Apr 01, 2020 Last Updated 3:17 PM, Mar 20, 2020

Mai 2012RSS

Andreas Lauterbach
0 eingereichte gutachten

In nahezu allen europäischen Ländern herrscht heutzutage ein Mangel an qualifizierten Pflegekräften. Auch in Deutschland wird sich dieser Mangel in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für den Pflegeberuf; zudem zeigen internationale Studien, dass insbesondere die Pflegenden in Deutschland deutlich unzufriedener mit ihrem Beruf sind. So gaben in der letzten europäischen Studie zur Berufszufriedenheit in der Pflege (NEXT-Study) gerade einmal 46% der Pflegenden an, mit ihrem Beruf zufrieden zu sein. Damit gehört Deutschland mit Polen und der Slowakei zu den Schlusslichtern, während beispielsweise unsere Nachbarländer Niederlande und Norwegen jeweils Werte von 80% und mehr erreichen. An der Spitze der Demotivatoren stehen die mangelnde Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren und die Arbeitsplatzsituation. Dabei sind es gerade die jungen und die gut qualifizierten Pflegenden, die den Ausstieg ganz besonders erwägen: „Die motivierten Aussteiger sind jung, gut ausg ...

Torben Rupprecht
0 eingereichte gutachten

In Deutschland ist ein zunehmender Pflegefachkräftemangel zu beobachten, der sich bedingt durch den demografischen Wandel weiter verstärken wird. Vor diesem Hintergrund wird die Rekrutierung von Gesundheits- und Krankenpfleger(inne)n auf dem externen Arbeitsmarkt für Krankenhäuser zunehmend wichtiger werden (Hoye, 2008). Um sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können, müssen Krankenhäuser ihr Personalmarketing auf die Bedürfnisse der Gesundheits- und Krankenpfleger(innen) ausrichten. Aus der Bedürfnisorientierung einerseits und der Heterogenität der Bedürfnisse andererseits ergibt sich die Notwendigkeit einer differenzierten Marktbearbeitung mittels des Konzepts der Marktsegmentierung (Freter, 2008). Eine empirische Studie zur Segmentierung von Gesundheits- und Krankenpfleger(inne)n in deutschen Krankenhäusern anhand des Nutzens, den sie in einem neuen Arbeitsplatz suchen, wurde bisher nicht durchgeführt. An dieser Stelle setzt die vorliegende explorative Studie an, in der drei relativ homogene G ...

Jenny Irrling
0 eingereichte gutachten

Gesundheitsförderung im Bereich des Ernährungsverhaltens hat zum Ziel, chronische Erkrankungen zu vermeiden und hinauszuzögern, aber auch das individuelle Wohlbefinden und somit die Lebensqualität zu steigern. Aufgrund der Zunahme chronisch ernährungsmitbedingter Erkrankungen und den damit einhergehenden steigenden Kosten stellt sich die Frage, wie sich Menschen in Deutschland ernähren und welche Zielgruppe den größten Handlungsbedarf bezüglich gesundheitsfördernder Interventionen aufweist. Folglich werden im weiteren Verlauf zwei Verzehrerhebungen miteinander verglichen, um diejenige Zielgruppe zu identifizieren. Es zeigte sich, dass die Altersgruppe 50plus zum einen ein negativeres Ernährungsverhalten aufweist als jüngere Altersgruppen, zudem aber das größte Interesse an ernährungsbasierten Themen zeigt. Weiterhin wird festgehalten, dass das Essen eine soziale Verhaltensweise darstellt und daher Interventionen für Ehepartner bzw. Lebensgemeinschaften eine größere Nachhaltigkeit haben könnten.

