Aug 25, 2019 Last Updated 3:19 PM, Aug 20, 2019

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Rocco Umbescheidt
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Die Forschungsarbeit ist die erste systematische Untersuchung von Belastungen, Copingstrategien und Ressourcen von Studierenden während ihrer Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF in der Schweiz. Sie wurde durchgeführt, da nach umfassenden Bildungsreformen ein stetiger Anstieg von Beratungen für Studierende durch den Schulgesundheitsdienst an einer Höheren Fachschule festgestellt wurde. Angesichts fehlender Grundlagendaten und der Forschungslage in der Schweiz wurde eine erste Datengrundlage erarbeitet, die Belastungen, Bewältigungsstrategien und Ressourcen systematisch darstellt und es ermöglicht die Angebote des Schulgesundheitsdienstes und des kantonalen Netzwerks gesundheitsfördernder Schulen zielgerichteter auszurichten.

Daniela Deufert, Franco Mantovan, Sabine Huber, Elke Knitel-Grabher, Elfriede Fritz
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Demenzerkrankungen sind der häufigste Grund für die Aufnahme in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung. Langzeitpflegeeinrichtungen stehen heute vor der großen Herausforderung, die Lebensqualität der stetig wachsenden Gruppe von Demenzkranken, durch eine adäquate Betreuung zu fördern. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen von demenzkranken Bewohnern gerecht zu werden, erweist sich die traditionelle Heimversorgung immer mehr als ungeeignet. Angemessene Versorgungskonzepte in stationären Altenpflegeeinrichtungen sind vermehrt auf soziotherapeutische Unterstützung ausgerichtet. Vor allem die durch eine Demenzerkrankung verursachten Beeinträchtigungen, wie z. B. die reduzierte Kommunikationsfähigkeit, die Orientierungslosigkeit oder Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten sollen durch ein entsprechendes Milieu verringert oder im Verlauf verlangsamt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Auswirkungen von speziellen Betreuungseinheiten auf demenzkranke Bewohner in zwei Südtiroler Altenheimen aufzu ...

Carola Münch, Jörg Klewer
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Sturzereignisse von Patienten sind für Krankenhäuser weiterhin eine Herausforderung. Ziel der Untersuchung sollte es daher sein, die Sturzereignisse von Patienten eines Krankenhauses der Regelversorgung zu analysieren, dabei sollte geprüft werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme sedierender Medikamente und eingetretenen Sturzereignissen gab. Die Untersuchung erfolgte in einem Akutkrankenhaus mit 217 Betten. Retrospektiv wurden 106 Sturzereignisse stationärer Patienten eines 16monatigen Erhebungszeitraumes ausgewertet. Die Sturzinzidenz betrug 1,5 Sturzereignisse pro 1.000 Belegungstage. Durchschnittlich waren gestürzte Patienten 78 Jahre alt. 90 Sturzereignisse erfolgten auf den internistischen Stationen. Während der Nachtschicht ereigneten sich 55 Stürze. Zu den häufigsten intrinsischen Risikofaktoren zählten in jeweils 64 Fällen kognitive Beeinträchtigungen sowie ein verändertes Aus-scheidungsverhalten. Sedierende Medikamente wurden während des Sturzzeitraumes in 55 Fällen verabreicht, dabei ...

Mathias Bonse-Rohmann, Annette Riedel, Bianca Bertsch, Birte Kimmerle, Johanna Göpfert, Anke Wagner
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Analog zur Strukturierung des im Rahmen des Kongresses „Lernwelten 2012“ durchgeführten Workshops „Übergänge gestalten – Durchlässigkeit fördern: Entwicklung und Evaluation bedarfsgerechter Studienbedingungen für pflegeberuflich Qualifizierte“ wird zunächst ein „Innovationsprojekt im Rahmen der BMBF-Initiative ANKOM-Übergänge“ vorgestellt, wobei zwei Zielsetzungen verfolgt werden. So wird einleitend mit der ersten Zielsetzung – der Präsentation der Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Verfahrens und entsprechender Instrumente zur Anrechnung pflegeberuflich erworbener Kompetenzen auf Bachelor-Studiengänge – an das Leitthema der Lernwelten 2012 „Evaluation, Metakognition und Assessment“ angeknüpft. Die zweite Zielsetzung verfolgt, entsprechend der Intention eines Workshops, eine aktive Einbeziehung der Expertisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei werden sowohl die Pers-pektive der beruflichen als auch der hochschulischen Bildung in einen weiteren Entwicklungsschritt des zuvor vorgestellten Forsch ...

Katrin S. Rohde
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Die vorliegende qualitative Evaluation zum Lernerleben beim Lernen mit komplexen Lernsituationen (LmL1) im Sinne von komplexen Aufgaben zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, inwiefern durch das handlungsorientierte Lernen mit Lernsituationen ein Lernprozess gefördert und als solcher erlebt wird. Weiterhin geht die Analyse den Bedingungen nach, die den praxistauglichen und fundierten Lerngewinn erhöhen. Mittels qualitativer Interviews (44 Lernende [Gruppen- interviews] und Einzelinterviews mit 2 Absolventinnen und 6 Lehrenden) wurde als Grundlage der Auseinandersetzung eine Rekonstruktion der Sicht von Lernenden und Lehrenden angestrebt, um so Stärken, aber auch Schwächen des Lernens mit LmL als Form des kooperativen Lernens zu erfassen und als Grundlage für weitere Entwicklungen zu nutzen.