Feb 28, 2020 Last Updated 5:42 PM, Feb 20, 2020

2012: A-Z 

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Karin Reiber, Maik Winter, Sascha Mosbacher
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Das Projekt „Die Zukunftsfähigkeit der Pflegepädagogik in Baden-Württemberg“ wird in Kooperation zwischen den Hochschulen Esslingen und Ravensburg-Weingarten durchgeführt. Es hat zum Ziel, die Positionierung der bisher an beiden Hochschulen ausgebildeten Pflegepädagogen/-innen im Beschäftigungssystem zu erheben und vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger Entwicklungen im Beschäftigungssektor Pflege Hinweise für eine zukunftsfähige Pflegelehrer/-innen-Bildung abzuleiten. In diesem Beitrag wird die methodische Konzeption des Projektes zu Beginn seiner Laufzeit vorgestellt und umfasst eine Verbleibstudie der Absolventen/-innen (Vollerhebung) beider Hochschulen sowie die Einschätzung weiterer Entwicklungen im Berufsfeld über Schlüsselpersonen aus Fachverbänden und dem Sozialministerium. Angelegt ist dieses Projekt auf 2 Jahre (01.09.2011 – 31.08.2013) und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Innovative Projekte“ finanziert.

Ausgabe Januar 2012
Sascha Georgy, Beate Blättner, Henny Annette Grewe
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Als eine Folge des Klimawandels wird die Zunahme der Häufigkeit und Schwere von Extremwetterereignissen prognostiziert. Dies gilt für Hitzeperioden, bedingt auch für Unwetter. Zeitgleich ist der demografische Wandel mit einer Abnahme der Bevölkerungsdichte in ländlichen Regionen und einer Zunahme des Anteils hochaltriger und pflegebedürftiger Menschen verbunden. Die Wege der Pflegedienste werden weiter, die Abfederung einer Versorgungslücke durch das soziale Umfeld schwieriger. In ländlichen Regionen kann damit die Aufrechterhaltung ambulanter pflegerischer Versorgung bei Unwetterereignissen ein Problem darstellen. Die nachrangige Sicherung regionaler Verkehrsverbindungen wirkt erschwerend.Um geeignete Anpassungsmaßnahmen exemplarisch für zwei nordhessische Regionen zu entwickeln, wurden 27 explorative Interviews und 6 Gruppendiskussionen mit Pflegediensten, Leistungsträgern, kommunal Verantwortlichen und Pflege-Expertinnen (N=57) geführt. Die Auswertung erfolgte im Stil der Grounded Theory. Es konnte ein Maß ...

Ausgabe Januar 2012
Franziska Arndt, Jana Findorff, Annika-Marit Petzold, David Pudenz, Yvonne Wegner
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Durch seine vielfältige Anwendbarkeit in den verschiedenen Settings des Gesundheitswesens erlangt Case Management an deutschen Kliniken immer mehr Zuspruch. In diesem Zusammenhang rückt die Pflege stärker in den Mittelpunkt der Versorgungsplanung und -steuerung. Mittels einer Fragebogenerhebung soll der Umsetzungsgrad von pflegerischem Case Management in deutschen Kliniken beschrieben werden. Der Zielsetzung folgend wurden im Rahmen einer studentischen Projektarbeit 278 Fragebögen an Kliniken verschickt, die angeben pflegerisches Case Management implementiert zu haben. Es konnte eine Rücklaufquote von 32,7% erreicht werden. Zur Auswertung der Antworten wurde die deskriptive Statistik verwendet. Im Abgleich mit der Arbeitsdefinition kann bei zwei der 82 antwortenden Kliniken eine Übereinstimmung von über 90% festgestellt werden. Allgemein lässt die Untersuchung darauf schließen, dass sich pflegerisches Case Management in deutschen Kliniken noch in den Anfängen befindet.

Ausgabe Oktober 2012
Nadine Fleischer-Schlechtiger, Jörg Klewer, Andrea Hertwig
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Aufgrund des steigenden Wettbewerbs sollten sich ambulante Pflegedienste durch unverwechselbare Angebote von ihren Mitbewerbern abheben und ihre Marketingstrategien gezielt einsetzen. Da vorangehende Studien hier noch Defizite zeigten, sollten die Nutzung des telefonischen Erstkontaktes und der schriftlichen Informationsbroschüren zu Marketingzwecken durch ambulante Pflegeanbieter beurteilt werden. Im Sinne der Mystery Man-Technik wurden alle 97 ambulanten Pflegeanbieter in der Stadt Leipzig kontaktiert. Basierend auf einem konstruierten Fallbeispiel wurden der telefonische Erstkontakt und die schriftlichen Informationsbroschüren anhand von Checklisten bewertet. Es konnten 80 Pflegedienste in die Untersuchung einbezogen werden. Die ambulanten Pflegeeinrichtungen waren telefonisch erreichbar und die Gesprächsteilnehmer führten die Telefonate überwiegend freundlich. In der Mehrheit der Gespräche und in den schriftlichen Informationsbroschüren wurden die einrichtungsspezifischen Unterscheidungsmerkmale dem Kunde ...

