Mar 21, 2019 Last Updated 11:55 AM, Mar 21, 2019

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Juliane Dieterich
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Die outcomes beruflicher Bildung sind im Zuge der europäischen Bemühungen um die Transparenz von Bildungsabschlüssen sowie im Kontext der Orientierung am Leitziel der beruflichen Handlungskompetenz verstärkt in den Fokus der berufs- und pflegepädagogischen Debatte gerückt. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag dargestellt, welche Bedeutung einer differenzierten, verständlichen Formulierung von Lernergebnissen für den schulischen Teil der Ausbildung zukommt. Insbesondere wird beschrieben, wie diese Herausforderung im Rahmen schulischer Lehrplanarbeit an Pflegeschulen mit Hilfe einer zweidimensionalen Matrix (Anderson/Krathwohl, 2001) systematisch unterstütz werden kann.

Ulrike Auböck, Christa Them, Andrea Haselwanter-Schneider
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Gesundheitspolitische und gesellschaftliche Entwicklungen erfordern eine zunehmende Verlagerung der theoretischen Pflegeausbildung in den tertiären Bereich. Die Resultate dieser Veränderung betreffen auch die praktischen Anteile der Ausbildung. Die vorliegende Arbeit verfolgt die Identifikation von Tätigkeiten, Aufgaben sowie notwendiger Kompetenzen von Praxisanleitern in der praktischen Ausbildung von Bachelorstudierenden der Pflege. Im Rahmen einer schriftlichen Befragung werden die Meinungen von 14 Experten dargestellt. Die Resultate weisen auf eine künftig veränderte sozial-berufliche Rolle akademischer Pflegekräfte hin. Weiters zeigt sich, welche Veränderungen die künftige sozial-berufliche Rolle von Praxisanleitern betreffen und welche zusätzlichen Qualifikationen und Kompetenzen erforderlich sein werden. Weitere Ergebnisse geben Auskunft über Strukturen und Prozesse, die anleitungsspezifische Aktivitäten von Praxisanleitern betreffen und deuten darauf hin, dass sie die Qualität der praktischen Ausbildu ...

Astrid Bastian, Matthias Ernst, Wolfgang Seger
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Die im Internet nach der Pflegetransparenzvereinbarung veröffentlichten Ergebnisse der vom MDK durchgeführten Qualitätsprüfungen stationärer Pflegeeinrichtungen (n=1431) sowie deren Pflegetagessätze wurden miteinander verglichen. Ziel war eine Untersuchung über den Zusammenhang zwischen den veröffentlichten Informationen zur Qualität von Pflegeeinrichtungen und deren Vergütungshöhe. Lediglich zwischen den durchschnittlichen Pflegesätzen und den Noten der Qualitätsbereiche I (Kor -0,13) und III (Kor -0,179) sowie dem Gesamtheimentgelt und den Gesamtnoten (Kor -0,179) ist ein äußerst schwacher negativer Zusammenhang erkennbar (p

Andreas Fraunhofer
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Aus der Hilfsbedürftigkeit der Bewohner und Patienten entsteht ein asymmetrisches Verhältnis der Abhängigkeiten. Die Autonomie und die Selbstbestimmung der Patienten, die eine würdevolle Behandlung gewährleisten sollen, sollten nicht nur als rechtliche Verankerung sondern auch als Maxime verstanden werden. Doch wann steht einem Menschen das Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung zu? Post-Person ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer öfter mit höchst demenziell erkrankten Patienten in Verbindung gebracht wird und gleichzeitig als Legitimation herangezogen werden kann, um diese Rechte abzusprechen. Die Folgen dieser Aberkennung wären nicht nur die Legitimation, sondern sogar die Forderung der aktiven Sterbehilfe zum Beispiel bei schweren Formen der Demenz.

Sabine Schrank, Angelika Zegelin, Herbert Mayer, Hanna Mayer
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Bewegung stellt ein zentrales Grundbedürfnis des Menschen dar, deren Verlust schwerwiegende Folgen für das Leben und die Lebensgestaltung birgt. Dennoch wird Bettlägerigkeit und damit einhergehender Pflegebedürftigkeit noch immer kaum Beachtung geschenkt. Entscheidend für die Bettlägerigkeit ist der Eintritt in die Ortsfixierung, dh. der Mensch ist nicht mehr in der Lage sich selbst zu transferieren. Ziel dieser Pilotstudie, mittels quantitativer Querschnittserhebung in 12 Einrichtungen, war die erstmalige Erfassung der Prävalenz von Bettlägerigkeit und Ortsfixierung in der geriatrischen Langzeitpflege. Im Zuge dieser Studie wurden alle BewohnerInnen mittels eines standardisierten Fragebogens zu Bettlägerigkeit und Ortsfixierung eingeschätzt. Zusätzlich wurden ExpertInneninterviews mit Pflegedienstleitungen der teilgenommenen Einrichtungen geführt, um erste Einflussfaktoren auf die Entstehung dieser Phänomene aus deren Sicht zu identifizieren. Mit dieser Untersuchung (n=3054) liegen erstmals Zahlen zur Pr ...

Manuela Grieser, Stefan Kunz, Christoph Abderhalden
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Berufliche Handlungskompetenzen in der Pflege sollten nach dem Ansatz des situierten Lernens anhand konkreter praxisnaher Situationen gefördert und geprüft werden. Die Ziele des Projektes waren (1) anhand einer Literaturrecherche zu erfassen, welche Instrumente sich eignen, Kompetenzen in der Praxis zu messen. (2) Es wurden praktische Fallsituationen erhoben, welche in objektiv strukturierte Lern- oder Prüfungssituationen transformiert werden sollen. Im Artikel werden verschiedene Assessmentinstrumente aus der Literaturrecherche vorgestellt und es wird anhand einer Fallbeschreibung die Entwicklung einer konkreten Lern- oder Prüfungssituation aufgezeigt.