Dec 08, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Maya Shaha, Silvia Käppeli, Wilfried Schnepp
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Theorieentwicklung in der Pflegewissenschaft ist ein wichtiges Element einer Disziplin, um Wissen für die Praxis bereit zu stellen. Gerade in Bezug auf Krebserkrankungen existieren wenig spezifische Theorien. Jedoch könnten theoretische Konzepte für die Betreuung von Menschen mit Krebs zusätzliche Grundlagen liefern. Es existieren verschiedene Vorgehensweisen und Ansätze zur Theoriebildung. Je nach Ansatz sind die entwickelten Theorien weniger abstrakt und haben so einen kürzeren Weg in die Praxis zurück. Anhand der „Omnipräsenz von Krebs“ soll in diesem Artikel die Theoriebildung exemplarisch aufgearbeitet sowie der Einbezug von phänomenologischen Forschungsansätzen vertreten werden. Anhand von fünf Studien wird die Erarbeitung der Omnipräsenz von Krebs aufgezeigt. Dabei handelt es sich um eine phänomenologische Studie, eine systematische Literaturübersicht mit Konzepterweiterung und eine Konzeptanalyse, eine qualitative Sekundäranalyse sowie eine Querschnittsstudie. Mit Hilfe von retroduktiven Theoriebildun ...

Helmut Freudenthaler, Gerhard Müller
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Studien an Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen bzw. -studentInnen zeigten, dass deren gesundheitsrelevante Lebensweisen und deren Gesundheitszustand im Vergleich zur Gesamtbevölkerung signifikant weniger beachtet bzw. praktiziert wurden. Dabei sind Auszubildende in Gesundheitsberufen schon während der Ausbildung hohen Belastungen ausgesetzt. Ziel der Studie war es daher, Daten zum Gesundheitsempfinden und -verhalten der Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege in Oberösterreich zu erheben. Die Ergebnisse der repräsentativen, quantitativ-deskriptiven Untersuchung zeigen, dass auch die oberösterreichischen Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen im Vergleich zur altersäquivalenten Bevölkerung und den österreichischen SchülerInnen ihre Gesundheit schlechter einschätzen, verstärkt psychische und physische Beschwerden aufweisen und in ihrem Gesundheitsverhalten teilweise schlechter abschneiden.

Janine Romppel, Marco Kachler
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Der Studienbegleitende Internetsupport von Präsenzlehre (Stud.IP) wird als Open-Source-Software überwiegend von Fachhochschulen (HS Wismar, FHS Trier, HS Osnabrück, FHS Flensburg) und Universitäten (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Uni Bremen, Uni Bielefeld, Uni Rostock u.a.) als eine Art eCampus zur Unterstützung der Lehre genutzt. Jede dritte Hochschule in Deutschland setzt Stud.IP für das e-Learning und die Verwaltung ein (vgl. www.data-quest.de). Neben den organisatorischen und kommunikativen Komponenten zur Unterstützung der Präsenzlehre und zur Informationsweitergabe an Studierende (Dateiablage, Terminverwaltung, Teilnehmermailings) können über das Stud.IP-System die von den Studierenden besuchten Lehrveranstaltungen über Evaluationen beurteilt werden. Tatsächlich gibt es auch im Bildungssektor der Weiterbildung ebenso Bedarf nach einer internetbasierten Lösung zur Unterstützung und Evaluation von Lehre und Organisation.

Ute Maurer, Nicole Sibyl, Bernadette Wolfinger, Julia Sommer, Rouven Schulz, Stefan Traint
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Die Überführung der verschulten Ausbildungen diverser MTD-Berufe in Fachhochschulstudiengänge stellt einen großen Umbruch innerhalb dieses Sektors dar. Besonders deutlich zeigt sich dies durch die Bildungsmöglichkeiten auf akademischer Ebene, bestehend aus Bachelor-, Master- und Doktorats/PhD-Studium. Speziell im Bereich der Biomedizinischen Analytik wird dadurch eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes begünstigt. Ziel dieser Studie ist es, die am derzeitigen Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationsanforderungen und Kompetenzen zu identifizieren und hinsichtlich der Ausbildungsinhalte des FH Curriculums zu vergleichen. Zudem erfolgt eine Bezugnahme auf das laut FH-MTD-Gesetz vorgeschriebeneAnforderungsprofil. Der Schwerpunkt dieser Untersuchung widmet sich der Frage, inwieweit sich Auswirkungen des Strukturwandels auf den Arbeitsmarkt in der Biomedizinischen Analytik zeigen bzw. gemäß welchen Anforderungen das Ausbildungssystem anzupassen wäre.

Hansruedi Kaiser
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Metakognition bedeutet wörtlich zuerst einmal nichts anderes, als dass eine Kognition meta zu einer anderen Kognition steht, dass ein Teil des Denkens einer Person sich Gedanken über einen anderen Teil des Denkens macht. Solche reflexiven Beziehungen im Denken lassen sich im Rahmen beruflicher Bildung an verschiedenen Stellen nutzen. Besonders interessant sind die beiden folgenden Momente: Sich Einarbeiten in die aktuelle Praxis und Übergang zu einer veränderten Praxis. Im ersten Fall stellt sich die Frage des Verhältnisses von Theorie und Praxis. Hier kann theoriegeleitetes Denken als Metakognition gegenüber dem erfahrungsbasierten Wissen helfen, die Erfahrungen einzuordnen, zu beleuchten und zu bewerten. Im zweiten Fall, beim Übergang zu einer neuen Praxis, kommt dazu, dass Erfahrungen, die man beim Erlernen der ersten Praxis gemacht hat, nützlich sein können, um sich schneller in der neuen Praxis einzuleben. Hier sind metakognitive Reflexionen der eigenen Lernvorgänge hilfreich. Will man beide Fälle im Rah ...