Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

Januar 2016RSS

Frauke Wiedermann, Michael Brückner, Christian Johannßen, Petra Rothe
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Auch wenn die Notwendigkeit der hochschulischen Qualifizierung von Pflegefachkräften für patientennahe Bereiche unbestritten ist, besteht Klärungsbedarf zu deren konkreter Rolle in den verschiedenen Versorgungspettings. Ziel der explorativ ausgerichteten Online-Befragung von 119 Absolventinnen und Absolventen des deutschniederländischen Kooperationsstudienganges Bachelor of Nursing war u.a., Aufschluss über die beruflichen Rollen der Pflegefachkräfte sowie in diesem Kontext zur Umsetzung einer evidenzbasierten Pflegepraxis (EBP) vor und nach dem Studium zu bekommen. Im Ergebnis zeigte sich eine Verbreiterung des rollenbezogenen Berufsprofils nach dem Studium, insbesondere auf der Meso- und Makroebene. Ebenso förderte das Studium tendenziell die Integration evidenzbasierter Pflege in die Versorgungseinrichtungen. Empfohlen wird weitere Forschung zu den Einflussfaktoren von Studiengängen auf die Rollenentwicklung der Pflege sowie die Integration von Rollenkonzepten in die Weiterentwicklung des Pflegeberufs.

Dr. Madlen Hörold, Prof. Dr. Margarete Landenberger
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Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Die vorliegende Studie im Querschnittsdesign fokussiert den Status der COPD-bedingten Beeinträchtigungen und Ängste bei erwachsenen Patienten im ambulanten Sektor mittels standardisierter Befragung. Unter Anwendung des Clinical- COPD-Questionnaire, des COPD-Disability-Index, des COPD-Assessment-Tests und des COPD-Angst-Fragebogens wurden in einer Gelegenheitsstichprobe COPD-bedingte Beeinträchtigungen und Ängste ermittelt. Insgesamt nahmen 80 Patienten im Alter von durchschnittlich 67,1 (± 8,5) Jahren an der Befragung teil. Im Ergebnis zeigten sich vor allem krankheitsbedingte Beeinträchtigungen in den Bereichen Atmung, körperliche Belastung und Erholung sowie familiäre und häusliche Verpflichtungen. Krankheitsbedingte Ängste (insbesondere die Progredienzangst) hatten in der Studienpopulation eine hohe Relevanz. Zudem konnte gezeigt werden, dass krankheitsbedingte Faktoren, beispielsweise ein zunehmender Schweregrad u ...

Lisa Katharina Steinkellner
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Bei onkologischen Patienten stellt Fatigue eines der häufigsten unerwünschten Begleitsymptome im Zusammenhang mit Krebserkrankungen und deren Behandlung dar. Fatigue ist eine subjektive Erfahrung, die als erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität gesehen wird. Das Ziel dieser Literaturarbeit mit qualitativem Forschungsansatz ist die Darstellung des Erlebens von Fatigue und des Umgangs ontologischer Patienten mit diesem Begleitsymptom. Mit Hilfe einer Literaturrecherche konnten 14 Studien mit qualitativen Forschungsansätzen identifiziert werden. Fatigue wird als ein ausgeprägtes Gefühl der Erschöpfung erfahren, das in alle Lebensbereiche negativ eingreift. Es entsteht für Betroffene ein Erleben auf körperlicher, mentaler, emotionaler, sozialer und spiritueller Ebene. Trotz unzureichender Information zu Fatigue vom Gesundheitspersonal, verwenden Betroffene individuelle Strategien im Umgang mit Fatigue. Es zeigt sich eine Notwendigkeit im Erkennen und Bewältigen von Fatigue bei onkologischen Patienten.

