Mar 20, 2019 Last Updated 1:23 PM, Mar 19, 2019

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Lukas Schmülling
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In der medialen Diskussion wird der Ärztemangel in Deutschland immer wieder diskutiert. Eine mögliche Lösung wäre, ärztliche Tätigkeiten an Pflegekräfte zu delegieren und substituieren, wogegen sich die ärztliche Berufsgruppe wehrt, da Qualitätsverluste bei der Patientenversorgung befürchtet werden. Ein genereller Ärztemangel ist in Deutschland nicht feststellbar, lediglich ein relativer Ärztemangel in ländlichen Gebieten für Hausärzte. Die Studienlage zur Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte ist schwach. Die vorliegenden Studien geben die Tendenz, dass die Delegation und Substitution ärztlicher Tätigkeiten keine Patientengefährdung implizieren. Für die Probleme der zukünftigen Herausforderung im Gesundheitswesen müssen alle Beteiligten eine gemeinsame Lösung finden, ohne sich auf die historisch gewachsene Rollenverteilung zu berufen.

Christin Landsberger
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Die Auswahl eines Pflegeheims ist eine mit Unsicherheiten verbundene Situation, die für Betroffene einen neuen Lebensabschnitt ankündigt. Durch fehlende Erfahrungen können sie die Konsequenzen ihrer Entscheidung nicht einschätzen oder vorhersehen. Die 2009 eingeführten MDK-Transparenzberichte haben zum Ziel Pflegeeinrichtungen vergleichbar zu machen und somit die Auswahlsituation für Betroffene zu erleichtern. Jedoch zeigen sie diese Wirkung bisher kaum. Ziel der Studie war es, verbraucherrelevante Kriterien für die Heimauswahl zu identifizieren. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 wurden 13 qualitative Interviews mit 15 Personen durchgeführt. Die Interviewdaten wurden mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring systematisch ausgewertet. Bei der Interpretation der Ergebnisse zeigte sich, dass die befragten Senioren die Kriterien ‚Zimmer & Ausstattung‘, ‚Lage & regionaler Bezug‘ und ‚Erster Eindruck‘ besonders hervorhoben.

Ursula Halbmayr-Kubicsek
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Tod und Sterben wird zunehmend in Institutionen der Akut- und Langzeitpflege sowie in palliative Einrichtungen gedrängt. Jungen Menschen fehlt daher der Kontakt mit sterbenden oder toten Menschen. Auf Grund dieser fehlenden Erfahrung wird die Nähe zum Tod in der pflegerischen Ausbildung oft problematisch erlebt. Vorerfahrungen sowie Erwartungen und Befürchtungen vor der Konfrontation mit sterbenden und toten Menschen wurden erhoben. Ebenso konnten Wünsche der Studierenden für den Palliativunterricht ermittelt werden. Für die vorliegende Arbeit wurde ein qualitativer Forschungsansatz ausgewählt. Die Datenerhebung fand mittels einer offenen, schriftlichen Befragung statt. Die Auswertung der Daten erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege bringen wenig Vorerfahrung mit sterbenden Menschen mit. Ihre Befürchtungen beziehen sich auf Ängste vor der Pflege Sterbender und Verstorbener, Umgang mit Angehörigen, Nähe und Distanz sowie Befürchtunge ...

Antoinette Conca
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Für eine proaktive und effektive Austrittsplanung ist die frühe, systematische biopsychosoziale Einschätzung von älteren Patienten im Akutspital notwendig, um Risikopatienten für einen Nachakutpflegebedarf zu identifizieren. Diese Untersuchung hatte zum Ziel, die Eignung, der in Genf entwickelten „Post Acute Care Discharge“ (PACD) Scores, angepasst für den Einsatz im Kantonsspital Aarau, als Screeninginstrumente bei ausgewählten Patienten der medizinischen Universitätsklinik zu untersuchen. Bei 308 Patienten mit Harnwegsinfekten, Stürzen, Synkopen oder Herzinsuffizienz, die von zu Hause ins Spital eintraten, erreichten der PACD (Tag 1) ≥ 8 eine Sensitivität von 90% und Spezifität von 62% bzw. der PACD (Tag 3) ≥ 8 eine Sensitivität von 80% und eine Spezifität von 60% für einen Nachakutpflegebedarf. Die PACDs als Screeninginstrumente erkennen frühzeitig Risikopatienten und unterstützen so eine strukturierte, interdisziplinäre, patientenzentrierte Situationsanalyse und Maßnahmenplanung.

Paul-Werner Schreiner
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