Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

März 2016RSS

Prof. Dr. Ingo Zimmermann, Kristin Baumann
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Nutzerorientierte Konzepte des peer-support gewinnen in der psychiatrischen Versorgungslandschaft zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung knüpft an Erfahrungen der sozialpsychiatrischen und antipsychiatrischen Bewegung an und rückt das Wissen von Experten durch Erfahrung in den Vordergrund. Experience Involvement (EX-IN) ist in diesem Zusammenhang eine in skandinavischen Ländern entwickelte und auch in Deutschland mittlerweile oft praktizierte Form des peer-support. Hier werden anhand eines weitgehend standardisierten Curriculums Psychiatrieerfahrene zu Genesungsbegleitern ausgebildet. Eine empirische Untersuchung über diese Weiterbildung liegt bislang für den deutschsprachigen Raum nicht vor und soll mit der vorliegenden empirischen Studie nachgeholt werden. Die Studie vergleicht dabei die Bewertung des Curriculums durch Absolventen der Ausbildung in Köln und Bremen.

Yvonne Winkler, Karolina Beifus, Jun.-Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu
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Mit dem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt „solimed Pflegemanagement – EDV gestütztes Pflegemanagement in der integrierten Versorgung“ soll eine Lösung für eine moderne digitale Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und medizinischen Einrichtungen aufgezeigt werden, die die Dokumentation vereinfacht und standardisiert sowie die fach- und sektorenübergreifenden Behandlungsprozesse zwischen Pflegekräften und Ärzten qualitativ verbessert und optimiert. Um ein optimales Kommunikationssystem zu schaffen, welches den organisatorischen und fachlichen Anforderungen sowie den Nutzungsanforderungen der verschiedenen Akteure des Behandlungsprozesses entspricht, wurden eben diese Akteure zu ihren fachlichen Interessen und Ansprüchen befragt. Die Delphi-Methode beschreibt ein geeignetes Mittel, um in den heterogenen Gruppen des Gesundheitsnetzwerkes Konsens über Anforderungen einer gemeinsamen Kommunikationslösung zu bilden. Durch die methodischen Ansätze einer Delphi-Befragung wurde gewährleistet, dass ...

Prof. Dr. Sabine Weißflog, Dr. Susanne Schoppmann, Prof. Dr. Dirk Richter
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Die ambulante pflegerische Versorgung von Menschen mit einer diagnostizierten psychischen Erkrankung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Betreuung findet mehr und mehr im direkten Lebensumfeld dieser Menschen statt, weshalb die Tätigkeiten der Ambulanten Psychiatrischen Pflege (APP) komplex und fachlich anspruchsvoll sind. Allerdings mangelt es an empirisch gestützten Aussagen zu den Aufgaben und Tätigkeiten der APP in der Schweiz und in Deutschland. Die vorliegende Untersuchung widmet sich diesem Thema. Auf der Grundlage von Ergebnissen aus Fokusgruppen wurde ein Fragebogen entwickelt. Im Rahmen einer Delphi-Befragung wurden die Interviewergebnisse von ambulant-psychiatrisch Pflegenden aus Deutschland und der Schweiz in mehreren Runden validiert. Die Ergebnisse zeigten, dass es eine breite Übereinstimmung zu den Aufgaben und Tätigkeiten der ambulanten psychiatrischen Pflege zwischen den beiden Ländern, aber auch im Vergleich mit der internationalen Literatur gibt.

Lydia Neubert
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Die Zeit davor und der Heimeinzug sind kritische Lebensphasen für hilfe- oder pflegebedürftige Menschen und ihre Verwandten, die bis dahin das Leben zu Hause ermöglichten. Manchmal müssen Betroffene auf das Freiwerden eines Heimplatzes warten. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie Angehörige diese Zeit erleben. Zur Annäherung auf diese Frage wurden fünf episodische Interviews mit Angehörigen mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert. Der Entschluss für das Ende der Pflege zu Hause birgt ein hohes Konfliktpotenzial für die Betroffenen. Der ausgelöste Gefühlsaufruhr und verschiedene äußere Umstände fordern sie in ihren bisherigen Rollen heraus. Ein gelungener Heimübergang kann dazu beitragen, die Konflikte zu bewältigen. Sorgt der Umzug für die erhoffte Erleichterung der Angehörigen, finden sie leichter in ihre neue Rolle als Angehörige eines Heimbewohners. Hierzu ist eine spezialisierte Begleitung, wie sie von Transitionsbegleitern geboten werden kann, von Nöten

