Zeuner
0 eingereichte gutachten

Moderne Informationstechnologien schaffen neue Möglichkeiten in der Pflegedokumentation. Ziel der vorliegenden qualitativen Studie ist es festzustellen, wie Pflegende des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien die Wundfotodokumentation mit einem iPod touch erleben. Dafür wurden sechs diplomierte Pflegepersonen fünf Monate nach der Implementierung befragt und die Transkripte mittels „meaning condensation“ analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung des iPods und dessen Software „Wireless Medical“ selten mit technischen Problemen verbunden ist. Die Befragten erleben durch Fotos eine verbesserte Verständlichkeit der schriftlichen Wunddokumentation sowie eine Zeitersparnis im Vergleich zur vorherigen Dokumentation mit der Digitalkamera.

Patrick Ristau, Dr. rer. nat. Stephanie Pfeuffer
0 eingereichte gutachten

Über Faktoren, welche die Patientenzufriedenheit in der Notaufnahme beeinflussen, war bisher wenig bekannt. Im Rahmen dieser empirischen Untersuchung wurde mittels validiertem Fragebogen beispielhaft bestimmt, wie zufrieden die Patienten in der Notaufnahme des Untersuchungskrankenhauses sind und welchen Dimensionen der Patientenzufriedenheit dabei besondere Wichtigkeit zukommt. Es wurden 184 Fragebögen an geeignete Patienten ausgeteilt (Rücklauf: n = 111, 60,3%). Die Analyse zeigte, dass für die Patientenzufriedenheit in der Notaufnahme vor allem die Bereiche Schmerzreduktion, ärztliche Versorgung, Hygiene, pflegerische Versorgung sowie eine reibungslose Aufnahme relevant sind. Basierend auf diesen Ergebnissen werden die Prozesse im Untersuchungskrankenhaus überarbeitet.

Katrin Lake, Prof. Dr. Rolf Jox
0 eingereichte gutachten

Der vorliegende Artikel behandelt die Problematik von Alkoholkonsum in vollstationären Pflegeeinrichtungen und bezieht sich vor allem auf die Bewohner/innen, die eine Abhängigkeitserkrankung aufweisen oder auf nicht mit Alkohol harmonierende Medikamente angewiesen sind. Untersucht wird an Hand rechtlicher und ethischer Überlegungen, wie weit ein Recht auf Autonomie in einer Pflegeeinrichtung reichen kann, ob Autonomie auch bei selbstschädigendem Verhalten einen hohen Stellenwert behält und wann Mitarbeiter aufgrund ihrer Fürsorgepflicht in die persönlichen Freiheitsrechte der Bewohner/innen eingreifen müssen. Dabei wird deutlich, dass die Autonomie der Bewohner/innen an oberster Stelle steht. Zudem werden Mitarbeitern vollstationärer Pflegeeinrichtungen Handlungsempfehlungen vorgestellt.

FH-Prof. Dr. Thomas Boggatz, Stefanie Reiter, B.Sc., Bettina Weber, B.Sc.
0 eingereichte gutachten

Betreutes Wohnen verfolgt das Ziel, das Auftreten von Pflegeabhängigkeit zu verzögern und soziale Kontakte und Lebensqualität im Alter zu fördern. Es gibt nur wenige Daten über seine Effekte. Diese Studie sollte das Erreichen der genannten Ziele im Betreuten Wohnen im Bundesland Salzburg bestimmen. Es wurde eine Querschnittsstudie durchgeführt. Die Datensammlung erfolgte durch Selbstauskunft zu einem strukturierten Fragebogen, die Datenauswertung mit deskriptiver Statistik. Aus 24 Einrichtungen nahmen 287 Bewohner teil. Die Pflegeabhängigkeit war insgesamt niedrig, bei den sozialen Kontakten wies die Mehrzahl eine hohe Qualität auf, bei den Dimensionen der Lebensqualität waren dies zwischen 31% und 77%. Da eventuell Personen mit Beeinträchtigungen und geringen Kontakten keine Auskunft gaben, können die Ergebnisse etwas zu positiv sein. Das Betreute Wohnen im Bundesland Salzburg scheint sein Ziel zu erreichen.

Michèle Bollhalder, Dr. Monika Bührer-Skinner, Anita Keller-Senn
0 eingereichte gutachten

Frühmobilisation ist ein Kernelement in der postoperativen Phase. Diese Interventionsstudie verfolgt das Ziel, zu untersuchen, ob es einen Unterschied in der Mobilisationsdauer gibt zwischen Patienten nach Kolon- oder Rektumoperationen, die an einem Frühmobilisationsprogramm teilgenommen haben, im Vergleich zu Patienten, die nicht teilgenommen haben. Die Interventionsgruppe schloss 32 konsekutive Patienten ein, welche von März bis Mai 2015 hospitalisiert waren. Als Kontrollgruppe dienten 46 konsekutive, historische Teilnehmer, die von Mai bis Oktober 2014 hospitalisiert waren. Die durchschnittliche Mobilisationsdauer der Interventionsgruppe war an allen drei postoperativen Tagen, im Vergleich zur historischen Kontrollgruppe, um durchschnittlich 110 Minuten signifikant höher (p

Sabine Pieniak
0 eingereichte gutachten

Trotz vorhandener Beratungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Demenzerkrankten ist deren Nutzung aufgrund zahlreicher Barrieren nur gering. Es existieren personenbezogene Barrieren, wie negative Einstellungen und Erwartungen, und angebotsbedingte Hürden, wie Qualitätsmängel. Zu den am häufigsten beschriebenen Barrieren zählen eine fehlende Bedarfseinschätzung, die Angst vor einer Stigmatisierung sowie die Ablehnung des Demenzerkrankten. Die Tatsache, dass die Barrieren schon seit Jahrzehnten bestehen und bis heute noch nicht beseitigt wurden, lässt darauf schließen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Beseitigung der Barrieren bzw. zur Förderung einer Inanspruchnahme nicht ausreichend wirken. Eine der gewichtigsten Barrieren, die in der Literatur beschrieben werden, ist die Unkenntnis der pflegenden Angehörigen über bestehende Angebote. Es sind Maßnahmen erforderlich, die einen wirksamen Wissenszuwachs über vorhandene Beratungs- und Entlastungsangebote sowie deren Zugang und Nutzen erreichen ...

Paul-Werner Schreiner
0 eingereichte gutachten

hpsmedia
0 eingereichte gutachten

Andreas Lauterbach
0 eingereichte gutachten