Oct 16, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

Mai 2013RSS

Melanie Messer
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Shared decision-making (SDM) ist ein Interaktionskonzept, das Gesundheitsprofessionen und Patienten gleichberechtigt und aktiv an einem gemeinsamen Entscheidungsprozess beteiligt. Das Potential des Ansatzes für die Pflege in Deutschland wird bisher kaum diskutiert. Allerdings deuten Untersuchungen darauf hin, dass der Wunsch von Patienten zur Ausgestaltung der Entscheidungsfindung häufig weit von der von ihnen erlebten Versorgung abweicht. Der Beitrag gibt daher eine umfassende Einführung in das Konzept des SDM und stellt ausgewählte aktuelle internationale Forschungserkenntnisse und Anwendungsbeispiele vor.

Anja Harder, Susi Saxer
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Viele Patienten und Patientinnen, die an einer neurologischen oder neurochirurgischen Erkrankung leiden, sind auch häufig von Miktionsstörungen betroffen. Deshalb ist es wichtig, dass das Pflegepersonal die Betroffenen kompetent und professionell in ihrer Situation betreuen und begleiten kann. Dazu benötigen die Pflegepersonen ein fundiertes Wissen über die Urininkontinenz und deren Behandlungsmethoden. Um den Wissensstand der Pflegenden und die Praxis bei urininkontinenten Patienten zu ermitteln, wurden 115 Fragebogen verteilt. 93 Fragebogen wurden ausgefüllt zurückgegeben. Die Resultate des Wissensstandes sind bei beiden Berufsgruppen knapp genügend. Es zeigt sich, dass Grundkenntnisse über das Thema Urininkontinenz vorhanden sind, aber das spezifische, vertiefte Wissen fehlt. Auch die Ergebnisse im Praxisteil weisen erhebliche Mängel auf, vor allem im Bereich „Trinkgewohnheiten und Ausscheidungen“. Deshalb sollte der Wissensstand und die praktische Umsetzung zum Thema Urininkontinenz beim Pflegepersona ...

Anja Walter
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Evaluation ist in Bildungseinrichtungen allgegenwärtig. Einführend werden in diesem Artikel deshalb Evaluationsdiskurse angerissen und es erfolgt eine kritische Reflexion von Evaluationsinstrumenten sowie des damit korrespondierenden Lernverständnisses. Die Überlegungen führen zu folgenden Schlussfolgerungen: Es bedarf mehr Reflexion im Evaluationsprozess, der Anerkennung von Grenzen der Evaluation sowie der Ermutigung zur Selbstevaluation und zum Diskurs darüber in Bildungseinrichtungen.

Doris Redecker, Jürgen Glosse
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Qualitätsentwicklung ist ein originärer und integraler Bestandteil der Weiterbildungsprofession. Qualität in der Bildung bedeutet, dass Bildungsanbieter, Bildungsverantwortliche und Teilnehmer begründen können, was sie warum und wie tun. Selbstevaluation in der beruflichen Weiterbildung bietet sich aus Gründen eines andragogischen Bildungsverständnisses an, da die Betroffenen, wie Initiatoren der Weiterbildung, Dozenten, Teilnehmer – selbst in den Stand versetzt werden, über ihre Arbeit nachzudenken und sie gemeinsam weiterzuentwickeln (aus: Reischmann, J. Weiterbildungsevaluation 2006: 106). Der folgende Beitrag befasst sich mit „Evaluation in der beruflichen Weiterbildung“, dargestellt am Beispiel der Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie und dokumentiert die Ergebnisse des Workshops, den wir im Rahmen des internationalen, wissenschaftlichen Kongresses für Pflege- und Gesundheitspädagogik in Bern angeboten haben.

Brigitte Rappl, Charles Graf
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Wie kann Selbstevaluation zu einer lebendigen Schulentwicklung beitragen? Schulen entwickeln sich dank der Anstrengung Vieler und nicht dank der Bemühung Einzelner. Der konsequente Einbezug von Beteiligten und Betroffenen ist unabdingbar für erfolgreiche Selbstevaluationen. Es braucht ein gemeinsames Qualitäts- und Problemverständnis um zu lernen und die Schule weiter zu entwickeln. Es ist nicht wichtig, dass eine Schule ein Qualitätsmanagement hat, sondern dass das Qualitätsmanagement spürbare Auswirkungen erzeugt, sonst ist es letztlich nutzlos.

Damian Miller
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Lehrevaluationen gehören spätestens seit den Bekenntnissen zur Output-Orientierung im Bildungswesen zu den Alltagsroutinen. Der vorliegende Beitrag dekonstruiert anhand vergessener Zusammenhänge die Illusion, dass allein durch die Faktizität von Evaluationen, insbesondere quantitativer Fragebogenevaluationen, die Qualität von Lehr-/Lernarrangements verbessert werde. Evaluationen haben Standards zu genügen, um diese Bezeichnung zu verdienen. Der Beitrag endet mit der Ermutigung, Evaluationen an verbindlichen Zielen und konkreten Zwecken auszurichten, damit die Lehr- und Programmverantwortlichen Feedbacks und Entwicklungshinweise erhalten, um ihre weiteren Aktivitäten zu optimieren. Gleichzeitig wird für den Einsatz verschiedener Methoden plädiert.