Dec 13, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Nicole Oberhänsli, Livia Kiener, André Fringer
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Pflegende Angehörige gelten als „grösster Pflegedienst der Welt“. Aufgrund der demographischen Entwicklung und vermehrter Multimorbidität wird ihre Wichtigkeit weiter steigen. Mithilfe der Studie ermittelten wir das Profil pflegender Angehöriger in der Stadt St. Gallen (Schweiz). Die Studiendaten bezogen sich u.a. auf soziodemographische Charakteristika, das Befinden und die unterstützenden Dienste. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zugang zu pflegenden Angehörigen für Forschende erschwert ist. Im Vergleich mit anderen Studien beziehen sich die Unterschiede vor allem auf soziodemographische Merkmale (z.B. Alter, Beziehungsgrad), den Hauptbeweggrund der Pflegeübernahme sowie die Möglichkeit einer Weiterführung häuslicher Pflege. Der Fragebogen erlaubte es, ein umfassendes Portrait pflegender Angehöriger der Stadt St. Gallen aufzuzeigen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die häusliche Pflege einen kommunalen Charakter hat, der bei der Sozialplanung zu berücksichtigen ist.

Christian Hetzel, Ricardo Baumann, Juliane Diekmann
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Ziel der Untersuchung ist es, den subjektiven Handlungsbedarf zur Verbesserung der Pflegesituation und des eigenen Wohlbefindens sowie das Teilnahmeinteresse an einem mehrtägigen Angebot aus Sicht von pflegenden Angehörigen zu ermitteln. Mittels einfacher Zufallsauswahl aus dem Versichertenbestand der BARMER GEK werden 100 pflegende Angehörige telefonisch befragt. 79 Prozent der Befragten würden teilnehmen. Bei den bis 65-jährigen pflegenden Angehörigen ist das Interesse erhöht (OR=7,2). Mindestens jede zweite Person sieht viel Handlungsbedarf bei Entspannung, Erholung, Rückengesundheit, Wissen über regionale Unterstützungsangebote, Pflegehilfsmittel und Austausch mit Profis. Teils erhöhten Bedarf geben Personen an, die jünger sind, langjährig pflegen, eine Person mit geringerer Pflegestufe pflegen und bereits Angebote genutzt haben. Die Untersuchung rechtfertigt die Entwicklung eines mehrtägigen Angebots.

FH-Prof. Dr. Thomas Boggatz, Christine Wohlschlager
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Kontakte sind ein essenzieller Bestandteil des Wohlbefindens und können bei älteren Menschen beeinträchtigt sein. Ein Einzug ins Betreute Wohnen soll dazu beitragen, entsprechende Einschränkungen zu kompensieren, doch ist bislang nur wenig über die sozialen Kontakte im Betreuten Wohnen bekannt. Diese Studie verfolgte das Ziel, die Typen der Ausrichtung sozialer Kontakte im Betreuten Wohnen zu identifizieren, und Bedürfnisse, Hindernisse und Fördernisse in Bezug auf soziale Kontakte aus der Sicht der dort Wohnenden zu bestimmen. Hierzu wurde eine qualitative Studie in zwei Einrichtungen des Betreuten Wohnens im Bundesland Salzburg durchgeführt. Die Datensammlung erfolgte mit Hilfe halbstrukturierter Leitfadeninterviews und die Auswertung orientierte sich an der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Es wurden fünf unterschiedliche Typen von Ausrichtungen sozialer Kontakte identifiziert: „Integrierte Bewohnerinnen“, „Neuorientierung nach Partnerverlust“, „Begrenzte Familienanbindung“, „Bewohnerinnen ...

Eckart Hammer
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Der Beitrag basiert auf 25 Interviews mit überwiegend älteren Männern in der Betreuung und Pflege von Angehörigen und einer Sichtung anderer Studien. Er zeigt, dass die Pflegeleistung von Männern in der Angehörigenpflege sowohl quantitativ als auch qualitativ meist unterschätzt, bagatellisiert oder übersehen wird. Mehr als ein Drittel aller betreuenden und pflegenden Angehörigen sind Männer, die ihre Aufgaben zumeist in einer guten Kombination von caring for and caring about bewältigen. Die Studie zeigt die subjektive Wirklichkeitssicht der Männer, ihr Erleben und die Ausgestaltung ihrer Pflegerolle. Bei der Bewältigung des wachsenden Pflegenotstandes wird es maßgeblich darauf ankommen, Männer in ihrer quantitativen Bedeutung und spezifischen Leistungsfähigkeit sichtbar zu machen.

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Paul-Werner Schreiner
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Dr. phil. Franco Mantovan
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