Marika Bana, Prof. Dr. Lorenz Imhof
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Problem: Menschen nach einer allogenen hematopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) erleben zu Hause vielfältige Herausforderungen, welche sie selbständig meistern müssen. Fragestellung: Wie wirken sich die Folgen einer allogenen HSCT im Alltag aus und mit welchen Strategien meistern Patienten diese? Methode: In Anlehnung an die Grounded Theory wurden acht Interviews mit Patienten und Angehörigen von einem Schweizer Universitätsspital analysiert und ein vorläufiges Modell entwickelt. Ergebnisse: Eine allogene HSCT führt zu einem veränderten Körper und ausgeprägt verminderten Energiereserven. Patienten entwickeln tragende Überzeugungen, welche helfen die Situation zu akzeptieren und sich auf Positives zu fokussieren. Der Familienalltag muss Zuhause umfassend angepasst werden. Diskussion: Ein familienzentrierter Pflegeansatz könnte Patienten und ihre unterstützenden Angehörigen umfassender auf die Zeit nach der Entlassung vorbereiten.

Felix Meyer, Jörg Klewer
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Einleitung/Zielstellung: Das Pflegepersonal ist für das pflegerische Ernährungsmanagement von Krankenhauspatienten verantwortlich. Daher sollte untersucht werden, wie bei pflegerischen Dienstübergaben Informationen zum Ernährungsmanagement der Patienten weitergegeben werden. Methodik: Die Untersuchung erfolgte als standardisierte nicht-teilnehmende Beobachtung bei Dienstübergaben auf fünf internistischen Krankenstationen (ca. 130 Patienten) eines Allgemeinkrankenhauses. Insgesamt wurden 1.661 Übergaben von Patienten beobachtet. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Dienstübergaben nicht strukturiert erfolgten. Es wurden nicht für alle infrage kommenden Patienten relevante Informationen zu beispielsweise Kostform, Blutzuckerwerten und Insulingaben weitergeben. Diskussion/Schlussfolgerungen: Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Pflegekräfte generell in der Lage sind, über das Ernährungsmanagement der zu pflegenden Patienten bedürfnis- und bedarfsgerecht zu berichten. Daher sollte eine Standar ...

Susan Smeaton, Prof. Dr. Annegret Horbach, Prof. Dr. Johann Behrens
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Es gibt wenig Literatur zur Interviewgestaltung mit Menschen mit Behinderung, insbesondere nicht bei Einschränkungen in der Erinnerungs- und/oder Sprachfähigkeit. Ziel dieser Publikation ist ein Diskurs zu den methodischen Herausforderungen in der Datenerhebung. Wie kann es gelingen, den Relevanzen der betroffenen Menschen bei der Datenerhebung nahe zu kommen und dennoch methodisch kontrolliert zu arbeiten? Methode: Nach kurzer Darstellung der Datengrundlage und des theoretischen Hintergrundes wird anhand von Fallbeispielen das Besondere in der Interviewsituation mit Menschen mit erworbenen Hirnschäden beschrieben und reflektiert. Abschließend wird dies mit der Gestaltung von Experteninterviews kontrastiert. Ergebnis: Die Generierung von Daten gelingt mit der Aufrechterhaltung der Symmetrie im Interview.

Paulina Wosko
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Die HIV Infektion trifft sehr häufig Personen im erwerbsfähigen Alter. Aufgrund verbesserter Therapiemaßnahmen und folglich der Chronifizierung der Erkrankung sind die Betroffenen zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, Erwerbsarbeit (wieder-)aufzunehmen bzw. aufrechtzuerhalten. Wie dies gelingen kann und dennoch die Anforderungen des Therapieregimes erfüllt werden können, ist daher bedeutsam. Für die Entwicklung adäquater Unterstützungsangebote ist es zunächst erforderlich zu wissen, wie HIV positive und an AIDS erkrankte Menschen den beruflichen Wiedereinstieg bzw. den Arbeitsalltag erleben. Zur Erfassung des Forschungsstandes wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Insgesamt konnten 12 qualitative Studien identifiziert und in die Analyse eingeschlossen werden.

hpsmedia GmbH
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Paul-Werner Schreiner
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Dr. Andreas Lauterbach
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