Oct 20, 2019 Last Updated 8:22 PM, Oct 20, 2019

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hpsmedia GmbH
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Sebastian Lindenberg, Kathleen Hirsch
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Angesichts aktueller demografischer Entwicklungen ist ein chronologisches Altern festzustellen, welches im Pflegeberuf einer doppelten Bedeutung zukommt. Durch die Zunahme der mittleren Lebenserwartung ist eine Veränderung der Pflegebedürftigkeit mit Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und –belastungen stationärer Pflegekräfte festzustellen. Parallel dazu ist eine zunehmende Alterung der in der Pflege Tätigen bei gleichzeitig rückläufigen Ausbildungszahlen zu erkennen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, wie sich die Arbeitsbedingungen und -belastungen stationärer Pflegekräfte im altersdifferenzierten Vergleich unterscheiden. Unter der Annahme, dass ältere Pflegekräfte ein höheres Belastungsempfinden aufweisen, bildet die Bewertung der beruflichen Situation sowie die Einschätzung der psychosozialen Belastung den Kern der vorliegenden Untersuchung. Die Untersuchung erfolgte in einem Schwerpunktklinikum mit ca. 450 Betten bei jährlich ca. 25.000 stationär betreuten Patienten. Um diese Fragen einr ...

Barbara Pschichholz, Maria Kunze, Jorun Thoma, Johanna Feuchtinger
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Die Herausforderungen des demografischen Wandels betreffen auch das Gesundheitswesen und die Krankenhäuser. Daher besteht Handlungsbedarf für die Personalpolitik. Im Projekt Silver Nurse 60+ wurde in zwei Fokusgruppen mit Mitarbeitern im Alter 60+ aus dem Pflegedienst am Universitätsklinikum Freiburg (UKF) unter anderem der Frage nachgegangen, welche Bedürfnisse, Probleme aber auch Ressourcen examinierte Pflegende im Alter 60+ in Bezug auf ihre Arbeitsfähigkeit äußern bzw. welche Motive für eine evtl. Altersteilzeit vorlagen. Das Projekt Silver Nurse 60+ orientiert sich an den Arbeiten von Ilmarinen (2011) und Peter und Hasselhorn (2013). Als Ergebnis wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, beispielsweise die Entwicklung intergenerativer Konzepte für Fortbildungen oder Gruppenzusammenstellungen. Da die Zahl der Mitarbeiter im Pflegedienst im Alter 60+ in den nächsten Jahren steigend ist, muss von Seiten des Managements die Beschäftigungsfähigkeit dieser Mitarbeitergruppe zur Deckung des Personalbeda ...

Stefanie Schniering, Andreas Baumeister, Ingrid Darmann-Finck
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Mit der Entwicklung einer problemorientierten Wissensdatenbank für Pflegende soll ein Instrument entstehen, das einige Barrieren mediengestützter Wissensaneignung in der Pflege konstruktiv aufnimmt und den Pflegenden verständliches, evidenzbasiertes und bereits synthetisiertes Wissen zur Verfügung stellt. Im Mittelpunkt des Artikels stehen ausgewählte Aspekte der Bedarfsanalyse der potenziellen Nutzer_innen. Die Datenerhebung erfolgt qualitativ anhand von leitfadengestützten Interviews und Focus-Groups, die inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Die Bedarfsanalyse kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass die Befragten für die Pflegepraxis überwiegend kurze komprimierte Informationen in Form von Kernaussagen und Handlungsanweisungen favorisieren und mit der Datenbank weitreichende Professionalisierungspotenziale assoziieren. Diese Diskrepanz wird in der Diskussion problematisiert und es werden Schlussfolgerungen für die Konzeption und Implementierung der Datenbank gezogen

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Editorial
Andreas Lauterbach
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