Mandy Bußler, Sabine Gregersen, Albert Nienhaus
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Der Zusammenhang von Führungsverhalten und Mitarbeitergesundheit wurde in diversen Studien wissenschaftlich untersucht. Doch gibt es kaum Erkenntnisse, inwieweit Pflegedienstleitungen (PDLs) in Kliniken für diese Thematik sensibilisiert sind. Ziel der Studie ist, mithilfe fünf qualitativer Interviews zu erfassen, ob sie die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter als zentrale Führungsaufgabe wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass PDLs über ein Gesundheits- und Führungsverständnis verfügen, das die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter begünstigt. Obwohl sie der Gesundheitsförderung nachkommen, benennen sie diese nicht als zentrale Führungsaufgabe. Die PDLs erkennen für sich einen direkten Einfluss auf die ihnen unterstellten Stationsleitungen und schreiben die direkte Gesundheitsförderung der Pflegekräfte überwiegend den Stationsleitungen zu. Zudem werden gesellschaftliche, unternehmerische und personelle Problemfelder ersichtlich, die weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf nach sich ziehen.

Florian Bürger, Prof. Dr. Christiane Kugler
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Das Delir ist eine häufige Komplikation im Rahmen von stationären Krankenhausaufenthalten. Verlängerte Liegedauer, erhöhte Mortalität sowie bleibende kognitive und körperliche Einschränkungen können Folgen sein. Die Analyse von vier internationalen Leitlinien und der aktuellen Literatur wurde als Basis für die Entwicklung einer Pocketcard als Entscheidungshilfe für Pflegende genutzt, welche die nicht-pharmakologischen Interventionen für Patienten mit Delir unter Angabe der Qualität der Praxisempfehlung, basierend auf dem Evidenzniveau, darlegt. Die Evidenz für die angegebenen Interventionen ist verbesserungsbedürftig. Interventionen fokussieren primär die Versorgung von Menschen mit hyperaktivem Delir, für den häufigeren hypoaktiven Verlauf werden wenige Maßnahmen aufgeführt. Dennoch konnte mit der Pocketcard ein Instrument zum Einsatz evidenzbasierter Interventionen im klinischen Alltag entwickelt werden.

Nadia Brugger, Mirjam Volgger, Dr. Rosmarie Oberhammer, Dott. Fabio Vittadello, Dr. Dietmar Ausserhofer, Dr. Franco Mantovan
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Einleitung: Akuter Schmerz gehört zu den häufigsten Symptomen in den Notfallaufnahmen. Mehrere Studien belegen die hohe Inzidenz (bis zu 70%) einer fehlenden adäquaten Schmerztherapie. Gründe hierfür sind u.a. die geringe Anwendung von validierten Assessmentinstrumenten und die daraus resultierende unregelmäßige Kontrolle und teilweise fehlende oder lückenhafte Dokumentation. Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit war es die Prävalenz und die Therapie des akuten Schmerzes in den Notfallaufnahmen des Gesundheitsbezirkes Bruneck – Südtiroler Sanitätsbetrieb zu erfassen. Methodik: Die Gelegenheitsstichprobe dieser Periodenprävalenzerhebung waren erwachsene Patienten die mit akuten Schmerzen im Zeitraum von April bis Mai 2014 die zwei Notfallaufnahmen des Gesundheitsbezirkes Bruneck – Südtiroler Sanitätsbetrieb (Italien) besuchten. Die Schmerzintensität wurde mittels der Numerical Rating Scale (NRS 0-10) bei Eintritt und Verlassen der Notfallaufnahme erhoben. Ergebnisse: Von den 127 in die Studie eingeschlossenen P ...

Sulin Bänziger, Anna Hegedüs, Christian Burr, Katharina Glavanovits, Ian Needham, Christoph Abderhalden (†), Dr. Eva Cignacco
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Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben häufig körperliche Gesundheitsrisiken, die jedoch selten diagnostiziert und behandelt werden. Das Ziel dieser Studie ist die Erhebung der Prävalenz körperlicher Gesundheitsrisiken bei ambulant behandelten Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen und die Erfassung der durchgeführten Pflegeinterventionen. Es wurden 146 Personen mit der Diagnose Schizophrenie oder Affektive Störung mittels des Gesundheitsförderungsprofils Psychiatrie (GEPPSY) befragt. Die häufigsten körperlichen Risiken zeigten sich in den Gesundheitskriterien „Bauchumfang“ (78%), „Lipide“ (76%), „Body Maß Index“ (70%) und „Rauchen“ (61%). In nur 13 von 27 Kriterien erhielt mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit einem Risiko eine Intervention. Die beträchtliche Anzahl an Gesundheitsrisiken bestätigte, dass die somatischen Probleme und Folgeerkrankungen psychischer Krankheiten systematisch untersucht und behandelt werden müssen.

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Prof. Dr. Michael Schilder
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