OPTIMA – Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment - Projektbeschreibung der Phase I

Im Rahmen eines multiprofessionellen Qualitätsmanagement- und Forschungsprojektes wird im Zeitraum von November 2009 bis Dezember 2012 am Kantonsspital Aarau unter Beteiligung nachsorgender Institutionen die interdisziplinäre OPTIMA-Studie durchgeführt. OPTIMA steht für „Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment“. Ziel der Studie ist neben der Optimierung von Patientenpfaden die Gewährleistung einer patientenzentrierten und gleichzeitig kosteneffizienten Behandlung und Betreuung hinsichtlich der bevorstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRG) in der Schweiz in 2012.
Autor/in/nen
Antoinette Conca, Rita Bossart, Katharina Regez, Ursula Schild, Gabriela Wallimann, Ruth Schweingruber, Virpi Hantikainen, Petra Tobias, Werner Albrich, Kristina Rüegger, Frank Dusemund, Ulrich Bürgi, Thomas Sigrist, Stefan Mariacher-Gehler, Andreas Hub, Antoinette Conca, MNS Fachabteilung Pflegeentwicklung, Pflege/MTTD Kantonsspital Aarau AG Tellstrasse CH-5001 Aarau Tel: +41 (0)62 838 43 74 Antoinette.conca@ksa.ch Dr. phil. Rita Bossart Katharina Regez Ursula Schild Gabriela Wallimann Ruth Schweingruber Petra Tobias Dr. med. Werner Albrich Kristina Rüegger Dr. med. Frank Dusemund Dr. med. Ulrich Bürgi Prof. Dr. med. Andreas Huber Prof. Dr. med. Beat Müller Barbara Reutlinger, MScN Kantonsspital Aarau Dr. med. Thomas Sigrist Klinik Barmelweid Dr. med. Stefan Mariacher-Gehler aarReha Schinznach Dr. med. Schütz Philipp Kantonsspital Aarau, Harvard School of Public Health Dr. phil. Virpi Hantikainen Institut für Angewandte Pflegewissenschaft, Fachhochschule St. Gallen Antoinette Conca, Rita Bossart, Katharina Regez, Ursula Schild, Gabriela Wallimann, Ruth Schweingruber, Virpi Hantikainen, Petra Tobias, Werner Albrich, Kristina Rüegger, Frank Dusemund, Ulrich Bürgi, Thomas Sigrist, Stefan Mariacher-Gehler, Andreas Huber, Philipp Schütz,, Beat Müller, Barbara Reutlinger Im Rahmen eines multiprofessionellen Qualitätsmanagement- und Forschungsprojektes wird im Zeitraum von November 2009 bis Dezember 2012 am Kantonsspital Aarau unter Beteiligung nachsorgender Institutionen die interdisziplinäre OPTIMA-Studie durchgeführt. OPTIMA steht für ?Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment?. Ziel der Studie ist neben der Optimierung von Patientenpfaden die Gewährleistung einer patientenzentrierten und gleichzeitig kosteneffizienten Behandlung und Betreuung hinsichtlich der bevorstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRG) in der Schweiz in 2012. Im Rahmen einer ersten Studienphase von Oktober 2009 bis April 2010 (OPTIMA I) wurde mithilfe des ?Post Acute Care Discharge scores? (PACD) bei 240 Patienten mit Infekten der unteren Atemwege das Risiko hinsichtlich des Bedarfs einer Nachbetreuung nach dem Aufenthalt im Spital in einer nachfolgenden Institution (Nachakutpflegebedarf) ermittelt. Außerdem wurde zu Beginn und im Verlauf der stationären Behandlung anhand des Selbstpflegeindex (SPI) die Fähigkeit der Patienten für sich selbst zu sorgen eingeschätzt. Bei 55% (N = 202) der Patienten zeigte sich beim PACD ein mittleres bzw. hohes Risiko für einen Nachakutpflegebedarf. Im SPI wiesen 38% (N = 217) eingeschränkte Selbstpflegefähigkeiten auf. Patienten konnten ? auch nachdem sie medizinisch als stabil eingestuft wurden ? das Spital nicht verlassen, da kein Platz in einer nachsorgenden Institution (Rehaklinik, Ferienbett, Kur) frei war, dies war bei 43 (69%) der insgesamt 62 pflegerischen Gründen für eine Verzögerung der Fall. Der Frage, ob sie sich eine Nachsorge auf einer ?Nurse-Led Unit? (NLU) vorstellen könnten, stimmten 62% (N = 141) der medizinisch stabilen Patienten zu. Ein Drittel der Patienten (N = 124) äußerten trotz medizinischer Stabilität Angst bezüglich der Rückkehr nach Hause, weil sie sich für die Alltagsbewältigung körperlich zu schwach oder zu unsicher fühlte,
Abstract
A multi-professional quality management and research project OPTIMA with the participation of post-acute care institutions is conducted in the period of November 2009 until December 2012 at the cantonal hospital Aarau. OPTIMA stands for „optimized patient transfer by innovative multidisciplinary assessment“. A goal of the study is apart from the optimization of patient pathways the provision of a patient-centered and at the same time cost-effective treatment and care in view of the introduction of diagnosis related groups (DRG) based reimbursement in Switzerland in 2012.
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