Dec 13, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Eva Schulc
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Aktuell liegen in Österreich keine ausreichenden Daten zum Grad der Unabhängigkeit in den Basisaktivitäten des täglichen Lebens bzw. zur Pflegebedürftigkeit von zu Hause lebenden Menschen vor, um den Beratungsbedarf zur Unterstützung eines selbstständigen Lebens abzuleiten. Aufgrund von veränderten Familienstrukturen wurde in der explorativen Querschnittstudie der Frage nachgegangen, „Welche Unterschiede zeigen sich zwischen den Lebensformen alleine vs. nicht alleine zu Hause lebende 70+ jährige Menschen in der funktionalen Gesundheit?“. Ein pflegerisches Assessment unter Einbeziehung aller gemäß ICF-Klassifikation fünf beeinflussender Gesundheitskomponenten diente zur Erfassung einer selbstständigen Lebensführung.

Manuela Pretto
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Komplexe Interventionen wie z.B. klinische Behandlungspfade leisten einen Beitrag zu verbesserten Patientenergebnissen – falls sie denn gut implementiert sind. Sie stellen hohe Anforderungen an die Evaluation: Im Vorfeld müssen Überlegungen zu Kontext und zu angenommenen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen stattfinden und wichtige Stakeholder sollten dabei einbezogen sein. Bevor nach der Wirkung einer Maßnahme gefragt werden kann, muss zuerst deren Implementierung überprüft werden. Andernfalls können Ergebnisse der Wirkungsanalyse nur teilweise mit der Intervention in Verbindung gebracht, und Evaluationsergebnisse können nur schwer für die Verbesserung der Maßnahme genutzt werden.

Sonja Liebig, BScN
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Mit der Diagnose Morbus Parkinson verändern sich alle Lebensbereiche der Patienten. Sie haben fortan mit unberechenbaren Symptomen zu kämpfen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Erstellung einer evidenzbasierten Grundlage für den Pflegeunterricht. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen auf, welche Einschränkungen ihrer Lebensqualität Menschen mit Morbus Parkinson hinnehmen müssen und welche Bewältigungsstrategien sie entwickeln. Ferner geben sie Auskunft darüber, wie Betroffene Tiefenhirnstimulation erleben und wie palliative Bedürfnisse in den fortgeschrittenen Stadien der Krankheit häufig unerfüllt bleiben. Die Behandlung von Menschen mit Morbus Parkinson sollte sich nicht nur auf Medikamente und Tiefenhirnstimulation stützen, sondern gezielte evidenzbasierte pflegerische Interventionen beinhalten. Pflegepersonen sollten ihren Blick für das Krankheitserleben der Patienten schärfen, damit sie auf die vielfältigen Bedürfnisse verständnisvoller eingehen können. Die Verwendung der Ergebnisse dieser ...

Ethical clearing and ethical aspects for research with people with cognitive impairments
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Ein Ethikvotum hilft Forscherinnen und Forschern alle ethisch wichtigen Aspekte im Zusammenhang mit Forschung an und mit Menschen zu beachten. Das Ethikvotum gibt Sicherheit dahingehend, dass alle wesentlichen ethischen Aspekte im Vorfeld eines Forschungsprojektes bedacht und ethische wie rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Ein Ethikvotum schützt vulnerable Gruppen. Darüber hinaus fordern Projektausschreibungen und Organisationen, die Forschungsfördergelder zur Verfügung stellen, zu Recht zunehmend ein Ethikvotum für ein Forschungsprojekt (vgl. Graumann 2011, 256). So wird die Stellung eines Ethikantrages bei einer Ethikkommission für pflegewissenschaftliche Forschung immer wichtiger. Dieser Artikel stellt wesentliche Aspekte und Schritte einer Ethikantragstellung vor und soll Forscherinnen und Forscher dabei unterstützen, einen solchen Antrag zu stellen. Beispielhaft werden dabei zentrale Inhalte bei einer Ethikantragstellung für die Forschung mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen aufgezeigt.