Oct 16, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Anke Erdmann, Wilfried Schnepp
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Da die Integrative Validation (IVA), eine in Deutschland praktizierte Weiterentwicklung der Validation nach Feil bislang kaum erforscht ist, zielt dieser Artikel auf die Entwicklung eines Forschungsdesigns für eine qualitative Evaluationsstudie ab, indem methodologische und ethische Überlegungen zur Durchführung einer solchen Studie dargestellt werden. Für den Evaluationsgegenstand der Integrativen Validation ist dabei besonders das Modell der Dialoggesteuerten Evaluation geeignet, da in diesem die Werte, Annahmen, Anliegen und Spannungsthemen (values, claims, concerns and issues) der verschiedenen Stakeholder (Pflegende, Angehörige, IVA-Trainer, Ärzte) einbezogen und zu einer gemeinsamen Perspektive bezüglich des Evaluationsgegenstandes verdichtet werden. Ethische Argumente für und wider einer Teilnahme von Menschen mit Demenz werden dargelegt und die Entscheidung der Ethikkommission diskutiert. Anhand der Planung des Evaluationsprozesses zur Praxis der Integrativen Validation in einem Pflegeheim wird aufgez ...

Annerose Bohrer
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Empirische Erkenntnisse über das informelle Lernen in der praktischen Pflegeausbildung bieten wichtige Anhaltspunkte für die Reflexion und Gestaltung von Evaluationen in der Praxis. Im folgenden Beitrag stehen Erkenntnisse über verborgene Strategien der L

Karin Reiber, Bärbel Wesselborg
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Das hier vorgestellte Verfahren greift die von einer Arbeits- und Forschungsgruppe um Andreas Helmke entwickelten und evaluierten Methoden und Instrumente „Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung“ (EMU) (vgl. Helmke/Helmke/Lenske et al., 2011) auf und adaptiert sie für die Unterrichtsentwicklung in der Pflegeausbildung. Evidenzbasierung ist im Zusammenhang mit Evidence based Nursing and Caring (EbN) bekannt. EbN steht für eine Pflegepraxis, die bei pflegespezifischen Entscheidungen externe Evidenz einbezieht, d.h. vorliegende Ergebnisse der Pflegeforschung im Rahmen eines elaborierten Verfahrens erschließt und implementiert. Der hier vorgeschlagene Beitrag wendet Evidenzbasierung darauf an, Evaluation gezielt zur Unterrichtsentwicklung zu nutzen, indem sie einerseits auf der Basis empirisch abgesicherter Qualitätsmerkmale von Unterricht erfolgt und andererseits verschiedene Akteursperspektiven in die Auswertung einbezogen werden.

Manela Glarcher, Christine Foussek, Andreas Sandner-Kiesling
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Zur Erhebung und Bewertung des Schmerzmanagements auf Intensivstationen existieren nur wenige aussagekräftige Studien. Am Landeskrankenhaus Universitätsklinikum Graz werden im Rahmen des Projekts „Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement“ gezielt Maßnahmen in der Versorgung von akuten Schmerzen gesetzt. Diese Untersuchung unterstützt die Umsetzung eines interdisziplinären Schmerzmanagements bei erwachsenen Intensivpatienten, indem Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien für Intensivstationen entwickelt worden sind. Mithilfe dieser Kriterien konnte durch eine Befragung von sieben Intensivstationen die IST-Situation des Schmerzmanagements in einer Pilottestung erfasst werden. Dabei wurde ein Bedarf an klar definierten Strukturen und Prozessen sowie in der gezielten Schulung aller Aspekte des Schmerzmanagements festgestellt. Die IST-Erhebung war der Ausgangspunkt für das bereits eingeleitete Projekt „Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement“ 2011.