Oct 20, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Birgit Panke-Kochinke
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Kreativität im Umgang mit Alternsprozessen wird hypothetisch als eine zentrale Vermittlungskategorie zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und subjektiven Potentialen bezeichnet. Parameter für einen kreativen Umgang mit Alternsprozessen werden rekonstruiert. Es wird herausgearbeitet, inwiefern sich die erwartete progressive Funktion von Kreativität im Altern im Hinblick auf die Gestaltung von Alternsprozessen pädagogisch nutzen lässt.

Frank Arens
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Praxisbegleitung in der Altenpflegeausbildung stellt die Lehrkräfte in den Altenpflegeschulen vor neue Herausforderungen. Im Rahmen einer Analyse der landesrechtlichen Umsetzungen des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes und der entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung wurden Verantwortlichkeit, Umfang, Ziele und Aufgaben der Praxisbegleitung in der Altenpflegeausbildung identifiziert, die für eine zu entwickelnde Pflegedidaktik der Praxisbegleitung Berücksichtigung finden sollen. Als wesentliche Ergebnisse können festgehalten werden, dass in den meisten Bundesländern die Schulen die Gesamtverantwortung für die praktische Ausbildung tragen und die Praxisbegleitung von den hauptamtlichen, entsprechend pädagogisch qualifizierten Lehrkräften der Schulen durchgeführt werden soll. Zum Umfang der Praxisbegleitung halten die meisten Bundesländer im Regelfall mindestens zwei Besuche pro Ausbildungsjahr in den Einrichtungen für sinnvoll. Darüber hinaus kann festgehalten werden, dass die zur Verfügung steh ...

Anna Grundel, Katharina Liepe, Beate Blättner, Henny A. Grewe
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Pflegebedürftigkeit wird mit einem erhöhten Gewaltrisiko assoziiert. Pflegekräfte aus der ambulanten Pflege oder der Pflegeberatung sind potentiell in der Lage, Gewalt zu erkennen und Interventionen einzuleiten. In diesem Artikel interessiert, welche Instrumente zur Einschätzung von Gewaltrisiko und Gewaltvorkommnissen für die Praxis geeignet sein könnten. Nach einer systematischen Recherche in den Datenbanken EMBASE (inkl. Medline), PsycINFO, CINAHL und der Cochrane Library sowie einer Handsuche wurden die Instrumente nach Verwendungsart eingeteilt sowie anhand der selbstdefinierten Kriterien Vollständigkeit, Kürze und Praxistauglichkeit bewertet. 20 Instrumente konnten identifiziert werden, darunter 5 Screening- und 11 Assessment-Instrumente sowie 4 für die Anwendung bei kognitiv Beeinträchtigten. Allgemeine Gütekriterien konnten nicht angewandt werden. Fünf der Instrumente erfüllen die Kriterien Vollständigkeit, Kürze und Praxistauglichkeit, darunter sind zwei deutschsprachige.

Sylvia Z’Brun Schnyder, Dietmar Ausserhofer, Elfriede Fritz
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Biomedizinische Patientenergebnisse wie z. B. die krankheitsfreie Überlebenszeit reichen zur Bewertung eines patientenorientierten Behandlungserfolgs von onkologischen Erkrankungen nicht aus. Ebenso wichtig ist es für die Betroffenen die gewohnte Lebensqualität soweit als möglich zu erhalten. Ziel dieser systematischen Literaturübersicht war es, den aktuellen Forschungsstand bezüglich den Auswirkungen der Chemotherapie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität onkologischer Patienten darzustellen. Wenn auch der Unterschied der gesundheitsbezogen Lebensqualität von Patienten mit und ohne Chemotherapie nicht signifikant ist, sind tiefe Werte im allgemeinen Gesundheitszustand festzustellen. Mit Ausnahme der emotionalen und kognitiven Funktion zeigen die Ergebnisse eine Verschlechterung in allen Dimensionen der Lebensqualität im Verlauf (nach zwei Wochen bis 24 Monaten) der chemotherapeutischen Behandlung, wobei Fatigue als am stärksten ausgeprägte Nebenwirkung beschrieben wird. Pflegefachpersonen nehmen in Bez ...

Catherine Gassmann, Andrea Brenner
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Auf dem Medikamentenmarkt lässt sich eine Zunahme an oralen Chemotherapeutika feststellen. Ein Viertel von 400 antineoplastischen Substanzen, die auf ihre Zulassung warten, sind als orale Medikamente geplant. Bis vor einigen Jahren wurden Chemotherapien hauptsächlich intravenös im stationären Setting appliziert. Die orale Verabreichungsform einer Chemotherapie verlagert den Ort der Durchführung vom stationären in den ambulanten Bereich. Dies entspricht den Bedürfnissen und Präferenzen der Patientinnen und Patienten. Vorteile für die Betroffenen sind seltenere Hospitalisationen und eine aktive Rolle in ihrer Therapie. Es kann ihnen das Gefühl der Kontrolle über Krankheit und Therapie geben. Die orale Verabreichung einer Chemotherapie erweitert die Onkologiepflege mit dem Schwerpunkt der Patientenedukation. Im Fokus steht die Befähigung der Patientinnen und Patienten zu Adhärenz. Ziel dieser Arbeit war es, in einer systematischen Literaturübersicht wirksame Maßnahmen der Patientenedukation bei krebskranken Mens ...