Ausgabe September 2012
Marina Amann, Christa Them, Elfriede Fritz
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In stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mangelt es sowie in anderen europäischen Staaten an ausgebildeten Pflegepersonen. In Österreich liegen bisher nur wenige zuverlässige Daten zum Personalbedarf in der stationären Langzeitpflege vor. Die vorliegenden Daten österreichischer Bundesländer zeigen jedoch, dass dringender Bedarf an diplomierten Pflegepersonen (examinierten Pflegepersonen, Pflegefachpersonen DNI) besteht. Diplomierte Pflegepersonen bevorzugen nach ihrer Ausbildung häufig einen Arbeitsplatz in der Akutpflege. Das Ziel dieser Studie ist die Darstellung der Sichtweisen von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege im dritten Ausbildungsjahr zum Arbeitsfeld der stationären Altenpflege. Im Rahmen von qualitativen, problemzentrierten Leitfadeninterviews berichten zehn Auszubildende über ihre Erfahrungen während der Praktika in der stationären Altenpflege. Es zeigt sich, dass die Mehrheit der Interviewteilnehmer die stationäre Altenpflege nicht als ihr ...

Ausgabe Dezember 2012
Martin Nagl-Cupal, Isabella Hager, Martina Mitterer, Hanna Mayer, Sabine Köck
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Vorliegende Studie hatte zum Ziel, Bedürfnisse und das Ausmaß ihrer Erfüllung von Angehörigen auf der Intensivstation mittels eines Selbstausfüll-Fragebogens an vier Spitälern zu erheben (n=296). Die Faktorenanalyse ergab eine Zuteilung der Items zu sechs Dimensionen: Empathie, Unterstützung sein, Unterstützung erfahren, Wissen, Kommunikation und Besuchsregelung. Alle Dimensionen weisen eine vergleichsweise hohe Wichtigkeit auf, wenngleich Bedürfnisse rund um Empathie, Kommunikation und Wissen als am wichtigsten und auch als am besten erfüllt angesehen werden. Bei hoher Wichtigkeit weniger gut erfüllt, sind Bedürfnisse rund um die Dimensionen Besuchsregelung sowie Unterstützung sein, d.h. die Möglichkeit, als angehörige Person selbst für das kranke Familienmitglied da sein zu können. Bedürfnisse und deren Erfüllung verlaufen parallel und hängen wechselseitig stark zusammen. Alter und Migrationshintergrund wirken sich negativ auf die Bedürfniserfüllung in allen Dimensionen aus. Das hohe Maß der Bedürfniserfüll ...

Ausgabe April 2012
Martina Haslinger
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Die Betreuung älterer Menschen mit Demenz wird kontroversiell hinsichtlich segregativer und integrativer Betreuungsmodelle diskutiert. In Betreuten Seniorenwohngemeinschaften wohnen Menschen, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen nicht mehr alleine leben können. Die vorgestellte Untersuchung erhebt in einer Zufallsstichprobe von 30 Personen der Betreuten Seniorenwohngemeinschaften soziodemografische Merkmale, einen eventuellen Demenzverdacht und folglich, ob sich Unterschiede in Abhängigkeit einer dementiellen Erkrankung hinsichtlich der subjektiven Bewertung der sozialen Situation und der Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens zeigen. Betreute Seniorenwohngemeinschaften sind ein integratives Angebot für Menschen mit und ohne Demenz. Es gibt keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Bewertung der sozialen Situation. Tendenziell zeigt sich, dass Personen ohne Demenz selbständiger in den Aktivitäten des täglichen Lebens sind.

Ausgabe November 2012
Markus Grebe, Eva Marr, Ulrike Seay, Thilo Schlott
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Die Borreliose gilt in der nördlichen Hemisphäre als eine der häufigsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Die Borreliose kann oft nicht eindeutig diagnostiziert werden, insbesondere wenn klassische Zeichen wie die Wanderröte fehlen. Folglich entwickeln viele Infizierte nach Jahren oder Jahrzehnten chronische Krankheitsverläufe, die zukünftig auch in der Pflege von wachsender Bedeutung sein könnten. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, bei verschiedenen PatientInnen den Krankheitsverlauf in der Zeit von den ersten Symptomen bis hin zur Diagnose unter gesundheitlichen und soziopsychologischen Aspekten zu beschreiben. Hierfür wurde eine Methodik benutzt, die aus vier qualitativen Interviews und anschließender Befragung mittels eines hierzu konstruierten Fragebogens bestand. An 175 Borrelioseerkrankte in der Bundesrepublik Deutschland wurde ein Fragebogen versandt, 86 nahmen an der Befragung teil (Rücklaufquote 49%). Zur Auswertung konnten letztlich 65 Fragebögen eingeschloss ...

Ausgabe Juni 2012