Edith Ellecosta, Sabine Huber, Franco Mantovan
0 eingereichte gutachten

Postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV [engl.]: postoperative nausea and vomiting) gehören zu den häufigsten postnarkotischen Komplikationen. Das Auftreten von PONV hängt zum Teil von patientenbezogenen Faktoren ab. Ebenso spielen Faktoren, die den chirurgischen Eingriff selbst, die Vollnarkose und die Verabreichung von Medikamenten betreffen, eine Rolle. Postoperative Übelkeit und Erbrechen haben einen negativen Einfluss auf die Patientenzufriedenheit. Die durch PONV verursachten Kosten belasten das Gesundheitswesen. Da die Inzidenz von PONV bei 20-30% aller Patienten mit chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose liegt und derzeit noch kein Medikament auf dem Markt ist, welches PONV bei einem bestimmten Patientenkontingent oder nach einem chirurgischen Eingriff verhindern könnte, werden in der Literatur auch alternative oder komplementäre Methoden zur Vorbeugung von PONV beschrieben. Neben der Einhaltung von ASA- und ASPAN-Leitlinien wird in Studien die Wirkung der Verabreichung von Sauerstoff und intrave ...

Antoinette Conca, Rita Bossart, Katharina Regez, Ursula Schild, Gabriela Wallimann, Ruth Schweingruber, Virpi Hantikainen, Petra Tobias, Werner Albrich, Kristina Rüegger, Frank Dusemund, Ulrich Bürgi, Thomas Sigrist, Stefan Mariacher-Gehler, Andreas Hub

Im Rahmen eines multiprofessionellen Qualitätsmanagement- und Forschungsprojektes wird im Zeitraum von November 2009 bis Dezember 2012 am Kantonsspital Aarau unter Beteiligung nachsorgender Institutionen die interdisziplinäre OPTIMA-Studie durchgeführt. OPTIMA steht für „Optimierter Patienten-Transfer durch innovatives multidisziplinäres Assessment“. Ziel der Studie ist neben der Optimierung von Patientenpfaden die Gewährleistung einer patientenzentrierten und gleichzeitig kosteneffizienten Behandlung und Betreuung hinsichtlich der bevorstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRG) in der Schweiz in 2012.

Jochen Meyer, Nina Fleischmann
0 eingereichte gutachten

IT-gestützte Pflegedokumentation hält mehr und mehr Einzug in den Arbeitsalltag der beruflich Pflegenden. Als einer der bedeutendsten Einsatzbereiche von Informationstechnologie in der Pflege gilt das Pflegedokumentationssystem, das die Aktivitäten des Pflegeprozesses erfasst. Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss die Anwendung eines IT-gestützten Pflegedokumentationssystems auf die Qualität der Pflegedokumentation hat. Dazu wurden handschriftliche und IT-gestützte Pflegedokumentationen hinsichtlich ihrer Qualität untersucht und verglichen. Dabei zeigt sich unter Anwendung eines IT-gestützten Pflegedokumentationssystems eine Erhöhung der Qualität gegenüber der handschriftlichen Pflegedokumentation.

Christine Halbig, Eva-Maria Panfil
0 eingereichte gutachten

Die Pflege ist in den deutschsprachigen Ländern gesetzlich verpflichtet, eine auf dem aktuellen Stand des Wissens basierende Praxis anzubieten. Unzureichend ausgebildete Kompetenzen bezüglich des Suchens, Findens und Bewertens von Forschungsliteratur stellen erhebliche Barrieren für eine evidence-basierte Praxis dar. Die Analyse 12 nationaler und internationaler Datenbanken zeigte, dass diese sowohl inhaltlich und strukturell kaum zu vereinheitlichen sind. Keine Datenbank kann für die bei den meisten Pflegenden vorhandenen Ressourcen als „beste“ zur Beantwortung klinisch-relevanter Fragestellungen aus der Pflegepraxis bewertet werden. Nutzer sollten deswegen die Kompetenz für die Nutzung mehrerer Datenbanken vorweisen können. Notwendige Kompetenzen sind die Anwendung von Suchstrategien, Bewertung von Forschungsstudien auf Eignung für die Fragestellung und Aussagekraft sowie Kenntnisse der englischen Sprache und im sicheren Umgang mit dem PC.