Jun 18, 2019 Last Updated 8:11 AM, Jun 17, 2019

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Maya Shaha, Silvia Käppeli, Wilfried Schnepp
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In der Pflegewissenschaft geben der Einsatz von Theorien und der daraus folgende Gewinn immer wieder Anlass zu Diskussionen. Ein Hauptvorwurf ist, dass Pflegetheorien als sehr abstrakt und wenig praxisnah gelten. Jedoch gibt es wenige Indikatoren, um das Abstraktionsniveau von Theorien und die damit verbundene Reichweite zu bestimmen. Im vorliegenden Artikel werden Fragen basierend auf die Definitionen und Grundannahmen von Theorien erstellt. Damit werden anschließend drei ausgesuchte Theorien auf ihr Abstraktionsniveau und Reichweite untersucht. Es wurden 18 Fragen zu den drei Bereichen „Zweck der Theorie“, „Aufgabe der Theorie“ und „Beschreibung der Theorie“ entwickelt. Diese 18 Fragen wurden auf die Theorie der Adaptation von Sister Callista Roy, die Theorie zur Unsicherheit von Merle M. Mishel und die Theorie der Omnipräsenz von Krebs von Maya Shaha angewendet.

Matthias Ernst, Wolfgang Seger
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In einer systematischen Literaturstudie wird der Fragestellung nachgegangen, welche sozialen und krankheitsbedingten Faktoren sich auf die Lebenserwartung von pflegebedürftigen Menschen mit Demenz auswirken, und welche positiven oder negativen Effekte diese bewirken. Es werden insbesondere Verbindungen zwischen einer reduzierten Lebensqualität, Veränderungen des Versorgungssettings, dem Auftreten von Belastungssituationen und einer reduzierten Lebenserwartung dargestellt. Daraus lassen sich Grundlagen für zukünftige Forschungsansätze in einem mehrdimensionalen Setting ableiten mit dem Ziel, die verschiedenen Einflussfaktoren und Untersuchungssettings miteinander zu verbinden.

Tom Schaal, Tonio Schönfelder, Julia Fritz, Jörg Klewer, Joachim Kugler
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Die Qualität von Dienstleistungen kann als Wettbewerbsvorteil verstanden werden, wenn sich diese im Vergleich zu Mitbewerbern unterscheidet. In Deutschland findet vor dem Hintergrund einer Transparenzförderung seit dem Jahr 2009 eine Qualitätseinschätzung von Pflegeeinrichtungen im Sinne einer Benotung statt, deren Ergebnisse veröffentlicht werden. Im Rahmen dieser Untersuchung sollte untersucht werden, ob Qualitätsverbesserungen im zeitlichen Verlauf innerhalb von vier Bewertungsbereichen und einer daraus gebildeten Gesamtnote aufgrund der jährlichen Überprüfungen vorlagen und inwiefern sich die Qualitätsergebnisse in Abhängigkeit der Trägerschaft bzw. in Bezug zum Bundeslanddurchschnittswert unterschieden. In die Analyse wurden 236 Prüfungsergebnisse von Pflegeeinrichtungen des Direktionsbezirkes Dresden aus den Jahren 2009 bis 2011 eingeschlossen. Unter Anwendung nicht-parametrischer Tests wurden statistisch signifikante Unterschiede in verschiedenen Bewertungsbereichen festgestellt. Zwischen kommunal, fre ...

Mechthild Löwenstein, Karl-Heinz Sahmel
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Die vielfältigen Veränderungen der Lehr-Lernkultur in der Pflegeausbildung machen sowohl eine grundsätzliche als auch eine sehr konkrete Auseinandersetzung erforderlich. Auf der prinzipiellen Ebene gilt es, die breiten Anregungen des Konstruktivismus kritisch zu hinterfragen und konstruktiv mit Perspektiven von Bildung zu verknüpfen. Der Blick auf die Subjektbindung von Lernen sollte nämlich nicht die Notwendigkeit von Bildung und die pädagogische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen verhindern. Zur Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung werden auf der konkreten Ebene Lernstrategien thematisiert und darüber hinaus mit kriteriengeleiteten Lernportfolios angeleitet und individuell geübt. Gezielte Reflexionen über das eigene Lernen (Metakognition) sind das Herzstück der Portfolioarbeit. Lernprozesse aus der Perspektive der Schüler werden sichtbar und der Selbst- und Fremdreflexion zugänglich. Das Nachdenken über das eigene Lernen findet dabei auf zwei Ebenen statt. Einerseits werden im Verlauf der Aus ...